Hilfe!!!

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Gast

Hilfe!!!

Beitrag von Gast »

Hallo!
Ich schreibe hier mal meine Geschichte auf, die mich wirklich mittlerweile ganz schön runter zieht...

Seit September 2007 habe ich Schmerzen in meiner linken Schulter (erstmals stark auftretend, nachdem ich ein Beet umgegraben habe).
Im Dezember suchte ich aus diesem Grund erstmals einen Orthopäden auf. Dieser verschrieb mir Schmerztablette und bat mich, erst einmal abzuwarten... :<
Die Schmerzen wurden nicht besser, so dass der Arzt sie endlich einmal geröntgt hat. Hierauf erklärte er mir, dass mein Oberarmknochen zu tief im Schultergelenk sitzen würde, welches die Schmerzen verursacht (den Arztbericht besitze ich leider nicht...). Kalkablagerung wären nicht zu sehen. Ich sollte weiter Schmerztabletten schlucken... :/
Ich suchte einen Chiropraktiker auf, der gaaaaaaaanz viele Blockaden löste. Ich fühlte etwas Entspannung im Rücken, aber die Schmerzen in der Schulter blieben. Auch meinen leichten Beckenschiefstand hat er einigermassen wieder zurecht gerückt.
Hier fing es schon an, dass ich teilweise nachts Schmerzen beim Atmen hatte. Diese vergingen, wenn ich aufgestanden bin und ein paar Schritte gegangen bin und mich gereckt habe. Ob dies vom Rücken kommt?? Leider habe ich keine Antwort von meinem Arzt bekommen.
Irgendwann fing er an, mich zu spritzen (blöd wie ich war, habe ich nicht gefragt, was genau er spritzt - er sagte bloss, dass wäre entzündungshemmend). In seinem Labor, wo die Spritze verabreicht wurde, stand eine Arzthelferin und zog eine Spritze nach der anderen auf und legte sie auf ein Tablett :nein: auf diesem Tablett lagen it Sicherheit 30 aufgezogene Spritzen...und genau aus diesem Stapel bekam ich meine Spritze in die Schulter...
Nach 4 maligen Spritzen musste ich den Wirkstoff selber in der Apotheke besorgen und machte mich dann (leider) erst schlau (ich weiss - dumm von mir) was ich denn da so bekomme....auf der Packung stand Predni H - also ein Cortison... 3 Wochen bekam ich wöchentlich eine Spritze - ohne einen Erfolg.
Mir wurde es zu viel, es war mittlerweile August 2008 und ich wechselte den Arzt. Dem erzählte ich von meiner Schulter - er röntgte meine Wirbelsäule und sagte mir, ich hätte eine Skoliose (Grad? mir leider nicht bekannt...). Er tapte meine Schulter, verschrieb mir 6 mal Krankengmnastik, drängte mir sein Wasser-Massagebett auf (10Anwendungen für nur 95 Euro + ein mal Tapen und ich war bei meinem ersten Arztbesuch 110 Euro los... :( ) und ich bekam Akkupunktur.+
Ich fing mit Krankengymnastik und manueller Therapie an - meine Muskeln auf der linken Seite sind ganz arg verspannt und meine Krankengymnastin hatte ordentlich zu tun. Eigentlich fängt sie jedes Mal von vorne an...Nach 6 mal Krankengymnastik bat ich den Arzt um ein neues Rezept, speziell für die manuelle Therapie....seine Antwort, während er in 30 sek. die Nadeln setzte: "Ein neues REzept gibt es nicht, das macht alles nur noch schlimmer!" und wusch war er mit wehendem Kittel aus dem Behandlungszimmer raus!!! :< Ein paar Tage später sprach ich ihn noch einmal darauf an...mittlerweile habe ich bereits 2 mal Therapie aus eigener Tasche bezahlt...Wieder die selbe Reaktion:"Kommen Sie doch mal von der manuellen Therapie ab!"und weg war er wieder. Hmmmmm.
Meine Krankengymnastin rief ihn an. Seine pampige Reaktion;"Es gibt kein Rezept, Sie wollen an meiner Patientin ja nur Geld verdienen - und im übrigen besprech ich so was schon gar nicht mit einer Physio!" - und legt auf!!!!! (Wahrscheinlich hat er am Ende des Quartals für eine Kassenpatientin kein KG-Rezept mehr übrig... :tot: ) Hier fiel mein Entschluss, nochmals den Arzt zu wechseln. Einen Termin habe ich aber erst im neuen Jahr...Die Therapie bezahle ich nun teilweise selber, habe aber auch überbrückend ein Rezept von meiner Hausärztin bekommen...

