Osteopathie bei Hyperkyphose/-lordose und Skoliose

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heaven
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Osteopathie bei Hyperkyphose/-lordose und Skoliose

Beitrag von heaven »

Hallo zusammen, hat jemand von Euch Erfahrung mit Osteopathie bei Hyperkyphose/-lordose oder bei Skoliose gemacht? Mir wurde schon öfter von Freunden Osteopathie empfohlen. Ich bin aber unsicher, ob man damit bei Kyphose etc. überhaupt etwas erreichen kann.
Wegen meinen Schmerzen oder wenn der Rücken etwas "verschoben" ist, bekomme ich ab und zu Manuelle Therapie. Kann denn Osteopathie noch etwas anderes machen? Danke für Eure Erfahrungen.
mick
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Re: Osteopathie bei Hyperkyphose/-lordose und Skoliose

Beitrag von mick »

Hallo heaven!

Schau mal hier:

viewtopic.php?f=6&t=25191&hilit=osteopathie

Ich fand es anfangs richtig gut, weil ich mich nach der Sitzung besser fühlte, aufgerichteter, Blockaden gelöst, bei meinen Schroth-Übungen konnte ich anschließend die Korrekturen besser durchführen. Inzwischen gehe ich aber nicht mehr hin, weil ich das Gefühl hatte, dass das, was man machen kann, getan ist und auf die Dauer nicht mehr dabei herum kommt. Außerdem fand ich meinen Osteopathen im Vergleich zu anderen Osteopathen zu teuer und ich finde es besser, wenn der Osteopath weniger manipuliert. Also, mein Osteopath hat sowohl Techniken mit als auch welche ohne Manipulation verwendet; ich würde jetzt nur noch Techniken ohne wollen. Vielleicht probiere ich demnächst noch mal einen anderen Osteopathen aus.
An der Fehlstellung selbst kann die Osteopathie auch nicht viel machen, aber durch die Gesamtsichtweise und die entsprechenden Techniken können Muskeln/Faszien/etc. aktiviert oder gelockert werden, die im Zusammenhang mit anderen dann eine Verbesserung von Verspannungen, Blockaden, Schmerzen und eine Aufrichtung erzielen. Im Unterschied zur manuellen Therapie werden schonendere Techniken verwendet und eben auch Wege über andere Muskelgruppen oder halt Bereiche des Körpers gesucht (Bsp.: Cranio-sacral). Es hängt aber auch sehr vom Osteopathen ab, da sollte man sich vorher mal über dessen Qualifikation informieren; ein gute Möglichkeit ist immer zu gucken, ob der Osteopath Mitglied in einem der großen Osteopathie-Verbände ist.

Viele Grüße,
mick
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Klaus
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Re: Osteopathie bei Hyperkyphose/-lordose und Skoliose

Beitrag von Klaus »

Hallo heaven,

mick hat schon den richtigen Link gesetzt.
Da findest Du auch meine Erfahrung mit einer Ostheopathie Technik, die man nicht unbedingt als sanft bezeichen kann und in erster Linie auf die Schmerzbekämpfung ausgerichtet ist.
Der Therapeut hatte mich schon im Eingansgespräch darauf hingewiesen, dass ich möglicherweise mit z. Bsp. Rolfing besser bedient wäre. Bis heute hat er mir dafür (im Mai) keine Rechung gestellt, ich kann nur spekulieren, dass er möglicherweise die Wirkungsweise bei Fehlstellungen selber nicht so sieht.

Es ist schon so, dass die Fehlstellung(-haltung) immer wieder solche Therapieformen torpediert, wenn nichts aktives gegen die Fehlstellung selber vorgenommen wird. Insofern kann man nur versuchen, temporär gute Ausgangssituationen für zielorientierte aktive Muskelpflege zu schaffen. Und das geht bekanntermaßen mit vielen Therapieformen incl. suggestiven Methoden.
Ich habe kürzlich gehört, dass sogar Placebos zu starken Nebenwirkungen führen können, wenn dem Patienten diese Nebenwirkungen bekannt ist. Da aber bei Fehlstellungen(-haltungen) eindeutig langfristig starke aktive physikalische Kräfte zur Korrektur wirken müssen, wird man ohne gezielte eigene Aktivität nicht weiterkommen.

Gruß
Klaus
heaven
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Re: Osteopathie bei Hyperkyphose/-lordose und Skoliose

Beitrag von heaven »

Hallo Klaus
vielen Dank für den Hinweis, dass das Thema schon mal diskutiert wurde. Ich weiß nun immer noch nicht, ob Ostheopathie für mich das Richtige ist. Aber manchen scheint sie ja geholfen zu haben. Vielleicht probiere ich es mal aus.
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bluecat
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Re: Osteopathie bei Hyperkyphose/-lordose und Skoliose

Beitrag von bluecat »

Hallo Heaven,

ich denke, du musst es einfach mal versuchen. Es kann auch sein, dass du damit absolut nicht zurecht kommst.
Mir tut sie ganz gut. Es wird immer erst mal etwas schlimmer danach und du musst viel Trinken nach der Anwendung.
Aber die Tage danach bringen mir i.d.R. Linderung.
Man muss aber auch jemanden finden, der es gut kann.
Bisher habe ich nicht das Gefühl, dass es mir nicht geschadet hat.
Die Ostheopatin habe ich im übrigen über den Verband deutscher Ostheopaten gefunden. Die Kosten für eine Stunde liegen bei 60€.

LG
bluecat
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Klaus
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Re: Osteopathie bei Hyperkyphose/-lordose und Skoliose

Beitrag von Klaus »

heaven hat geschrieben:vielen Dank für den Hinweis, dass das Thema schon mal diskutiert wurde. Ich weiß nun immer noch nicht, ob Ostheopathie für mich das Richtige ist.
Mir geht es hier um Grundsätzliches und das ist die temporäre Wirkung, die mehr oder weniger bei dem einen oder anderen ganz individuell wirkt. Individuell auch deshalb, weil die Therapie in erster Linie bei anderen Störungen eingesetzt wird und eindeutig das Ziel einer Beseitigung bzw. Heilung hat! Insofern ist Ostheopathie als Unterstützung bei Fehlstellungen eine ganz andere Sache.

Gruß
Klaus
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