Behandlung bei Dr. Hoffmann

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Klaus
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Behandlung bei Dr. Hoffmann

Beitrag von Klaus »

abgespalten von
viewtopic.php?f=1&t=22513&start=40
Ich kann aber wohl damit rechnen dass ich die verlängerte Erstbehandlung bekomme, oder hätt ich das irgendwie erwähnen müssen?
Davon kann man ausgehen und 65 € wird es auch kosten, allerdings hätte man das Dir am Telefon schon sagen müssen.

Gruss
Klaus
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alex1605
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Ok. Fallen denn sonst noch Kosten an? Z.B für die Röntgenaufnahmen? Ich hoffe mal nicht °_°
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Silas
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Silas »

Nein, ansonsten fallen keine zusätzlichen Kosten an, das zahlt die Kasse.

Eigentlich stehen auch die 65 € auf ziemlich wackligen Beinen, aber die Gesundheit sollte es Dir wert sein.
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Die 65 Euro sind absolout kein Problem, die zahle ich auch gerne. Ich habe auch generell kein Problem nach Stuttgart zu fahren wenn mir dann geholfen wird.
Da ich aber bald in den Urlaub fahre kann ich zur Zeit keine riesigen Summen aufbringen ;-)

Was meinst du mit "steht auf wackligen Beinen"?

Edit: habe mal in der praxis angerufen und wollte nachfragen wie das ist, aber die praxis scheint diese woche geschlossen zu sein.naja gut ich denke mal das wird schin alles so stimmen..
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Klaus
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Klaus »

Ich glaube, dass das mit den "wackligen Beinen" nur eine Sache der möglicherweise juristischen Betrachtungsweise ist.

Die "normale" Beratungszeit wird ja von der Krankenkasse bezahlt, die müsste von der Gesamt-Beratungszeit abgezogen und dann extra als private Beratungs-Zeit ausgewiesen werden.
Dazu gibt es einerseits die Vorgabe der Krankenkassen (ich vermute 5 - max.10 Minuten) und andrerseits die Gebührenordnung mit verschiedenen Sätzen, die dann über den in Anspruch genommenen Zeitabschnitt zu den tatsächlichen privaten Kosten führt.
65 € scheint da eine Pauschale zu sein, die das abdeckt. Also einige werden mehr Zeit brauchen, andere dafür weniger.

Ich glaube aber nicht, dass es irgendein Problem mit dieser Pauschale geben kann, weil das ja eine private Vereinbarung darstellt, die man eingeht. Es ist aber sicherlich nicht ok, wenn man vorher nicht darauf aufmerksam macht und erst recht nicht, wenn man direkt vor Behandlungsbeginn nicht so eine Vereinbarung unterschreiben muss.

Wäre mal interessant, von anderen zu erfahren, wie das wirklich konkret abläuft!

Gruss
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Silas »

Die Sache steht deshalb auf wackeligen Beinen, weil ein Orthopäde (wie auch jeder andere Arzt) dazu verpflichtet ist, Patienten zu beraten und das ganze durch die Kassenleistung abgegolten ist.

Dr. Hoffmann rechnet quasi doppelt ab. Ich habe (ohne Namensnennung, da Dr. Hoffmann auch wenn er sich halblegal 65 € gönnt, nicht vergrault werden soll) das mit Krankenkasse und der Kassenärztlichen Vereinigung abgeklärt und beide sind der Meinung, dass a) Dr. Hoffmann im Zweifelsfall nicht die 65€ durchsetzen kann (wenn sich jemand zu zahlen weigert) und b) wenn das rauskommt es Dr. Hoffmann die Kassenzulassung kosten könnte.

Aber das war jetzt mal wieder ziemlich Off-Topic...
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Klaus
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Klaus »

OFFTOPIC
aber wichtig bei der Behandlung

Silas hat geschrieben:....mit Krankenkasse und der Kassenärztlichen Vereinigung abgeklärt und beide sind der Meinung, dass a) Dr. Hoffmann im Zweifelsfall nicht die 65€ durchsetzen kann (wenn sich jemand zu zahlen weigert)
Natürlich kann er die 65 € nicht einfach durchsetzen, weil es eine private Leistung ist, mit der der Patient einverstanden sein muss. Deswegen hatte ich ja geschrieben, dass man vor der Behandlung eigentlich so eine Erklärung unterschreiben müsste. Wenn man dazu auch den Hinweis bei der Vergabe des Termins gibt, was ich allerdings schon oft gelesen habe, sollte das doch keinerlei Probleme beim Ablauf darstellen.

