Cervical-Syndrom+Rippenblockierung+Scheuermann :/
Cervical-Syndrom+Rippenblockierung+Scheuermann :/
Ein freundliches Hallo an alle Leser und Leidgenossen,
bin ich froh, daß ich diese Seite und so qualifizierte Leidgenossen gefunden habe - gleichzeitig tut mir jeder echt Leid, der sich mit unserer Symptomatik persönlich auseinandersetzen und damit leben muß. Wie dem auch sei - jammern nützt nix. Persönliches Einzelschicksal, muß man durch.
Nun zu mir, mein Name ist Manuela, ich bin 37 Jahre jung und Mitte April wurde bei mir die im Betreff genannte Diagnose gestellt. Mein Orthopäde hat mir einen Bericht für meinen Hausarzt geschrieben, den ich auszugsweise mal wiedergeben möchte:
Diagnose:
Oberes Cervical-Syndrom mit Hinterkopfschmerz bei segmentaler Gruppenläsion Occiput - C2 rechts
BWS-Syndrom bei segmentaler Dysfunktion Th 8 mit Rippenblockierung 7 und 8 Rippe links
Z. n. juveniler Aufbaustörung der WS (M. Scheuermann)
Dauerdiagnose:
Z. n. Acromioplastik li. Schulter 1998
Befund:
Die BWS ist geprägt durch Verstärkung der Kyphose die Schultern stehen Schulterhochstand links; die Extension und Flexion mit Seitneigung bds. der BWS sind eingeschränkt;
es besteht eine segmentale Dysfunktion Th 8 mit behinderter Flexion, Seitneigung und Rotation nach rechts; schmerzhafte Prominenz Tuberculum costae 7 und 8 Rippe links;
die habituelle Kopfhaltung ist geprägt durch Reklinationshaltung suboccipital; Rechtsrotationseinschränkung in den Kopfgelenken bei inklinierter HWS; Altas-Rechtsanteriorposition mit Druckschmerz am Querfortsatz und Bogen; subcutane Verquellung im Dermatom C2; die Wirbelgruppe Occiput - C2 ist in Bewegungsrichtung Seitneigung links und Rotation rechts behindert mit Schmerzhaftigkeit beiderseits.
Röntgen:
BWS: Verformung der Wirbelkörper mit verstärkter Kyphosierung; sklerosierte Einbuchtung der Grund- und Deckplatten d. WK TH 7 - Th 11.
HWS: Atlas in Superiorstellung nach rechts gegenüber dem Occiput verschoben. In der Seitaufnahme steilgestellte HWS mi segmentaler Flektion C 4/5.
Therapie:
Manuelle Behandlung der gestörten Wirbelgruppe in Muskelenergie-Technik nach Mitchel, Atlastherapie nach Arlen mit Impuls Atlas rechts anterior.
Weiteres Vorgehen: Wegen der Komplexität der Erkrankung empfehle ich Akkupunktur oder ärztliche osteophatische Diagnostik und Behandlung als nicht kassenärztliche Leistung.
Ich bin davon überzeugt, daß sich das alles viel schlimmer anhört als es evtl. ist. Vielleicht ist es auch ganz gut, daß ich 90 % der in diesem Bericht verwendeten Begriffe nicht kenne und schon gar nicht verstehe. Was mich jedoch wundert, ist, daß mein Orthopäde nicht ein Wort über Krankengymnastik, Stärkung der WS-Muskulatur, Korsett o. ä. erzählt hat. Er ist der Auffassung, daß meine Beschwerden psychosomatischer Natur seien, da ich leider Gottes zu den Workaholics zähle und demzufolge nach durchgehender, 21jähriger Vollzeitbeschäftigung in meinem Leben mehr als genug gesessen habe. Daß das nicht Gesund ist sagt einem ja der normale Menschenverstand aber ich habe mich nunmal für eine Bürotätigkeit entschieden. Da mein Orthopäde mir die Akkupunktur empfohlen hat und die ges. Krankenkassen derzeit ja Studien durchführen und zumindest die ersten 10 Sitzungen bezahlen, war ich zwischenzeitlich schon 3 x dort, jedoch ohne irgendwelche Besserungen zu verspüren. Ich denke, daß braucht vielleicht auch seine Zeit bis der Körper drauf reagiert oder es bringt vielleicht nicht bei jedem etwas.
Mein Hauptproblem sind jedoch die Schmerzen die linksseitig der BWS unter dem Rippenbogen durch bis vorn in den Brustkorb strahlen. Anfangs ist es meist vom Gefühl her so, als wenn die Stelle an der BWS örtlich betäubt wäre oder Reizstrombehandlungen dort durchgeführt würden. Das strahlt dann bis vorn in den Brustkorb was ich jetzt nach mehreren Wochen als ziemlich nervend und unangenehm empfinde. Ich habe von meinem Orth. auch keinerlei Schmerzmittel verschrieben bekommen. Meine Akupunkteurin (heißt das so?) hat mir letzte Woche Rilex verschrieben, die ich abends einnehmen soll. Von dem Zeug verfalle ich jedoch regelrecht in ein Koma und habe am nächsten Tag die gleichen Schmerzen wie vorher auch.
Um nicht mehr soviel sitzend arbeiten zu müssen, war mein lieber Mann so nett und hat mir fürs Büro ein Stehpult gebaut. Vor einigen Wochen war da mal ein Bericht bei der Hobbythek, woraufhin er dieses Stehpult genau auf meine Körpergrösse erstellt hat. Jetzt arbeite ich auch oft im Stehen, was ich als sehr angenehm empfinde.
Auf folgende Fragen suche ich nun Antworten:
1. Ist der von meinem Orthopäden gestellte Befund schlimm und wirklich so komplex?
2. Habe ich gehört und gelesen, daß gerade bewegliches Sitzen sehr gut und sinnvoll sein soll. Hat jemand Empfehlungen, was Sitzbälle oder andere Sitz-Alternativen angeht?
3. Wurde mir von einer Kollegin der ambulante Aufenthalt in der Deutschen Klinik für Diagnostik, Wiesbaden empfohlen. Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt und bezahlt das die Krankenkasse?
4. Hängen die Rippenblockaden mit M. Scheuermann zusammen oder hat das andere Ursachen?
5. Was muß ich mir unter osteophatischer Diagnostik vorstellen? Hierzu kann ich im Internet keine Erklärungen finden.
Falls ich hier Fragen gestellt haben sollte, die schon gestellt und beantwortet wurden, tut mir das echt Leid aber anfangs ist es nicht so leicht sich hier zurecht zu finden. Sorry.
Bin für jeden Tip, jede Erklärung und alle Vorschläge und Erläuterungen sehr dankbar und verbleibe
mit internetten Grüßen
Manuela
bin ich froh, daß ich diese Seite und so qualifizierte Leidgenossen gefunden habe - gleichzeitig tut mir jeder echt Leid, der sich mit unserer Symptomatik persönlich auseinandersetzen und damit leben muß. Wie dem auch sei - jammern nützt nix. Persönliches Einzelschicksal, muß man durch.
Nun zu mir, mein Name ist Manuela, ich bin 37 Jahre jung und Mitte April wurde bei mir die im Betreff genannte Diagnose gestellt. Mein Orthopäde hat mir einen Bericht für meinen Hausarzt geschrieben, den ich auszugsweise mal wiedergeben möchte:
Diagnose:
Oberes Cervical-Syndrom mit Hinterkopfschmerz bei segmentaler Gruppenläsion Occiput - C2 rechts
BWS-Syndrom bei segmentaler Dysfunktion Th 8 mit Rippenblockierung 7 und 8 Rippe links
Z. n. juveniler Aufbaustörung der WS (M. Scheuermann)
Dauerdiagnose:
Z. n. Acromioplastik li. Schulter 1998
Befund:
Die BWS ist geprägt durch Verstärkung der Kyphose die Schultern stehen Schulterhochstand links; die Extension und Flexion mit Seitneigung bds. der BWS sind eingeschränkt;
es besteht eine segmentale Dysfunktion Th 8 mit behinderter Flexion, Seitneigung und Rotation nach rechts; schmerzhafte Prominenz Tuberculum costae 7 und 8 Rippe links;
die habituelle Kopfhaltung ist geprägt durch Reklinationshaltung suboccipital; Rechtsrotationseinschränkung in den Kopfgelenken bei inklinierter HWS; Altas-Rechtsanteriorposition mit Druckschmerz am Querfortsatz und Bogen; subcutane Verquellung im Dermatom C2; die Wirbelgruppe Occiput - C2 ist in Bewegungsrichtung Seitneigung links und Rotation rechts behindert mit Schmerzhaftigkeit beiderseits.
Röntgen:
BWS: Verformung der Wirbelkörper mit verstärkter Kyphosierung; sklerosierte Einbuchtung der Grund- und Deckplatten d. WK TH 7 - Th 11.
HWS: Atlas in Superiorstellung nach rechts gegenüber dem Occiput verschoben. In der Seitaufnahme steilgestellte HWS mi segmentaler Flektion C 4/5.
