Hüftfehlstellung und Skoliose

Skoliosen, die als Folge anderer Erkrankungen entstehen (Nerven- und Muskelerkrankungen, Wirbelfehlbildungen usw.)
Saphira
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Therapie: "normale" KG; Schroth-Reha in Sobi 04.2011 und 12.2013; seit 11.2013 Korsett von CCtec -> Mitte 2014 wg. Hüft- und Knieproblemen samt OPs abgebrochen

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Saphira »

Hallo Thomas,

oh je, das klingt bei dir ja auch nicht so gut :/ . Das tut bestimmt auch manchmal ganz schön weh, wenn da so vieles verdreht und verbogen ist. Da ist es bei mir ja echt harmlos dagegen. Nur sieht es bei mir rein äußerlich wesentlich schlimmer aus, als es ist. So, dass der erste Orthopäde, bei dem ich war, sogar schon befürchtete, dass man es operieren müsse :wall: . Als er es aber geröngt hatte, hat er gesehen, dass es doch nicht so schlimm ist. Dennoch war dieser Orthopäde damals in Sachen Skoliose eindeutig wenig kompetent. Er hatte mir Muskelaufbau verschrieben. Damals hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Schmerzen, nach dieser Krankengymnastik hatte ich erstmals Rückenschmerzen. Das war auch der Grund, weshalb ich mich jahrelang überhaupt nicht mehr um meinen Rücken gekümmert hatte. Bis die Schmerzen irgendwann doch mehr und mehr kamen und einfach nicht mehr ganz verschwinden wollten. Da bin ich dann aber gleich zu Dr. Hoffmann gegangen. Leider weiß der eben bisher auch keinen Rat, was gegen die Schmerzen hilft. Unsere ganze Hoffnung liegt nun in der Schroth-Reha. Aber die ist eben erst im April und ich weiß nicht, wie ich die Zeit bis dahin überbrücken soll, damit es schmerztechnisch halbwegs erträglich für mich ist :confused: .

Meinem Knie geht es langsam deutlich besser. Inzwischen kann ich immer mehr und mehr ohne Krücken herumlaufen. Nur das Treppensteigen und lange Strecken bereiten mir noch Probleme. Aber zu Hause laufe ich ohne Krücken herum. So kann ich endlich wieder Sachen von A nach B transportieren, juhu, ein Stück weit wiedererlangte Selbstständigkeit :D . Und es hat jetzt auch endlich vollends aufgehört, dass Blut aus der Wunde sickert. Schmerzen sind bei manchen Bewegungen (vor allem bei Streckung des Knies) noch da, aber es geht einigermaßen. Die Schwellung hält sich auch in Grenzen. An einer Stelle ist allerdings eine regelrechte Beule :D . Und das Knie ist nach wie vor blau und grün und gelb :D .

Na ja, ich schätze, das wird noch mindestens eine Woche dauern, bis ich wieder einigermaßen so laufen kann, dass man mir nichts mehr anmerkt. Und vorher hat es wohl auch keinen Sinn, das mit meiner Hüfte abklären zu lassen. Das nehme ich mir mal als Vorsatz für das neue Jahr vor, das da gleich relativ am Anfang des Jahres abklären zu lassen :D .

Grüßle,

Saphira
Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.
Bärle

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Bärle »

Hallo, Saphira

ja, irgendwie ist dies mit der Orhopädie schon seltsam.
Bei manchen sieht man es nach außen und machmal hat
es der Körper so gut es geht kaschiert. Sehr wenig sieht man
bei mir. Deshalb gab es auch letztes Jahr in Salzungen auch
große Problme mit der Frau Ärztin.

Ich denke in Bad Sobernheim ist man besser aufgehoben.

Schön, daß sich Dein Knie nun doch langsam etwas erholt.
Ich melde mich morgen nochmal, da es nun spät geworden ist.

weiter eine gute heilsame, ruhige Nacht wünsche ich Dir.
viele Grüße, Thomas
Bärle

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Bärle »

Hallo Saphira,

Bevor Du in die Reha gehst solltest Du Dein
Hüftproblem radiologisch erfasst und dianostiziert haben.
Wenn Du über Herr Dr. Hoffmann nach Sobernheim kommst
dann wird er bestimmt vorher Dein Hüftproblem
abklären. Du solltest Ihn dazu ansprechen.
Aus meiner Erfahrung mit Bad Salzungen ist dies so besser.
Natürlich geht dies erst wenn Dein Knie wieder etwas geheilt ist.

viele Grüße
Thomas
Saphira
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Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Saphira »

Hallo Thomas,

ja, so hatte ich das eigentlich auch vor, dass ich mein Hüftproblem vor der Reha abklären lasse. Also am besten gleich im Januar. Ich denke, dass ich vor Antritt der Reha ohnehin nochmal zu Dr. Hoffmann gehen werde.

Na ja, meinem eigentlich kranken Knie geht es soweit eigentlich wieder recht gut. Zu gut manchmal, sodass ich beinahe schon übermütig werde und nicht mehr aufpasse :/ . Und dann macht man doch wieder eine dumme Bewegung und es fährt einem wieder rein und dann tut es wieder eine Weile weh :/ .

