Die größte deutschsprachige Online-Selbsthilfegruppe von und für Patienten mit Wirbelsäulendeformitäten wie Skoliose, Morbus Scheuermann und Kyphose (Hyperkyphose). Hier können sich Patienten informieren und Erfahrungen austauschen.
das ist ja unglaublich!!! Wie kann man einen Menschen mit Schmerzen soooo lange warten lassen???
Ich kenne eine, die ist vor 4 Wochen dort operiert worden. So wie ich in Erinnerung habe, hatte sie sich dort vorgestellt (wann weiß ich leider nicht, ist aber noch nicht so lange her) und kurze Zeit später ist sie auch schon operiert worden. Sie war aber in meinen Augen gar kein Härtefall. Sehr seltsam.....
Auf so eine blöde Warterei würde ich mich nicht mehr einlassen (vor allem, wenn Schmerzen da sind), sondern auch in einer anderen Klinik mal anfragen. Vielleicht Neustadt,... wenn hier im Forum von OP die Rede ist, dann geht es meist um Neustadt und der WWK in Bad Wildungen.
Wenn ich andere Beiträge richtig verstanden habe, dann braucht der Körper die Stäbe nach einiger Zeit gar nicht mehr, da die eingesetzten Knochenteile mit den Wirbeln komplett zusammenwachsen und die WS somit selber zur versteiften Stange wird.
Alle meine Weisheiten sind ohne Gewähr, da ich selber nicht operiert bin.
Viel Erfolg und gute Besserung für deine Bekannte!!!
Bommenate
Hallo,
ich war bis gestern mit meiner Tochter zur OP in der Werner - Wicker - Klinik in Rheinhardshausen man muß tag für Tag dort anrufen um einen termin schnell zu bekommen am besten bei der Bettenverteilung nur so kommt man da weiter denn organisatorisch chaotisch fachlich 1A
Hallo zusammen,
als ich die vielen Berichte über die WWK gelesen habe mal gute, mal schlechtere möchte ich mich auch dazu äußern. Ich wurde vor 19 Jahren an meiner sehr starken Skoliose (108° oben,95° unten) operiert noch nach der Harringon Methode. Ich habe einen Stab von 22 cm im Rücken mit einigen Schrauben und Haken und mir war diese Operation das beste was mir passieren konnte. Vorallem bin ich heute noch gerade und mir geht es noch nach 19 Jahren immer noch sehr,sehr gut . Natürlich hört man immer wieder daß Stäbe brechen oder sonst was, aber in der Regel passiert das nicht außer man hat einen Unfall oder so. Ich lebe schon 19 Jahre mit meinen Metallteilen. Natürlich tue ich einiges für meine Fitness. Ich mache seit meiner Operation regelmäßig Sport, halte mein Gewicht und mache sogar seit 9 Jahre richtigen Laufsport, jogge 5 mal die Woche mindestens 8-10 km. Was auch noch wichtig ist ich fahre alle 5 Jahre in die WWK zu den Kontrolluntersuchungen. Ich denke das ist sehr wichtig man sollte nur mit Genehmigung und Rat der Ärzte irgendwelchen Sport betreiben, vorallem nach Skolioseoperationen. Nun, immer wenn ich in die WWK komme erkundige ich mich auch über die neuen heutigen Operationsmethoden, die sich mitlerweile sehr verbessert haben. Auch kann ich sagen, und das aus fast 20 Jahren Erfahrung WWK, die Ärzte dort sind sagenhaft. Ich habe schon viele Menschen dort getroffen, ob schwere Unfälle, Skoliosen und Bechterewkranke den meisten kann geholfen werden. Auch viele Operationsunfälle die die woanders verpfuscht wurden, und das sind nicht wenige, kommen als letzte Hoffnung in die WWK. Das ist auch noch heute so. Mitlerweile sind die Wartezeiten in der WWK auch nicht mehr solange. Man spricht derzeit von ein paar Monaten, in dringenden Fällen sobald ein Bett frei wird. Ich damals vor 19 Jahren hatte eine Wartezeit von 4-5 Jahren !!! Damals gab es auch kaum andere Kliniken die richtige Skolioseerfahrung hatten, die WWK war einzige die seit 30 Jahren schwere Skoliosen operiert. Mittlerweile operieren sehr viele Kliniken, manche besser manche schlechter. Ich finde jeder muß selbst entscheiden wo er sich operieren lässt und welche Klinik ihm zuspricht. Wie gesagt, passieren wird wohl in jeder Klinik mal etwas, aber in die WWK kommen sehr viele die woanders verpfuscht wurden. Ich als Langzeitoperierte möchte jedem raten der vor einer Skolioseoperation steht, sich ruhig mehrere Klinkiken anzusehen oder mehreren Ärzten sich vorzustellen, entscheiden muß jeder für sich wo er sich operieren lassen möchte. Meiner Meinung nach, ist die WWK eine Klinik mit der größen Erfahrung von Wirbelsäulenerkrankungen und diese Meinung teile ich auch mit vielen anderen. Viele Grüße an alle die dies lesen, ich hoffe ich konnte einigen Mut zusprechen denen eine Operation bevorsteht und denen die auf der suche nach einer guten Klinik sind.
