Dr. Hoffmann

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J-Maria
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Beitrag von J-Maria »

@ Mohnblume
wenn man sich diesen Umfrageergebnis anschaut,
siehe Link: Woher kommt ihr? viewtopic.php?t=7264
erklärt es, z. Teil, warum Dr. Hoffman öfter empfohlen wird als ein anderer Orthopäde.
Dass das Ergebnis der Umfrage so und nicht anders aussieht, ist meiner Meinung nach, darauf zu führen, dass vor 5 (fünf stimmt doch oder?) das Forum von Patienten von Dr. Hoffmann gegründet worden ist, erst danach kamen die andere User dazu.
Nur langsam wird der Anteil nach und nach bundesweit ausgewogener.
(Als ich hier anfing zu schreiben (2003), waren es aus Berlin/Brandenburg gerade mal 3 oder 5 weitere User).

Mohnblume, ich glaube Du hast mich nicht ganz verstanden. Ich bin auch der Meinung, dass des Gesundheitswillen jeder nur möglicher Aufwand, auch finanzieller, betreiben werden sollte, und auch kein Weg sollte zu weit sein (wir - aus Berlin- hatten auch schon Termine bei Hoffmann+Gipsen bei Rahmouni, weil ich auch die Auffassung teile).
Was ich versuchte z bedenken zu geben, ist, dass es vielen Patienten das aus finanziellen Gründen nicht möglich ist. Das kann sich vielleicht jemand nicht vorstellen, das ändert aber nicht an der Tatsache, das es dies gibt.
Die Zeiten sind ziemlich rau geworden, viele Menschen leben von Harz IV bzw. vom Gehalt auf Harz-IV-Niveau. Von diesem Einkommen schaffen es nicht viele Geld für die entsprechenden Reisekosten zu erwirtschaften.


Die Einstellung von Sapling gefällt mir gut:
„Ich wende mich jedoch dagegen, jedem immerzu, nur und ausschließlich Dr. Hoffmann, Steffan... usw. zu empfehlen. Ich rate dazu, zunächst im eigenen Umfeld nach Orthopäden zu suchen und sich mehrere Meinungen einzuholen“Glaubwürdig klingt es vor allem, weil er eigene Erfahrungen gemacht hat:
„Ich kann hier nur unterstreichen, dass meine Erfahrungen mit Dr. Hoffmann, Rahmouni, Dr. Steffan nicht der Masse der hier geposteten Meinungen entspricht.
Hier posten sehr viele junge Menschen, die ihrem Alter entsprechend über weniger Lebenserfahrung verfügen und möglicherweise leichter zu beeindrucken sind.
Ich habe sowohl Dr. Steffan als auch Dr. Hoffmann als typische Vertreter ihres Standes kennen gelernt, die sich was Organisation und Gesprächsverlauf nicht wesentlich von meinem Orthopäden unterscheiden.
Vielleicht täte das Forum gut daran, die eigenen Empfehlungen zu relativieren und nicht den anderen Orhtopäden generell Unfähigkeit zu bescheinigen.
Persönlich bin ich von meinen Besuchen bei den o.g. nicht enttäuscht, weil die Diagnose meines Orthopäden bestätigt wurde“

viewtopic.php?p=66498&highlight=#66498

Ich kenne persönlich Patienten, die das was sapling schreibt, bestätigen.


Nicht alle Leuten ist hier weiter geholfen, wenn Du Stuttgart und ich Berlin empfehlen.
Deshalb habe ich dafür plädiert, dass man mehr auf „Gesucht & Gefunden“ aufmerksam machen sollte, würde dann in etwa bedeuten, dass man auf die Sammlung hinweist + von einer persönlichen Erfahrung spricht (egal wo sie hier kommt).
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

J-Maria hat geschrieben:wenn man sich diesen Umfrageergebnis anschaut,
siehe Link: Woher kommt ihr? viewtopic.php?t=7264
erklärt es, z. Teil, warum Dr. Hoffman öfter empfohlen wird als ein anderer Orthopäde.
Die Karte gibt einen besseren Überblick.
Der Nord-Osten Deutschlands ist, bis auf wenige Großstädte in denen sich alles kummuliert, wenig vertreten (oder vielleicht auch wenig besiedelt?).
Bis zur Mitte Deutschlands auf Höhe von Bad Salzunegn ist es nicht weit nach Stuttgart (von Frankfurt aus ungefähr 1 1/2 Stunden Fahrzeit). Bleibt also nur der Ruhrpott dem die Fahrerei zu weit ist.
Dass das Ergebnis der Umfrage so und nicht anders aussieht, ist meiner Meinung nach, darauf zu führen, dass vor 5 (fünf stimmt doch oder?) das Forum von Patienten von Dr. Hoffmann gegründet worden ist, erst danach kamen die andere User dazu.
Nein, also wenn ich mich mal als paar-und-dreißigster hier registrierter User dazu zähle, dann waren das in ertser Linie Patienten von Sobernheim und Rahmouni. ;)

Allerdings zielt die Webseite hier ja auf alle deutschsprachigen Regionen ab - alle Leute, die ihre Diagnosen in deutscher Sprache in die Suchmaschinen eingeben.

Ich wüsste nicht, wie wir an besonders viele Menschen aus der südlichen Region Deutschlands kommen können. Wir bekommen 0,09% unserer Besucher von Skoliniti aus Freiburg, 0,04% von Bad Salzungen und 0,02% von Skoliose Aktiv. Und von Offline-Werbung für uns in Stuttgart habe ich bisher noch nichts gehört.
J-Maria hat geschrieben:BZebra:
Ich kann hier jetzt keine Vergleiche anstellen, zwischen dem was ich von dir über die Berliner Versorgung erfahren habe und was ich über die Stuttgarter Versorgung erfahren habe, weil ich eine der ursprünglichen Hauptquellen der Stuttgarter Infos bin und ich demnach hier nicht so viel darüber erfahren habe.
DU weiß nicht genug über die Berliner Versorgung? Wenn das jetzt kein Scherz ist ;-)
Ok, dann machen wir es jetzt, stell mir die Fragen! Jetzt gibt’s kein kneifen!
Nein, ich weiß nicht genug darüber. Ich habe hier eine Liste von Ärzten von dir, aber ich weiß nichts über sie. Ich weiß nicht in welchem Verhältnis sie zu Herrn Nahr stehen oder ob überhaupt in irgendeinem, wie die Zusammenarbeit da abläuft, wer da das Sagen über die Korsett-Behandlung hat.