Momentan tut mir aber ohnehin irgendwie so ziemlich alles weh. Mein Rücken macht mich langsam wahnsinnig und dass mein anderes Knie jetzt auch wieder höllisch weh tut (keine Ahnung, warum das jetzt auf einmal weh tut :confused: ). Ich habe keine Ahnung, wie ich diese verdammten Rückenschmerzen in den Griff bekommen soll. Das sollte ich dringendst abklären lassen. Aber es muss ja erstmal mein Knie noch vollends heile werden.

Grüßle,

Saphira
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Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von minimine »

Hallo Saphira, hallo Thomas,
Bärle hat geschrieben:Deshalb gab es auch letztes Jahr in Salzungen auch
große Problme mit der Frau Ärztin.

Ich denke in Bad Sobernheim ist man besser aufgehoben.
nicht unbedingt. Ich habe das Gefühl, die können ihr Programm abrufen bei den ganz normalen Skoliosen. Aber wenn jemand zusätzlich was hat oder auch eine Skoliose, die aus der Reihe tanzt, dann sind die Stationsärzte ziemlich überfordert, egal ob Salzungen oder Sobernheim.

Deshalb würde ich das mit der Hüfte auch vorher abklären lassen, denn ich denke, in der Reha wird man nur deine Skoliose sehen.

Zu deiner Knie-OP hab ich auch noch eine Frage. Mich würde interessieren, ob du das in Vollnarkose oder mit Rückenmarknarkose hast machen lassen? Ich frage wegen der Skoliose. Ich hatte damals eine Rückenmarknarkose und die richtige Stelle zu finden hat damals ziemlich lange gedauert. Erst später hab ich durch Zufall erfahren, dass Rückenmarknarkosen viel gefährlicher sind, wenn man ne Skoliose hat.

Wünsche dir weiterhin noch ne gute Besserung. :flower:

LG
Minimine
LG
Minimine

Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
Bärle

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Bärle »

Hallo, Saphira

nun heilt Dein operiertes Knie, das ist schön. Dein
anderes Knie wurde eben dann über/fehlbelastet und nun
mekert es wohl. Dann noch Hüfte und WBS.
Ob vieleicht nicht eine Kernspinaufnahme Deiner WBS Aufklärung
bringen könnte. Aber dafür muß man eine plausible Zustimmungs-
erklärung beim Arzt finden, wegen den Kosten.

Lass Dein Knie erstmal wieder "fit" werden und gut ausheilen.
Dann sieht die Welt hoffentlich wieder besser aus.
Anschließend kann Herr Dr. Hoffmann Deine Hüfte radiologisch
untersuchen. Meine Hüftdysplasie hat er auch gut erkannt.
Ich würde bis Ende Januar mit einem Termin warten, damit Dein
Knie ordentlich Zeit zum heilen hat. Auch klar, Daß Du weiter
schnell wissen möchtest wie es um Deine vermutete Hüftdysplasie steht.
Wichtig ist es vor der REHA alles abzuklären. :onceldoc: So meine Erfahrung.
Dort gibt es dann die intensive Schroththerapie für Deine Skoliose.

Vieleicht würde Dir auch vorab gegen die Schmerzen ein Autogenes
Training helfen. So habe ich es vor meiner Reha gemacht.
Das "Abschalten" dabei "tut" wirklich gut.
Du bist noch jung und da kann man mit Therapie schon viel
machen und erreichen. Ja, aber Geduld braucht man dazu,
das in den hektischen Zeiten wo alles "ratzFatz" gehen sollte
ist nicht so einfach.

Ich kämpfe selbst ja auch noch um Besserung und Linderung.
Das ist nicht einfach.

jetzt viele Grüße :hallo: und weiter eine gute Heilung für Dein Knie
und eine Besserung Deiner WBS u. Hüfte.
Thomas
Bärle

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Bärle »

Hallo, Minimine

das Standard programm, wie Du schreibst, ja
dies ist gut möglich und wahr. Der Auftraggeber,
also der Leistungsträger bestimmt wie wo was läüft.
Irgendwie und aus irgendwelchem Grund hatte man mir
nicht zugehört oder nicht zuhören dürfen wollen.
:stumm: Der Auftraggeber ?????? der Sinn ??????
Auf alle Fälle wars nicht in Ordnung.
Die Schroth-therapie als Solches war für meine Wahrnehmung dann
im Großen und Ganzen gut. Einzeltherapie-Schroth-TP hatte ich leider keine.

Saphira macht das schon richtig, das passt, Bad Sobernheim ist deutlich besser für sie , so meine Meinung.
Um jüngere PATIENTEN wird sich ohnenhin besser gekümmert.
Schon wegen der Vorsorge und wegen der Verschlechterung so wie ich denke.

