Ich war im Jahr 2003 das erste Mal in Bad Salzungen, da war noch kein Jugendbetreuer oder Jugendzimmer vorhanden, es gab trozdem genügend Möglichkeiten seine Kur schön und lustig mit anderen "Leidensgenossen" zu gestalten (z.bsp. Tischtennis oder Schwimmen) und ich persönlich war zwar einerseits froh wieder nach Hause zu kommen aber andererseits war ich auch traurig das die 6 Wochen Kur vorbei waren.
Letztes Jahr war ich wieder da und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war über den nun vorhandenen Jugendbetreuer und den Freizeitraum (mit Billard, Tischfussball, Tischtennis usw.) Am Anfang war es zwar ungewohnte und ein wenig nervig immer einen da zu haben der auf einen ein Auge hat und abends ins Zimmer kommt um zu kontrollieren das auch alle da sind. Aber mit der Zeit hat man sich daran gewöhnt und es ist auch nicht so schlimm.
Wenn ich nun lese, dass einige die Zeit als langweilig und die Freizeitbeschäftigung als "ungenügend" oder "garnicht erst vorhanden" beschreiben, macht mich das schon traurig. Wie Dr. Stefan in einem anderen "Artikel"
Auch die Therapeuten sind sehr nett zu einem und gehen auch auf den entsprechenden Altersdurchschnitt der Patienten ein.
Wenn man natürlich die angebotenen Dinge nicht in Anspruch nimmt oder garnicht erst an sich ran lässt, finde ich, kann man später auch nicht davon schreiben, dass es nicht gut war.
Nur so als Zusatz...: wenn man Detlef mal direkt fragt, ob er nicht mal mit einer Truppe ins Schwimmbad geht oder auch mal in Bad Salzungen (wo auch genug Möglichkeiten sind seine Kur schön zu gestalten) etwas macht, ist er bestimmt der letzte der NEIN sagt....
Ich freue mich schon auf meine nächste Kur und bin mit Bad Salzungen absolut zufrieden und ich kenne auch genug (grade Jugendliche) denen es genauso geht.
Gruß Tina