Meine Probleme momentan sind:
Schmerzen in der Schulter, Schmerzen im rechten Schulterblatt - manchmal dumpf pochend. Das Gefühl, im Brustbereich "eingeengt"zu sein.
Was mich aber am meisten beschäftigt, sind meine Nächte - vielleicht kann mir hier ja jemand sagen, ob das mit meiner Wirbelsäule zusammenhängen kann...:
Ich werde seit Wochen JEDE Nacht wach, weil ich Schmerzen beim einatmen habe, so einen stechenden Schmerz links in Schulterhöhe. Ich muss aufstehen, ein paar Minuten laufen, mich dehnen, dann kann ich wieder schmerzfrei atmen. Das ist mittlerweile alle 3-4 Stunden so. Besonders schlimm wird es, wenn ich auf der linken Seite liege - ich muss erst lernen, anders zu schlafen.
Ich werd echt noch verrückt - bin nur noch müde - bis zum 9.1. ist es ja noch ein bisschen hin.
Hängen diese Beschwerden mit der Wirbelsäule/Schulter zusammen??? (Mein Herz ist gesund, dass wurde beim Internisten untersucht).

Lieben Dank allen, die sich die Zeit genommen haben, meinen Roman zu lesen.... :D
Gruss, Christina
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Lena52
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Schmerzmittel gegen Therapie

Beitrag von Lena52 »

Hallo Christina
habe Deinen Artikel soeben gelesen und es ist schlimm, was da so alles passiert mit uns Patienten.
Selber bin ich auch betroffen und ich war bei 2 Orthopäden - auch wegen Schmerzen.
Der erste Orthopäde gab mir ein Rezept mit einem Schmerzmittel.
Der zweite Orthopäde ebenfalls.
Von Behandlung und Therapie keine Spur!
Die Ärzte reagieren bockig und trotzig, wenn man Sie bittet, mal ein Röntgenbild zu machen oder gar weitergehende Untersuchungen einzuleiten. Ich habe nun den Entschluss gefaßt, von Hamburg nach Stuttgart runterzufliegen. Und zwar zu den Herrn Dr. Hoffmann in Leonberg. Da fühle ich mich gut aufgehoben, nach allem was ich hier gelesen habe. Es kostet mir ca. 200,-- Euro, da ich 2 Übernachtungen mit einplanen muß.

Das ist mir die Sache aber wert und wird mir viele Wege zu arroganten Orthopäden ersparen, die nicht wirklich helfen wollen oder können...und die nur noch verdienen wollen und Ihr Budget im Auge haben.
Eine schmerzhafte Erfahrung - traurig und war zugleich.

I :juggle: :juggle: :juggle:
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

gast hat geschrieben:Lieben Dank allen, die sich die Zeit genommen haben, meinen Roman zu lesen
Ich gehe mal davon aus, dass Du konkrete Tipps erwartest.

In welcher Region wohnst Du denn?

Gruss
Klaus
Christina68

Beitrag von Christina68 »

Guten morgen!

Ich wohne in Kiel , Schleswig-Holstein.

Gruss,
Christina
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Christina,

prima, dass Du Dich hier angemeldet hast, noch besser, wenn Du Kiel in Dein Profil eintragen würdest. :)

Dann bist Du ja in der gleichen Situation, wie Lena52 und sie hat die Konsequenz aus der schlechten Versorgung bei Erwachsenen im Norden schon gezogen.
Ich glaube, man muss aber nicht unbedingt in Stuttgart übernachten, wenn man nicht sowieso die Stadt kennenlernen will.

Gruss
Klaus
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Lena52
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Mein Weg zu Dr. Hoffmann nach Leonberg

Beitrag von Lena52 »

Hallo lieber Klaus

ich habe ja nun ganz kurzfristig den Termin bei Herrn Dr. Hoffmann in Stuttgart bekommen und zwar am 08. Januar morgends um 10.00 Uhr.