Ich weiß nicht, wie schwer oder einfach es ist, die gewünschten Rezepte zu bekommen (die nicht konventionell sind, wie zum Beipsiel für ein Korsett im Erwachsenenalter) und ob einem das besondere Überredungskunst kostet.

Dann findet eine Korsett-Behandlung ja in einer Klinik statt und nicht in einer eigenständigen Orthopädpietechnik. Da sind ja möglicherweise auch noch so Spezialisten, die beim Süppchen kochen mitmachen wollen, irgendwelche schlauen Tipps geben und es eigentlich nicht können.

Ich weiß nicht, wie die Kerle da auf die Idee kommen, eine stationäre Anschulung zu machen, wer dafür verantwortlich ist und das anordnet? Und der Gipfel des ganzen noch die stationäre ABSCHULUNG!!! Dafür fehlt ja absolut jede Begründung. Was soll da passieren? Reduktion der täglichen Tragezeit um eine Stunde und sehlischer Beistand bei eventuell auftretenden Verlustängsten?
Das ist für mich entweder ein Zeichen von Inkompetenz oder Abzocke.... In jedem Falle muss da jemand das Sagen haben, der entweder unqualifiziert ist oder einfach nur rücksichtslos die Krankenkassen ausbeutet...

Alles unbeantwortete Fragen. Ich kann nicht einschätzen, wie zuverlässig diese Leute sind und wie korrekt ihre Schlussfolgerungen und Empfehlungen sind.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

J.-Maria hat geschrieben:Deshalb habe ich dafür plädiert, dass man mehr auf „Gesucht & Gefunden“ aufmerksam machen sollte, würde dann in etwa bedeuten, dass man auf die Sammlung hinweist + von einer persönlichen Erfahrung spricht (egal wo sie hier kommt).
Wenn Du diese Rubrik genau kennen würdest, dann wüsstest Du, dass es für die meisten Regionen bei der regionalen Orthopädensuche zur Zeit nicht wirklich weiterbringt!

Und ich habe manchmal schon Bauchschmerzen, wenn als Tipp einfach nur diese Rubrik genannt wird.

Gruss
Klaus
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Beitrag von mohnblume.muenchen »

@J-Maria: Wie soll ich denn jetzt auf "gesucht&gefunden" hinweisen, wenn ich die Ärzte aus dieser Liste nicht kenne und nie bei ihnen als Patientin war? Das können doch nur die Leute tun, die die Adressen da hineingestellt haben, bzw. selbst schon bei diesen Ärzten waren.
Ich rate dazu, zunächst im eigenen Umfeld nach Orthopäden zu suchen und sich mehrere Meinungen einzuholen“ .... Persönlich bin ich von meinen Besuchen bei den o.g. nicht enttäuscht, weil die Diagnose meines Orthopäden bestätigt wurde“
Dr. Hoffmann hat auch bei mir "nur" die Diagnose meiner vorherigen Orthopäden bestätigt. Diese haben mir aber immer nur gesagt "sie haben M. Scheuermann / einen starken Rundrücken, aber so schlimm ist das nicht, machen sie einfach ein bischen KG!"

Es kommt doch nicht nur darauf an, eine Diagnose, sprich ein Wort, hinzuschmeißen, sondern auch zu handeln.
Dr. Hoffmann hat bei mir klar gesagt, dass es nur zwei Optionen gibt: OP oder Korsett (+Schroth).
So klar, hat sich bisher keiner der Orthopäden ausgedrückt, bei denen ich war.

Ist doch schön, wenn bei manchen Pat. Dr. Hoffmann die Diagnose bestätigt. Die meisten hier im Forum, sind aber wohl eher von ihren Feld-Wald-und-Wiesen-Orthopäden enttäuscht und holen sich daher die 2. Meinung ein.
...und wenn wir keine Luft mehr kriegen, wenn die Wellen uns besiegen, weiß ich doch: wir hab´n die Perlen uns verdient. ("Perlentaucher" / Rosenstolz)
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J-Maria
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Beitrag von J-Maria »

Klaus hat geschrieben:
J.-Maria hat geschrieben:Deshalb habe ich dafür plädiert, dass man mehr auf „Gesucht & Gefunden“ aufmerksam machen sollte, würde dann in etwa bedeuten, dass man auf die Sammlung hinweist + von einer persönlichen Erfahrung spricht (egal wo sie hier kommt).
Wenn Du diese Rubrik genau kennen würdest, dann wüsstest Du, dass es für die meisten Regionen bei der regionalen Orthopädensuche zur Zeit nicht wirklich weiterbringt!

Und ich habe manchmal schon Bauchschmerzen, wenn als Tipp einfach nur diese Rubrik genannt wird.

Gruss
Klaus
Klaus,
kann ich teilweise verstehen. Aber ganz ohne Bauchschmerzen wird es nicht gehen, wir können hier nur Hilfe zur Selbsthilfe Leisten.
Du setzt doch immer wieder auf mündigen Patienten.
Den muss man nicht an der Hand führen, er kann die Empfehlungen selbst einschätzen ...

Ein gewisses Restrisiko, von einem Arzt nicht optimal behandelt zu werden, besteht immer, auch bei einem Fachmann. Und alleine deshalb weil jeder Mensch (auch die Ärzte) seine gute und schlechte Tage haben und der Begriff „Kunstfehler“ zeigt immer wieder, dass Menschen nicht perfekt sind und, dass man mit vorsichtiger Skepsis immer gut beraten ist.

Ein mündiger Patient lernt zu unterscheiden (und das Forum kann dabei helfen),
ob ein Arzt nur nett und inkompetent ist,
ob ..., (hier liegt viel dazwischen)
ob er kompetent und schlecht gelaunt ist
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derhanfi85
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Beitrag von derhanfi85 »

