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 Betreff des Beitrags: Schlechtes Gewissen
BeitragVerfasst: Di, 08.06.2010 - 14:43 
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So, nachdem ich hier ja schon eine Weile rumlese, habe ich es nun endlich geschafft, mich hier anzumelden :) .

Bei mir wurde vor 8 Jahren das erste Mal eine Skoliose diagnostiziert (keine Ahnung, wieviel Grad; aber laut Aussage des Orthopäden schon recht ausgeprägt). Damals wurde nur n bisschen KG verschrieben und dann wurde irgendwie nie wieder danach geschaut. Latztes Jahr war ich dann wegen Hüftproblemen bei nem anderen Orthopäden. Der hat dann geröngt, wobei auch eine Fehlstellung der Hüfte gefunden wurde. Er meinte aber, das sei nicht so schlimm, mein Rücken sei da viel eher das Problem und die Schmerzen würden eher von meinem Rücken kommen. Okay, 12x KG nach Dorn -> Hüfte ein dreiviertel Jahr gut. Aber wirklich um meine Skoliose hab ich mich bisher nicht gekümmert. Meine bisherigen Orthopäden waren auf diesem Gebiet auch nicht spezialisiert. Sie meinten nur, ich soll halt Sport und Rückengymnastik machen.

Nachdem ich nun so allmählich ein schlechtes Gewissen wegen meiner Skoliose habe und vor allem, dass ich bisher nicht wirklich was gemacht habe und ich jeden Morgen beim Blick in den Spiegel eben doch daran erinnert werde (ja, meine Taillen sind unterschiedlich ausgeprägt und meine rechte Schulter hängt n bisschen weiter runter) und ich gelegentlich etwas Rückenschmerzen habe (weil ich mir auch irgendwie zusätzlich noch ne schlechte Haltung angewöhnt habe :D ), hab ich mich mal n bisschen informiert und nach einem Spezialisten gesucht. Und habe durch dieses Forum festgestellt, dass mit Dr. Hoffmann ein auf Skoliose spezialisierter Arzt praktisch bei mir um die Ecke ist :D . Hab mir da jetzt mal für den 24.6. einen Termin geben lassen. Jetzt hab ich halt nur n bisschen Bammel, was ich da zu hören kriege, weil ich mich solange nicht drum gekümmert habe (mein Hausarzt, den ich nach ner Überweisung gefragt habe und der sich das auch kurz angeschaut hat, hat mich nur ganz ersnt angeschaut und gemeint, dass ich mich da schon längst hätte drum kümmern müssen). Und ich hab halt auch n bisschen Bammel, weil ich so gar nicht einschätzen kann, wie schlimm oder weniger schlimm meine Skoliose ist. Ich weiß bisher nur, dass meine Wirbelsäule sowohl im Brustwirbelbereich (da aber nur n bisschen), als auch im Lendenwirbelbereich (da eindeutig mehr) krumm ist.

Aufgefallen ist es als erstes meinem Vater. Er meinte, ich würde schief laufen. Deahalb sind wir vor 8 Jahren dann auch mal zum Orthopäden gegangen. Da war ich aber schon 17 und damit schon ausgewachsen. Verändert hat sich gefühlsmäßig seit dem nicht viel (hoffe ich zumindest :D ). Aber es sieht selbst meine Mutter, dass die Wirbelsäule krumm ist. Sonst sieht man mir nichts an. Wenn es die anderen Leute nicht wissen, sehen sie es nicht. Das einzige, was denen auffällt ist, dass ich komisch laufe.

Was meint ihr, bringen die Röntgenbilder von damals als Vergleich noch was? Weil die Praxis von damals gibt's nicht mehr, nur den Arzt, der hat jetzt mit nem anderen zusammen ne Gemeinschaftspraxis. Ich weiß halt nicht, ob ich überhaupt irgendwie an die Röntgenbilder von damals rankomme. Soll ich in der Praxis einfach mal anrufen und nach den Röntgenbildern fragen, oder wie geht man da am besten vor? Ich hab da grad einfach keinen Plan, wie man sowas angeht, sorry :D .

Die Ungewisseheit über das Ausmaß der Ausprägung meiner Skoliose und das schlechte Gewissen, da so lange gar nichts gemacht zu haben, machen mich grad n bisschen wahnsinnig. Ich kann grad an kaum noch was anderes denken. Na ja, am 24.6. bin ich schlauer :D .

