Psychische Auswirkungen einer Skoliose
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Spocky
Psychische Auswirkungen einer Skoliose
Hallo,
ich bin 36 Jahre alt, männlich und habe im 15. Lebensjahr einen M. Scheuermann durchgemacht zu dem sich nun noch eine Skoliose mit 30 Grad Krümmung in der BWS dazugesellt hat. Was mich neben den Rückenschmerzen sehr beeinträchtigt ist die psychische Seite, denn ich habe echt sowas wie Depressionsgefühle oder auch Angstattacken und wollte hier im Forum mal fragen, ob es anderen auch so geht. Kann die Skoliose die psychischen Dinge mitverursachen oder ist doch eher mein Bürojob mit seinem Stress daran Schuld ? Ich würde mich sehr gern zu diesem Thema austauschen, falls jemand Interesse hat.
ich bin 36 Jahre alt, männlich und habe im 15. Lebensjahr einen M. Scheuermann durchgemacht zu dem sich nun noch eine Skoliose mit 30 Grad Krümmung in der BWS dazugesellt hat. Was mich neben den Rückenschmerzen sehr beeinträchtigt ist die psychische Seite, denn ich habe echt sowas wie Depressionsgefühle oder auch Angstattacken und wollte hier im Forum mal fragen, ob es anderen auch so geht. Kann die Skoliose die psychischen Dinge mitverursachen oder ist doch eher mein Bürojob mit seinem Stress daran Schuld ? Ich würde mich sehr gern zu diesem Thema austauschen, falls jemand Interesse hat.
- Anchetcheprure
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Doch, auch ich musste/muss teilweise feststellen, dass sich diese Krankheit auf meine Psyche auswirkt.
In manchen Situationen überkommen mich auf einmal Panikattacken und tiefe Trauer. Panik, weil ich Angst vor der Zukunft habe und Trauer, dass es mir nicht gestattet ist, ein "normales" Leben zu führne. Doch Gott sei dank vergehen diese Phasen wieder.
Dafür habe ich etwas Anderes festgestellt. Seit meinem 13. Lebensjahr trage ich nun ein Korsett und hasse Berührungen. Nur ganz wenige Menschen dürfen sich mir nähern. Ich versuche, gegen dieses Gefühl anzuarbeiten, aber es ist schwierig und kostet viel Zeit. Doch ich hoffe, dass ich irgendwann jemanden umarmen kann, ohne zusammenzuzucken und mir zu wünschen, es wäre eine Mauer zwischen uns.
In manchen Situationen überkommen mich auf einmal Panikattacken und tiefe Trauer. Panik, weil ich Angst vor der Zukunft habe und Trauer, dass es mir nicht gestattet ist, ein "normales" Leben zu führne. Doch Gott sei dank vergehen diese Phasen wieder.
Dafür habe ich etwas Anderes festgestellt. Seit meinem 13. Lebensjahr trage ich nun ein Korsett und hasse Berührungen. Nur ganz wenige Menschen dürfen sich mir nähern. Ich versuche, gegen dieses Gefühl anzuarbeiten, aber es ist schwierig und kostet viel Zeit. Doch ich hoffe, dass ich irgendwann jemanden umarmen kann, ohne zusammenzuzucken und mir zu wünschen, es wäre eine Mauer zwischen uns.
- Toni
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Re: Psychische Auswirkungen einer Skoliose
Hallo SpockySpocky hat geschrieben:Hallo,
ich bin 36 Jahre alt, männlich und habe im 15. Lebensjahr einen M. Scheuermann durchgemacht zu dem sich nun noch eine Skoliose mit 30 Grad Krümmung in der BWS dazugesellt hat. Was mich neben den Rückenschmerzen sehr beeinträchtigt ist die psychische Seite, denn ich habe echt sowas wie Depressionsgefühle oder auch Angstattacken und wollte hier im Forum mal fragen, ob es anderen auch so geht. Kann die Skoliose die psychischen Dinge mitverursachen oder ist doch eher mein Bürojob mit seinem Stress daran Schuld ? Ich würde mich sehr gern zu diesem Thema austauschen, falls jemand Interesse hat.
Für mich ist es völlig eindeutig, klar und erwiesen, dass die Wirbelsäule einen SEHR engen Bezug zur Psyche des Menschen hat.
Natürlich haben auch „Gesundwirbler“ Depressionsgefühle oder auch Angstattacken, sogar die eindeutige Mehrzahl.