Ich glaube, es liegt niemanden daran, von dem "Wald-Feld-und Wiesen Orthopäden" zu streiten; davon haben einige schon mehr als genung hinter sich.
Mohnblume, ich verstehe dein Statement einfach nicht!
Du sprichst von "einer 2.Meinung einholen"? Ich gehe mal davon aus, das die Meinung von den oben genannten Orthopäden nicht als erste Meinung geltend machen werden kann. Also hat man doch eine erste Meinung (und zu dieses zähle ich solche, die bei DOc HOff was ändern wollen) von einem Arzt.
Warum soll man dann Geld "verschwenden" um sich eine zweite einzuholen. Ich denke, das Geld hat nicht jeder.
Aber der Knackpunkt ist eben "die erste Meinung". Darum geht es doch J-Maria, das diese eben nicht bei Doc Hoff man getroffen werde sollte.
Ich habe auch den (ganz persönlichen) Eindruck, daß viele ein bisschen mit Scheuklappen rumlaufen! Auf der einen Seite können sie Doc Hoff man empfehlen, was ich ja nicht unbedingt schlecht finde. Aber einige machen es sich eben "sehr leicht", kommen sie doch aus der Nähe von Stuttgart undkönnen mal eben in einen Zug steigen.
Da Treffen nämlich meine methaphorischen Scheuklappen zu. Dann braucht man eben keinen Arzt weiterhin in Deutschland zu suchen.
Ich spreche damit nicht alle an, soll sich jeder angesprochen fühlen, wer will.
Aber um es mal auf den Punkt zu bringen:
Viele empfehlen Doc Hoffman, weil sie eben postives bei ihm "erlebt" haben, wogegen ich nichts einzuwenden habe. Doch vergessen viele dabei, um jemanden empfehlen zu können, sprich zu sagen "der hat mir geholfen, der ist gut", braucht man unwideruflich den "Vergleich". Es muss also im Vorfeld eine andere Arztentscheidung zugrunde liegen. Und bitte zitiert mir hier nicht wieder diese Wiesen-Wald und Feld Orthopäden.

Und jetzt kommen wir zu dem Teil, wo sich die Katze in den eigenen Sdchwanz beißt:

Ich verweist zwar auf die "gesucht&gefunden" Sparte , jedoch ist es einfach so, daß ihr doch immer schreibt, geht zu Doc Hoffmann.
Wie wäre es mit folgendem Vorgehen:
Ich fragt häflich, wo der User herkommt; bittet ihm ein Link an, (zur obigen Rubrik) und verweist vielleicht darauf, daß eben noch nicht so viele Erfahrungen mit jenem gemacht wurde.
Vielleicht fügt ihr noch hinzu, das der/diejenige sich weiterhin eine zweite Meinung bei einem guten Arzt in Stuttgart einholen kann, worüber viel postives berichtet werden kann.
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J-Maria
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Beitrag von J-Maria »

BZebra:
...Alles unbeantwortete Fragen. Ich kann nicht einschätzen, wie zuverlässig diese Leute sind
Liebe BZebra,
Du hast doch die Zahlen, z. B. zu den Primärkorrekturen, was soll noch dieses anzweifeln?
Es ist auch bekannt, dass die Korsettversorgung dort wunderbar funktioniert. Ich persönlich finde sogar, dass med. qualitativ die Korsette aus der Rahmouni-Werkstatt an die Qualität der Korsetts aus Behring nicht ganz ran kommen. Die orthopädische Werkstatt in Behring hat bewiesen, dass man auch sehr gut korrigierende Korsette bauen kann, ohne dass das pauschale Einsetzen der Recklibögen notwendig ist und, dass es auch geht ohne Flachrücken zu verursachen/bzw. zu vertiefen.
Das gehört anerkannt.
– Wo bleibt denn hier zu diesem Thema deine fachliche Kritik (Außer dem Hinweis, dass es bei Dir persönlich die Recklibögen auf Wunsch entfernt worden wäre)? Und was hält Du von einem Arzt, der es nicht bemängelt.
Erlaube es mir in diesem Zusammenhang anzumerken, dass ich unter Anderem deinen Anspruch auf Qualität nicht besonders hoch angesiedelt sehe, bzw. dein Wissensstand was die heutige Orthopädietechnik im Stande ist zu Leisten.



BZebra:
Da sind ja möglicherweise auch noch so Spezialisten, die beim Süppchen kochen mitmachen wollen, irgendwelche schlauen Tipps geben und es eigentlich nicht können.

Ich weiß nicht, wie die Kerle da auf die Idee kommen, eine stationäre Anschulung zu machen, wer dafür verantwortlich ist und das anordnet? Und der Gipfel des ganzen noch die stationäre ABSCHULUNG!!! Dafür fehlt ja absolut jede Begründung. Was soll da passieren? Reduktion der täglichen Tragezeit um eine Stunde und sehlischer Beistand bei eventuell auftretenden Verlustängsten?
Das ist für mich entweder ein Zeichen von Inkompetenz oder Abzocke.... In jedem Falle muss da jemand das Sagen haben, der entweder unqualifiziert ist oder einfach nur rücksichtslos die Krankenkassen ausbeutet...
Bzebra, ich habe schon an mehreren Stellen, über die stationär Anschulung im Behring geschrieben, das letzte Mal war es glaube ich hier: „Stationäre An- und Abschulung“
viewtopic.php?t=5667
Daraus kann ich mich nur wiederholen:

J-Maria am 28.04.2006:
Einige der Vorteile ist:
>> der OT sieht in dieser Zeit wie der Körper reagiert und kann individuell den Druck anpassen.
>> Die Schwestern sehen nach den Druckstellen und können gleich reagieren/behandeln, bevor es soweit kommt, dass die geplante Tragezeit reduziert werden muss. Glaub mir, die arbeiten dort mit System und haben viel mehr Erfahrung mit Druckstellen, als wir alle hier im Forum zusammengenommen.
Der Ziel ist für jeden definiert: 23 h nach einer Woche – die meisten schaffen das.
>> Ich finde es ist ein Riesenvorteil, wenn man in der ersten Woche mit seinem Korsett vom kompetenten Team (Orthopädietechniker, Physiotherapeuten, Ärzte und Krankenschwestern) umgeben ist. Abgesehen von der Fachbetreuung, hast Du jederzeit erfahrene Leute um sich auch um Fragen zu stellen, die sich bei Anschulen ergeben.
>> Viele Kids empfinden es auch von Vorteil, dass sie während diese Woche andere Kinder in ihrem Alter kennen lernen, die auch gerade anschulen.
Ich weiß ja nicht, wie es woanders aussieht, wenn stationär angeschult wird; kenne das nur vom Behring.
Als meine Tochter angeschult hat und man hat ihr angeboten, während des Wochenendes nach Hause zu gehen, hat sie abgelehnt. Genauso ihre gleichartige Zimmergenossin, beide haben sich dafür entschieden den Aufenthalt auf der Station am Samstag u. Sonntag nicht zu unterbrechen.
Die beiden und auch die anderen Kinder, haben sich da richtig wohl gefühlt.
Auch andere Eltern und Kinder bestätigen das.
Mehr Ferienlagerstimmung als Krankenhaus-Gefühl habe ich dort mitbekommen; ich habe sie abends fast jeden Tag besucht, da damals gerade nur 5 km von unserer Adresse entfernt.
>> Es hat mir auch gut getan, mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen, deren Kinder zu gleichen Zeit, Gleiches erleben.
Ich hätte mir für meine Tochter keinen besseren Start in ihre „Korsett-Zeit“ wünschen können, als die die sie hatte. Und je länger ich mich mit dem Thema Skoliose und Korsettanschulung befasse, u. a. auch hier im Forum, desto mehr bin ich davon überzeugt.