Möglicherweise empfindet Dr. Hoffmann es als unangenehm, wenn er als Orthopäde finanziell nicht in der Lage ist, eine ausreichende kassenärztliche Versorgung bei Skoliose/Hyperkyphose sicher zu stellen. Da dies aber leider eine Tatsache und somit auch ein Skandal ist, sollte man den Patienten ganz klaren Wein einschenken, die werden das mit Sicherheit verstehen. Das ist auf jeden Fall besser, als so eine zusätzliche private Leistung "unterzujubeln", so wie das im Augenblick zu klingen scheint.

Gruss
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Silas »

Dr. Hoffmann erbringt für die 65€ extra nicht mehr zeitliche Leistung als jeder andere Orthopäde ohne Zusatzkosten auch - das ist das Grenzlegale an der Sache.

Wir sollten diese Off-Topic-Diskussion, die ohnehin zu nichts führt, hier aber beenden.
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Klaus »

OFFTOPIC
Silas hat geschrieben:Dr. Hoffmann erbringt für die 65€ extra nicht mehr zeitliche Leistung als jeder andere Orthopäde ohne Zusatzkosten auch
Diese Aussage kann ich so nicht stehen lassen und frage: Tatsächlich ??

Gruss
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Silas »

Bei meinem letzten Arztbesuch hat sich der Arzt 30 min. Zeit genommen - ohne dafür extra etwas zu verlangen. Bei Dr. Hoffmann gibt es immer wieder Fälle, da hat er sich nicht einmal 10 min. Zeit genommen - trotz der 65€.
Dr. Hoffmann rechnet auch mit der Kasse das Beratungsgespräch ab - er kassiert also zweifach ab.
Außerdem ist es so, dass man gar nicht erst die Wahl hat, man kann nicht sagen, ich brauche nur eine kurze Beratung, machen Sie das bitte im Rahmen der Kassenleistung, die 65€ werden immer bei Erstberatung fällig.

Anderseits können wir natürlich froh sein, dass es einen so kompetenten Orthopäden wie Dr. Hoffmann gibt, nur finde ich es grenzwertig unseriös, diese Oligopoalstellung finanziell auszunutzen.
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Interessante Diskussion...

Morgen ist es soweit und ich fahre nach Stuttgart. Ich werde euch dann mal berichten wie lange mein Termin gedauert hat und wie "kompetent" er mir erschien. Ob ich die 65 zahlen muss oder nicht ist mir eigentlich ziemlich egal. Ich würd auch mehr zahlen wenns sein muss. Solange man mich kompetent berät und vorallendingen ernst nimmt, ist mir das schonmal viel Wert. Es sollte zwar eigentlich selbstverständlich sein das ein Arzt, auch ohne Zusatzbeträge gute Hilfestellung leistet, aber wir wissen ja alle wie es bei denen meisten Orthopäden zugeht.

Ich weiss, das hat jetzt eigentlich nichts mit dem eigentlichen Sinn und Zweck der 65 Euro zutun...
Naja mal sehen wie es morgen so wird :)
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von sternli8484 »

Hallo alex

Also ich war ja vor zwei wochen dort, ich war aber auch etwas enttäuscht, da ich nur ca 15min bei ihm war und er stürzte rein, haben sie Schmerzen, was brauchen sie? Das gefiel mir nicht, er war fortan im Stress. Im anderen Zimmer sassen schon wieder Leute, er stürzte eigentlich vom einten ins andere Zimmer und hat mich gestresst gedünkt..dann war noch eine Praxisassistentin dabei und als er redete, schrieb die schon die Verordnungen auf und holte Broschüren..das ging alles zack zack..und ich war ja Privatpatient dort, da ich von der schweiz komme...also wir haben hier schon noch ein wenig andere Verhältnisse in der Schweiz...hier bin ich manchmal bei den ärzten 1Stunde drinnen, und er verlangt auch nicht mehr..verstehe das mit den 65 euro auch nicht ganz, sorry..
Es grüsst euch ganz lieb, das Sternli


Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her...
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Klaus
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Re: Behandlung bei Dr. Hoffmann

Beitrag von Klaus »

So, die Diskussion ist doch zu sehr OFFTOPIC geworden.