Aber wenn Du schon seit der Jugend Scheuermann-Probleme und Rückenschmerzen hast, dann zieht dich das logischerweise immer mehr „runter“. Körperlich in Deiner Haltung und psychisch in Deiner Lebenseinstellung. Die Rückenschmerzen rauben Dir ständig etwas von Deiner Lebenskraft und Energie.
Es ist aber ebenso müßig und unfruchtbar zu fragen, ob die Rückenprobleme die Psyche beeinflussen, oder ob die deprimierte und verängstige Seele Dir das „zentrale Achsenorgan“ verkrümmt.
Ob das Huhn oder das Ei zuerst da war ist ein Frage auf etwa dem selben philosophischen Niveau.
Mir ging es ähnlich. Ich war Gefangener meines Körpers.
Du musst einen Weg finden den Teufelskreis und Schmerzkreis zu durchschlagen.
Du sollst vor niemand mehr „buckeln“.
Du sollst Dich für NICHTS mehr schämen.
Du sollst Dich nicht stressen lassen.
Ich habe für mich einen Weg gefunden, meine Schmerzen zu beenden und Einklang mit meinem Körper zu finden.
Ich habe gespürt wie die veränderte Haltung und das durch Korsett aufgerichtete und durch Schroth gestärkte Rückrat auch die Psyche gestärkt und aufgerichtet haben.
Ich habe mich auch seelisch verädert und viel stärker und selbstbewusster denn je geworden.
Mein Umgang mit Stress und meine Stressbelastbarkeit ist unglaublich größer geworden.
Da bin ich auch nicht der Einzige!
Viele die ich kenne berichten von ähnlichen psychischen Effekten, wenn sie ihre Wirbelsäulenprobleme mit der entsprechenden Konsequenz und Entschlossenheit angehen.
Ich kann Dir nur raten es anzupacken.
Man kann die Psyche nicht aufrichten ohne es mit dem Körper parallel zu tun oder umgegekehrt!
Liebe Grüße
Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
- Dalia
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- Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
- Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
- Wohnort: NRW
Hallo Spocky,
wie Ancheteprure und Toni schon schrieben, ja, es kann ein Zusammenhang zwischen Wirbelsäulenproblemen und Psyche. Ganz besonders gilt das, wenn man Schmerzen hat und/oder die Optik beeinträchtigt ist. Der Stress durch den Beruf kann aber auch der alleinige Grund sein. Oder es ist beides.
Es fällt mir manchmal schwer, meine beeinträchtigte Optik durch meine sehr starke Skoliose zu akzeptieren. Vor allem wenn ich Schmerzen habe oder zugenommen habe (z.B. jetzt), werden die negativen Gedanken verstärkt. Wenn ich dann aktiv was tue, z.B. Krankengymnastik gegen die Schmerzen oder wenn ich etwas weniger wiege, stört mich die Skoliose auch viel weniger. Und momentan stehe ich unter hohem Stress, da mag ich meinen Körper zur Zeit gar nicht, am wenigsten die Skoliose.
wie Ancheteprure und Toni schon schrieben, ja, es kann ein Zusammenhang zwischen Wirbelsäulenproblemen und Psyche. Ganz besonders gilt das, wenn man Schmerzen hat und/oder die Optik beeinträchtigt ist. Der Stress durch den Beruf kann aber auch der alleinige Grund sein. Oder es ist beides.
Es fällt mir manchmal schwer, meine beeinträchtigte Optik durch meine sehr starke Skoliose zu akzeptieren. Vor allem wenn ich Schmerzen habe oder zugenommen habe (z.B. jetzt), werden die negativen Gedanken verstärkt. Wenn ich dann aktiv was tue, z.B. Krankengymnastik gegen die Schmerzen oder wenn ich etwas weniger wiege, stört mich die Skoliose auch viel weniger. Und momentan stehe ich unter hohem Stress, da mag ich meinen Körper zur Zeit gar nicht, am wenigsten die Skoliose.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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- bluecat
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- Diagnose: Double Major Skoliose LWS 51°, BWS 57° in 2007
2013 BWS+LWS 57°
Gleitwirbel L2/L3 - Therapie: Korsett als Jugendliche (erst CBW Korsett, dann Cheneau von Sanomed)
Korsett als Erwachsene (´03 -´07 Rahmouni,
seit 7/11 cctec),
Rehas 96, 02, 06, 09, 12, 15; KG, OP Empfehlung - Wohnort: Hessen
Das was Anche und Dalia beschrieben haben kann ich nur bestätigen
Man ist ein richtiger "rühr mich nicht an" . Man kann es nicht abhaben, wenn man in den Arm genommen wird oder in irgendeiner Weise in Berührung kommt. Man hat oft das Gefühl, es sei eine Mauer dazwischen.