Therapie:
Manuelle Behandlung der gestörten Wirbelgruppe in Muskelenergie-Technik nach Mitchel, Atlastherapie nach Arlen mit Impuls Atlas rechts anterior.
Weiteres Vorgehen: Wegen der Komplexität der Erkrankung empfehle ich Akkupunktur oder ärztliche osteophatische Diagnostik und Behandlung als nicht kassenärztliche Leistung.
Ich bin davon überzeugt, daß sich das alles viel schlimmer anhört als es evtl. ist. Vielleicht ist es auch ganz gut, daß ich 90 % der in diesem Bericht verwendeten Begriffe nicht kenne und schon gar nicht verstehe. Was mich jedoch wundert, ist, daß mein Orthopäde nicht ein Wort über Krankengymnastik, Stärkung der WS-Muskulatur, Korsett o. ä. erzählt hat. Er ist der Auffassung, daß meine Beschwerden psychosomatischer Natur seien, da ich leider Gottes zu den Workaholics zähle und demzufolge nach durchgehender, 21jähriger Vollzeitbeschäftigung in meinem Leben mehr als genug gesessen habe. Daß das nicht Gesund ist sagt einem ja der normale Menschenverstand aber ich habe mich nunmal für eine Bürotätigkeit entschieden. Da mein Orthopäde mir die Akkupunktur empfohlen hat und die ges. Krankenkassen derzeit ja Studien durchführen und zumindest die ersten 10 Sitzungen bezahlen, war ich zwischenzeitlich schon 3 x dort, jedoch ohne irgendwelche Besserungen zu verspüren. Ich denke, daß braucht vielleicht auch seine Zeit bis der Körper drauf reagiert oder es bringt vielleicht nicht bei jedem etwas.
Mein Hauptproblem sind jedoch die Schmerzen die linksseitig der BWS unter dem Rippenbogen durch bis vorn in den Brustkorb strahlen. Anfangs ist es meist vom Gefühl her so, als wenn die Stelle an der BWS örtlich betäubt wäre oder Reizstrombehandlungen dort durchgeführt würden. Das strahlt dann bis vorn in den Brustkorb was ich jetzt nach mehreren Wochen als ziemlich nervend und unangenehm empfinde. Ich habe von meinem Orth. auch keinerlei Schmerzmittel verschrieben bekommen. Meine Akupunkteurin (heißt das so?) hat mir letzte Woche Rilex verschrieben, die ich abends einnehmen soll. Von dem Zeug verfalle ich jedoch regelrecht in ein Koma und habe am nächsten Tag die gleichen Schmerzen wie vorher auch.
Um nicht mehr soviel sitzend arbeiten zu müssen, war mein lieber Mann so nett und hat mir fürs Büro ein Stehpult gebaut. Vor einigen Wochen war da mal ein Bericht bei der Hobbythek, woraufhin er dieses Stehpult genau auf meine Körpergrösse erstellt hat. Jetzt arbeite ich auch oft im Stehen, was ich als sehr angenehm empfinde.
Auf folgende Fragen suche ich nun Antworten:
1. Ist der von meinem Orthopäden gestellte Befund schlimm und wirklich so komplex?
2. Habe ich gehört und gelesen, daß gerade bewegliches Sitzen sehr gut und sinnvoll sein soll. Hat jemand Empfehlungen, was Sitzbälle oder andere Sitz-Alternativen angeht?
3. Wurde mir von einer Kollegin der ambulante Aufenthalt in der Deutschen Klinik für Diagnostik, Wiesbaden empfohlen. Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt und bezahlt das die Krankenkasse?
4. Hängen die Rippenblockaden mit M. Scheuermann zusammen oder hat das andere Ursachen?
5. Was muß ich mir unter osteophatischer Diagnostik vorstellen? Hierzu kann ich im Internet keine Erklärungen finden.
Falls ich hier Fragen gestellt haben sollte, die schon gestellt und beantwortet wurden, tut mir das echt Leid aber anfangs ist es nicht so leicht sich hier zurecht zu finden. Sorry.
Bin für jeden Tip, jede Erklärung und alle Vorschläge und Erläuterungen sehr dankbar und verbleibe
mit internetten Grüßen
Manuela
- Toni
- Profi

- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Manuela
Willkommen im Forum!
Ich hab so das dumpfe Gefühl, daß Dich dein Orthopäde zum abzocken verwenden will, weil er Dir nur nichtkassenärztliche Leistungen als Therapie vorschlägt.
Der Befund liest sich für mich komisch. Klassische Angaben über den Grad Deiner Kyphose nach Cobb, Beweglichkeit nach Schober und Ott, Angaben über die Anzahl und Lage der Keilwirbel, der Grad der Keilung usw... fehlen. Zumindest was den BWS-Teil wo der "Scheuermann" zugeschlagen hat, ist der Befund extrem dürftig- aber ganz normal und typisch für alle "Feld-Wald-Wiesen-Orthopäden"
Für mich klingt das so als müsstest Du erstmal Haltung lernen, verkürzte Strukturen dehnen, Dein eigenes Muskelkorsett kräftigen. Das geht am besten mit SCHROTH. - und das lernt man am Besten in einer REHA!
Vergiss die Akkupunktur- die kann strukturell an Deinen Ursachen sicher nichts ändern, selbst wenn sie funktionieren würde und ein Zeitlang die Schmerzen " ableitet".
Ich finde das schon der Hammer: Selbst wenn Dein Krankheitsbild psychosomatische Komponenten beinhalten würde, so würde die richtige KG (SCHROTH, Krafttraining und schwimmen, Sport überhaupt) auch sehr positive Einflüsse auf diese psychosomatischen Komponenten haben!
zu 1
( hoffentlich sagt Dr. Steffan was zur Komplexität Deines Befundes)
zu 2 zum Sitzen.
Ich hab im Büro in der Firma nur noch einen 90 cm Petzi-Ball.
Ansonsten trage und habe ich immer ein SISSEL- Sitfit bei mir:
http://shop.sissel.com/cgi-bin/de/shop. ... OkGRAhc%3D
Damit kann man JEDEN Stuhl in eine Art Petziball verwandeln. Ich habs sogar inzwischen auf dem Autositz. Besonders gut für Korsett-Träger!
zu 3. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Dir eine Diagnostik-Klinik helfen könnte. Die Diagnostik könnte sicher ein wirklich erfahrener WS-Orthopäde auch machen. Eine Klinik, in der Du selbst viel lernst und selbst aktiv bistwürde ich für mich an Deiner Stelle sinvoller halten. Ich geh nächste Woche nach Bad Salzungen!
zu 4 Die Rippenblockaden hängen in der Regel schon mit der fehlstatischen BWS zusammen. Zumindest bei mir ist und war es so! Auch die HWS versucht die Kyphose teilweise mit verstärkter "Gegenkrümmung" zu kompensieren.
Dein Schreibtisch-Job hat die Sache noch zusätzlich verstärkt.
zu 5
Ein Osteopath wird erstmal Deinen Körper ertasten und Deinen Zustand wie das Skelett im Verhältniss zu den Organen, den schmerzenden Stellen und dem Rest des Körpers steht, erfühlen und daraus Schlüsse ziehen, wie und was er bei Dir weiter machen muss. Dieser erste Teil der Osteopathie wird offensichtlich osteopathische Diagnostik genannt.
Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen. Gruß Toni
Willkommen im Forum!
Ich hab so das dumpfe Gefühl, daß Dich dein Orthopäde zum abzocken verwenden will, weil er Dir nur nichtkassenärztliche Leistungen als Therapie vorschlägt.
Der Befund liest sich für mich komisch. Klassische Angaben über den Grad Deiner Kyphose nach Cobb, Beweglichkeit nach Schober und Ott, Angaben über die Anzahl und Lage der Keilwirbel, der Grad der Keilung usw... fehlen. Zumindest was den BWS-Teil wo der "Scheuermann" zugeschlagen hat, ist der Befund extrem dürftig- aber ganz normal und typisch für alle "Feld-Wald-Wiesen-Orthopäden"
Für mich klingt das so als müsstest Du erstmal Haltung lernen, verkürzte Strukturen dehnen, Dein eigenes Muskelkorsett kräftigen. Das geht am besten mit SCHROTH. - und das lernt man am Besten in einer REHA!
Vergiss die Akkupunktur- die kann strukturell an Deinen Ursachen sicher nichts ändern, selbst wenn sie funktionieren würde und ein Zeitlang die Schmerzen " ableitet".
Ich finde das schon der Hammer: Selbst wenn Dein Krankheitsbild psychosomatische Komponenten beinhalten würde, so würde die richtige KG (SCHROTH, Krafttraining und schwimmen, Sport überhaupt) auch sehr positive Einflüsse auf diese psychosomatischen Komponenten haben!
zu 1
( hoffentlich sagt Dr. Steffan was zur Komplexität Deines Befundes)
zu 2 zum Sitzen.