So, jetzt ist mein Text aber doch n bisschen arg lang geworden, sorry :D .

Grüßle,

Saphira


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BeitragVerfasst: Di, 08.06.2010 - 15:49 
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Hallo Saphira,
ich glaube, solche Leute mit schlechtem Gewissen sieht Dr. Hoffmann jeden Tag :D . Ich denke, Du wirst da nichts "zu hören kriegen".
Ich war da mit ca. 50 Jahren und einer bis dahin praktisch unbehandelten Skoliose...

Jetzt komme ich wieder mit meinem Spickzettel-Tip...: Du hast am meisten von dem Besuch, wenn Du Dich vorher gut informierst und weisst, was Du genau fragen willst.
Schreib Dir das auf und notiere auch stichwortartig, was Dir gesagt wird.
Du vergisst sonst in der Aufregung das meiste ;)

Ich glaube kaum, dass man die alten Röntgenbilder braucht; inzwischen bist Du ja erwachsen (bei Jugendlichen wäre es wegen der Geschwindigkeit der Verschlechterung interessant).
Grüsse, Lady S


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BeitragVerfasst: Di, 08.06.2010 - 16:15 
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Hallo Saphira,

erstmal herzlich Willkommen hier im :forum:

Na das hätte ich ja auch mal gerne, den Spezialisten praktisch gleich nebenan! ;D

Zitat:
Da war ich aber schon 17 und damit schon ausgewachsen. Verändert hat sich gefühlsmäßig seit dem nicht viel

Ich will dir jetzt keine Angst machen, aber eine Veränderung im Sinne einer Verschlechterung der Skoliose merkt man leider nicht. :/ Also rechne lieber damit, dass es sich evtl. verschlechtert haben könnte und freue dich hinterher lieber, wenn das doch nicht der Fall ist. :)

Zitat:
Was meint ihr, bringen die Röntgenbilder von damals als Vergleich noch was? Weil die Praxis von damals gibt's nicht mehr, nur den Arzt, der hat jetzt mit nem anderen zusammen ne Gemeinschaftspraxis.

Also ich habe damals zum ersten Termin schon meine alten Röntgenbilder zum Vergleich mitgenommen und Dr. Hoffmann hat sich die auch angeguckt. Ich würde sie an deiner Stelle also schon abholen und mit zum Termin nehmen. Die alte Praxis muss deine Röntgenbilder mind. 10 Jahre aufbewahren, also müssen sie die ja noch haben. Du hast auch ein Recht darauf, dass man sie dir für eine zweite Meinung aushändigt! Du gehst also einfach in diese Praxis und sagst, dass du deine Röntgenbilder von damals bräuchtest.

Zitat:
Die Ungewisseheit über das Ausmaß der Ausprägung meiner Skoliose und das schlechte Gewissen, da so lange gar nichts gemacht zu haben, machen mich grad n bisschen wahnsinnig

Du brauchst wirklich kein schlechtes Gewissen haben. Nichtstun war am Ende vielleicht noch besser als das Falsche zu tun, was bei unspezialisierten Orthopäden ja leider nicht selten ist! Mach dir keinen Kopf, Dr. Hoffmann ist super nett und sieht jeden Tag Patienten mit Skoliose die vorher nicht oder unzureichend behandelt wurden. Bei mir hat er damals auch nur mit dem Kopf geschüttelt und ich bin in Behandlung seit ich 6 Jahre alt bin!! Du bist dort wirklich in guten Händen!

Ich hoffe natürlich, du berichtest von deinem baldigen Termin? :D
Drücke dir die Daumen, dass es nicht allzu schlimm ausfällt!

LG
Minimine

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BeitragVerfasst: Mi, 09.06.2010 - 13:13 
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@ Lady S: Danke, das mit dem Spickzettel ist ein guter Tipp. In der Hektik und Aufregung vergisst man echt viel und hinterher ärgert man sich wieder, weil man dies und jenes noch wissen wollte :D . Und Fragen hab ich grad irgendwie genug :D .

Ich hoffe ja nur, dass es eher nicht so schlimm ist mit meiner Skoliose. Aber sowas kann mal selber irgendwie schlecht einschätzen. Na ja, in zwei Wochen bin ich schlauer. Bis dahin muss ich jetzt halt warten (bin da immer so ungeduldig :D ).