Deswegen jetzt das neue Thema.


Gruss
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Re: Behandlung bei Dr. Hoffmann

Beitrag von robinho »

Geld gehört zu den Dingen, von denen man nie genug haben kann, und das weiß auch Dr. Hoffmann. Er "verkauft" sein Wissen udn seine Behandlung eben für mehr als die anderen Ärzte.
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Kaffeetrinker
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es war geil und vermiss die Leute echt :) (und die Quälerei^^)
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Re: Behandlung bei Dr. Hoffmann

Beitrag von Kaffeetrinker »

Auch Dr.Hoffmann ist nur ein Mensch, bei mir war er länger als jeder andere Ortho wo ich war.
Freundlich und alles erklärt und zugehört.

Wenns halt mal stressig wird, dann kann kein Mensch immer freundlich und zuvorkommend bleiben.
Und Ärzte haben weitaus mehr Stress am Hals als Ottonormalmenschen.
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Klaus
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Re: Behandlung bei Dr. Hoffmann

Beitrag von Klaus »

Silas hat geschrieben:Bei meinem letzten Arztbesuch hat sich der Arzt 30 min. Zeit genommen - ohne dafür extra etwas zu verlangen. Bei Dr. Hoffmann gibt es immer wieder Fälle, da hat er sich nicht einmal 10 min. Zeit genommen - trotz der 65€.
Dr. Hoffmann rechnet auch mit der Kasse das Beratungsgespräch ab - er kassiert also zweifach ab.
Ich habe ja nun versucht, eine Erklärung zu finden und bin als Grundvorrausetzung davon ausgegangen, dass eine erweiterte Beratungszeit stattfindet.
In dem Fall gäbe es die übliche Beratungszeit über die Kasse und dann die zusätzliche Zeit als Privatleistung. Wir sind uns doch einig, dass bei diesem Konstrukt das völlig ok wäre oder??

Wenn ich allerdings 65 € für eine Privatleistung bezahle, möchte ich natürlich diese Zeit auch beraten werden, inclusive der üblichen Kassenleistungs-Zeit. Und das können nicht insgesamt die 10 Minuten sein, die Du da erwähnt hast. Das wäre in der Tat nicht in Ordnung, aber eigentlich auch eine Sache des Patienten, dieses zu fordern. Nur wer macht das in dieser Situation?
Außerdem ist es so, dass man gar nicht erst die Wahl hat, man kann nicht sagen, ich brauche nur eine kurze Beratung, machen Sie das bitte im Rahmen der Kassenleistung, die 65€ werden immer bei Erstberatung fällig.
Na ja, die Realität ist doch eher so, dass eine Erstberatung länger als üblich dauert.
Anderseits können wir natürlich froh sein, dass es einen so kompetenten Orthopäden wie Dr. Hoffmann gibt, nur finde ich es grenzwertig unseriös, diese Oligopoalstellung finanziell auszunutzen.
Natürlich und ich habe den Eindruck, dass seine Organisation da nicht ganz klappt.
Vor dieser Zeit mit den 65 € hat sich offenbar die finanzielle Situation so zugespitzt, dass er nicht anders konnte, als private Zusatzleistungen anzubieten. Nur dann muss er diese zusätzliche Zeit aus seinen Erfahrungen heraus auch richtig ansetzen, sowohl finanziell, als auch in der Anzahl der Patienten pro Tag.
Wenn es "normale" Patienten sind, dann hat er nun mal wenig Zeit, das ist leider so von der Kasse vorgegeben. Das muss er irgendwie durchhalten, was üblicherweise bei allen Ärzten ein Problem ist. Dann leiden natürlich alle anderen Patienten, die bei einer reinen Kassenleistung das oft als gegeben hinnehmen, weil sie es nicht direkt bezahlen. Spätestens bei einer Privatleistung sollte man das aber eigenlich nicht mehr tun.