Dazu haben wir damals schon unsere Positionen ausgetauscht. Ein guter Schlusswort dazu gab meiner Meinung nach die „Leserin“, in dem sie schrieb:
Leserin:
@BZebra und Toni, ich möchte mal eine Kritik anbringen.
So sehr ich Eure Arbeit für dieses Forum schätze, und so sehr ich anerkenne, dass viele User dankbar sein können, dass Ihr Euer umfangreiches Wissen mit ihnen teilt, muss ich jetzt doch mal sagen: ich fände es viel besser, wenn hier nicht dieser zuweilen unsachliche und sehr militante Ton herrschen würde! Natürlich habt Ihr Eure gut begründeten Überzeugungen, für die Ihr Euch vehement einsetzen wollt. Das ist erst mal eine gute Absicht. Aber erstens macht der Ton die Musik, und zweitens sollte man nicht von anderen Netiquette verlangen, sich aber selbst über die eigenen Ansprüche hinwegsetzen. Ihr seid sehr intolerant gegenüber anderen, die Euch zeigen wollen, dass - wie auch zu erwarten wäre - mehrere Wege zum gleichen Ziel führen können.
Als unabhängige Leserin von au0en, sozusagen, denke ich, dass die stationäre An- und Abschulung im Behring genauso berechtigt sein kann wie jährlich x-mal wiederholte Reha- Aufenthalte anderswo. Ohne Genaueres darüber zu wissen, kann man das Verfahren nicht so niedermachen.
Ich denke, aus genau demselben Grund haben auch - trotz wachsender „Vor-Ort-Listen“ - kaum mehr als 2 Orthopäden oder OTs bei Euch eine Chance, zu zeigen, dass sie auch etwas können. Wenn mal ein positiver Bericht über jemanden kommt, geht er in vielen Fällen gleich unter, und auf Anfragen werden doch fast immer noch dieselben 2 Namen genannt.
Wie gesagt, ich finde es gut, wie Ihr Euch einsetzt, aber es ist nicht zulässig, die eigenen Erfahrungen so zu verallgemeinern und allem. was man nicht sofort selbst nachvollziehen kann, so vor den Bug zu schießen...



Ich würde mir wünschen, dass wir dazu so verbleiben könnten, dass wir zu diesem Thema - geprägt durch unterschiedliche Erfahrungen - bei unterschiedlichen Positionen bleiben können, ohne unsachliche diskreditierende Unterstellung, wie diese:
BZebra: „Da sind ja möglicherweise auch noch so Spezialisten, die beim Süppchen kochen mitmachen wollen, irgendwelche schlauen Tipps geben und es eigentlich nicht können.“
Auch wenn du dem das Wort „möglicherweise“ vorausschickst, finde ich, es ist keine Art so zu schreiben. Ich bin immer dafür, auch eine vom Fachmann (ob Arzt, OT oder KG) geäußerte Meinung/Diagnose/Empfehlung durch weitere Meinungen abzusichern/abzuprüfen, das gehört für mich einfach dazu. Jemandem aber sein fachliches können abzusprechen, nur weil es ja möglich wäre, ist einfach unfair.
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J-Maria
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Beitrag von J-Maria »

Danke, derhanfi85.
Mich erreichen immer wieder Mails und auch in persönlichen Gesprächen mit Menschen, erfahre ich, dass meine Kritik zu diesem Thema längst fällig und gar nicht unangebracht ist ...
Viele der Leute, trauen sich nicht seine Meinung zu schreiben. Ich denke es ist in Ordnung (ist ja anonym) wenn ich aus aktuellen Mail zitiere:

„ ... als mittlerweile passive Userin lese ich den Dr. Hoffmann Thread als einen der wenigen Berichte überhaupt noch im Forum.

Manchmal glaube ich, es ist niemand mehr bereit, andere Ärzte im Forum zu empfehlen. Die Gründe sind uns hinreichend bekannt. Wer will sich andauernd mit den Kritikern des Forums auseinandersetzen und immer wieder „beweisen“ müssen, wie vergleichbar gut ein anderer Arzt ist.
Und ich glaube auch nicht, dass ich einem Arzt einen Gefallen tue, ihn in diesem Forum namentlich zu benennen.
... „





Ich möchte auf mein Posting hier noch mal zurückgreifen und das zitieren, was diese Diskussion wieder ein mal ausgelöst hat:

J-Maria:
Ich möchte keinen von Dr. Hofmanns Patienten angreifen, mit der berechtigen Meinung, dass sie von ihm sehr gut behandelt werden.
Nur gute Nacht Deutschland, wenn wir keinen weiteren vertrauenswürdigen Orthopäden hätten, der Skoliose fachlich sehr gut behandeln kann.

Ich möchte hiermit keinen provozieren, nur zum Nachdenken bringen ...
Sind wir, als Forum, so wie es bis jetzt läuft noch vertrauenswürdig?

Das ist meine aufrichtige Sorgen.
Ich habe es ernst gemeint und es ging mir nicht um provozieren sondern um aufrütteln!



Ich möchte an dieser Stelle auch noch einmal erinnern, dass gerade aus so einer Diskussion wie diese hier die Rubrik „Gesucht & Gefunden“ entstanden worden ist.
Damit meine ich, dass dies keineswegs negativ sein muss, wenn wir zu diesem Thema heftig diskutieren, sondern, dass es auch positive konstruktive Resultate hervorbringen kann.
In diesem Sinne ...
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Beitrag von Dalia »

So undifferenzierte Kritik bzgl. der Einstellung "des Forums" zu Dr. Hoffmann kann nur von Leuten kommen, die entweder kaum Intelligenz haben und/oder im Forum nur sporadisch mitlesen.

Ich zitiere mich nochmal:
Wer ins Forum kommt und denkt, es gibt nur Dr. Hoffmann, der kann nicht richtig lesen. Es gibt User, die jubeln Dr. Hoffmann hoch, es gibt aber auch genügend, die sich zurückhalten und Kritik anbringen. Der mündige Leser muss entscheiden, welchen Informationen er mehr vertraut.

Jeder nimmt die Informationen auf, wie er will.
Derhanfi: Wer so naiv ist und bei der Gesundheit spart, hat später umso höhere Ausgaben für Schadensbegrenzung. Aber bitte, nur dumme Leute sparen an der falschen Ecke. Das habe ich an anderer Stelle auch schon gesagt, bezeichnend, dass keiner darauf eingeht.