Man schaut in den Spiegel und würde sich wegen der Optik am liebsten sofort unter das Messer legen.
Tiefste Trauer und Seelenschmerz kommen auf, verschwinden und kommen im Wechsel immer wieder
. Todesangst kommt auf und geht wieder.
Nimmt man dann noch zu und ist Korsettträger (wie z.B.jetzt über die ganzen Feiertage) fühlt man sich noch schlechter, weil das Korsett nicht mehr gut zugeht und der "Speck" überall hin ausweicht.....das Korsett schmerzt viel mehr.
Die nachteiligste Folge von der Depression ist, dass man noch weniger schrothtet/ gar nicht mehr schrothet (weil hat ja eh alles keinen Sinn...) und sich noch schlechter fühlt. Man muß sich unheimlich überwinden.
Glücklich sind die, die zu Hause jemanden haben, der ihnen mal gehörig den Kopf wäscht
Toni hat seinen Weg schon gefunden, wir suchen noch weiter mit ständigem Auf und Ab.
Ich denke das wird sich mit dem Alter nach und nach alles wieder etwas geben
Also, KOPF HOCH und zusammenreißen!
Man ist ein richtiger "rühr mich nicht an" . Man kann es nicht abhaben, wenn man in den Arm genommen wird oder in irgendeiner Weise in Berührung kommt. Man hat oft das Gefühl, es sei eine Mauer dazwischen.
Man schaut in den Spiegel und würde sich wegen der Optik am liebsten sofort unter das Messer legen.
Tiefste Trauer und Seelenschmerz kommen auf, verschwinden und kommen im Wechsel immer wieder
Nimmt man dann noch zu und ist Korsettträger (wie z.B.jetzt über die ganzen Feiertage) fühlt man sich noch schlechter, weil das Korsett nicht mehr gut zugeht und der "Speck" überall hin ausweicht.....das Korsett schmerzt viel mehr.
Die nachteiligste Folge von der Depression ist, dass man noch weniger schrothtet/ gar nicht mehr schrothet (weil hat ja eh alles keinen Sinn...) und sich noch schlechter fühlt. Man muß sich unheimlich überwinden.
Glücklich sind die, die zu Hause jemanden haben, der ihnen mal gehörig den Kopf wäscht
Toni hat seinen Weg schon gefunden, wir suchen noch weiter mit ständigem Auf und Ab.
Ich denke das wird sich mit dem Alter nach und nach alles wieder etwas geben
Also, KOPF HOCH und zusammenreißen!
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Mit meiner Optik bin ich eigentlich sehr zufrieden. Im Gegenteil, ich mag meinen Körper. Ich würde diese ablehnende Haltund anders begründen:
Als ich mit 13 das Korsett bekam, hatte ich das Gefühl eingesperrt zu sein, was hier auch schon beschrieben worden ist. Zusätzlich wurde mir aber auch klar, dass Menschen, die mich berühren wollten, mich nicht spüren konnten. Denn ich hatte ja mein Korsett. Ich schwor mir regelrecht, jegliche Berührungen zu meiden, ganz besonders Berührungen von Jungs. Diese Ablehnung wurde als Selbstschutz immer größer. Sobald mich jemand berührte, drang man praktisch in mein Reich, das ich doch um jeen Preis schützen wollte, ein. Das Korsett wurde ein Mauer.
Mit 16 verlor ich diese Mauer plötzlich und hatte das Gefühl, nackt zu sein und fühlte mich allem ausgesetzt. Nie im Leben hätte ich irgendein Jungen an mich herangelassen. Dann erhielt ich mit 18 erneut ein Korsett - mein Schutz war wieder da. Doch gleichzeitig entfernte ich mich wieder von meinen Mitmenschen.
Erst jetzt mit 20 beginne ich ganz, ganz langsam zu akzeptieren, dass nicht mein Korsett mein Körper ist, sondern das, was darunter ist. Als jedoch ein Kumpel mich umarmt hatte, hätte ich beinahe aufgeschrien, weil das so furchtbar war. So kämpfe ich jeden Tag. Mittlerweile zeige ich mein Körper gerne - aber anfassen verboten.