Wobei aber das Schrotheln für uns Skoliosen alle samt sehr wichtig ist.
Nicht das hier jetzt noch jemand missversteht. :ja:

viele Grüße von mir
Thomas
Saphira
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Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Saphira »

Hallo Minimine, Hallo Thomas
minimine hat geschrieben: Zu deiner Knie-OP hab ich auch noch eine Frage. Mich würde interessieren, ob du das in Vollnarkose oder mit Rückenmarknarkose hast machen lassen? Ich frage wegen der Skoliose. Ich hatte damals eine Rückenmarknarkose und die richtige Stelle zu finden hat damals ziemlich lange gedauert. Erst später hab ich durch Zufall erfahren, dass Rückenmarknarkosen viel gefährlicher sind, wenn man ne Skoliose hat.
Ich habe es vorgezogen, es unter Vollnarkose machen zu lassen :D . Ich wollte einfach nichts mitbekommen. Eine Rückenmarknarkose wurde mir ohnehin gar nicht angeboten. Und das, obwohl ich bis dahin meine Skoliose noch gar nicht erwähnt hatte :D . Allerdings wollte die Narkoseärztin mir trotzdem eine regionale Betäubung andrehen. Es gibt da eine Möglichkeit, bei der nur das betroffene Bein betäubt wird. Ich weiß nicht mehr genau, wie dieses Verfahren heißt, irgendwas mit -Block :confused: . Dabei wird einem ein Schmerzkatheter in die Leiste gelegt (in die Nähe des Nervs) und nochmal einen am Hintern irgendwo (wenn ich das richtig verstanden habe). Darüber wird dann das Schmerzmittel verabreicht. Bei mir haben sie dann letztendlich eine Kombination gemacht aus Vollnarkose und dem Schmerzkatheter in der Leiste (den sie aber aufgrund von starken Hüftschmerzen nach der OP relativ schnell wieder entfernt haben). Über letzteren sollten eigentlich nach der OP die Schmerzmittel weiterhin gegeben werden. Aber bei mir hat das nicht so ganz funktioniert, da der Katheter vorher gezogen werden musste. Bei einer Rückenmarknarkose (PDA oder Spinalanästhesie) hätte ich auch Bedenken wegen meiner Skoliose bzw. eher wegen der doch verhältnismäßig starken Rotation (dass die sich da schwerer tun zu treffen).

Mein Knie wird langsam wieder. Ich bin heute ohne Krücken an die Uni gegangen und es geht ganz gut :D . Nur der Schnee ist eine Herausforderung für mein Knie :D . Da muss ich jetzt doppelt aufpassen, dass nicht gleich wieder was passiert.

Ja, auf Bad Sobernheim bin ich auch gespannt. Ich sollte dort dann wohl den Ärzten am besten gleich von Anfang an alles sagen, was bei mir außer der Skoliose nicht stimmt. Und ich denke, ich werde es bis dahin abklären lassen (da habe ich ja noch genügend Zeit dafür). Gehen die in Sobi dann gar nicht drauf ein oder doch wenigstens ein bisschen? Es hängt halt irgendwie doch alles zusammen.

Grüßle,

Saphira
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Bärle

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Bärle »

Hallo Saphira,

Hops, an der Uni warst Du heute schon, dann geht es
Bergauf, schön. Ohne Gehhilfe bei dem Schneewetter !!
Mutig. Aber man darf beim lernen auch nicht so viel versäumen.

Eine Vollnarkose hattes Du, sicher ist sicher. Würde vieleicht
auch so entscheiden. Deine Hüfte machte auch dort Probleme,
hm.....das muß abgeklärt werden.
Herr Dr. Hoffmann macht das schon.
(Alles andere sind Spekulationen und doch keine Gewissheit.)

Dann bist Du gerüstet für Deine Reha in Sobernheim.
Ich denke schon dass in Sobi besser wie Salzungen
auch auf Hüften eingegangen wird. Deshalb gibt es dort ja extra die
Art Kneipanlage und Therapieanlage im Außenbereich. Ist eben orginal Schroth mit dem dazu gehörigen Bewegungsapperat welcher mitberücksichtigt wird. :ja:
(Ich habe es aber selbst nur auf Bildern gesehen)
Der Frühling kommt dann bis dahin auch ins Land und
die Reha hilft Dir bestimmt weiter.

viele Grüße und weiter gute Besserung Deiner Gesamtsituation.
Thomas :santa:
Saphira
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Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Saphira »

Hallo Thomas,

na ja, an der Uni war ich letzte Woche auch schon. Allerdings noch mit Krücken (zum Glück gibt es bei uns Aufzüge :D ). Die Woche davor wollte ich eigentlich auch schon zur Uni gehen. Da war ich dann aber nur am Montag dort. Dann ist ja mein Knie dick geworden und so war ich den Rest der Woche nicht mehr an der Uni. Nein, viel verpassen sollte ich nicht, da ich im Anschluss an dieses Semester (noch vor der Reha) Vordiplomprüfungen habe. Es kommt bei mir gerade so einiges zusammen :D . So wird es mir schon nicht langweilig ;D .

Ja, auf die Reha in Bad Sobernheim bin ich schon ganz gespannt. Hoffentlich bringt sie in Sachen Rückenschmerzen auch den erhofften Erfolg. Momentan ist mein Rücken von oben bis untern total verspannt und nichts hilft dagegen. Diese Schmerzen machen mich allmählich wahnsinnig. Ich kann deshalb schon kaum noch schlafen :( . Und die Ärzte und Physiotherapeuten sind da irgendwie gerade auch ziemlich ratlos, wie man das in den Griff bekommt.