Meine Tochter (1992 geb.) wurde 03.2005 in der WWK-Reinhardshausen operiert (Skoliose-78%). Wir haben fast 7 Monaten auf OP-Termin gewartet, aber wir wurden darauf vorbereitet. Es war unser 1-te Vorstellugstermin in der WWK. Die Tochter hat Spina- bifida und ist ab TH-10 querschnittgelähmte. Wir sind schon in verschiedenen Kliniken gewesen und ich kann nur sagen -WWK ist nicht die schlechteste. Was für mich persönlich sehr wichtig ist, es ist Vertrauen. Ich habe früher selbst als OP- Schwester gearbeitet und weiß welche Verantwortung damit verbunden ist. Wir sind alle nur Menschen (auch die Ärzte), was, natürlich, kein Entschuldigung für unsere Fehler ist. Ein Arzt aus Stuttgart wollte meine Tochter schon mit 10 Ja.! versteifen lassen, der andere (aus Würzburg) auf meine Frage über ausführlichem OP-Verlauf mich so angeschaut hat, als ob ich nach seinem Bankkonto +Passwort gefragt hätte. Nach solchen Situazionen ist, natürlich, kein Vertrauen mehr da. So hat es 5 Jahre gedauert bis wir in der WWK gelandet sind. Es mag sein das einige Ärzte arrogant und grob vorkommen, aber erstaunlicheweise, habe ich diesen Ärzten meine Tochter anvertraut und habe das bis jetzt noch nicht bereut. Sich für eine Operation zu entscheiden ist ein große Schritt. Wenn man noch dazu für einen anderen Menschen entscheiden muß ist das eine schwerwiegende Last. Wir haben es zusammen überstanden und ich hoffe das ich die richtige Entscheidung (schon die 8-te) getroffen habe. Bin, natürlich, gespannt wie es weiter läuft.
Hallo Marischka,
habe Deinen Bericht gelesen, es freut mich daß Deine Tochter erfolgreich operiert wurde. Wie Du in meinem Bericht vor Dir gelesen hast, und ich habe schon fast 20 Jahre Werner Wicker Klinik Erfahrung, bin ich äußerst zufrieden. Die Werner Wicker Klinik ist eine der besten Kliniken was die Wirbelsäule angeht. Die haben schon vor 25 Jahren Skoliosen und sonst was operiert da gab es noch keine anderen Kliniken die sowas operierten und wenn oft woanders operiert wurde und es ist schief gegangen dann landeten diese Patienten in der WWK. Ich habe das schon oft erlebt. Natürlich schreiben manche es wären die Ärzte dort arrogant und kalt aber das ist nicht so. Man muß sich mal vorstellen was die Ärzte dort leisten, tagtäglich so schwere Operationen, es sind ja keine Blinddarmoperationen sondern stundenlange OP`s am Rücken wo der kleinste Fehler eine Katastophe ist !! Ich glaube diese Ärzte dort sind nicht arrogant sonder angespannt und konzentriert jeden Tag aufs neue. Auch hört man oft daß die Ärzte dort einem direkt sagen (direkt auf dem Kopf zu) was die folgen sind oder wie es ausgeht. Aber ich finde es besser sie sagen einem die Risiken auf den Kopf zu , oder wie es um einen steht als wenn sie sagen würden es wird alles gut. Ich finde es sind sehr gute Ärzte, ich bin der gleichen Meinung wie Du Marischka. Was die Zukunft bringt da muß man weiter abwarten. Viele Grüße
also cih finde die wwk sehr gut, wurde da mit 13 operiert und lag da auch ohne meine eltern udn das war kein problem, die sind da wirklich alle sehr nett.
aber es war wirlklich schön und toll ist es das es für jugendliche ja extra zimmer gibt sodass man nie alleine ist.
bin nicht so der große Forums-Schreiberling, aber da ich vor kurzem als Langzeitoperierte erneut in der WWK Reinhardshausen operiert wurde, möchte ich hierzu etwas schreiben. Noch bin ich nicht in der Lage zu einem ausführlichen Bericht, aber der folgt noch.