Er könnte nun die Anzahl der Patienten pro Tag reduzieren, was möglicherweise eine Erhöhung der Privatleistung bedeuten kann, aber leider auch die Wartezeit auf einen Termin. Ferner könnte er an andere private Leistungen denken, wie sonst viele Ärzte auch, um mit einer Mischkalkulation über die Runden zu kommen. Das erhöht zusätzlich die Wartezeit. Wir wissen aber, wie hilfreich gerade die relativ kurzen Terminierungen für viele Verzweifelte sind.
alex1605 hat geschrieben:Es sollte zwar eigentlich selbstverständlich sein das ein Arzt, auch ohne Zusatzbeträge gute Hilfestellung leistet, aber wir wissen ja alle wie es bei denen meisten Orthopäden zugeht.
Das Problem liegt zusätzlich bei der Art der Erkrankung, die Skoliose/Hyperkyphose ist grundsätzlich aufwendiger in der Diagnose und Beratung und das erkennen die Krankenkassen nicht an!
Schon deshalb gibt es nur wenige Orthopäden, die sich damit beschäftigen wollen! Guckt man genauer hin, sind die meisten davon mit Kliniken verbandelt. Ganz abgesehen von den Heilmittelverordnungen, die in diesem Bereich alle auf Langfristigkeit angelegt sein sollten, zumindest vor einer REHA.
sternli8484 hat geschrieben:Also ich war ja vor zwei wochen dort, ich war aber auch etwas enttäuscht, da ich nur ca 15min bei ihm war und er stürzte rein, haben sie Schmerzen, was brauchen sie? Das gefiel mir nicht, er war fortan im Stress.
Als reiner Privatpatient würde mir das auch nicht gefallen.
.also wir haben hier schon noch ein wenig andere Verhältnisse in der Schweiz...hier bin ich manchmal bei den ärzten 1Stunde drinnen, und er verlangt auch nicht mehr.
Die Frage ist, wie der Arzt diese Zeit finanziert?
In Deutschland ist es auf jeden Fall ganz klar, dass die gesundheitliche Versorgung nicht ausreichend finanziert ist. Aber mehr Geld will auch keiner ausgeben.

Gruss
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SchwarzeSchnecke
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von SchwarzeSchnecke »

Hallo,

Dr. Hoffmann muß nicht nur schauen, daß er die z.T. sehr lange (je nach Fall) Beratungszeit vergütet kriegt, sondern auch, daß er nicht irgendwann so viele Patienten hat, daß gar nicht mehr alle behandeln kann.
Er könnte natürlich auch einen Aufnahmestop machen, aber dann könnte er auch keine sogenannten "hoffnungslosen Fälle" aufnehmen, die auf eine Korsettversorgung hoffen, weil alle anderen Behandlungsmethoden versagt haben.
Die andere Möglichkeit ist die Gebühr von 65 Euro, die eben viele der weniger schweren Fälle mit geringerem Leidensdruck abschrecken dürfte, während die schweren Fälle trotzdem kommen.

Solche Spekulationen über die Rechtmäßigkeit kann ich nicht ab. Ich bin mir sicher, daß Dr. Hoffmann sich gründlich über die juristische Grundlage informiert hat, bevor er den Zusatzbeitrag eingeführt hat.

Auch die Unterstellung, Dr. Hoffmann ginge es dabei nur ums Geld, finde ich mehr als daneben. Erstens ist Dr. Hoffmann nicht geldgierig, und zweitens könnte er auf andere Art und Weise schneller zu Geld kommen.

sternli8484 hat geschrieben:Also ich war ja vor zwei wochen dort, ich war aber auch etwas enttäuscht, da ich nur ca 15min bei ihm war und er stürzte rein, haben sie Schmerzen, was brauchen sie? Das gefiel mir nicht, er war fortan im Stress. Im anderen Zimmer sassen schon wieder Leute, er stürzte eigentlich vom einten ins andere Zimmer und hat mich gestresst gedünkt..dann war noch eine Praxisassistentin dabei und als er redete, schrieb die schon die Verordnungen auf und holte Broschüren..das ging alles zack zack..und ich war ja Privatpatient dort, da ich von der schweiz komme...also wir haben hier schon noch ein wenig andere Verhältnisse in der Schweiz...hier bin ich manchmal bei den ärzten 1Stunde drinnen, und er verlangt auch nicht mehr..verstehe das mit den 65 euro auch nicht ganz, sorry..
Er hat bei Dir eine 3D-Vermessung gemacht, zumindest hast Du Fotos davon. Das ist auch recht teuer.