Grüßle,

Saphira
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Bärle

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Bärle »

Hallo, Saphira

Dein Beitrag, da bist Du schon früh im Netz, weil
dich eventuell Deine Schmerzen nicht schlafen lassen.

Das Lernen und Dein Studium das fordert Dich sehr,
vorallem wenn man nicht fit ist. Da braucht man unendlich
viel Energie. Nur irgendwann ist der Akku leer. Das verstehe ich.
Da wird man fast verrückt und der Nerv glüht.

Ich kämpfe mich gerade auch durch das berufliche Problem.
Das ist auch heftig in den Zeiten. :steinigung:

Ich war heute in der Therapiestunde und die Therapeutin sprach
von der Zentrierung der Hüfte, welche ich mit Pilates erreichen will.
Bei Dysplasien und Coxa Valga sitzt der Hüftkopf offenbar manchmal nicht richtig in der Hüftkopfpfanne.
Darauf soll sich dann eine WBS stabil aufrichten und aufbauen können.
Was mich dann wundert, daß Du auch eine Wirbel-Rotation von Grad 4, wie ich auch, in der LWS hast.
Folglich hängt doch Hüfte und LWS zusammen.

Beim Sitzen wechsle ich vom Stuhl zum Ball und zum harten
Höckerchen (>um auf dem Sitzbein zu sitzen).
Du könntest Dir auch ein aufblasbares Sitzkissen zulegen, weil
Du viel beim lernen sitzen musst. Vieleicht doch ein Autogenes Training gegen Deine Verspannungen machen. Wie gesagt mir hats auch ein bißchen vor der REHA geholfen.
Wenn Dein Knie wieder besser ist und Zeit hast, dann gehe einfach 1-2 Std. raus in die Natur. Das hilft auch. Heißes Bad oder Dusche
ist auch hilfreich.
Die Ärzte wissen da oft auch keinen Rat und man muß selbst auf
den Körper hören.
Ja und welcher Arzt untersucht nun meine Coxa Valga? Es kann doch nicht immer Herr Dr. Hoffmann alles machen müssen.
Ein Tag brauche ich auch um dies in Leonberg abzuklären. Aber
die Zeit und das Fahrgeld sollte ich schon aufbringen.
Einfach abwarten bis die Hüfte "kaputt" ist das geht nicht.
Dann gibts halt irgendwann eine "Neue" so meinte unlängst der
örtliche Orthopäde zu mir. Was sagt man dazu ?

Jetzt aber sei froh, daß Du nach Sobernheim zur Reha kannst.
Die Therapeuten sind in Sobi wie auch in Salzungen alle samt
sehr bemüht und hilfsbereit.
Wenn Du Glück hast kannst Du auch mit Herr Dr. Steffan über
Dein Problem etwas herausfildern.

Nun weiter das Beste für Dein Knie und eine Schmerzarme Nacht :zzz: wünsche ich Dir
viele Grüße Thomas :snowman:
Saphira
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Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Saphira »

Hallo Thomas
Bärle hat geschrieben: Dein Beitrag, da bist Du schon früh im Netz, weil
dich eventuell Deine Schmerzen nicht schlafen lassen.
nö, weil ich so früh zur Uni muss :D .

Ja, von Zentrierung der Hüfte hatte mein Physiotherapeut auch mal was erwähnt. Er wendete damals allerdings das Verfahren nach Dorn bei mir an, was auch für einige Zeit Linderung verschaffte. Aber eben nur für einige Zeit für die Hüfte. Irgendwann fangen die Probleme dann halt wieder an. Und dieses "Spielchen" kann so ja auch nicht ewig weitergehen. Man sollte die Ursache des Problems herausfinden und dort dann angreifen.

Ja ja, die örtlichen Orthopäden, da habe ich teilweise auch schon haarsträubende Dinge erlebt :/ . Deshalb habe ich ja lange Zeit nichts unternommen. Das ist aber halt auch nicht gut. Ich habe wenigstens das Glück, dass Dr. Hoffmann bei mir praktisch "um die Ecke" ist :D . Ich muss mal überlegen, ob ich das mit der Hüfte auch bei ihm abklären lasse oder doch woanders hingehe :confused: . Wobei es wohl schon sinnvoll wäre, damit auch zu Dr. Hoffmann zu gehen. Der kennt ja immerhin schon den Rest der Geschichte mit dem Rücken und teilweise ja schon mit dem Beckenschiefstand und der Coxa Valga. Von dem her wäre es für dich vielleicht auch gar nicht so verkehrt, das auch bei Dr. Hoffmann mal anzusprechen.

Ich weiß gar nicht, wie das mit der Reha dann abläuft, mit welchen Ärzten man dort in Kontakt kommt. Aber wahrscheinlich hat man eher weniger mit den Ärzten, als mehr mit den Therapeuten zu tun und wenn, dann halt mit den Stationsärzten. Ich weiß also nicht, ob ich dort dann selbst auf Dr. Steffan persönlich treffen werde oder eher nicht :confused: .

