Hallo Klaus,
vielen Dank für die Erinnerung dieser Threads, konnte mich auch noch daran erinnern, wusste aber damals auch keine Antwort auf die Fragen von snoopy

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Ich habe erst während der Reha in Bad Sobernheim gemerkt, wie unbeweglich ich doch bei vielen Übungen war, wo z.B andere keine Probleme hatten und diese locker ohne Probleme durchgeführt haben. Klar, gab es dort viele Jugendliche, die noch wesentlich beweglicher waren, es gab in meiner Gruppe aber auch eine 35 Jährige, mit der ich immer noch Kontakt habe die eine Hyperkyphose von 70° ohne Keilwirbel hatte. Ihre WS war nach Aussage der Ärzte noch beweglich. Nach der Abschlussuntersuchung hatte sie nur noch 55° und sie strahlte überglücklich bis über beide Ohren wow :ja:und sie brauchte ihr Korsett nur noch tragen, wenn sie Schmerzen hat. Bei meiner Abschlussuntersuchung wurde garnicht groß erwähnt, ob sich bei mir irgendwas reduziert hat, lediglich nur eine minimale Aufrichtung in Millimetern im sitzen und stehen

, also nicht sehr erfolgreich.
Leider gibt es über die Entstehung von Keilwirbeln während des Morbus Scheuermanns oder wie man diese durch eine operative Korrektur verhindern oder beheben kann nur unzureichende Informationen, Schade.
Der Morbus Scheuermann ist und bleibt wohl das Stiefkind und man erfährt nur sehr wenig über ihn, vielleicht liegt es aber auch daran, dass er noch nicht ausreichend erforscht wurde.
Ich trage ja nun mein Korsett und habe mich speziell jetzt nach der Reha oft gefragt, ob es überhaupt korrigieren kann, wenn meine WS laut Aussage der Ärzte in Sobi schon steif und unbeweglich sei und nur noch eine OP Abhilfe schaffen kann. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass Dr.Hoffmann bei meiner ersten Untersuchung eine OP erwähnte und erst nach meinem Wunsch ein Korsett verordnete.
Ich persönlich glaube ehrlich gesagt nicht mehr an eine erfolgreiche Korsetttherapie in meinem Falle, es dient allenfalls dazu mich zu stützen und leider nimmt es mir auch die Schmerzen nicht ab

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Die Korsetttherapie finde ich aber trotzdem vor allem für Erwachsene sinnvoll, deren WS noch beweglich ist, denn hier kann man im Bezug auf Schmerzreduzierung und auch optischer Korrektur noch einiges erreichen.
Bei mir glaube ich, ist der Zug abgefahren, so auch die Aussage der Ärzte in Sobi und nur deshalb habe ich mich für eine OP entschieden. In Sobi hatte ich ausreichend Zeit mir darüber Gedanken zu machen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es die beste Lösung für mich ist, auch wenn es mir sehr schwer fällt

Werde bei meinem Kombitermin mal ansprechen, was da genau mit den Keilwirbeln passiert.
LG
lya