Skoliose chron. Schmerzen

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Lenamaria
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Diagnose: Skoliose 44°, Arthrose in den Händen, Arthrose Schulter (bereits Gelenkersatz), Hüft-TEP li u. re, Sjögren-Syndrom, Spondylochondrose,Protrusion C4-C5 / C5-C6, Pseudolisthese L5-S1, Osteochondrose
Therapie: Schmerztherapie mit Valoron 150/12mg, Krankengymnastik, Quensyl (wegen Immunsupr. Sjögren-Syndrom)

Skoliose chron. Schmerzen

Beitrag von Lenamaria »

Hallo, schreibe heute zum ersten mal hier. Bin 53 Jahre und habe seit Kindheit eine Skoliose von 37° und ständig in Krankengymnastik. Auch nehme ich wegen der chronischen Schmerzen schon Valoron 100mg. Hinzu kommt, dass 2003 bei mir auch noch das Sjögren-Syndrom (Form von Rheuma) diagnostiziert wurde. Diese beiden Faktoren, Skoliose und Rheuma, führen bei mir zu schnellerer Abnutzung in den Gelenken. So habe ich 2012 eine Schulterprothese bekommen. Dazu Arthrose in den Händen und der Halswirbelsäule, machen mir den Alltag sehr schwer, zumal ich noch Vollzeit beschäftigt bin. Es wird zunehmend zur Qual einen 9 Stunden-Arbeitstag durchzustehen (kann an der Arbeitszeit nichts ändern). Es erschöpft mich! Hab schon an Rente gedacht. Wer hat auch solche Erfahrungen gemacht, bzw. weiß einen Rat für mich?
Viele Grüße
Lenamaria
minimine
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Re: Skoliose chron. Schmerzen

Beitrag von minimine »

Hallo Lena-Maria,

herzlich willkommen hier im :forum:

hast du bereits einen Grad der Behinderung? Wenn Nein, würde ich dir empfehlen diesen einzureichen.
Warum kann man bei dir nichts an der Arbeitszeit ändern? Denn spätestens mit einem GdB von 50 müsste man darauf soweit ich weiß auch eingehen.
Weiterhin gibt es auch die sog. berufliche Rehabilitation. Ich weiß jetzt nicht, inwieweit du hier schon Leistungen erhalten hast. Dazu gehört z.B. auch ein perfekt auf deine Bedürfnisse ausgestatteter Arbeitsplatz und Hilfsmittel, um die Arbeit zu erleichtern.
Lass dich hierzu doch mal bei deiner Rentenversicherung oder auch bei eurem Betriebsarzt beraten.

Ansonsten unbedingt auch an einen Besuch beim Spezialisten denken. Auch wenn deine Skoliose nur eine von vielen Baustellen ist, man kann idR immer etwas tun. Würde dir hier Dr. Hoffmann in Leonberg empfehlen, auch wenn das womöglich eine halbe Weltreise für dich bedeutet. :)

Warst du schon mal in einer Reha-Klinik? Wobei ich hier allerdings deine rheumatische Erkrankung in den Vordergrund stellen würde, also keine alleinige Skoliose-Reha. Ich frage deshalb, weil es ja den Grundsatz gibt "Reha vor Rente". Es ist heutzutage ziemlich schwierig, frühberentet zu werden. Daher solltest du alle Möglichkeiten bereits ausgeschöpft haben und bereits Gutachten haben.
LG
Minimine

Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
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Lenamaria
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Re: Skoliose chron. Schmerzen

Beitrag von Lenamaria »

Hallo erstmal, danke für Deine Antwort, einen GdB 50 hatte ich beantragt, wurde aber abgelehnt. Nehme jetzt den 2. Anlauf.
Reha hatte ich bereits 3 mal , aber nicht wegen Rheuma.
An meiner Arbeitszeit kann ich deshalb nichts ändern, weil ich Alleinstehend bin und deshalb auch Alleinverdiener bin.
Ich weiß ich muss eine Lösung finden. Vielleicht klappts ja mit den 50 Prozent im zweiten Anlauf, dann könnte ich früher in Rente gehen.
Also dann, liebe Grüße
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