Ich hab im Büro in der Firma nur noch einen 90 cm Petzi-Ball.
Ansonsten trage und habe ich immer ein SISSEL- Sitfit bei mir:
http://shop.sissel.com/cgi-bin/de/shop. ... OkGRAhc%3D
Damit kann man JEDEN Stuhl in eine Art Petziball verwandeln. Ich habs sogar inzwischen auf dem Autositz. Besonders gut für Korsett-Träger!
zu 3. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Dir eine Diagnostik-Klinik helfen könnte. Die Diagnostik könnte sicher ein wirklich erfahrener WS-Orthopäde auch machen. Eine Klinik, in der Du selbst viel lernst und selbst aktiv bistwürde ich für mich an Deiner Stelle sinvoller halten. Ich geh nächste Woche nach Bad Salzungen!
zu 4 Die Rippenblockaden hängen in der Regel schon mit der fehlstatischen BWS zusammen. Zumindest bei mir ist und war es so! Auch die HWS versucht die Kyphose teilweise mit verstärkter "Gegenkrümmung" zu kompensieren.
Dein Schreibtisch-Job hat die Sache noch zusätzlich verstärkt.
zu 5
Ein Osteopath wird erstmal Deinen Körper ertasten und Deinen Zustand wie das Skelett im Verhältniss zu den Organen, den schmerzenden Stellen und dem Rest des Körpers steht, erfühlen und daraus Schlüsse ziehen, wie und was er bei Dir weiter machen muss. Dieser erste Teil der Osteopathie wird offensichtlich osteopathische Diagnostik genannt.
Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen. Gruß Toni
-
Dr. Steffan
- Arzt / Ärztin

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- Registriert: Fr, 24.05.2002 - 14:57
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Re: Cervical-Syndrom+Rippenblockierung+Scheuermann :/
Zunächst einmal hat der Orthopäde zumindestens gut untersucht und auch erst mal richtig behandelt. Er hat eine Blockierung festgestellt und sie dann auch gelöst. Allerdings hat er dann keine konsequente Weiterbehandlung gestartet. Bei den weiterbestehenden Schmerzen im Brustkorb handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine weitere Blockierung. Zur wirklichen Beseitigung der Beschwerden muss eine regelmäßige KG und sportliche Betätigung folgen. Allein Akupunktur und Tabletten werden mit Sicherheit nicht helfen. Auch ständiges einrenken ist eher von Nachteil.manubra hat geschrieben:Diagnose:
Oberes Cervical-Syndrom mit Hinterkopfschmerz bei segmentaler Gruppenläsion Occiput - C2 rechts
BWS-Syndrom bei segmentaler Dysfunktion Th 8 mit Rippenblockierung 7 und 8 Rippe links
Z. n. juveniler Aufbaustörung der WS (M. Scheuermann)
Röntgen:
BWS: Verformung der Wirbelkörper mit verstärkter Kyphosierung; sklerosierte Einbuchtung der Grund- und Deckplatten d. WK TH 7 - Th 11.
HWS: Atlas in Superiorstellung nach rechts gegenüber dem Occiput verschoben. In der Seitaufnahme steilgestellte HWS mi segmentaler Flektion C 4/5.
Therapie:
Manuelle Behandlung der gestörten Wirbelgruppe in Muskelenergie-Technik nach Mitchel, Atlastherapie nach Arlen mit Impuls Atlas rechts anterior.
Weiteres Vorgehen: Wegen der Komplexität der Erkrankung empfehle ich Akkupunktur oder ärztliche osteophatische Diagnostik und Behandlung als nicht kassenärztliche Leistung.
Was mich jedoch wundert, ist, daß mein Orthopäde nicht ein Wort über Krankengymnastik, Stärkung der WS-Muskulatur, Korsett o. ä. erzählt hat. Er ist der Auffassung, daß meine Beschwerden psychosomatischer Natur seien,
Mein Hauptproblem sind jedoch die Schmerzen die linksseitig der BWS unter dem Rippenbogen durch bis vorn in den Brustkorb strahlen. Anfangs ist es meist vom Gefühl her so, als wenn die Stelle an der BWS örtlich betäubt wäre oder Reizstrombehandlungen dort durchgeführt würden. Das strahlt dann bis vorn in den Brustkorb was ich jetzt nach mehreren Wochen als ziemlich nervend und unangenehm empfinde.
Ich habe von meinem Orth. auch keinerlei Schmerzmittel verschrieben bekommen. Meine Akupunkteurin (heißt das so?) hat mir letzte Woche Rilex verschrieben, die ich abends einnehmen soll. Von dem Zeug verfalle ich jedoch regelrecht in ein Koma und habe am nächsten Tag die gleichen Schmerzen wie vorher auch.
Um nicht mehr soviel sitzend arbeiten zu müssen, war mein lieber Mann so nett und hat mir fürs Büro ein Stehpult gebaut. Vor einigen Wochen war da mal ein Bericht bei der Hobbythek, woraufhin er dieses Stehpult genau auf meine Körpergrösse erstellt hat. Jetzt arbeite ich auch oft im Stehen, was ich als sehr angenehm empfinde.
Auf folgende Fragen suche ich nun Antworten:
1. Ist der von meinem Orthopäden gestellte Befund schlimm und wirklich so komplex?
2. Habe ich gehört und gelesen, daß gerade bewegliches Sitzen sehr gut und sinnvoll sein soll. Hat jemand Empfehlungen, was Sitzbälle oder andere Sitz-Alternativen angeht?
3. Wurde mir von einer Kollegin der ambulante Aufenthalt in der Deutschen Klinik für Diagnostik, Wiesbaden empfohlen. Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt und bezahlt das die Krankenkasse?
4. Hängen die Rippenblockaden mit M. Scheuermann zusammen oder hat das andere Ursachen?
5. Was muß ich mir unter osteophatischer Diagnostik vorstellen? Hierzu kann ich im Internet keine Erklärungen finden.
Zum Sitzen: Pezzibälle o.ä. sind für ein ständiges Sitzen nicht geeignet ein guter Bürostuhl mit anatomischer Einstellung und spezieller Rückenlehne bringt mehr (Firma Ergo plus)
Zu den Diagnose: alles halb so schlimm. All die Erkrankungen sind durch geeignete Therapie in Griff zu bekommen.
Zur DKD: Ich denke der Aufenthalt dort ist noch nicht notwendig, Sie sollten eher mit der Therapie beginnen.
Die Rippenblockaden hängen eher nicht mit dem Scheuermann zusammen.
Dr. Steffan
Dr. K. Steffan
- Toni
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- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
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- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
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Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Herr Dr. Steffan
Mir ist natürlich bewusst, daß auch Leute mit röntgenologisch scheinbar völlig normalen WS Blockaden haben können, ich kenne Einige die auch darüber klagen.
Aber ich habe immer bei mir zumindest einen deutlichen Zusammenhang gespürt oder so empfunden. Die BWS-Kyphose hat einen starken Einfluss auf die Form und Beweglichkeit des Thorax. Ich habe leichte Zweifel, ob ich mit einer aufrechten und gesunden WS auch solche massiven Blockaden und pseudokardialen Schmerzen bis hin zu akuter Atemnot gehabt hätte?
Besteht da wirklich Null Zusammenhang?
Bis bald in BaSa
Toni
Das finde ich hochinteressant!!!!Die Rippenblockaden hängen eher nicht mit dem Scheuermann zusammen.
Dr. Steffan
Mir ist natürlich bewusst, daß auch Leute mit röntgenologisch scheinbar völlig normalen WS Blockaden haben können, ich kenne Einige die auch darüber klagen.
Aber ich habe immer bei mir zumindest einen deutlichen Zusammenhang gespürt oder so empfunden. Die BWS-Kyphose hat einen starken Einfluss auf die Form und Beweglichkeit des Thorax. Ich habe leichte Zweifel, ob ich mit einer aufrechten und gesunden WS auch solche massiven Blockaden und pseudokardialen Schmerzen bis hin zu akuter Atemnot gehabt hätte?
Besteht da wirklich Null Zusammenhang?
Bis bald in BaSa
Toni
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Dr. Steffan
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Habs kapiert!
Es ist also eher die Form, Haltung und Bewegung der BWS, die Rippen-Blockaden begünstigt, unabhängig von der ursprünglichen Ursache der Kyphose-Verformung.
Also egal ob die Ursache der Hyperkyphose M. Scheuermann, M. Bechterew, totale Haltungs- und Rückenmuskelschwäche oder sonst eine nichttraumatische Kyphose-Ursache ist.
Ich denke wir werden ab nächste Woche noch mehr darüber lernen?
Freu mich schon sehr!
Toni
Es ist also eher die Form, Haltung und Bewegung der BWS, die Rippen-Blockaden begünstigt, unabhängig von der ursprünglichen Ursache der Kyphose-Verformung.
Also egal ob die Ursache der Hyperkyphose M. Scheuermann, M. Bechterew, totale Haltungs- und Rückenmuskelschwäche oder sonst eine nichttraumatische Kyphose-Ursache ist.