Wer einen Termin in der WWK zur Stationären Aufnahme benötigt und die Karte mit der Telefon-Nr. der Bettenplanung hat, sollte sich in ganz dringenden Fällen (starke Schmerzen, angewiesen auf bestimmten Zeitraum weil viell. alleinerziehend) lieber an das neue Servicezentrum wenden. Leiter ist Dr. J. Keute. Der macht Dampf!!! 05621-806 213 Bei mir hat es zumindest gefunzt.
Zu den OP-Methoden möchte ich nur folgendes sagen: manchmal ist halt das Altbewehrte das bessere da schon seit sehr langer Zeit praxiserprobt. Wie z. Bsp. der Harringtonstab. Den gibt es nun schon seit über 40 Jahre. Wenn der bricht, reißt er keine Knochen mit, im Gegensatz zu Schrauben bei denen das passieren kann wenn die rausbrechen.
Zu dem Pflegepersonal: ich lag auf Station C1. Ich fand das Personal dort einfach SPITZE! Habe mich dort echt wohl gefühlt. Muss aber auch sagen: Wie man in den Wald rein ruft, so schallt es auch heraus. Manche Patienten wollen nicht wahr haben das es noch andere Patienten gibt denen es vielleicht noch schlechter geht. Die glauben sie seien die einzigen und man habe sich nur um sie zu kümmern. Und drücken dann auf den Knopf mit der Erwartung das die Schwester augenblicklich wie ein Flaschengeist zu erscheinen hat.
Zu den Ärzten: da für mich die Nacht meist vor 7.00 Uhr zu Ende war bin ich auf und ein wenig nach Draußen gegangen, denn Tagsüber war es zu der Zeit meines Aufenthaltes dort sehr heiß. Ich sah die erste um 7.00 Uhr kommen und die meisten von ihnen erst nach 20.00 Uhr gehen. Natürlich finde ich es auch nicht witzig wenn so barsch mit einem umgegangen wird, aber wenn ich so überlege welch einer Belastung die Operateure ausgesetzt sind, wie viel Stunden sie operieren, welche Verantwortung sie mit jedem Handgriff tragen, dann kann ich es leider doch verstehen.
Und was das „Rumfahren“ in andere Kliniken betrifft für div. Untersuchungen: fand ich nicht schlimm. Manchmal fehlen auch die räumlichen Kapazitäten um jegliches Gerät im eigenen Haus zu haben. Und steuerlich gesehen ist es doch wirtschaftlicher wenn sich mehrere Kliniken im engen Umkreis ein Gerät teilen. Es wird dadurch besser ausgelastet.
Soviel für heute. Einen Bericht über meine OP reiche ich nach. Kann nämlich nimmer stehen. Darf 6 Monate nicht sitzen. Das nervt am meisten. Aber das Ergebnis der OP macht mich bei jedem Blick in den Spiegel, wenn es denn zum Duschen ab kommt, total Happy! Meine Lendenwulst ist ganz weg, ich habe eine Taille. 32 Jahre habe ich unter diesem Ding gelitten. Und der Rest, der Rippenbuckel, sieht auch super aus.
Und was das „Rumfahren“ in andere Kliniken betrifft für div. Untersuchungen: fand ich nicht schlimm. Manchmal fehlen auch die räumlichen Kapazitäten um jegliches Gerät im eigenen Haus zu haben. Und steuerlich gesehen ist es doch wirtschaftlicher wenn sich mehrere Kliniken im engen Umkreis ein Gerät teilen. Es wird dadurch besser ausgelastet.
hey danke für deinen bericht. du hast recht die sind da wirklich alle super lieb. und was das rumfahren betrifft. das meiste kann jetzt im haus gemacht werden zb Myelographie ist echt super wie das jetzt ist. ich glaub man mus nur für ein oder 2 untersuchungen außer haus