Grüßle,

Saphira


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 Betreff des Beitrags: komme gerade von Dr. Hoffmann
BeitragVerfasst: Do, 24.06.2010 - 10:28 
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So, ich komme gerade von Dr. Hoffmann. Jetzt hab ich endlich mehr Klarheit und bin beruhigter. Es ist im Großen und Ganzen doch alles gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte :D . Es hat sich zwar im Vergleich zu vor 8 Jahren leicht verschlechtert. Aber es ist doch nicht ganz so schlimm und wird sich wohl auch nicht mehr weiter verschlechtern, da ich ja ausgewachsen bin und es nicht sooo schlimm ist. Meine Skoliose beträgt im Lendenwirbelbereich nur 17 Grad. Es sieht allerdings wesentlich schlimmer aus. Dr. Hoffmann meinte, das liege an der Rotation, die immerhin 10 Grad beträgt. Oben hat er gar nicht gemessen und dazwischen ist es ja gerade :D . Ursache für das Ganze ist ein Beckenschiefstand, damit ist es also keine idiopathische Skoliose. Und dieser Beckenschiefstand wiederum basiert vermutlich auf einer wohl angeborenen Hüftfehlstellung. Dass man das nicht bei den ganzen Vorsorgeuntersuchungen im Baby- und Kleinkindalter bemerkt hat :confused: . Und das Poblem ist auch eine ziemlich verkürzte Rückenmuskulatur.

Dr. Hoffmann ist guter Dinge, dass man das weitgehendst in den Griff bekommt. Allerdings muss man was tun, weil sonst früher oder später die Schmerzen noch zunehmen (und ich hab ja jetzt schon teilweise Schmerzen). Er hat jetzt mal KG verschrieben, um die Muskulatur zu dehnen und ich bekomme jetzt Einlegesohlen von 0,5 cm, um den Beckenschiefstand etwas auszugleichen. Danach soll ich nochmal vorbeikommen (zum Glück wohn ich fast um die Ecke :D , 10 min. Fahrtzeit :D ).

Grüßle,

Saphira


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BeitragVerfasst: Do, 24.06.2010 - 16:18 
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Hallo Saphira,

ist doch super, dass deine Skoliose "nur" so gering ist. :) Jetzt hast du bestimmt wieder ein ruhigeres Gewissen, oder? :D

Zitat:
Es sieht allerdings wesentlich schlimmer aus. Dr. Hoffmann meinte, das liege an der Rotation, die immerhin 10 Grad beträgt.

Deshalb kann man nie nach dem Äußeren gehen, es gibt geringe Skoliosen, die sehen schon schlimmer aus und starke Skoliose, die man kaum sieht.

Zitat:
Und dieser Beckenschiefstand wiederum basiert vermutlich auf einer wohl angeborenen Hüftfehlstellung. Dass man das nicht bei den ganzen Vorsorgeuntersuchungen im Baby- und Kleinkindalter bemerkt hat

Hast du noch dein Untersuchungsheft, in dem früher die Vorsorge-Untersuchungen eingetragen wurden? Wenn ja, dann schau doch da mal nach, vielleicht wurde da was vermerkt. Ich hatte neulich mal meines in der Hand und siehe da, da stand als Neugeborenen-Diagnose auch irgendwas mit Hüfte drin.

LG
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BeitragVerfasst: Do, 24.06.2010 - 21:34 
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Zitat:
Hast du noch dein Untersuchungsheft, in dem früher die Vorsorge-Untersuchungen eingetragen wurden? Wenn ja, dann schau doch da mal nach, vielleicht wurde da was vermerkt. Ich hatte neulich mal meines in der Hand und siehe da, da stand als Neugeborenen-Diagnose auch irgendwas mit Hüfte drin.

Ist bei mir auch so! :ja: Aber der Orthopäde damals meinte, da muss man nix machen, das wächst sich aus. Damit hatte er allerdings recht, es hat sich "ausgewachsen" ... zu einer schönen Skoliose! :scherzkeks:

Gruß, Schnecke

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:lah:


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BeitragVerfasst: Fr, 25.06.2010 - 11:24 
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Hallo minimine,

ja, jetzt bin ich etwas beruhigter. Aber es wundert mich trotzdem, dass es irgendwie nach mehr aussieht.