Da ich von Hamburg aus anreise, müßte ich die ganze Nacht (ca. 6 Std.) mit dem Auto fahren, um morgends pünktlich in Stuttgart/Leonberg in der Praxis von Dr. Hoffman zu sein.
Daher nun meine Anreise bereits einen Tag vorher mit dem Flieger von Hamburg aus.
Dauert nur eine Stunde und 15 Minuten und muß nicht 6 Stunden und mehr an Autobahnfahrt auf mich nehmen. Ist ja auch nicht gerade rückenfreundlich, wenn man 6 Stunden Autobahnfahrt hinter sich hat, oder?
Bin dann um 20.00 Uhr in Stuttgart und werde bei einer Freundin übernachten. Kann dann ausgeschlafen und stressfrei am nächsten Tag nach Leonberg rüberfahren - ca. 15 km ab Stuttgart-Centrum.

Wenn man dann bei den Herrn Dr. Hoffmann in Leonberg ist, sollte man schon Zeit mitbringen, da ich evtl. auch noch zu Rhamouni in das Sanitätshaus fahren werde und keine Ahnung habe, wie die Zeitplanung in der Praxis oder aber auch im Sanitätshaus sein wird.

Alles braucht seine Zeit, die man unbedingt auch einplanen sollte. Eine Rückreise am gleichen Tag mit dem Auto von Stuttgart nach Hamburg wäre unmöglich und nicht zu schaffen, da viel, viel zu stressig! Es ist eine lange Strecke! Schau bitte mal in den Routenplaner.

Aus dem Grunde fliege ich auch erst am nächsten Tag zurück nach Hamburg. Der Flug kostet ca. 115,- Euro plus sämtlicher Gebühren und es ist nicht viel teuerer als wenn ich mit dem Auto fahren würde.

Lieber Klaus:
Ich habe das hier deswegen mal so geschrieben, damit auch andere User sich vielleicht überlegen, was an Zeit einzuplanen ist, wenn eine weite Strecke (Hamburg-Stuttgart und zurück) zu bewältigen ist, um zu Dr. Hoffmann nach Stuttgart fahren zu können.

Ich denke auch bzw. bin ich überzeugt davon, daß ich mir dadurch weitere leidvolle und auch frustrierende Besuche bei weiteren arroganten Orthopäden hier in Hamburg und Umgebung ersparen kann und werde. Orthopäden, die Ihren Beruf vefehlt haben, die nicht im Traum daran denken, wirklich zu helfen, wo Hilfe wirklich nötig ist.
Fazit: Schnell ein Rezept in die Hand und noch schneller wieder raus.

Zur Info: Ich bin noch nicht lange hier, habe seit 3 Wochen akute und schmerzhafte Rückenprobleme und kann kaum noch laufen.

Bereits in meiner Kindheit wurde eine Skoliose festgestellt, die ich sträflichst vernachlässigt habe bzw. die sich nun in wirklich schmerzhafter Form zurück gemeldet hat.

Aufgrund dieses "Ereignisses" - habe ich dieses Forum hier gefunden und bin sehr, sehr froh darüber.

Ich habe mich hier umfassend und gründlich eingelesen .
D.h. ich habe alles gelesen, was es hier in diesem Forum zu lesen gab und das war doch eine ganze Menge.

Und immer wieder habe ich gelesen, welche leidvollen und auch schmerzhaften Erfahrungen hier von den Usern mit "Ihren" Orthopäden "vor Ort" gemacht wurden. Erfahrungen hier von User, die sich zum Teil über Jahre hinweg zogen und alles andere als schön sind.

Dazu kamen meine eigenen Erfahrungen mit zwei Orthopäden hier in Hamburg und Umgebung.

Das tut weh, das frustriert mich einfach total und daß möchte ich mir und vor allem den Usern hier ersparen, die nun auch den konsequenten Weg im Neuen Jahr gehen möchten oder werden.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes/fröhliches und besinnliches Weinachtsfest - Lena
:meeting:
Björn
aktives Mitglied
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Registriert: Mo, 06.10.2008 - 11:21
Wohnort: Hamburg

Beitrag von Björn »

Hallo,
ich bin auch vor 3 Wochen von Hamburg nach Stuttgart geflogen.