@alle:

Ich wäre dafür, dass niemand mehr auf diese Pauschalkritiken eingeht. Ich werde mich ausklinken und den viel wichtigeren Postings widmen. Kritik von Leuten, die hier kaum lesen, sich hier nicht aktiv einbringen, aber gern kritteln und außerdem zeigen, dass sie bzgl. des Forums nicht auf dem Laufenden sind, kann ich nicht ernst nehmen.
Zuletzt geändert von Dalia am Fr, 18.05.2007 - 20:18, insgesamt 1-mal geändert.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

J-Maria hat geschrieben:BZebra:
...Alles unbeantwortete Fragen. Ich kann nicht einschätzen, wie zuverlässig diese Leute sind
Du hast doch die Zahlen, z. B. zu den Primärkorrekturen, was soll noch dieses anzweifeln?
Zunächst mal reden wir von Ärzten, die mit Primärkorrekturen erstmal garnichts am Hut haben (sollten). Und dann haben wir doch überhaupt nicht die Primärkorrekturen von allen, das war doch das Problem. Es sind nur die Primärkorrekturen von bestimmten Krümmungsmustern gewesen. Alles was nicht in diese Schemata reingepasst hat, wurde ja von vorne herein aus der Untersuchung rausgelassen. Und es gab keine Auskunft darüber, wieviel Prozent aller Korsettversorgten denn durch diese Zahlen repräsentiert werden. Insofern kann man auf die Zahlen nicht wirklich was geben, die sind ja auch nur für interne Qualitätskontrollen und nicht nach wissenschaftlichen Standards angefertigt.

Das einzige was ich bisher habe ist noch keine negative Rückmeldung über eine schlechte Korsett-Korrektur, eine Empfehlung von Dr. Chêneau und in den meisten Gebieten vernünftig klingende Ansichten von Herrn Nahr. Das ist aber auch alles.
Die orthopädische Werkstatt in Behring hat bewiesen, dass man auch sehr gut korrigierende Korsette bauen kann, ohne dass das pauschale Einsetzen der Recklibögen notwendig ist und, dass es auch geht ohne Flachrücken zu verursachen/bzw. zu vertiefen.
Das gehört anerkannt.
Jetzt driftest du aber wieder vollkommen vom Thema ab. Es ging in keiner Weise um Technik (die ich im Übrigen in erster Linie in Korrekturerfolgen und Tragbarkeit messe), es ging um die Organisationsstrukturen, über die ich nichts weiß.

Reklihönchen haben mit so ungeklärten Dingen wie der Verordnung von stationären Abschulungen nun wirklich nichts mehr zu tun.

Nenne Ross und Reiter! Wie kommt es dazu? Wer ist für diese Misstände verantwortlich? Herr Nahr ist ein Angestellter, nicht wie Rahmouni selbständig und sein eigener Herr. Er muss tun, was seine Vorgesetzen ihm vorschreiben.

Auch zu deinem Verweis auf den An- und Abschulungsthread.
ABSCHULUNG!!! Es geht um Abschulung!
Wenn das Ernst gemeint ist und nicht eine Abzockerei der Krankenkassen ist, dann müssen da die Ärzte ziemliche Informationsdefizite darüber haben, wie eine ordentliche Abschulung abläuft.
Ein stationärer Aufenthalt ohne intensive Physiotherapie, nur um dem Patienten mitzuteilen, dass er stundenweise die Tragezeit reduzieren soll und das über ungefähr ein halbes bis ein Jahr hinweg, stundenweise! Die tägliche Tragezeit während so eines stationären Aufenthaltes von villeicht 1 oder 2 Wochen (?) reduziert sich dann also um vielleich eineanfänglichse Stunde im Durchschnitt, was ärztlicher Überwachung bedarf???

Von dem was wir wissen, ist doch schon deutlich klar, dass entweder Missbrauch von Krankenkassengeldern betrieben wird oder Leute das Sagen haben, die für die Aufgabe nicht die nötige Qualifikation besitzen.

Du wolltest wissen, was ich alles nicht weiß über die Behandlung in Berlin und weshalb ich mich nicht dazu in der Lage sehe hier eigene Empfehlungen abzugeben.

Wer hat es von den Verantwortlichen drauf und wer hat es nicht drauf? Vor wem muss man sich in Acht nehmen, wessen Urteil kann man trauen...?

Rahmouni ist ein selbständiger Orthopädietechniker. Die gesamte Behandlung geht durch Rahmounis Kontrolle. Eine einzige Person vereinigt da die Qualitätssicherung und Behandlungsplanung.
Die Ärzte Instanz kann bei Rahmouni vollkommen ausgeschaltet werden, solange man seine Rezepte irgendwoher bekommt, und dass kann der letzte Orthopäde vor Ort sein, der keine Ahnung von gar nichts hat.

Die Anzahl von Leuten, die bei einer Korsetttherapie hereinpfuschen können, lässt sich also auf das Minimum reduzieren, was angesichts der Tatsache, dass eh mehr gepfuscht als ordentliche Arbeit abgeliefert wird ein enormer Vorteil ist und viel Sicherheit bietet.

Das kann Herr Nahr als angestellter OT nicht! Deswegen ist eine ganz klare Differenzierung zwischen den "guten" und den "schlechten" in Berlin nötig, namentlich genannt!
Zuletzt geändert von BZebra am Fr, 18.05.2007 - 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von mohnblume.muenchen »

)@derhanfi85:
Mohnblume, ich verstehe dein Statement einfach nicht!
Sorry, ich hab jetzt leider auch nicht verstanden, was Du mir sagen wolltest. Vielleicht hast Du mich falsch verstanden...

Kann nur soviel sagen, zu Empfehlung von Orthopäden:

- Dr. B aus W: Hat meine damals schon stark ausgeprägte Kyphose (mit 13 Jahren) als "Haltungsschwäche" abgetan und nur KG verschrieben.
- Dr. H. aus G: Hat trotz 65° (14 J.) zwar ein Korsett angesprochen, mir dann aber erklärt, dass ich das doch nicht bräuchte, sondern lieber Rückenschwimmen sollte.
- Dr. O. aus G: Hat mir gesagt, dass meine Rückenschmerzen von der Kyphose kommen ( :ja: :rolleyes: :/ )...
- Uniklinikum G. /Orthopädie: Meinten ich solle mich zur OP melden.
- Dr. L. aus L: War ernsthaft entsetzt, verschrieb mir ein (leider schlechtes) Korsett und schickte mich mit größtem Einsatz nach Sobernheim. Kann ich aber leider auch nicht empfehlen, da er sich nicht um die Korsi-Qualität gekümmert hat und man 4-6 h auf einen 3min.-Termin warten musste. Sitzgelegenheiten gab es zu wenig und nach 4 h auf dem Boden sitzen, tat mir denn nun ALLES weh.