Grüßle,

Saphira
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Bärle

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Bärle »

Guten Abend Saphira,

ah, auf dem Weg zur Uni am Morgen,
Gut wenn man zur Arbeit muß gehts oft vor halb sieben
aus dem Haus und locker bis über 17 Uhr. Das schaffe ich nicht mehr, das ist mein weiteres Problem, welches nach Abhilfe sucht.
Voll und ganz im Übereinsatz (beruflich) oder man ist weg vom Fenster. :fight:

Wenn Du über Herr Dr. Hoffmann zur REHA gehst und er fast um
die Ecke wohnt dann würde ich Dein Hüftproblem auch erst einmal
mit Ihm abklären. Weiter hat Herr Hoffmann dann bei Askelpius Kliniken einen guten Einfluss. Das ist wichtig.
Das mit dem zentrieren der Hüfte wurde bei Dir also auch schon angesprochen. Das spricht für die Praxis, wie ich finde.
Auch wieder Glückssache eine TP zu finden, welche sich der
Propblematik annimmt. Ab und zu mal Mohrenköpfe oder eine kleine
Aufmerksamkeit mitbringen, das freut die Therapeuten dann.
Die Th-peuten haben da auch genug zum "werkeln" den langen Tag über.

Als ich 34J. war hats geheißen die WBS ist a bißal krumm.
Obwohl ich vorher in Abständen immer beim Arzt über WBS-Hüft-Schmerzen klagte. Weiter wurde aber therapeutisch nur gelengentlich Akupunktur bemacht. >da gibts doch nichts dafür, toll
Im Internet gabs die Seiten noch nicht und in Büchern hatte ich auch nichts darüber gefunden. Die Ärzte schwiegen. Klasse !!

Gut 12 Jahre später dann bei Herr Dr. Hoffmann das große Erwachen.
(Dato ging bei mir gar nichts mehr) Dafür kann ich Ihm nur danken.

Mal abwarten wie sich mein Pilates-Versuch weiter entwickelt.
Ich mache es in meiner Therapiepraxis. Es schlaucht die WBS und
Hüfte dann doch ordentlich.

>zum Kurablauf.............. :mukkies:
erst gibts eine Einführungswoche zum Therapie Schroth lernen
2. Woche wird in Gruppen eingeteilt und los gehts zum fleißigen
turnen nach Schroth. (Intensiv Reha)
Raus an die frische Luft gehts dann auch, wie schön.
Ab der 1,5 ten Woche fängts dann wirklich an Spaß zu machen.
Wenn die Schmerzen nicht wären, wärs noch besser, ist ja auch verständlich. Meine vierte und letzte Woche war die Beste.
Vom therapeutischen gesehen, hätte ich gut noch zwei Wochen
länger bleiben können. Wie die "jungen" die bekommen 6 Wochen
Beim Arzt (Visitte) mache Dir am besten einen Spickzettel
sonst kommst Du nicht zum Fragen. Ansonsten ist es auch Glückssache welcher Arzt Dir zugeteilt wird.
Die Therapeuten sind beim "schrotheln" wirklich ganz große klasse !
Sie bringen dann den Schwung in die Bewegungen, mehr wie einem
lieb ist......schnauff !! Aber das ist o.K. Wenns nicht geht wird natürlich dann schon auch viel Rücksicht genommen, das ist kein
Problem.
Bei der Müsli-Pause kann man sich dann wieder stärken, wie fein.

Das klappt schon alles , keine Sorge. Das wird gut, da kannst Du Dich drauf freuen.
Wenns nur mit Deinen Semesterferien bzw. mit dem Studiumausfall
zu regeln geht. Der Beruf ist wichtig.

Nur Mut und Zuversicht auf Sobi :ja:
viele Grüße und gute Nacht, Thomas
Saphira
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Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Saphira »

Hallo Thomas,

vielen Dank für deinen persönlichen Eindruck zur Reha. Dann hast du Verlängerung bekommen, wenn du vier Wochen in Reha warst? Ich glaube, das würde bei mir nicht gehen, erstens, weil meine Skoliose zu gering ist, zweitens, weil ich sonst wieder zu viel an der Uni fehlen würde. So, wie der Termin jetzt liegt, liegt er noch weitgehendst in den Semesterferien und ich würde nur die ersten paar Tage fehlen. Das muss ich dann halt zu gegebener Zeit mit den entsprechenden Dozenten abklären.