Zum Alter:
Ich denke, es wird sich nicht einfach geben, wenn man nicht dadran arbeitet. Denn ich werde mein Korsett noch ein paar Jährchen tragen, und dementsprechend lange werde ich mich in diesem Kreislauf befinden.
Als ich mit 13 das Korsett bekam, hatte ich das Gefühl eingesperrt zu sein, was hier auch schon beschrieben worden ist. Zusätzlich wurde mir aber auch klar, dass Menschen, die mich berühren wollten, mich nicht spüren konnten. Denn ich hatte ja mein Korsett. Ich schwor mir regelrecht, jegliche Berührungen zu meiden, ganz besonders Berührungen von Jungs. Diese Ablehnung wurde als Selbstschutz immer größer. Sobald mich jemand berührte, drang man praktisch in mein Reich, das ich doch um jeen Preis schützen wollte, ein. Das Korsett wurde ein Mauer.
Mit 16 verlor ich diese Mauer plötzlich und hatte das Gefühl, nackt zu sein und fühlte mich allem ausgesetzt. Nie im Leben hätte ich irgendein Jungen an mich herangelassen. Dann erhielt ich mit 18 erneut ein Korsett - mein Schutz war wieder da. Doch gleichzeitig entfernte ich mich wieder von meinen Mitmenschen.
Erst jetzt mit 20 beginne ich ganz, ganz langsam zu akzeptieren, dass nicht mein Korsett mein Körper ist, sondern das, was darunter ist. Als jedoch ein Kumpel mich umarmt hatte, hätte ich beinahe aufgeschrien, weil das so furchtbar war. So kämpfe ich jeden Tag. Mittlerweile zeige ich mein Körper gerne - aber anfassen verboten.
Zum Alter:
Ich denke, es wird sich nicht einfach geben, wenn man nicht dadran arbeitet. Denn ich werde mein Korsett noch ein paar Jährchen tragen, und dementsprechend lange werde ich mich in diesem Kreislauf befinden.
Hallo,
ich habe auch psychische Probleme zwar nicht so doll, sie sind nicht direkt mit der Skoliose zusammen, denn ich habe keine schmerzen und finde mich optisch nicht schlecht also sodas ich mich schämen würde oder so imgegenteil. Aber ich glaube das meine skoliose mit meinem gehirn zusammenhängt, klingt vielleicht einbißchen dada aber manchmal habe ich das gefühl als wenn das nicht ich bin die die Psychischen Probleme macht und die skoliose sondern was anderes in meinem hirn sich eingenistet hat und mich psychisch regiert und die skoliose verursacht. Ich weiss klingt blöd glaube auch selber nicht wirklich dran.
Aber ich glaube indirekt hängt die Psyche mit der skoliose zusammen ist nur so ne theorie von mir. :9
ich habe auch psychische Probleme zwar nicht so doll, sie sind nicht direkt mit der Skoliose zusammen, denn ich habe keine schmerzen und finde mich optisch nicht schlecht also sodas ich mich schämen würde oder so imgegenteil. Aber ich glaube das meine skoliose mit meinem gehirn zusammenhängt, klingt vielleicht einbißchen dada aber manchmal habe ich das gefühl als wenn das nicht ich bin die die Psychischen Probleme macht und die skoliose sondern was anderes in meinem hirn sich eingenistet hat und mich psychisch regiert und die skoliose verursacht. Ich weiss klingt blöd glaube auch selber nicht wirklich dran.
Aber ich glaube indirekt hängt die Psyche mit der skoliose zusammen ist nur so ne theorie von mir. :9
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Spocky
Ich möchte erstmal allen für die bisherigen Beiträge danken. Wie es scheint, habe ich da einen empfindlichen Nerv getroffen. Mich belastet die Skoliose und ihre Begleiterscheinungen wirklich sehr. Ich bin ständig am Grübeln und suche nach Auswegen aus diesem Teufelskreis bzw. auch nach medizinischen Möglichkeiten. Mein Hausarzt hat mir schon ein Neuroleptikum verschrieben, um mich psychisch zu stabilisieren. Das hilft schon etwas, aber nicht immer und die Ursachen beseitigt es ja auch nicht. Momentan denke ich echt drüber nach, zusätzlich freiwillig eine Psychotherapie mitzumachen, denn so weitergehen kann es echt nicht. Erst heute vor dem Mittagessen hatte ich meinen letzten Zusammenbruch und das ist echt nicht sehr angenehm. Falls wer Lust hat, ihr könnt auch direkt an meine e-mail schreiben: Red-Sox@t-online.de.