Ich denke wir werden ab nächste Woche noch mehr darüber lernen?
Freu mich schon sehr!
Toni
Hallo Toni,
erst einmal herzlichen Dank für Deine prompte Antwort, die Du mir mitten in der Nacht geschrieben hast.
Ich hab so das dumpfe Gefühl, daß Dich dein Orthopäde zum abzocken verwenden will, weil er Dir nur nichtkassenärztliche Leistungen als Therapie vorschlägt.
Dieses Gefühl teile ich mit Dir, zumal mein Orthopäde auch Osteophatie macht.
Alles in allem habe ich in meinem - noch nicht ganz so langen - Leben schon einiges an Schmerzen wegstecken müssen und auch viel daraus gelernt. At 1, daß ich mich nie wieder auf das Urteil eines Arztes verlassen werde und at 2, daß ich mir Rat und Hilfe bei Betroffenen suche. Somit fühle ich mich hier nach sehr kurzer Zeit auch schon äußerst wohl, weil mir das Gefühl vermittelt wird, daß ich verstanden werde. Beim Arzt kommt man sich meist eh nur noch als Bittsteller vor, der der Krankenkasse irgendwelche Zusatzleistungen aus der Tasche jubeln will.
Bis ich 1998 an der Schulter operiert wurde, hatte ich einen 12jährigen Leidensweg und den Wechsel von fünf Orthopäden hinter mir. Die letzten beiden Jahre habe ich nur noch sitzend schlafen können und als sich der letzte Orthopäde erbarmte und mich zur OP ins Krankenhaus schickte hatte meine Schulter bereits einen Totalschaden. Was bei rechtzeitiger Diagnose und einem schnellen Eingriff in 5 Tagen erledigt gewesen wäre, dauerte dann drei Monate, bis ich meine Arbeit wieder aufnehmen konnte.
Ein Jahr später habe ich mir durch eine Virusinfektion eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung eingefangen, die auch nicht als unbedingt harmlos eingestuft werden kann. Durch eiserene Selbstdisziplin und strikte Ablehnung einer stationären Behandlung war ich trotz der Diagnose meines Hausarztes, der mir sage ich müsste mindestens 4 Monate mit der Arbeit aussetzen, nach 9 Wochen mit der Geschichte fertig. Aber auch nur, weil ich mich mit Betroffenen verständigt und mir dort Rat geholt habe.
Ich bin - auch wenn der Eindruck entstehen sollte - alles andere als eine eiserne Lady. Im Gegenteil - eigentlich viel zu sensibel. Mit der Zeit habe ich nur gelernt mich selbst nicht so wichtig zu nehmen und vor allem mir selbst zu helfen. Ich habe äußerst genau die Berichte in diesem Forum studiert und bin auch sofort tätig geworden. Ich habe mir soeben das von Dir empfohlene Sitzkissen bestellt UND habe heute bereits für den 18. Juni, um 11.00 h einen Termin bei Dr. Hoffmann in Leonberg vereinbart. BINGO - was sagst Du dazu? War gar nicht so einfach da telefonisch überhaupt durchzukommen - es hat nämlich gar nicht funktioniert. Ich habe daraufhin ein Fax mit dem Arztbericht in die Praxis geschickt, die Kalenderwoche im Juni draufgeschrieben in der ich Urlaub habe und darum gebeten, mir irgendeinen Termin auf das Fax zu schreiben und mir dies zurückzufaxen. Um 14.29 h habe ich das Fax geschickt, um 14.41 h hatte ich meinen Termin. HURRA!!!
Wie wäre das eigentlich, wenn ich jetzt noch keine Schmerzen bekommen hätte oder wenn man den Scheuermann einfach ignoriert (solange man die Schmerzen aushält)? Wird man dann mit der Zeit immer krummer und ist man auch eher gefährdet für Bandscheibenvorfälle in dem betroffenen Bereich?
Aufgetreten sind meine Probleme Ende März / Anfang April als sich mein Mann einen Bandscheibenvorfall im LWS-Bereich zugezogen hat und ich ihn als seine Stütze
durchs Haus geschleppt habe (2,00 m groß und 128 kg schwer). Kann das der Auslöser für meine Beschwerden gewesen sein? Falls ja, kann ich vielleicht froh sein, daß es dadurch jetzt schon aufgefallen ist.
In diesem Zusammenhang überlege ich, ob ich mit meinem Scheuermann und mein Mann mit seinem Bandscheibenvorfall nicht einfach mal einen Kur-Urlaub beantrage. Aber das bewilligt die Krankenkasse bestimmt nicht, obwohl... wir gehen beide schon über 20 Jahre arbeiten und haben solche Leistungen noch nie in Anspruch genommen. Ob das in Bad Salzungen wohl auch gehen würde?
Siehst Du Toni, Fragen über Fragen.
Mit ganz netten Grüßen aus dem verregneten Sauerland ins schöne Allgäu
Manuela
erst einmal herzlichen Dank für Deine prompte Antwort, die Du mir mitten in der Nacht geschrieben hast.
Ich hab so das dumpfe Gefühl, daß Dich dein Orthopäde zum abzocken verwenden will, weil er Dir nur nichtkassenärztliche Leistungen als Therapie vorschlägt.
Dieses Gefühl teile ich mit Dir, zumal mein Orthopäde auch Osteophatie macht.
Alles in allem habe ich in meinem - noch nicht ganz so langen - Leben schon einiges an Schmerzen wegstecken müssen und auch viel daraus gelernt. At 1, daß ich mich nie wieder auf das Urteil eines Arztes verlassen werde und at 2, daß ich mir Rat und Hilfe bei Betroffenen suche. Somit fühle ich mich hier nach sehr kurzer Zeit auch schon äußerst wohl, weil mir das Gefühl vermittelt wird, daß ich verstanden werde. Beim Arzt kommt man sich meist eh nur noch als Bittsteller vor, der der Krankenkasse irgendwelche Zusatzleistungen aus der Tasche jubeln will.
Bis ich 1998 an der Schulter operiert wurde, hatte ich einen 12jährigen Leidensweg und den Wechsel von fünf Orthopäden hinter mir. Die letzten beiden Jahre habe ich nur noch sitzend schlafen können und als sich der letzte Orthopäde erbarmte und mich zur OP ins Krankenhaus schickte hatte meine Schulter bereits einen Totalschaden. Was bei rechtzeitiger Diagnose und einem schnellen Eingriff in 5 Tagen erledigt gewesen wäre, dauerte dann drei Monate, bis ich meine Arbeit wieder aufnehmen konnte.
Ein Jahr später habe ich mir durch eine Virusinfektion eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung eingefangen, die auch nicht als unbedingt harmlos eingestuft werden kann. Durch eiserene Selbstdisziplin und strikte Ablehnung einer stationären Behandlung war ich trotz der Diagnose meines Hausarztes, der mir sage ich müsste mindestens 4 Monate mit der Arbeit aussetzen, nach 9 Wochen mit der Geschichte fertig. Aber auch nur, weil ich mich mit Betroffenen verständigt und mir dort Rat geholt habe.
Ich bin - auch wenn der Eindruck entstehen sollte - alles andere als eine eiserne Lady. Im Gegenteil - eigentlich viel zu sensibel. Mit der Zeit habe ich nur gelernt mich selbst nicht so wichtig zu nehmen und vor allem mir selbst zu helfen. Ich habe äußerst genau die Berichte in diesem Forum studiert und bin auch sofort tätig geworden. Ich habe mir soeben das von Dir empfohlene Sitzkissen bestellt UND habe heute bereits für den 18. Juni, um 11.00 h einen Termin bei Dr. Hoffmann in Leonberg vereinbart. BINGO - was sagst Du dazu? War gar nicht so einfach da telefonisch überhaupt durchzukommen - es hat nämlich gar nicht funktioniert. Ich habe daraufhin ein Fax mit dem Arztbericht in die Praxis geschickt, die Kalenderwoche im Juni draufgeschrieben in der ich Urlaub habe und darum gebeten, mir irgendeinen Termin auf das Fax zu schreiben und mir dies zurückzufaxen. Um 14.29 h habe ich das Fax geschickt, um 14.41 h hatte ich meinen Termin. HURRA!!!
Wie wäre das eigentlich, wenn ich jetzt noch keine Schmerzen bekommen hätte oder wenn man den Scheuermann einfach ignoriert (solange man die Schmerzen aushält)? Wird man dann mit der Zeit immer krummer und ist man auch eher gefährdet für Bandscheibenvorfälle in dem betroffenen Bereich?
Aufgetreten sind meine Probleme Ende März / Anfang April als sich mein Mann einen Bandscheibenvorfall im LWS-Bereich zugezogen hat und ich ihn als seine Stütze
In diesem Zusammenhang überlege ich, ob ich mit meinem Scheuermann und mein Mann mit seinem Bandscheibenvorfall nicht einfach mal einen Kur-Urlaub beantrage. Aber das bewilligt die Krankenkasse bestimmt nicht, obwohl... wir gehen beide schon über 20 Jahre arbeiten und haben solche Leistungen noch nie in Anspruch genommen. Ob das in Bad Salzungen wohl auch gehen würde?