Heute Nacht war es leider schmerztechnisch wieder sehr schlimm. Jetzt dehnt sich mein blauer Fleck am Knie allmählich auch runter Richtung seitliche Wade unterhalb des Knies aus. Jetzt kann ich auf der rechten Seite auch nicht mehr gescheit liegen, weil das dann voll weh tut. Und wenn ich auf dem Rücken liege, bekomme ich nach 2 Minuten starke Rückenschmerzen. Und auf der linken Seite fangen dann auch recht bald mein Rücken und meine Hüfte an wehzutun :wall: . Lange halte ich das so nicht mehr aus :( . Da ist man den ganzen Tag über voll unkonzentriert und gereizt, wenn man nachts kaum schlafen kann. Vielleicht sollte ich doch schauen, dass ich kurzfristig bei einem Orthopäden einen Termin bekomme. Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass das bei Dr. Hoffmann der Fall sein wird. Eigentlich hätte ich langsam mal genug von Ärzten. Aber irgendwie geht es leider nicht anders. Es hilft einfach nichts gegen die Schmerzen und Verspannungen. Vielleicht kann mir aber auch mein Hausarzt da kurzfristig helfen. Es muss doch irgendetwas geben. Und wenn das nur vorübergehend starke Medikamente sind, damit man diesen Teufelskreis endlich mal unterbrechen kann und vernünftig mit anderen Therapien ansetzen kann. So macht es nämlich echt keinen Spaß mehr :wall: .

Grüßle,

Saphira
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Bärle

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Bärle »

Hallo, Saphira

oh....weh....wills doch nicht besser werden, vieleicht
auch das Wetter noch mit.
Dein Knie will doch gut Weile haben. Warm einpacken bei dem
Wetter. Auch die Füße immer warm halten. Wo will denn der blaue Fleck hin? Der geht auf Wanderschaft...hm....

> zur REHA, hatte nur kurz von Bad Salzungen erzählt und in Sobi
ist es ähnlich, vieleicht sogar noch besser.

Bekommst Du denn keine Schmerztabletten vom Hausarzt ?
Tetrazepam hilft gegen Verspannungen.Am Abend (vor dem Schlafen) eine Tablette und Du schläfst wie ein Murmeltier. Sollte aber nur kurzfristig (im Akutfall) eingenommen werden wegen der Suchtgefahr.
Oder halt Schmerztablette wie z.Bsp. Diclofenac, sind aber auch für Dauereinnahme nicht sehr geeignet. Da kann Dir der Hausarzt etwas
verschreiben.

Im Prinzip warten Deine Ärzte vermutlich Deine REHA ab.
(Deine Hüfteuntersuchung geht wirklich erst sobald Dein Knie
wieder einigermaßen verheilt ist.)
Therapeutisch wirds in der REHA dort wirklich sehr gut.
Klar das Ärzte "gespringe" hat man dann auch mal "dicke".
Soviel bringts dann immer nicht. Zu dumm immer !!!

Daß Du gereizt und geschlaucht bist, das ist zu gut verstehen.
Die Schmerzen nehmen einem fast den Verstand und rauben
alle Kräfte. :ja:
Deine Uni, das lernen die Ausbildung, die Prüfungen, das alles
verlangt viel ab. Ob nicht von dort auch Verkrampfungen und
viel Deiner Anstrengungen zu suchen ist.
Nehme Abends eifach ein schönes warmes Entspannungsbad
vor dem schlafen gehen.

Ja, die Dornmethode funktioniert bei Skoliosen nicht. Das wurde
hier im Forum auch einmal durch exerziert. Dazu war Herr Dorn in
Sobernheim eingeladen und musste selbst passen. So wie ich nachlesen konnte.
Hüfte und ISG, dort könnte es dann eher wirken.

nun ist ja bald das Wochenende in Sicht und kannst dich einwenig
von der Uni erholen und Dein Knie, Hüfte, WBS pflegen.
Rotlichtbestrahlung (zu Hause) habe ich auch hilfreich im Einsatz.
Viele kleine hilfreiche Sachen ergibt auch irgendwann ein "Ganzes"

weniger schmerzen wünsche ich Dir :kleeblatt:
und viele Grüße, Thomas
Saphira
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Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Saphira »

Hallo Thomas,

ja, meine ganze Hoffnung liegt auch in der Reha. Aber es ist halt noch so lange bis dahin.

Das mit den Schmerzmitteln ist bei mir leider auch so eine Sache. Die meisten gängigen Schmerzmittel wirken bei mir bei Muskel-, Gelenk- und Knochenschmerzen nicht. Da habe ich schon viel zu viel ausprobiert (Paracetamol, Ibuprofen, Novaminsulfon, Diclofenac). Ich weiß auch nicht, warum die bei mir nicht helfen :nein: . Tetrazepam wäre mal wieder einen Versuch wert. Beim letzten Mal hat es aber auch nur eingeschränkt gewirkt. Ich scheine irgendwie resistent gegen sämtliche Medikamente zu sein :confused: . Das macht die Sache auch nicht gerade einfacher. Gestern Abend habe ich wieder Novaminsulfon Tropfen genommen, damit ich wenigstens halbwegs schlafen konnte. Die Tropfen wirken immerhin ein kleines bisschen, zumindest besser als Tabletten (keine Ahnung, woran das liegt :confused: ). Heute Morgen hätte ich besser auch nochmal was nehmen sollen, habe es aber vergessen. Jetzt sitze ich eben wieder mit höllischen Nackenschmerzen an der Uni :wall: .

Na ja, ich sollte wohl doch besser zum Arzt gehen. Von alleine geht das nicht mehr weg. Tja, und nächstes Jahr geht der Arztmarathon wohl weiter, wenn ich das mit der Hfte abklären lassen sollte und in Reha gehe :D . Die Krankenkasse geht wegen mir noch irgendwann pleite :D .