Ja, das Neugeborenenuntersuchungsheft hab ich noch. Da steht zwar einmal was drin von wegen ungleiche Pofalten und Verdacht auf Beckenschiefstand. Das wurde damals dann laut Aussage meiner Eltern dann auch geröntgt und der Orthopäde damals meinte dann, dass alles in Ordnung sei :wall: . Na ja, wie ich jetzt weiß, war eben nicht alles in Ordnung. Kann man denn Säuglinge in der Hinsicht überhaupt vernünftig röntgen? Die können ja noch nicht stehen und im Liegen kann ich mir schwer vorstellen, dass man das gescheit erkennen kann :confused: . Aber es wurde dann halt leider auch nicht mehr weiter kontrolliert und bei den folgenden Untersuchungen verschwand der Eintrag dann auch wieder und es hieß, dass alles in Ordnung sei.

Eine Frage hätte ich allerdings noch: Meint ihr, es wäre sinnvoll, mit meiner geringen Skoliose und der Rotation trotzdem eine Reha nach Schroth zu machen? Dr. Hoffmann hat es nur ganz kurz angesprochen, dass er mich auf Kur schicken könnte, will es aber zunächst mal mit normaler KG versuchen, um meine verkürzten Muskeln zunächst zu dehnen. Aber danach vielleicht?

Grüßle,

Saphira


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BeitragVerfasst: Mo, 28.06.2010 - 13:32 
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Hallo Saphira,

ich habe erst jetzt gesehen, dass du ja noch eine Frage gestellt hast.

Zitat:
Eine Frage hätte ich allerdings noch: Meint ihr, es wäre sinnvoll, mit meiner geringen Skoliose und der Rotation trotzdem eine Reha nach Schroth zu machen? Dr. Hoffmann hat es nur ganz kurz angesprochen, dass er mich auf Kur schicken könnte, will es aber zunächst mal mit normaler KG versuchen, um meine verkürzten Muskeln zunächst zu dehnen. Aber danach vielleicht?

Klar, warum nicht?! Es kann sogar hilfreich sein, wenn du erst ambulante KG hattest, damit der Kostenträger die Reha nicht ablehnen kann mit der Begründung, dass erst ambulante Maßnahmen ausgeschöpft sein müssen.
Also wenn du das nächste Mal zu Dr. Hoffmann gehst, kannst du ihn ja nochmal darauf ansprechen, wenn er es von sich aus nicht tun sollte.

LG
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BeitragVerfasst: Mo, 28.06.2010 - 17:44 
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Hallo minimine,

vielen Dank für deine Antwort. Nächsten Montag hab ich den ersten Termin zur "normalen" KG (früher hab ich irgendwie keinen Termin gekriegt, die scheinen hier momentan ziemlich gut ausgelastet zu sein). Und dann sind es ja erstmal 6x. Danach muss ich ja eh nochmal zu Dr. Hoffmann und dann werde ich ihn mal drauf ansprechen (schreib ich mir am besten dick auf nen Zettel, damit ich's nicht vergesse :D ). Ich könnte mir vorstellen, dass das durchaus sinnvoll wäre bei mir.

Grüßle,

Saphira


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 Betreff des Beitrags: Dr. Hoffmann die 2.
BeitragVerfasst: Do, 29.07.2010 - 16:16 
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Sodele, ich war heute mal wieder bei Dr. Hoffmann. Meine Verspannungen und Rückenschmerzen sind ja leider immer noch nicht verschwunden :( und die KG hat unter diesen Umständen bisher ja leider auch nicht viel gebracht. Dr. Hoffmann war eigentlich ganz gut gelaunt und hat sich genügend Zeit genommen und meine Fragen ausreichend beantwortet. Den total verspannten Muskel hat er dann selber ertasten können. Jetzt hat er mir erstmal Tabletten zur Muskelentspannung verschrieben (die aber zum Glück die Fahrtüchtigkeit nicht beeinflussen :zustimm: ) und noch ein Rezept für Fango und eine spezielle Massage ausgestellt. Er hofft somit, den Verspannungen Herr zu werden. Vorher hat alle andere Therapie keinen Sinn. Wegen Schroth-Reha wurde auch nichts gesprochen. Hat mit diesen Verspannungen wohl auch noch keinen Sinn. Und ich soll dann in spätestens vier Wochen nochmal kommen.

Was mich nur ein bisschen gewundert hat, letztes Mal murmelte er etwas von verkürzten Muskeln und Lendenstrecksteife und schrieb dies ja auch auf das KG-Rezept drauf. Dieses Mal murmelte er, dass keine Verkürzungen vorhanden seien :confused: . Die können angesichts der Verspannungen und nach 6x KG doch nicht einfach schon wieder weg sein oder etwa doch? Schön wär's ja :D .