Siehst Du Toni, Fragen über Fragen.
Mit ganz netten Grüßen aus dem verregneten Sauerland ins schöne Allgäu
Manuela
-
netkitty
- Vielschreiber

- Beiträge: 672
- Registriert: Do, 05.12.2002 - 00:00
- Wohnort: Paderborn
- Kontaktdaten:
Reha Antrag ist eine sehr gute Idee, besorg dir die Formulare, füll sie aus und schick sie an die Bfa.
Bei deiner Vorgeschichte bekommst du bestimmt eine.
Dr. Hoffman wollte mich z.B. auch gleich nach Bad Sobernheim schicken, ich habe allerdings schon einen Termin in Salzungen.
Sprich mit deinem jetzigen Arzt, frag Dr. Steffan, oder Dr. Hoffmann, da hilft dir mit Sicherheit jemand mit dem Papierkrieg.
Ich wünsche dir alles Gute und kann nur aus eigener Erfahrung sagen: Dr. Hoffmann ist ein Engel
, du wirst dich mit ihm bestimmt sofort verstanden und gut aufgehoben fühlen (ich war vorgestern da)
Liebe Grüsse
aus dem ebenso verregneten Paderborn
Nicole
Bei deiner Vorgeschichte bekommst du bestimmt eine.
Dr. Hoffman wollte mich z.B. auch gleich nach Bad Sobernheim schicken, ich habe allerdings schon einen Termin in Salzungen.
Sprich mit deinem jetzigen Arzt, frag Dr. Steffan, oder Dr. Hoffmann, da hilft dir mit Sicherheit jemand mit dem Papierkrieg.
Ich wünsche dir alles Gute und kann nur aus eigener Erfahrung sagen: Dr. Hoffmann ist ein Engel
Liebe Grüsse
aus dem ebenso verregneten Paderborn
Nicole
[size=100][i]Ever tried. Ever failed.
No matter.
Try again. Fail again.
Fail better.[/i]
Samuel Becket[/size]
No matter.
Try again. Fail again.
Fail better.[/i]
Samuel Becket[/size]
Hallo Herr Dr. Steffan,
auch Ihnen erst einmal vielen Dank für Ihre Antwort.
Ich habe mich von meinem Orthopäden auch nicht schlecht behandelt gefühlt, keinefalls. Aber wie Sie schon richtig bemerkten, bringt mir die Diagnose ohne weitere Therapie recht wenig oder besser gesagt eigentlich gar nichts. Was die Rippenblockaden betrifft, hat er mich zwar eingerenkt aber das Schmerzbild war nach dem Einrenken genauso wie vor dem Einrenken. Ich bin mir da nicht so sicher, ob er die Blockade überhaupt gelöst hat.
Soll ich als Patientin und Laie meinem Arzt jetzt die weitere Vorgehensweise erklären oder einfach hinmarschieren und Forderungen stellen?! Ich glaube da würd er ziemlich allergisch drauf reagieren. Ich wollte da eigentlich noch weiter hingehen.
Ich versuchs jetzt erstmal mit Magnesium und Vitamin E soll ja ganz gut sein für die Muskeln. Dann warte ich ab, was mir Dr. Hoffmann in Leonberg sagt und dann sehen wir weiter.
Vielen Dank für Ihre Informationen
und Gruß
Manuela B.
auch Ihnen erst einmal vielen Dank für Ihre Antwort.
Ich habe mich von meinem Orthopäden auch nicht schlecht behandelt gefühlt, keinefalls. Aber wie Sie schon richtig bemerkten, bringt mir die Diagnose ohne weitere Therapie recht wenig oder besser gesagt eigentlich gar nichts. Was die Rippenblockaden betrifft, hat er mich zwar eingerenkt aber das Schmerzbild war nach dem Einrenken genauso wie vor dem Einrenken. Ich bin mir da nicht so sicher, ob er die Blockade überhaupt gelöst hat.
Soll ich als Patientin und Laie meinem Arzt jetzt die weitere Vorgehensweise erklären oder einfach hinmarschieren und Forderungen stellen?! Ich glaube da würd er ziemlich allergisch drauf reagieren. Ich wollte da eigentlich noch weiter hingehen.
Ich versuchs jetzt erstmal mit Magnesium und Vitamin E soll ja ganz gut sein für die Muskeln. Dann warte ich ab, was mir Dr. Hoffmann in Leonberg sagt und dann sehen wir weiter.
Vielen Dank für Ihre Informationen
und Gruß
Manuela B.
-
Dr. Steffan
- Arzt / Ärztin

- Beiträge: 1464
- Registriert: Fr, 24.05.2002 - 14:57
- Geschlecht: männlich
Hallo Dr. Steffan,
gut, wenn Sie das sagen werde ich mir ein Herz nehmen und das so machen. Ich gehe mal davon aus, daß ich von Dr. Hoffmann sicher einen Bericht bekommen werde, was er für richtig hält und welche Therapie angemessen ist. Das werde ich dann mit meinem Orthopäden vor Ort diskutieren.
Was das Medizinstudium angeht, bekomme ich hier ja schon sehr viel mit und betrachte das schon mal als Fernstudium
.
Danke für den Tip und viele Grüße
Manuela B.
gut, wenn Sie das sagen werde ich mir ein Herz nehmen und das so machen. Ich gehe mal davon aus, daß ich von Dr. Hoffmann sicher einen Bericht bekommen werde, was er für richtig hält und welche Therapie angemessen ist. Das werde ich dann mit meinem Orthopäden vor Ort diskutieren.
Was das Medizinstudium angeht, bekomme ich hier ja schon sehr viel mit und betrachte das schon mal als Fernstudium
Danke für den Tip und viele Grüße
Manuela B.
Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir.
Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.
(Augustinus Aurelius)
Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.
(Augustinus Aurelius)
Hallo zusammen,
habe mir auf Toni's anraten ein sissel-Sitzkissen im Internet bestellt. Super gut kann ich nur sagen und jedem empfehlen, der beruflich oder sonst viel sitzen muß
Da ich ja erst im Juni einen Termin bei Dr. Hoffmann habe und mir mein Orthopäde keine KG verschreibt (weiß der Geier warum) versuche ich mich selbst ein bißchen zu therapieren und gehe mit meinem Mann oft schwimmen. Ich habe gelesen, daß besonders Rückenschwimmen gut sein soll, was ich dann auch möglichst viel mache. Im Wasser fühle ich mich wie ein Fisch, die Schmerzen sind wie weggeflogen und mir gehts richtig gut. Nach dem Schwimmen gehen wir dann immernoch ins Dampfbad und anschließend zur Entspannung ins Whirlpool.
Bis zum Verlassen des Schwimmbades ist dann auch alles OK. Nach einigen Stunden sind die Schmerzen dann jedoch schlimmer als vorher.
Tu ich irgendwas was ich besser nicht machen sollte? Ich geh echt gern schwimmen und würde das auch gern weitermachen.
Hat jemand gleiche Erfahrungen gesammelt?
Liebe Grüße
Manuela
habe mir auf Toni's anraten ein sissel-Sitzkissen im Internet bestellt. Super gut kann ich nur sagen und jedem empfehlen, der beruflich oder sonst viel sitzen muß
Da ich ja erst im Juni einen Termin bei Dr. Hoffmann habe und mir mein Orthopäde keine KG verschreibt (weiß der Geier warum) versuche ich mich selbst ein bißchen zu therapieren und gehe mit meinem Mann oft schwimmen. Ich habe gelesen, daß besonders Rückenschwimmen gut sein soll, was ich dann auch möglichst viel mache. Im Wasser fühle ich mich wie ein Fisch, die Schmerzen sind wie weggeflogen und mir gehts richtig gut. Nach dem Schwimmen gehen wir dann immernoch ins Dampfbad und anschließend zur Entspannung ins Whirlpool.
Bis zum Verlassen des Schwimmbades ist dann auch alles OK. Nach einigen Stunden sind die Schmerzen dann jedoch schlimmer als vorher.
Tu ich irgendwas was ich besser nicht machen sollte? Ich geh echt gern schwimmen und würde das auch gern weitermachen.
Hat jemand gleiche Erfahrungen gesammelt?
Liebe Grüße
Manuela
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Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.
(Augustinus Aurelius)
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netkitty
- Vielschreiber

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- Registriert: Do, 05.12.2002 - 00:00
- Wohnort: Paderborn
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Hi manubra,
das Kissen ist auf jeden Fall eine Gute Sache.
Da kann man aktiv sitzen und die Bauch- und unteren Rückenmuskeln werden trainiert.
Pass aber auf, das du nich zu sehr ins Hohlkreuz fällst, das ist auch bei den Petzibällen nicht ganz ohne.