Grüßle,

Saphira
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Bärle

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Bärle »

Hallo Saphira,

schlagen die Schmerztabletten bei Dir nicht mehr
an, das ist nicht toll.
Vieleicht hast Du noch zusätzlich ein schwaches Bindegewebe
oder so etwas in die Richtung. Diese Richtung eventuell ausloten.
Mein Schmerzttherapeut hat mich mit Katadolon und
dann mit Ortolon versorgt. Zur Entspannung wie er meinte.
Bringt auch nicht viel, außer Nebenwirkungen wobei mir es ganz
dusselig wird. :/
Also setze ich alles auf Physiotherapie und Bewegung :sport:

Würde dann an Deiner Stelle doch mit Herr Dr. Hoffmann darüber
sprechen, wenn er schon fast um die Ecke bei Dir liegt.
Vermutlich studierst Du in Vaihingen oben, wie ich vermute.
Deine REHA, all zu lange ist es aber auch wieder nicht.
Die Zeit vergeht schneller als man meint.
Nach Antrag über Herr Dr. Hoffmann brauchte das ganze bei mir nochmals ein 3/4 Jahr, da ich erst mit Ablehnungen zu kämpfen hatte.

a bißl weniger schmerzen wünsche ich Dir
und viele Grüße, Thomas
Saphira
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Hüftdysplasie bds.
Therapie: "normale" KG; Schroth-Reha in Sobi 04.2011 und 12.2013; seit 11.2013 Korsett von CCtec -> Mitte 2014 wg. Hüft- und Knieproblemen samt OPs abgebrochen

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Saphira »

Hallo Thomas,

tja, das mit den Schmerzmitteln ist so eine Sache. Katadolon hatte mir mein Hausarzt auch mal verschrieben gehabt, als fast gar nichts mehr ging, zusammen mit Protaxon. Gegen die Muskelverspannungen hat es nicht wirklich geholfen, gegen die Schmerzen immerhin schon so halbwegs. Allerdings waren die Nebenwirkungen tatsächlich nicht so ganz ohne und mir war auch ganz schwindlig und dusselig im Kopf. Deshalb ist das auch keine Dauerlösung, sondern nur kurzfristig. Und ich möchte eigentlich nicht unbedingt solche Hämmer nehmen müssen.

Heute war ich wegen meinem Knie wieder bei meinem Physiotherapeuten. Er ist ganz zufrieden mit der Beweglichkeit meines Knies. Ausstrecken geht inzwischen wieder ganz gut, anwinkeln auch schon ziemlich weit (etwas 140°). Beim Laufen merkt man mir fast nichts mehr an, das geht also schon wieder ganz gut. Auch das Treppensteigen ohne Krücken mit einem Fuß vor dem anderen geht inzwischen ganz gut. Nur ganz steile Stufen bereiten mir noch Probleme. Aber das wird auch wieder. Ich kann inzwischen schon wieder meinen Kommilitonen hinterherrennen :D . Nur leider ist es immer noch stellenweise dick.

Ich habe mit meinem Physiotherapeuten heute nochmals über die ganze Problematik gesprochen. Seiner Meinung nach ist wohl auch das Becken/ die Hüfte das Hauptproblem und die Rückenprobleme resultieren daraus. Er meint auch, dass ich hypermobil sei und von demher zu schwache Bänder und zu schwache Muskulatur hätte. Seiner Meinung nach sollte ich schauen, dass ich die Muskulatur entsprechend kräftige und aufbaue. Er ist davon überzeugt, dass sich dadurch die Probleme weitgehendst lindern lassen könnten. Nur hat das halt bisher immer nie so ganz funktioniert, da ich immer in die Fehlstellung hineintrainiert habe und dann wurde es schmerztechnisch immer schlimmer. Ich müsste erstmal die richtige Haltung kennen, damit ich mich aus der Fehlbelastung heraustrainieren kann, anstatt hinein. Und da setze ich meine Hoffnung wieder auf die Reha, damit ich zumindest die richtige Haltung bei meinem Rücken kenne und da nicht mehr ständig in meiner Verkrümmung drinstehe, -sitze, -liege. Dennoch möchte ich bei meiner Hüfte endlich Klarheit darüber, ob eine Dysplasie zusätzlich noch vorliegt oder nicht und ob man da mit ensptechendem Muskelaufbau noch was machen kann oder ob man es damit auch nur höchstens um ein paar Jahr verzögern kann, aber keine eigentliche Verbesserung mehr erzielt werden kann. Klar wäre eine Linderung der Unsicherheit und der Schmerzen schonmal von Vorteil. Aber mein Ziel ist eben auch eine Arthroseverhinderung oder zumindest eine deutliche Verzögerung. Ich will nicht schon mit 40 oder 50 Arthrose haben oder gar ein künstliches Hüftgelenk benötigen. Fakt ist nur, wenn ich gar nichts tue, dann wird es höchstwahrscheinlich dazu kommen. Die Frage ist nur, ob Krankengymnastik mit entsprechendem Muskelaufbau ausreichend ist oder nicht mehr :confused: . Konservative Möglichkeiten wären mir persönlich natürlich auch lieber, als eine OP. Solch eine OP ist halt schon ziemlich heftig.