Die Liste könnte ich noch etwas fortsetzen. Wen also soll ich jetzt in meine Regional-Liste setzen?? Oder soll ich noch 20 Orthopäden abklappern??

Das meine ich damit!
...und wenn wir keine Luft mehr kriegen, wenn die Wellen uns besiegen, weiß ich doch: wir hab´n die Perlen uns verdient. ("Perlentaucher" / Rosenstolz)
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Beitrag von derhanfi85 »

schön schön mohnblümchen, dann können wir ja gleich einen thread aufmachen, in dem jeder seiner "sieben" Orthopäden aufzählen darf, bei dem man diese Standardphrasen erhält. Denkst du wirklich, daß es darum geht? Warum sollte man ein Moped mit einem Ferrari vergleichen; ich denke, darum kann es hier keinen gehen.

@Dalia

Ich habe nie jemanden beleidigt, deswegen möchte ich in diesem Forum auch nicht beleidigt werden, auch wenn ich für dich (und für die anderen) ein "unbekannter" Name neben vielen anderen in diesem Forum bin. Bisher habe ich deine sachliche Kritik immer geschätzt und dachte immer das du, im Vergleich zu vielen anderen, einem Erwachsenem entsprechend diskutieren kannst. Ich möchte dich wiederum nicht beleidigen, aber fühle ich mich eben persönlcih angegriffen:
ann nur von Leuten kommen, die entweder kaum Intelligenz haben
.
Sagen wir es mal so, vielleicht habe ich nicht die nötige Zeit, um so oft in diesem Forum zu lesen wie andere, vielleicht nutze ich eben die Zeit, um etwas für meine Intelligenz zu tun (mal abstrakt formuliert).
Weterhin gibt es viele Threads von eher Teenager, nicht mich persönlich eben nicht so ansprechen, diese werden dann eben teilweise überlesen, das gebe ich gerne zu, aber mich interessiert zum Beispiel nicht der Thread"Umarmen, wie sag ich es ihm".
Auch denke ich weiterhin, daß du meine Auffassung nicht verstehst.
In meinem vorherigen Thread ging es um den "Weg" für die "zweite Meinung". Aber insgesamt ist es so; warum sollte jemand aus dem Norden nach Stuttgart fahren, wenn es eben in Berlin oder sonstwo näher am Heimatort gelegen einen Arzt gibt, der seine Sache genau so gut macht. Deswegen finde ich es eben unfair, immer nur den einen Namen zu nennen ohne mal die Hintergründe (also Wohnort) zu hinterfragen und dann einen Tipp zu geben. Sarkastisch gesprochen warte ich auf den Tag, an dem dieses Forum empfiehlt, Bananen in Stuttgart zu kaufen, weil man eben dort die Besten gegessen hat. (BItte diesem Kommentar nicht gleich wieder auseinandernehmen, nur in Bezug zum letzten Teil als kleinen Denkanstoß betrachten.)
Ich wäre bereit für meine Gesundheit in die USA einzufliegen (als Beispiel gesehen), aber muß ich das, nur weil immer ein Name gefalen ist.
Ich denke (@Dalia) das zeugt eher von Intelligenz gewisse Dinge zu hinterfragen, und nicht immer mit der Rosabrille herum zulaufen.
Weiterhin komme ich aus dem Osten, ich verdiene noch nichts und überlege mir jede Ausgabe dreimal. Ich mach es jetzt nochmal sonnenklar; ich bin bereit einen Betrag für eine Fahrt zu einem Arzt auszugeben, wieder und wieder. Nur überlege ich, denke ich nach, wäge ich ab, weil ich eben nicht auf alle "Werbeversprechungen" höre. So ist bei mir in allen Lebenslagen. Also bitte warum darf ich dann nicht nach Ärzten in einer geringeren Entfernung von meinem Wohnort fragen? Und wenn ich dann gefragt habe, suche ich antworten, möglichst viele von verschiedenen Personen und wenn ich dann Doc Hoffmann 100 mal lese und Doc XYZ nur 3 mal dann frage ich mich weiter. (Aber ich möchte jetzt mit Nebensächlichkeiten aufhören.)

Ich habe kein Problem mit Kritik an mir. Es kommt halt darauf an, was das Individuum mit dieser macht. Setzt er sie konstruktiv, kann er sich weiterentwickeln, sprich seinen Horizont erweitern. Warum soll ich immer mit dem Tunnelblick durch die Welt laufen.



Ich möchte nochmal für alle, denen meine Worte oben zu "viel" waren resumieren:

Ich finde einfach, daß man nicht erforscht, woher der/diejenige herkommt, und somit kann ich auch nicht immer 2 Personen in Stuttgart personalisieren. Es gibt eben genügend gute Ärzte, sicherlich auch noch welche, die entdeckt werden wollen, andere. Man muß auch mal offenstein für Veränderung für den FLuß der Dinge, weil man sonst irgendwie stehen bleibt.
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Beitrag von derhanfi85 »

Mal ein Frage am Rande:

Wer hat sich entschieden, nachdem Doc Hoffmann und Rahmouni nicht am Symposium zum 30.06.07 teilnehmen, doch nicht hinzufahren? (Ich spreche da vor allem jene an, die aus den eher südlichen Regionen Deutschlands kommen).

Danke für eure Offenheit
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

J.-Maria hat geschrieben:Klaus,
kann ich teilweise verstehen. Aber ganz ohne Bauchschmerzen wird es nicht gehen, wir können hier nur Hilfe zur Selbsthilfe Leisten.
Du setzt doch immer wieder auf mündigen Patienten. Den muss man nicht an der Hand führen, er kann die Empfehlungen selbst einschätzen ...
Mohnblume hat geschrieben:Die Liste könnte ich noch etwas fortsetzen. Wen also soll ich jetzt in meine Regional-Liste setzen?? Oder soll ich noch 20 Orthopäden abklappern??
1. Der mündige Patient kann nur Entscheidungen aufgrund von vielfältigen Informationen treffen!

2. Wenn in den meisten Regionen keine positiven Erfahrungen vorliegen, dann kann das auch nicht für einen Vergleich herangezogen werden!

3. Dann kann aber auch nicht als Alternative einfach nur auf die Hilfe zur Selbsthilfe hingewiesen werden, die dem Hilfesuchenden in der Situation überhaupt nicht weiterbringt!