Meine Physio hat mir mal gesagt, das man sich damit ein Hohlkreuz antrainieren kann.
Also immer schön mit den Beinen ausballancieren und Bauchmuskeln anspannen, dann passiert nichts mit dem Hohlkreuz.
Grüsse
Nicole
das Kissen ist auf jeden Fall eine Gute Sache.
Da kann man aktiv sitzen und die Bauch- und unteren Rückenmuskeln werden trainiert.
Pass aber auf, das du nich zu sehr ins Hohlkreuz fällst, das ist auch bei den Petzibällen nicht ganz ohne.
Meine Physio hat mir mal gesagt, das man sich damit ein Hohlkreuz antrainieren kann.
Also immer schön mit den Beinen ausballancieren und Bauchmuskeln anspannen, dann passiert nichts mit dem Hohlkreuz.
Grüsse
Nicole
[size=100][i]Ever tried. Ever failed.
No matter.
Try again. Fail again.
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Spila
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- Beiträge: 364
- Registriert: Mo, 16.12.2002 - 00:00
- Wohnort: St. Gallen und nähe Basel, Schweiz
Hallo Manuelamanubra hat geschrieben: und gehe mit meinem Mann oft schwimmen. Ich habe gelesen, daß besonders Rückenschwimmen gut sein soll, was ich dann auch möglichst viel mache. Im Wasser fühle ich mich wie ein Fisch, die Schmerzen sind wie weggeflogen und mir gehts richtig gut. Nach dem Schwimmen gehen wir dann immernoch ins Dampfbad und anschließend zur Entspannung ins Whirlpool.
Bis zum Verlassen des Schwimmbades ist dann auch alles OK. Nach einigen Stunden sind die Schmerzen dann jedoch schlimmer als vorher.
Tu ich irgendwas was ich besser nicht machen sollte? Ich geh echt gern schwimmen und würde das auch gern weitermachen.
Hat jemand gleiche Erfahrungen gesammelt?
Liebe Grüße
Manuela
Wenn ich schon Rückenschmerzen habe, dann geh ich auf keinen Fall schwimmen. Ich hab nämlich die Erfahrung gemacht, dass sich die Schmerzen dann verschlimmern. Als ich noch nicht wusste, was ich habe, ging ich mit Rückenschmerzen ins Schwimmbad, im Bad gings mir dann ein bisschen besser, das Anziehen bereitete mir dann schon Schwierigkeiten und den Mittagstisch verliess ich, weil ich vor Schmerzen fast nicht mehr sitzen konnte.
Beim Schwimmen ist es egal, ob du Rücken oder Brust schwimmst. Ich empfehle dir jedoch, ein bisschen zu variieren, das lockert das ganze auf jeden Fall ein bisschen auf.
... that's life, but we've got only one, so let's make the best out of it!
Ich war gestern bei Dr. Hoffmann in Leonberg
Hallo zusammen,
gestern hatte ich nun meinen langersehnten Termin bei Dr. Hoffmann.
Vorab kann ich nur bestätigen, daß Herr Dr. Hoffmann äußerst nett, verständnisvoll, kompetent und vor allem gradlinig ist.
Er hat sich die Röntgenaufnahmen angesehen, die ich mitgebracht habe und hat mir anhand eines Wirbelsäulenmodells genau erklärt wo meine kaputten Scheuermann-Wirbel liegen. Er hat dann noch eine spezielle komplette Aufnahme meiner WS gemacht und dabei festgestelt, daß ich neben der Kyphose auch eine leichte Skoliose habe (BW- und LW-Bereich). Bei meinen vom hiesigen Orthopäden diagnostizierten Rippenblockaden handelt es sich höchstwahrscheinlich um zwei Bandscheibenvorfälle zwischen dem 7 und 10 Brustwirbel.
Er hat nun folgende weitere Vorgehensweise verordnet:
1. MRT beim Radiologen (Kernspintomographie) der BWS, um wg. der Bandscheibenvorfälle sicher zu gehen. Sobald ich über den Befund verfüge, soll ich ihm diesen faxen und er wird ihn dann telefonisch mit mir besprechen.
2. Antrag BfA für Kur in Sobernheim (Schroth-Kur wg. Scheuermann). Ich soll den Antrag ausfüllen und ihm dann zuschicken.
3. bis zur Klärung, ob es sich tatsächlich um die vermuteten Bandscheibenvorfälle handelt, absolut keine physikalischen Therapien
4. 10 Tage Acematacin einnehmen (habe bisher wg. der Schmerzen noch kein einziges Schmerzmittel eingenommen)
5. Abnehmen! Da ich bei 175 cm Körpergröße 80 kg wiege, hat mir Dr. Hoffmann nahegelegt ein paar Kilo abzunehmen.
Sollte die Kur bezgl. der BS-Vorfälle nichts bringen, empfiehlt er mir eine OP, um die betreffenden Bandscheiben, die auf die Nervenwurzeln drücken und dadurch die Schmerzen verursachen, absaugen zu lassen.
Ich werde den oben beschriebenen Weg nun gehen und bin heilfroh, daß ich die 750 km nach Leonberg auf mich genommen habe und Herrn Dr. Hoffmann kennenlernen durfte.
Vielleicht lerne ich dann ja einen von Euch in Sobernheim mal kennen
.
Viele Grüße
Manuela
gestern hatte ich nun meinen langersehnten Termin bei Dr. Hoffmann.
Vorab kann ich nur bestätigen, daß Herr Dr. Hoffmann äußerst nett, verständnisvoll, kompetent und vor allem gradlinig ist.
Er hat sich die Röntgenaufnahmen angesehen, die ich mitgebracht habe und hat mir anhand eines Wirbelsäulenmodells genau erklärt wo meine kaputten Scheuermann-Wirbel liegen. Er hat dann noch eine spezielle komplette Aufnahme meiner WS gemacht und dabei festgestelt, daß ich neben der Kyphose auch eine leichte Skoliose habe (BW- und LW-Bereich). Bei meinen vom hiesigen Orthopäden diagnostizierten Rippenblockaden handelt es sich höchstwahrscheinlich um zwei Bandscheibenvorfälle zwischen dem 7 und 10 Brustwirbel.
Er hat nun folgende weitere Vorgehensweise verordnet:
1. MRT beim Radiologen (Kernspintomographie) der BWS, um wg. der Bandscheibenvorfälle sicher zu gehen. Sobald ich über den Befund verfüge, soll ich ihm diesen faxen und er wird ihn dann telefonisch mit mir besprechen.
2. Antrag BfA für Kur in Sobernheim (Schroth-Kur wg. Scheuermann). Ich soll den Antrag ausfüllen und ihm dann zuschicken.
3. bis zur Klärung, ob es sich tatsächlich um die vermuteten Bandscheibenvorfälle handelt, absolut keine physikalischen Therapien
4. 10 Tage Acematacin einnehmen (habe bisher wg. der Schmerzen noch kein einziges Schmerzmittel eingenommen)
5. Abnehmen! Da ich bei 175 cm Körpergröße 80 kg wiege, hat mir Dr. Hoffmann nahegelegt ein paar Kilo abzunehmen.
Sollte die Kur bezgl. der BS-Vorfälle nichts bringen, empfiehlt er mir eine OP, um die betreffenden Bandscheiben, die auf die Nervenwurzeln drücken und dadurch die Schmerzen verursachen, absaugen zu lassen.
Ich werde den oben beschriebenen Weg nun gehen und bin heilfroh, daß ich die 750 km nach Leonberg auf mich genommen habe und Herrn Dr. Hoffmann kennenlernen durfte.
Vielleicht lerne ich dann ja einen von Euch in Sobernheim mal kennen
Viele Grüße
Manuela
Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir.
Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.
(Augustinus Aurelius)
Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.
(Augustinus Aurelius)
Befund der Kernspinto
Hallo zusammen,
gestern war ich nun zur Kernspinto. Befund: Bandscheibenvorfall zwischen dem 9 und 10 Brustwirbel (genau wie Dr. Hoffmann gesagt hat). Der Radiologe meinte, daß dies eine äußerst ungünstige Stelle für einen Vorfall sei, da genau zwischen der neunten und zehnten Rippe der Intercostalnerv (Rippenhauptnerv) verlaufen würde. An dieser Stelle könne man nur schmerztherapeutisch behandeln und nicht operieren?!
Ansonsten weist meine Brustwirbelsäule aufgrund des Scheuermanns äußerst starken Verschleiß auf. Die Grund- und Deckplatten der Wirbel seien teilweise höchstgradig zerstört.
Den vorläufigen Kurzbericht des Radiologen habe ich Herrn Dr. Hoffmann gefaxt und ihm die Kernspinto-Aufnahmen übersandt. Er wird sich nächste Woche dann mit mir telefonisch in Verbindung setzen. Ich werde in der Zwischenzeit schon einmal weitestgehend meinen Kurantrag stellen und den dann ebenfalls an Dr. Hoffmann schicken.