Skoli und Depressionen
Ich moechte nur eines dazu sagen. Ich war noch nie so gluecklich und frei wie in den 4 Wochen in Bad Salzungen, weil dort alle das Gleiche hatten und ich musste nicht ueberlegen, was ziehe ich an, damit man das Paket nicht sieht und steht niemand hinter mir und schaut usw.
Vielleicht bin auch zu empfindlich, aber im Alter ist es noch schlimmer geworden.
Liebe Gruesse
Vielleicht bin auch zu empfindlich, aber im Alter ist es noch schlimmer geworden.
Liebe Gruesse
- Toni
- Profi

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Re: Skoli und Depressionen
Das ist etwas ganz WICHTIGES! Nicht nur daß man für die Wirbelsäule und den ganzen Körper was Gutes tut. Auch die psychische Krankheitsbewältigung ist unter mehreren Gleichbetroffenen wunderbar!Gast hat geschrieben:Ich moechte nur eines dazu sagen. Ich war noch nie so gluecklich und frei wie in den 4 Wochen in Bad Salzungen, weil dort alle das Gleiche hatten und ich musste nicht ueberlegen, was ziehe ich an, damit man das Paket nicht sieht und steht niemand hinter mir und schaut usw.
Vielleicht bin auch zu empfindlich, aber im Alter ist es noch schlimmer geworden.
Liebe Gruesse
Ich kann nur dringend raten es anzupacken und eine REHA zzu beantragen. Das bringt sicher mehr als das ganze Gelaber mit einem Psychiater, der einem mit perfekt geradem Rücken sanft lächelnd 6 mal 20 Minuten zuhört und dann Psychopharmaka gegen "Fehlstatik der Wirbelsäule und der Seele" verordnet.
Für mich gibt es grundsätzlich 2 Arten der Bewältigung von Krankheiten und Schiksalsschlägen:
1. Es als Chance begreifen und als Herausforderung annehmen und versuchen, das Bestmögliche daraus zu machen.
Sich befassen, sich selbst bilden, (Wissen ist Macht!) und den Kampf aufnehmen. Man wird stärker, auch seelisch und ist nicht mehr machtlos und allein.
2. Resignieren und sich in eine Opferrolle drängen lassen. Ich verstehe, daß leider vielen die Kraft zum Kämpfen durch die zermürbende Unfähigkeit der meisten Ärzte und die ewigen Schmerzen abhanden gekommen ist. Besonders wenn man noch nie im Leben auch nur den geringsten Therapiefortschritt erleben durfte. Da kommt man nicht ohne Hilfe aus dem dunklen Loch!
( Unser Forum soll mögliche Wege aus dem dunklen Loch bieten, zumindest ich habe diesen Anspruch. )
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
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Korsett als Erwachsene (´03 -´07 Rahmouni,
seit 7/11 cctec),
Rehas 96, 02, 06, 09, 12, 15; KG, OP Empfehlung - Wohnort: Hessen
Die Reha war ein regelrechter "Kick" für mein Wohlbefinden!
Ich habe mich ca. 1 Jahr danach noch so wunderbar selbstbewußt und hübsch emfpunden wie noch nie.
So nach und nach lässt das aber alles nach, dadurch fühle ich mich wieder viel schlechter (Psyche, Aussehen). Eine neue Reha darf ich erst 2006 machen.....
Werde aber versuchen mit Dr. Hofmann schon vorher wieder eine Reha zu bekommen.
Ich hätte mir nie gdacht, dass eine Reha einen Menschen so aufbauen kann.
Ich habe mich ca. 1 Jahr danach noch so wunderbar selbstbewußt und hübsch emfpunden wie noch nie.
So nach und nach lässt das aber alles nach, dadurch fühle ich mich wieder viel schlechter (Psyche, Aussehen). Eine neue Reha darf ich erst 2006 machen.....
Werde aber versuchen mit Dr. Hofmann schon vorher wieder eine Reha zu bekommen.
Ich hätte mir nie gdacht, dass eine Reha einen Menschen so aufbauen kann.
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