Grundsätzlich sollte der Aufwand für eine KK viel zu hoch sein, in diesem Forum herauszufinden, um welche Person es sich handelt, auch wenn Du Dich hier ganz normal mit Wohnort/Region und Alter im Profil anmelden würdest!
Und das ist sicherlich nötig, wenn Du hier gezielte Tipps zu offensichtlich anstehenden Therapien haben möchtest.
notrace hat geschrieben:Gibt es da Empfehlungen für eine KK, die besonders "Skoliotiker-Freundlich" ist
In erster Linie geht es um Ärzte, die für eine kompetente Diagnose und Behandlung sorgen. Da muss man sehen, dass eine dringend notwendige ausführliche
Anfangs-Beratung von allen gesetzlichen KK's bisher nicht bezahlt wird, aber z.Bsp. 50 € und entsprechende Fahrtkosten für die Gesundheit sollte kein Problem sein.
Das Problem ist meistens die langfristige ambulante Versorgung und nicht so sehr die stationäre REHA, bei der der Kostenträger bei einem sozialversicherten Arbeitsverhältnis sowieso nicht die KK ist, sondern die Deutsche Rentenversicherung.
Und eine notwendige(??) OP ist bezüglich Kostentragung gerade bei Skoliose/Kyphose offenbar kein Problem.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Techniker Krankenkasse bei den Heilmittelverordnungen kaum Probleme macht und aus einigen Erfahrungsberichten geht hervor, dass offenbar auch die Erwachsenen Korsettversorgung relativ problemlos ist.
Im Gegensatz dazu steht z.Bsp. die AOK, die in Physiotherapie Praxen die grössten Probleme darstellt, ganz abgesehen von Genehmigungsverfahren ausserhalb des Regelfalles, die nur noch ganz wenige KKs durchführen.
Neben der KK ist es ganz wichtig , Ärzte zu finden, die aufgrund der Richtgrössen (Budget) mutig genug sind, spätere Regresse abzuwehren.
Haben sie den Mut nicht, dann werden sie von vorn herein jede eigentlich notwendige Behandlung einschränken oder ablehnen.
Gruss
Klaus