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Bandscheibenvorfällen im Zusammenhang mit dem Scheuermann gemacht? In dem Bericht von Dr. Hoffmann treten jetzt diagnostisch auch noch Begriffe wie Bandscheibenverschmälerung, Osteochondrosen und Intercostalneuralgie auf. Gehört das alles mit zum typschischen Scheuermann?
Wie schnell geht das eigentlich mit nem Kurantrag bzw. wenn ich den nächste Woche stelle, wie lange dauert das dann erfahrungsgemäß bis ich was von der BfA höre und ich dann wegkomme nach Sobernheim? Kann man das so pauschal sagen?
Freue mich über jede Antwort.
Viele Grüße
Manuela
gestern war ich nun zur Kernspinto. Befund: Bandscheibenvorfall zwischen dem 9 und 10 Brustwirbel (genau wie Dr. Hoffmann gesagt hat). Der Radiologe meinte, daß dies eine äußerst ungünstige Stelle für einen Vorfall sei, da genau zwischen der neunten und zehnten Rippe der Intercostalnerv (Rippenhauptnerv) verlaufen würde. An dieser Stelle könne man nur schmerztherapeutisch behandeln und nicht operieren?!
Ansonsten weist meine Brustwirbelsäule aufgrund des Scheuermanns äußerst starken Verschleiß auf. Die Grund- und Deckplatten der Wirbel seien teilweise höchstgradig zerstört.
Den vorläufigen Kurzbericht des Radiologen habe ich Herrn Dr. Hoffmann gefaxt und ihm die Kernspinto-Aufnahmen übersandt. Er wird sich nächste Woche dann mit mir telefonisch in Verbindung setzen. Ich werde in der Zwischenzeit schon einmal weitestgehend meinen Kurantrag stellen und den dann ebenfalls an Dr. Hoffmann schicken.
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Bandscheibenvorfällen im Zusammenhang mit dem Scheuermann gemacht? In dem Bericht von Dr. Hoffmann treten jetzt diagnostisch auch noch Begriffe wie Bandscheibenverschmälerung, Osteochondrosen und Intercostalneuralgie auf. Gehört das alles mit zum typschischen Scheuermann?
Wie schnell geht das eigentlich mit nem Kurantrag bzw. wenn ich den nächste Woche stelle, wie lange dauert das dann erfahrungsgemäß bis ich was von der BfA höre und ich dann wegkomme nach Sobernheim? Kann man das so pauschal sagen?
Freue mich über jede Antwort.
Viele Grüße
Manuela
Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir.
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(Augustinus Aurelius)
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- Toni
- Profi

- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Manuela
Hier ist einigermaßen gut erklärt was Ostochondrosen sind:
http://www.rheuma-online.de/krankheitsb ... drose.php3
Das betrifft auch alle Skolis- nicht nur Scheuerleute!
Dir wünsche ich, daß Du Therapien findest, die Dich mindestens so schmerzfrei machen wie ich gerade bin! Aber Du hast nun einen guten Weg eingeschlagen.
Du hast einen Spruch meines Lieblings-Heiligen verwendet der mir sehr gut gefällt. Augustinus hat mal über meinen Lieblingsphilosophen gesagt:
"Wäre nicht Christus der Herr, so wäre Epikur mein Meister. "
Daher nun etwas von Epikur:
"Die Abweseneit von Schmerz ist schon der größte Teil des Glückes!"
Gruß Toni
Hier ist einigermaßen gut erklärt was Ostochondrosen sind:
http://www.rheuma-online.de/krankheitsb ... drose.php3
Das betrifft auch alle Skolis- nicht nur Scheuerleute!
Dir wünsche ich, daß Du Therapien findest, die Dich mindestens so schmerzfrei machen wie ich gerade bin! Aber Du hast nun einen guten Weg eingeschlagen.
Du hast einen Spruch meines Lieblings-Heiligen verwendet der mir sehr gut gefällt. Augustinus hat mal über meinen Lieblingsphilosophen gesagt:
"Wäre nicht Christus der Herr, so wäre Epikur mein Meister. "
Daher nun etwas von Epikur:
"Die Abweseneit von Schmerz ist schon der größte Teil des Glückes!"
Gruß Toni
Hallo Toni,
vielen Dank für den Osteochondrose-Lese-Tip. War für mich sehr hilfreich.
Heute habe ich von Dr. Hoffmann die nächste Hiobsbotschaft erhalten. Er hat meine Kernspintoaufnahmen zu einem Arzt nach Frankfurt geschickt, mit dem er wohl schon lange Zeit zusammenarbeit. Beide sind übereinstimmend zu dem Entschluß gekommen, daß ich mir den Gallertkern meiner Bandscheibe in der BWS sofort absaugen lassen muß. Ich habe keine andere Chance, da der Faserring der Bandscheibe wohl völlig kaputt ist und der Gallertkern nicht auf die Nervenwurzel sondern voll auf den Rückenmarkkanal drückt.
Er wird mich in den nächsten 3 - 4 Tagen anrufen, wann ich zu dem Eingriff nach Frankfurt fahren kann. Im Moment bin ich ein mittelschwer geknickt, weil ich gehofft habe, den Vorfall noch mit konservativen Mitteln in den Griff zu kriegen.
Melde mich wieder, wenn es etwas neues gibt.
Liebe Grüße
Manuela
vielen Dank für den Osteochondrose-Lese-Tip. War für mich sehr hilfreich.
Heute habe ich von Dr. Hoffmann die nächste Hiobsbotschaft erhalten. Er hat meine Kernspintoaufnahmen zu einem Arzt nach Frankfurt geschickt, mit dem er wohl schon lange Zeit zusammenarbeit. Beide sind übereinstimmend zu dem Entschluß gekommen, daß ich mir den Gallertkern meiner Bandscheibe in der BWS sofort absaugen lassen muß. Ich habe keine andere Chance, da der Faserring der Bandscheibe wohl völlig kaputt ist und der Gallertkern nicht auf die Nervenwurzel sondern voll auf den Rückenmarkkanal drückt.
Melde mich wieder, wenn es etwas neues gibt.
Liebe Grüße
Manuela
Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir.
Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.
(Augustinus Aurelius)
Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.
(Augustinus Aurelius)
OP überstanden - REHA im Januar 2004
Hallo an alle,
am 20.08. hatte ich nun meinen OP Termin in Bad Homburg bei Herrn Dr. Daniel Rosenthal. Nachdem ich mich umfassend informiert habe, habe ich mich zu einem neurochirurgischem und nicht zu einem orthopädischen Eingriff entschieden. Vor der OP mußte jedoch eine Myelographie gemacht werden (Kontrastmittelspritzung ins Rückenmark), damit Dr. Rosenthal genau sehen konnte, wie die Bandscheibe aktuell liegt bzw. vorgefallen ist. Die eigentliche Bandscheiben OP war ein Witz - ich hatte weder Wundschmerzen noch andere Probleme und wäre direkt nach dem Eingriff wieder voll belastbar gewesen. Ich kann jedem wirklich nur empfehlen, wenn man sich eine Bandscheibe entfernen lassen muß, dies minimal invasiv von einem Neurochirurgen vornehmen zu lassen.
Andererseits ist mir die Kontrastmitteluntersuchung überhaupt nicht bekommen, weil ich wohl allergisch darauf reagiert habe. Ich hatte eine Woche lang rasende Kopfschmerzen, die man überhaupt nicht beschreiben kann und mußte mich ständig übergeben. Aufstehen war überhaupt nicht denkbar. Ich habe die ganze Woche eine Infusion nach der nächsten erhalten (Schmerzmittel, körpereigene Flüssigkeit etc.), jedoch ohne jeglichen Erfolg. Es war einfach die Hölle und diese Schmerzen würde ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen. Aber man vergißt ja auch schnell wieder und so fühle ich mich heute, gut 2 Wochen nach der OP, wieder ganz gut und könnte theoretisch auch schon wieder arbeiten gehen.
Nun ein anderes Thema:
In Kooperation mit Dr. Hoffmann habe ich ja bezgl. meines Scheuermanns einen Reha-Antrag gestellt. Ich erhielt auch recht kurzfristig ein Schreiben der BfA, die die Reha im Eilverfahren durchziehen wollten. Als ich den Antrag stellte war jedoch noch nicht klar, daß ich mir die Bandscheibe in der BWS entfernen lassen mußte. Nach Rücksprache mit Dr. Hoffmann hielt der es für erforderlich, daß ich meine Reha aufgrund der OP bis Anfang nächsten Jahres zurückstelle. Dies habe ich der BfA auch mitgeteilt. Nun habe ich einen Termin für Januar 2004 erhalten, jedoch in einer Orth. Klinik in BAD NAUHEIM?! Ich habe dies auch direkt Herrn Dr. Hoffmann per Fax weitergegeben, von ihm jedoch dazu nichts mehr gehört. Er hatte mir im Juni erzählt, daß ich nach Sobernheim soll, eine Reha nach Katharina Schroth machen. Was soll ich denn jetzt tun? Ich kann doch schlecht der BfA mitteilen, daß ich nicht nach Bad Nauheim, sondern nach Sobernheim oder Salzungen will?! Zumal ich ursprünglich die Kur schon am 20.08. antreten sollte, was ich wegen der OP ja nicht konnte. Muß oder kann Herr Dr. Hoffmann da was machen? Ich finde es sehr bescheiden, daß man Dr. Hoffmann so gut wie unmöglich telefonisch erreichen kann und alles auf dem schriftlichen Wege erledigen muß. Oder war schon jemand in Bad Nauheim und kann einem da evtl. auch gut geholfen werden?