Flug: 02.12.2008 | Flugnummer 4U 2045:
Start Landung
08:25 Hamburg 09:40 Stuttgart
Flug: 02.12.2008 | Flugnummer 4U 2042:
Start Landung
19:00 Stuttgart 20:15 Hamburg

Hatte um 13 Uhr meinen Termin bei Dr. Hoffmann der hat mich direkt zu Herrn Rahmouni geschickt, da war ich dann um 17 Uhr wieder draußen und hatte noch viel Zieit vor dem Rückflug.

Meine Kosten:
130 Euro für den Flug
10 Euro Parken am Flughafen
10 Euro für ein Tagesticket der S-Bahn Stuttgart womit man vom Flughafen nach Leonberg und auf dem Rückweg auch Rahmouni erreicht.

Am 12.01 fliege ich erneut nach Stuttgart
10 und 16 Uhr Rahmouni
12:30 Uhr Dr. Hoffmann

Flug: 12.01.2009 | Flugnummer 4U 7046:

Start Landung
06:40 Hamburg 07:55 Stuttgart
Flug: 12.01.2009 | Flugnummer 4U 7049:
Start Landung
21:00 Stuttgart 22:15 Hamburg

Hier zahle ich nur 90 Euro für die Flüge.

Man ist also deutlich schneller als mit dem Auto oder der Bahn, schafft es locker an einem Tag und es ist auch noch die billigste Variante. Hätte ich Bekannte in Stuttgart wäre ich einen Tag früher geflogen und hätte nur 40 Euro für den Flug bezahlt!
Ich weiß nur noch nicht so recht wie der Rückweg mit Korsett wird...

Auch von mir frohe Weihnachten

Gruß
Björn
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Lena52 hat geschrieben:Ich habe das hier deswegen mal so geschrieben, damit auch andere User sich vielleicht überlegen, was an Zeit einzuplanen ist, wenn eine weite Strecke (Hamburg-Stuttgart und zurück) zu bewältigen ist, um zu Dr. Hoffmann nach Stuttgart fahren zu können.
Das ist klar, aber jeder organisiert anders und Björn hat ja ausführlich beschrieben, dass es durchaus an einem Tag geht.
Und immer wieder habe ich gelesen, welche leidvollen und auch schmerzhaften Erfahrungen hier von den Usern mit "Ihren" Orthopäden "vor Ort" gemacht wurden. Erfahrungen hier von User, die sich zum Teil über Jahre hinweg zogen und alles andere als schön sind.

Dazu kamen meine eigenen Erfahrungen mit zwei Orthopäden hier in Hamburg und Umgebung.

Das tut weh, das frustriert mich einfach total und daß möchte ich mir und vor allem den Usern hier ersparen, die nun auch den konsequenten Weg im Neuen Jahr gehen möchten oder werden.
Dieses Statement unterstreicht das, was ich hier seit Jahren immer wieder neu lesen muss. Und ich freue mich besonders darüber, weil ich weiß, dass es immer wieder einige Leute gibt und auch geben wird, die genau dieses Vorgehen kritisieren.

Sie kennen diese Erfahrungen nicht, haben sich selbst noch gar nicht um ihre Situation gekümmert, sind manchmal überhaupt nicht betroffen oder spekulieren einfach nur darüber, dass es kompetente Orthopäden in den Regionen geben muss, ohne welche nennen zu können!

Auch von mir frohe Weihnachten und vor allen dingen, einen erfolgreichen gemeinsamen Weg für noch mehr mündige und selbstkompetente Patienten.

Gruss
Klaus
Agrimon
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Diagnose: hochthorakale Kyphoskoliose bws 24 Grad, lws 29 Grad, 4bre mit Hyperlordose
Therapie: Korsett von Rahmouni, laufen mit MBT Schuhen, Reha 30.10. bis 26.11.2013 Bad Salzungen, wegen Peritonitis Op 2017 Korsett abgesetzt, jetzt Lumbo Train Bandage, nächste Reha 2019 geplant
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Beitrag von Agrimon »

Hallo Björn,

du bekommst sicherlich einen Beutel für dein Korsett. Das habe ich bei anderen Usern auch schon gesehen, die ein Korsett von Rhamouni bekommen haben. Also mach dir über den Transport nicht zu viele Gedanken.
Auch von mir noch schöne Weihnachten und schöne Feiertage. :xmas:

:santa: Gruß Agrimon :santa:
bin eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und noch Interesse für andere Dinge hat

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