Auch bei anderen dürfte die 3D-Vermessung, die ja in Deutschland i.d.R. zumindest bei Erwachsenen von der GKV nicht übernommen wird, für die Kosten mitverantwortlich sein.

Zudem dürfen die Kombinationstermine mir Dr. Halm nicht vergessen werden, finde ich. Das ist ja auch ein großer Aufwand, für den dann keine Extrakosten mehr anfallen.

:arrow: Und wer sich zu kurz behandelt fühlt, kann ja reklamieren und darum bitten, einen Teil der Gebühr zurückerstattet zu bekommen. Ich denke, daß man mit denen da schon reden kann.

Anne
Ausgewachsen und trotzdem korrigierendes Korsett? - Na klar!

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Re: Behandlung bei Dr. Hoffmann

Beitrag von Silas »

Die 3-D-Vermessung stellt er auch normalerweise privat in Rechnung.

Ich denke, dass die Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung wesentlich besser als ein einzelner Arzt wissen, was juristisch OK ist und was nicht - und dahingehend war deren Statement eindeutig.
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Re: Behandlung bei Dr. Hoffmann

Beitrag von minimine »

Sorry, aber ich finde die ganze Diskussion mehr als daneben. :nein:
Erstens glaube ich wohl kaum, dass eine Praxis etwas einführen kann ohne dass das legal sein sollte.
Zweitens sind das alles hier nur Mutmaßungen und gehören nicht hier ins Forum, schon gar nicht solche Unterstellungen wie Geldgier.

Ich kann von mir sagen, dass ich keine 65 Euro zahlen musste bei meinem Erstbesuch und die, die ich persönlich kenne und bei ihm waren (wegen Skoliose, aber auch anderen Dingen) mussten die auch nicht zahlen. Ehrlich gesagt weiß ich das mit den 65 Euro auch nur aus dem Forum...
Und ja, bei mir dauern die Gespräche auch nicht länger als bei anderen Orthopäden, aber warum soll ich denn darauf drängen, dass ich ne halbe Stunde mit ihm sprechen kann, wenn doch alles gesagt ist...

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Re: Behandlung bei Dr. Hoffmann

Beitrag von sternli8484 »

Nein, er hat bei mir keine 3D Vermessung gemacht, die habe ich nämlich alle in der Schweiz gemacht, sowie auch das Röntgen..die wollte ich nicht in D bezahlen, sondern habe sie in der Schwweiz anfertigen lassen, extra für den Termin.. Aber leider hat er sie nicht mal angesehen, sondern nur schnell das Röntgenbild..ich weiss auch nicht, aber er war recht kurz angebunden..sowie sagte er mir er mache Berichte an meine behandelnden ärzte in der Ch und sie hätten sie einen Tag später..aber sie haben sie bis heute noch nicht..
Weiss noch nicht was es kostet dieser termin, hab die Rechnung noch nicht und muss sie ja selber bezahlen, da ich selbstzahler aus der CH bin..nimmt mich dann wunder..Dennoch möchte ich nicht schlecht über ihn reden, sag einfach sachlich was der Fall war..

Bei uns in der CH ists einfach etwas anders, das wird alles ùber die KK verrechnet, auch wenn man eine Stunde bei einem Arzt ist..wird bezahlt und fertig. Aber dafür haben wir auch keinen Skoliosesepazialisten,der konservativ arbeitet..ich habe schon vieles gehört, dass in D die ÄRzte nur so 5minuten bezahlt kriegen mit irgendwie 6 Euro pro Patient..finde das schrecklich wenig Geld und wenig Zeit.. ;( auch wenn man vergleicht was eine Reha kostet, die in Salzungen kostet ja "nur" 3800euro ca für 4Wochen..wenn man bedenkt, dass meine letzte Reha in der CH 30000Franken kostete, umgerechnet 25 000euro...da sind Welten dazwischen..
Es grüsst euch ganz lieb, das Sternli


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