Grüßle,

Saphira
Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.
Bärle

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Bärle »

Hallo, Saphira

hast Du also mit Kadatolon und Co. (Medi) auch die negativ Erfahrung gemacht. Da rennt das Köpfle neben der "Spur". Dann die Nebenwirkungen !!! Das muß therapeutisch gelöst werden.
Tabletten sind aber billiger als wie Therapierezepte .....hm....

Dein Knie macht sich jetzt aber langsam, das ist fein. Nur weiter
vorsichtig durch die Uni "huschen" und beim Heimweg Vorsicht walten lassen. Hypermobil bist Du, wie Du schreibst >Also gut
beweglich, somit wirst Du dann offensichtlich instabil und die Bänder
und Muskeln müssen dagegen "arbeiten". Könnte es so vieleicht sein?

In Sobi (REHA) wirst Du dann auf die "richtige Haltung" geschult.
Du kontrolierst Dich dann selbst mit Hilfe der Spiegel.:lupe: Immer mit der Hilfe der Therapeuten. Das ist wirklich ganz klasse was Frau Lehnert-bzw. Katharina Schroth entwickelt hat.
Bei Pilates ist es ähnlich wie ich gerade am endecken bin.

Hm...Deine Hüfte...die will abgeklärt werden.
Alles andere sind spekulationen, da wäre Gewissheit schon wichtig.
Ein Fall für Herr Dr. Hoffmann, wer sonst ????
Du bist noch jung und so schnell geht die Hüfte nicht "kaputt".
Immerhin ist der Hüftkopf das stabilste Gelenk im Körper.
(Arthrose wurde schon bei mir vor 13 Jahren schon diagnistiziert.
Da war ich dann ca. Anfang 34 J. )

Deshalb haben sich meine Ärzte wohl auch immer zurückgehalten,
damit man sich nicht verrückt macht. So denke ich.
Bis im Jahr 2008 dann gar nichts mehr ging und ich in Leonberg
den großen Aha Effekt zu schlucken hatte.
So ist das eben........... jetzt muß ich es leider ausbaden. :<
Da bin ich nun am "herumlaborieren".

Nun wünsche ich Dir ein schönes Wochenende und weiter gute
Heilung. Alles wird gut ! :ja:

viele Grüße von mir Thomas
Saphira
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Therapie: "normale" KG; Schroth-Reha in Sobi 04.2011 und 12.2013; seit 11.2013 Korsett von CCtec -> Mitte 2014 wg. Hüft- und Knieproblemen samt OPs abgebrochen

Re: Hüftfehlstellung und Skoliose

Beitrag von Saphira »

Hallo Thomas,

es scheint bei hypermobilen Menschen eben das Problem zu sein, dass die Muskeln und Bänder zu schlaff sind und die Gelenke eben nicht genügend stabilisieren. Das mag bei Gelenken in Normalstellung noch gar nicht mal ein so großes Problem sein. Aber bei Fehlstellungen der Gelenke kommt es eben vermehrt auch zu einer Instabilität im Gelenk. Somit denke ich, dass die Gefahr einer frühzeitigen Arthrosebildung noch etwas größer ist und man noch viel intensiver und aufwändiger physiotherapeutisch arbeiten müsste, um das halbwegs in eine annähernd normalen Gelenkstellung erstmal zu bringen und dann auch zu halten. Mir fällt es schwer, das zu halten. Irgendwann machen die Muskeln halt schlapp, obwohl meine Muskeln meiner Meinung nach relativ gut trainiert sind. Ich knicke dann in der Hüfte auch regelrecht ein, dann verdreht es mir mein ganzes Bein. Meine Muskeln und Bänder halten das in solch einer Situation dann noch so weit, dass ich nicht umfalle. Aber im Hüftgelenk selber ist dann erstmal kein Halt mehr und ich muss meine Hüfte dann erstmal wieder "zurechtrücken". Unter Katadoloneinfluss war dieses Phänomen noch weitaus stärker und ich bin nahezu alle paar Schritte eingeknickt, weil das Gelenk so instabil war und das Katadolon ja muskelentspannend wirkt und ich meine Hüfte dadurch gar nicht mehr im Gelenk stabil halten konnte :wall: . Da musste ich dann auch Krücken benutzen, damit ich die linke Hüfte entlsaten konnte um nicht einzuknicken :wall: . Deshalb mag ich Katadolon überhaupt nicht.

Es ist halt irgendwie alles zu kompliziert bei mir :D . Da kann ich es schon nachvollziehen, dass da mancher Arzt heillos überfordert ist. Ich traue es aber Dr. Hoffmann zu, dass er hier die Zusammenhänge erkennen und erläutern kann und damit nicht überfordert ist. Nur habe ich es inzwischen aufgegeben, zu viel von den Ärzten zu erwarten. Sonst wird man nur wieder enttäuscht.

Grüßle,

Saphira
Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.
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