4. Wenn sehr viele positive Erfahrungen zu Dr. Hoffmann vorliegen, kann der mündige Patient auch vor dem Hintergrund von einigen negativen Erfahrungen sehr gut seine Entscheidung treffen!

5. Das kann er natürlich auch in seinem regionalen Bereich, falls es doch positive Einzelerfahrung geben sollte. (z.Bsp. auch Saarland)
Und ich gucke schon genau hin, woher der User kommt.
Und es ist im Gegensatz zu früheren Forumszeiten jetzt auch kein Problem mehr, die Leute aufzufordern, ihren Wohnort/Region anzugeben.

6. So hart es klingen mag, aber die meisten Newbies sind nach der leidvollen Ärzte-Odysee wegen des Informationsdefizites noch nicht mündige Patienten und brauchen erst mal einen Schub, der sie in dieser Situation weiterbringt.
Das sollte man nicht mit den "Aktivisten" hier durcheinanderbringen, die ihre kompetente Erstversorgung schon lange hinter sich haben!

7. Und auch für diese Newbies gucke ich schon nach dem Wohnort und auch nach dem Alter, denn für Jugendliche ergeben sich mehr Möglichkeiten als für Erwachsene. (z.Bsp. Hamburg, Essen)

8. Wer in der Region Berlin und auch im weiteren Umkreis (Hamburg, Hannover usw.) wohnt bekommt selbstverständlich den Hinweis auf die Sammlung Berlin, was auch in meinen Sammlungen Brauschweig, Hannover, Göttingen steht. Und Braunschweiger bekommen zusätzlich den Hinweis auf Salzgitter, auch wenn das immer noch nicht durch Erfahrungen bestätigt ist!

Also ich möchte doch mal auffordern, diese Dinge genauer zu registrieren, ehe hier so eine Pauschalkritik losgelassen wird!
derhanfi85 hat geschrieben:Ich habe auch den (ganz persönlichen) Eindruck, daß viele ein bisschen mit Scheuklappen rumlaufen! Auf der einen Seite können sie Doc Hoff man empfehlen, was ich ja nicht unbedingt schlecht finde. Aber einige machen es sich eben "sehr leicht", kommen sie doch aus der Nähe von Stuttgart undkönnen mal eben in einen Zug steigen.
Da könnte ich ebenso behaupten, dass J.-Maria es sich sehr leicht macht, kann sie doch eben mal mit der S-Bahn fahren. :)

Gruss
Klaus
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

@derhanfi:

Da ich mich ausgeklinkt habe, nur kurz.

Erst mal, du bist für mich kein "unbekannter" Name. Ich wiederhole, was ich schrieb:
So undifferenzierte Kritik bzgl. der Einstellung "des Forums" zu Dr. Hoffmann kann nur von Leuten kommen, die entweder kaum Intelligenz haben und/oder im Forum nur sporadisch mitlesen.
Man beachte den Fettdruck.

Es ist für mich vollkommen o.k., wenn jemand kein Interesse hat, sämtliche Threads zu lesen. Nur sollten gerade Sporadisch-Leser mit ihrer Kritik über "das Forum" zurückhaltend sein.
Deswegen finde ich es eben unfair, immer nur den einen Namen zu nennen ohne mal die Hintergründe (also Wohnort) zu hinterfragen und dann einen Tipp zu geben..
Siehe oben und siehe meine letzten Postings. Ich frage mich, wie oft ich das sagen soll, was ich schon schrieb? Die Kritik von dir und von J-Maria ist nicht gerechtfertigt. Als sehr fleißige Leserin des Forums kann ich wesentlich besser als ihr beide beurteilen, wie differenziert Dr. Hoffmann, andere Ärzte und andere OTs im Allgemeinen weiterempfohlen werden.
Zuletzt geändert von Dalia am Sa, 19.05.2007 - 15:18, insgesamt 9-mal geändert.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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Beitrag von Klaus »

Und noch etwas:
J.-Maria hat geschrieben:Viele der Leute, trauen sich nicht seine Meinung zu schreiben. Ich denke es ist in Ordnung (ist ja anonym) wenn ich aus aktuellen Mail zitiere:

„ ... als mittlerweile passive Userin lese ich den Dr. Hoffmann Thread als einen der wenigen Berichte überhaupt noch im Forum.

Manchmal glaube ich, es ist niemand mehr bereit, andere Ärzte im Forum zu empfehlen. Die Gründe sind uns hinreichend bekannt. Wer will sich andauernd mit den Kritikern des Forums auseinandersetzen und immer wieder „beweisen“ müssen, wie vergleichbar gut ein anderer Arzt ist.
Und ich glaube auch nicht, dass ich einem Arzt einen Gefallen tue, ihn in diesem Forum namentlich zu benennen.
... „
Ich wüsste nicht, wo in der Rubrik Gesucht/Gefunden eine Kritik an Ärzten geübt wurde, wenn nicht in der Mehrheit durch Erfahrungen von anderen Patienten.
Und wenn ein Arzt z.Bsp. keine Ganzaufnahmen machen und/oder keine Winkel ausmessen kann, dann ist schon an der Kompetenz zu zweifeln und so etwas muss als Kritik zulässig sein. Wenn dem entgegengehalten wird, dass der Arzt doch sehr verständnisvoll und nett sei, dann muss man auch hier entgegen wirken.
Ich empfehle hier in erster Line kompetente Ärzte (aus eigener Erfahrung oder als Fazit der Posts!). Wenn die auch nett sind, umso bessser. :)

Viele dieser Poster haben dann später erkannt, dass sie hier auf dem falschen Weg waren.
Trotzdem bleibt der Name dieses Arztes stehen und jeder kann ihn doch ausprobieren.

Im übrigen bin ich mittlerweile diese Diskussion um die passiven User leid.
Das sage ich ganz bewusst, nachdem ich auch lange Zeit die Meinungen solcher Leute in meine Posts habe einfliessen lassen.
Gerade die Diskussion um Rahmouni, die ich auch in BaSa führen konnte, haben mir gezeigt, dass man nur ermutigen kann, seine Ansichten hier darzustellen. Ob man sich dann "durchsetzen" kann, ist eine andere Sache. Das ist in Diskussionen immer so!

