Ich bin neu hier und in einer ziemlichen Zwickmühle...
Seit meinem 7. Lebensjahr reite ich, seitdem ich 9 bin auch erfolgreich auf Turnieren und seit 2 Jahren habe ich jetzt mein eigenes Pferd und bin auch mit ihm ziemlich erfolgreich, liegt vielleicht auch daran das Pferde mein Lebensmittelpunkt sind und sich alles nur nach ihnen richtet.
Mit 10 Jahren ist Ärzten bei einer Routineuntersuchung aufgefallen das meine Wirbelsäule schief ist, anfangs hat es geheißen es ist noch im Normbereich und das Reiten ist auch gut da es meine Rückenmuskulatur stärkt, so mit 12 hatte ich dann meine erste Physiotherapie da meine Verkrümmung immer stärker geworden ist, hat leider nicht viel gebracht außer viel Geld gefressen..
Mit 13 Jahren war ich dann das erste Mal auf anraten meines Orthopäden in Speising (meine damalige genaue Gradanzahl weiß ich nicht, das muss ich alles erst wieder raussuchen) und habe dort ein Korsett verschrieben bekommen, welches ich dann auch anfertigen lassen habe und im ersten Jahr wirklich konsequent trotz schmerzen und meinem ersten Freund getragen habe. Doch nach einem Jahr kam dann die Ernüchterung bei der Kontrolluntersuchung... es ist nur um 2 Grad besser geworden, von da an hab ich mir gesagt ich sch*** auf das weil ich mir den ar*** aufgerissen habe und trotzdem ist nicht viel dabei herausgekommen. So mit 15 war ich dann wieder in Speising da ich einmal jährlich Kontrolluntersuchung dort habe und sie haben meine Wachstumsfuge auch geröngt und mir dann erklärt das ich mich gar nicht mehr weiter mit meinem Korsett plagen muss (welches ich zu der zeit nur noch beim schlafen trug) da ich jetzt ausgewachsen bin und wenn ich weiter meine übungen von der physiotherapeutin mache ist das kein Problem und ich kann in Ruhe mein Leben weiter leben. ACH ein traum ging in Erfüllung!!
DOCH zu früh gefreut....
Mit 16 war ich dann wieder bei der Kontrolluntersuchung und ich hab schon in der Zeit davor gemerkt das bei mir etwas nicht stimmt.. Ich war bei einer Schmerztherapie namens BOWEN, natürlich habe ich mir das selber zahlen müsssen, doch wenn ich dort nicht jede Woche war habe ich mich gefühlt wie ein Brett und konnte mich nicht mehr bewegen vor Schmerzen, also im Spital in Speising ist nach 4 stündiger Wartezeit ein Röntgen gemacht worden, nachher war ich bei der Besprechung beim Arzt und dieser hat mir dann offenbart das ich innerhalb eines Jahres von 51° auf 64° zugelegt habe und das es sehr wahrscheinlich ist das ich deswegen so starke Schmerzen habe und das ich wohl an einer OP nicht mehr vorbeikommen würde, sodann hatte ich nach wieder 1 Stunde warten ein Gespräch mit dem Chirurgen der mich operieren würde. Dieses Gespräch fand in einem kleinen "Kammerl" statt in dem ich mich von Anfang an unwohl fühlte, er zeigte mir die Röntgenbilder von letztem und diesem Jahr und sagte mit halb verkniffenem Grinsen das ich mich wohl operieren lassen müsse und das ich bei ihm in guten Händen wäre und er sich schon auf die OP freue, meine Antwort auf diese "Empfehlung" war ein schlichtes NEIN! Ein OP kam bzw. kommt auch jetzt nicht wirklich in Frage für mich, weil ich meinen Sport weiter machen will und nicht mein ganzes Leben nach einer Krankheit richten will, ich weiß es klingt komisch und ja ich komme eh nicht drum herum, weil es im Alter noch schlimmer werden wird usw. aber ich will es eigentlich hinauszögern.
Jetzt bin ich 17 und diskutiere jeden Tag mit mir selber aufs Neue was ich nun machen soll, zusätzlich zu BOWEN welches ich alle 2 Wochen habe gehe ich jetzt zu einem Osteopathen und das mindestens einmal im Monat, denn nach 2 Wochen kann ich nicht mal mehr sitzen in der Arbeit, weil ich solche Schmerzen habe.
Mir stellt sich immer wieder die Frage, welche ich euch jetzt stelle:
Gibt es unter euch Reiter, die nach einer OP wieder geritten sind? Wenn ja, wie lange hat es gedauert und ist es so wie früher?
Bitte beachtet meine Rechtschreibfehler nicht, wollte jetzt nicht so viel denken beim schreiben
Liebe Grüße und vielen Dank schonmal im Voraus!