Vielen Dank für Eure Infos und
herzliche Grüße
Manuela
am 20.08. hatte ich nun meinen OP Termin in Bad Homburg bei Herrn Dr. Daniel Rosenthal. Nachdem ich mich umfassend informiert habe, habe ich mich zu einem neurochirurgischem und nicht zu einem orthopädischen Eingriff entschieden. Vor der OP mußte jedoch eine Myelographie gemacht werden (Kontrastmittelspritzung ins Rückenmark), damit Dr. Rosenthal genau sehen konnte, wie die Bandscheibe aktuell liegt bzw. vorgefallen ist. Die eigentliche Bandscheiben OP war ein Witz - ich hatte weder Wundschmerzen noch andere Probleme und wäre direkt nach dem Eingriff wieder voll belastbar gewesen. Ich kann jedem wirklich nur empfehlen, wenn man sich eine Bandscheibe entfernen lassen muß, dies minimal invasiv von einem Neurochirurgen vornehmen zu lassen.
Andererseits ist mir die Kontrastmitteluntersuchung überhaupt nicht bekommen, weil ich wohl allergisch darauf reagiert habe. Ich hatte eine Woche lang rasende Kopfschmerzen, die man überhaupt nicht beschreiben kann und mußte mich ständig übergeben. Aufstehen war überhaupt nicht denkbar. Ich habe die ganze Woche eine Infusion nach der nächsten erhalten (Schmerzmittel, körpereigene Flüssigkeit etc.), jedoch ohne jeglichen Erfolg. Es war einfach die Hölle und diese Schmerzen würde ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen. Aber man vergißt ja auch schnell wieder und so fühle ich mich heute, gut 2 Wochen nach der OP, wieder ganz gut und könnte theoretisch auch schon wieder arbeiten gehen.
Nun ein anderes Thema:
In Kooperation mit Dr. Hoffmann habe ich ja bezgl. meines Scheuermanns einen Reha-Antrag gestellt. Ich erhielt auch recht kurzfristig ein Schreiben der BfA, die die Reha im Eilverfahren durchziehen wollten. Als ich den Antrag stellte war jedoch noch nicht klar, daß ich mir die Bandscheibe in der BWS entfernen lassen mußte. Nach Rücksprache mit Dr. Hoffmann hielt der es für erforderlich, daß ich meine Reha aufgrund der OP bis Anfang nächsten Jahres zurückstelle. Dies habe ich der BfA auch mitgeteilt. Nun habe ich einen Termin für Januar 2004 erhalten, jedoch in einer Orth. Klinik in BAD NAUHEIM?! Ich habe dies auch direkt Herrn Dr. Hoffmann per Fax weitergegeben, von ihm jedoch dazu nichts mehr gehört. Er hatte mir im Juni erzählt, daß ich nach Sobernheim soll, eine Reha nach Katharina Schroth machen. Was soll ich denn jetzt tun? Ich kann doch schlecht der BfA mitteilen, daß ich nicht nach Bad Nauheim, sondern nach Sobernheim oder Salzungen will?! Zumal ich ursprünglich die Kur schon am 20.08. antreten sollte, was ich wegen der OP ja nicht konnte. Muß oder kann Herr Dr. Hoffmann da was machen? Ich finde es sehr bescheiden, daß man Dr. Hoffmann so gut wie unmöglich telefonisch erreichen kann und alles auf dem schriftlichen Wege erledigen muß. Oder war schon jemand in Bad Nauheim und kann einem da evtl. auch gut geholfen werden?
Vielen Dank für Eure Infos und
herzliche Grüße
Manuela
Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir.
Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.
(Augustinus Aurelius)
Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.
(Augustinus Aurelius)
- Toni
- Profi

- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo liebe Manuela
erst mal Glückwünsche zu Deiner gelungen Bandscheiben-OP!
Ich hab mal für eine Untersuchung der Nieren (Myelogramm, so hies die glaube ich) ein Kontrastmittel gespritzt bekommen, auf das hin ich innerlich "zu kochen" angefangen habe, krebsrot angelaufen bin und fast kollabiert wäre. Es war der Beginn eines anapylaktischen Schocks, der unbehandelt zur "endgültigen Besteckabgabe" geführt hätte. So Kontrastmittelzeugs kanns ganz schon in sich haben!!!
Nun zu Dr. Hoffmann. Der war um Urlaub und ist seit 1. Sep. wieder in der Praxis.
Du musst vorrangig den Wiederspuch gegen Bad Nauheim bei Deinem Kostenträger BfA plazieren. Dr. Hoffman hat Dir eine Reha nach Kath. Schroth angeraten (was ich auch unbedingt empfehlen kann).
Nach § 76 SGB V bestimmt der Patient im Rahmen des Gestzes WO ER BEHANDELT werden möchte!
Nach § 33 SGB I soll den Wünschen des Anspruchsberechtigten entsprochen werden, soweit diese angemessen sind.
Der Wunsch, entweder nach Bad Sobernheim oder nach Bad Salzungen zur REHA zu kommen, da dies die einzigen Wirbelsäulen-Intensiv-Reha Kliniken sind, die Physiotherapie nach Kath. Schroth durchführen, IST ANGEMESSEN!
Schreib denen, daß Dein behandelnder Arzt eindeutig wegen der Schroth-Therapie zu Bad Sobernheim oder Bad Salzungen geraten hat und Du DORT und nirgend wo anders die Reha machen möchtest.
Lass Dir notfalls in Bad Nauheim bestätigen, daß dort KEINE Wirbelsäulen-Intensiv-Reha nch SCHROTH durchgeführt wird. Übertrag denen die Verantwortung für Deinen weiteren Verlauf, Verantwortung tragen sie nämlich nicht so gerne die "Schreibtisch-Mediziner".
Dr. Hoffmann ist tatsächlich so kurz nach dem Urlaub schon wieder überlastet. So gehts halt den guten und engagierten Ärzten.
Wenn DU DICH auf die Hinterbeine stellst, setzt DU fast alles durch bei den Kostenträgern.
Halt uns weiter auf dem laufenden!
Gute Besserung
Toni
erst mal Glückwünsche zu Deiner gelungen Bandscheiben-OP!
Ich hab mal für eine Untersuchung der Nieren (Myelogramm, so hies die glaube ich) ein Kontrastmittel gespritzt bekommen, auf das hin ich innerlich "zu kochen" angefangen habe, krebsrot angelaufen bin und fast kollabiert wäre. Es war der Beginn eines anapylaktischen Schocks, der unbehandelt zur "endgültigen Besteckabgabe" geführt hätte. So Kontrastmittelzeugs kanns ganz schon in sich haben!!!
Nun zu Dr. Hoffmann. Der war um Urlaub und ist seit 1. Sep. wieder in der Praxis.
Du musst vorrangig den Wiederspuch gegen Bad Nauheim bei Deinem Kostenträger BfA plazieren. Dr. Hoffman hat Dir eine Reha nach Kath. Schroth angeraten (was ich auch unbedingt empfehlen kann).
Nach § 76 SGB V bestimmt der Patient im Rahmen des Gestzes WO ER BEHANDELT werden möchte!
Nach § 33 SGB I soll den Wünschen des Anspruchsberechtigten entsprochen werden, soweit diese angemessen sind.
Der Wunsch, entweder nach Bad Sobernheim oder nach Bad Salzungen zur REHA zu kommen, da dies die einzigen Wirbelsäulen-Intensiv-Reha Kliniken sind, die Physiotherapie nach Kath. Schroth durchführen, IST ANGEMESSEN!
Schreib denen, daß Dein behandelnder Arzt eindeutig wegen der Schroth-Therapie zu Bad Sobernheim oder Bad Salzungen geraten hat und Du DORT und nirgend wo anders die Reha machen möchtest.
Lass Dir notfalls in Bad Nauheim bestätigen, daß dort KEINE Wirbelsäulen-Intensiv-Reha nch SCHROTH durchgeführt wird. Übertrag denen die Verantwortung für Deinen weiteren Verlauf, Verantwortung tragen sie nämlich nicht so gerne die "Schreibtisch-Mediziner".
Dr. Hoffmann ist tatsächlich so kurz nach dem Urlaub schon wieder überlastet. So gehts halt den guten und engagierten Ärzten.
Wenn DU DICH auf die Hinterbeine stellst, setzt DU fast alles durch bei den Kostenträgern.
Halt uns weiter auf dem laufenden!
Gute Besserung
Toni