Aber jeder kann aus den Informationen sein persönliches Fazit ziehen.
Dafür braucht man nicht immer die 100% Zustimmung und auch nicht unbedingt die Meinungen von besonders gut und/oder agressiv argumentierenden Postern. :)

Gruss
Klaus
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Beitrag von J-Maria »

@ Dalia
Dalia, Diskussionen verlaufen eben nicht immer so, dass jeder gleich von deinen Argumenten überzeugt sein wird und deine Haltung/Meinung einnimmt.
Bin hier im Forum nicht um meine Intelligenz beurteilen zu lassen, von einem Limit was die Anwesenheit/Frequenz hier Betrifft weiß ich auch nicht.
Was würdest Du sagen, wie oft und wie viel ich schreiben soll um mitreden zu können?
Und wenn ich nicht auf dem neuesten technischen oder sonst. Stand bin, lasse ich mich gerne belehren. Aber äußere Dich bitte ohne deine Diskussions-Kontrahenten als Person so runter zu machen.
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Beitrag von J-Maria »

@BZebra
Wir stimmen überein, dass wir übr Korsettan-/Abschulung unterschiedlicher Meinung sind. Auf deine Äußerung zu der Korsettan-/Abschulung und den Sinn dieser Einrichtung habe ich schon oben geantwortet. Wir können es dabei belassen, dass Du es als Misstand ansiehst, ich bleibe bei meiner Meinung – habe ja persönlich mitbekommen was dort geleistet wird.


Und zu deinem Lieblingsthema "Recklihörnchen"
BZebra:
Reklihönchen haben mit so ungeklärten Dingen wie der Verordnung von stationären Abschulungen nun wirklich nichts mehr zu tun.
Stimmt! Das unnötigerweise Einsätzen von Recklihörnchen, die bei den Kinds unnötigerweise Flachrücken verursachen, hat etwas mit Qualität der Orhtesen zu tun. Und das ignorieren dieser Tatsache, hat etwas mit Qualitätsansprüchen zu tun.


BZebra:
Rahmouni ist ein selbständiger Orthopädietechniker. Die gesamte Behandlung geht durch Rahmounis Kontrolle. Eine einzige Person vereinigt da die Qualitätssicherung und Behandlungsplanung.
Warum denkst Du, dass das in einer OT-Werkstatt in einer Klinik nicht geht. Klaus Nahr ist Leiter der OT-Werkstatt und für die Korsetttherapie verantwortlich.
Ich finde es unerheblich, ob ein OT wirtschaftlich selbständig oder als Angestellter einer Klinik arbeitet, entscheidend ist die Qualität, die er bei seiner Arbeit liefert.



BZebra:
Und dann haben wir doch überhaupt nicht die Primärkorrekturen von allen, das war doch das Problem. Es sind nur die Primärkorrekturen von bestimmten Krümmungsmustern gewesen.
BZebra, Klaus Nahr hat dir die Tabellen geschickt, lass Dir von ihm diese auch erklären, wie Du sie zu lesen hast - hier liegt, glaube ich ein Kommunikationsfehler vor.
Wie es sich für eine Qualitätskontrolle gehört, werden die Skoliosen nach Krümmungsmuster und Ausprägung der Skoliosen eingeordnet (Ich gehe davon aus, das der SHG Skolinale die gleiche Statistik vorliegt wie Dir).


BZebra:
Insofern kann man auf die Zahlen nicht wirklich was geben, die sind ja auch nur für interne Qualitätskontrollen und nicht nach wissenschaftlichen Standards angefertigt.
Die Zahlen werden mit System erhoben, für eine Qualitätskontrolle, schade auch, dass man vorher nicht BZebra oder J-Maria aus dem Internet gefragt hat, wie es zu machen haben. ;-)
Und wenn du auf „wissenschaftliche Standards“ so viel Wert liegst: Auf welche kannst Du z. B. bei Rahmouni verweisen?

Um jetzt noch einmal auf die Werte, die Klaus Nahr Dir geschickt hat zu kommen, ich denke wirklich, Du sollst Rücksprache mit ihm halten, wenn Du wissen willst, wie die Tabelle zu verstehen/lesen ist.
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Beitrag von BZebra »

J-Maria hat geschrieben:Warum denkst Du, dass das in einer OT-Werkstatt in einer Klinik nicht geht. Klaus Nahr ist Leiter der OT-Werkstatt und für die Korsetttherapie verantwortlich.
Er hat es selbst schon geäußert, dass ihm als Angestellten mehr die Hände gebunden sind als einem selbständigen OT.
entscheidend ist die Qualität, die er bei seiner Arbeit liefert.
Diese Qualität hilft nichts, wenn ein anderer mit größerer Autorität falsche Entscheidungen trifft.

Was genau wird denn bei der stationären Abschulung vorgenommen? Welches genaue Ziel hat man denn da was einen stationären Aufenthalt erfordert?
BZebra, Klaus Nahr hat dir die Tabellen geschickt, lass Dir von ihm diese auch erklären, wie Du sie zu lesen hast - hier liegt, glaube ich ein Kommunikationsfehler vor.
Ja, er hat sie erklärt, und so wie ich es von ihm UND VON DIR verstanden habe, umfassen diese Werte nicht alle idiopathischen Skoliosen sondern nur die, die in ein für Korsett-Therapie mehr oder weniger gut geeignetes Krümmungsmuster passen. Hier geht es nur darum, zu überwachen, dass die Korrekturen bei den einzelnen Krümmungsmustern kontinuierlich gut sind (oder besser werden). Es sind nicht alle und es ist nicht bekannt welchen Anteil der idiopathischen Skoliosen es umfasst, das ist der Entscheidende Punkt.
Und wenn du auf „wissenschaftliche Standards“ so viel Wert liegst: Auf welche kannst Du z. B. bei Rahmouni verweisen?
Rahmouni hat noch keine veröffentlicht, aber wer in einem größtmöglichen Maße nach diesen wissenschaftlichen Standards arbeitet ist Dr. Weiß. Er unterscheidet nicht zwischen Krümmungsmustern sondern es wird alles genommen was kommt.
Um jetzt noch einmal auf die Werte, die Klaus Nahr Dir geschickt hat zu kommen, ich denke wirklich, Du sollst Rücksprache mit ihm halten, wenn Du wissen willst, wie die Tabelle zu verstehen/lesen ist.
Ist wie gesagt schon geschehen und die Tabelle ist nur für interne Qualitätskontrollen da.

--

Aber an der Stelle noch mal, das ist nur das Statement zu dem, was ich nicht weiß; wo du meiner Ansicht nach in Sachen Aufklärung von uns noch Nachhohlbedarf hast. Du kannst aufgrund deines Wissens natürlich empfehlen was du für richtig und sicher hälst, ich sehe mich dazu nicht in der Lage.
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Beitrag von Reniesa »

gelöscht
Zuletzt geändert von Reniesa am Mi, 20.06.2007 - 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
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