Grüßle,

Saphira


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do, 29.07.2010 - 18:34 
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Hallo Saphira,

danke für dein Update. :)

Umso besser, wenn keine Verkürzungen mehr bei dir vorliegen, oder?

Drücke dir die Daumen, dass du die Verspannungen auch noch in den Griff bekommst. :ja:

Wenn Dr. Hoffmann von sich aus nicht auf eine Schroth-Reha zu sprechen kommt, kannst du ihn ja beim nächsten Mal nochmal darauf ansprechen.

LG
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do, 29.07.2010 - 18:47 
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Hallo Minimine,

ja, ich hoffe auch, dass ich diese schmerzhaften Muskelverspannungen endlich mal in den Griff bekomme. Er hat mir jetzt ja erstmal Tolperison verschrieben. Ich hoffe, das hilft erstmal, bevor ich mit dem Fango/Massage weitermachen kann. Hat hier eigentlich irgendjemand Erfahrungen mit Tolperison? Das soll wohl so ziemlich das einzigste Muskelrelaxantium zu sein, das nicht sedierend wirkt :D .

Wegen der Schroth-Reha werde ich ihn wohl nächstes Mal versuchen anzusprechen. Vordergründig will ich aber erstmal endlich gerne diese schmerzhaften Muskelverspannungen loswerden (die können einem mit der Zeit ganz schön die Laune vermiesen :( ).

Grüßle,

Saphira


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 Betreff des Beitrags: Update: Dr. Hoffmann die 3.
BeitragVerfasst: Mo, 30.08.2010 - 15:40 
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So, nun war ich ja wieder mal bei Dr. Hoffmann. Nach seinem Urlaub war das Wartezimmer heute übervoll und man brauchte viiieeeel Zeit :D . Gut, dass ich Ferien habe und somit Zeit habe :D . Dennoch nahm sich Dr. Hoffmann genügend Zeit und nahm mich ernst.

Nachdem meine Beschwerden bisher ja leider nicht besser geworden sind und sämtliche ambulante Maßnahmen wie KG und Massage + Fango nichts gebracht haben, war Dr. Hoffmann nicht sonderlich begeistert von der Gesamtsituation. Vor allem eines plagt mich nach wie vor am meisten und ist ziemlich resistent gegenüber jeglicher Maßnahme: :schmerz: . Dr. Hoffmann ist nun der Meinung, dass man hier mit ambulanten Maßnahmen wohl im Moment nicht viel erreichen kann. Deshalb hat er nicht lange gefackelt und will mich nun schnellstmöglich für 3 Wochen zur stationären Reha nach :salzungen: schicken (er meinte, da würde man schneller einen Termin kriegen als in Sobi). In der Folge habe ich dann heute noch einen ziemlichen Marathon inklusive Telefonmarathon hingelegt um alle nötigen Unterlagen und Infos für die Unterlagen zusammenzukriegen und das schnellstmöglich ausgefüllt wieder alles zusammen in der Praxis abzugeben :juggle: . Das war vielleicht eine Aktion (hab sogar meine Chefin im Urlaub angerufen :D ). Aber er meinte, ich solle mich schnell drum kümmern. Ich hoffe, das war schnell genug :D . Der Rest (also der ärztliche Teil) liegt jetzt an ihm. Er will einen Eilantrag stellen, damit ich u.U. noch innerhalb der Semesterferien (also Rehaende bis Mitte Oktober) dorthin komme. Jetzt bin ich mal gespannt, ob und wie das funktioniert :confused: . Der Antrag läuft bei mir über die Rentenversicherung. Hat da jemand von euch Erfahrungen mit Eilanträgen? Wie lange dauert das bis zur Genehmigung? Und wie läuft das in dem Fall mit der Terminvergabe ab? Wie hoch ist das Risiko einer Ablehnung des Antrages? Weil Widerspruch einzulegen, das dauert dann ja auch alles nochmal länger. Ich hoffe nur, ich hab alles richtig eingetragen. Ich kenn mich damit nicht so gut aus und das ging mir heute dann fast schon ein bisschen zu schnell :D . Na ja, und bis dahin hat er mir nochmal ein Rezept zur Manuellen Therapie ausgestellt (jedes Mal was Neues :D ).

So, das war mal wieder das Neueste von mir :D .

Grüßle,

Saphira


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BeitragVerfasst: Mo, 30.08.2010 - 16:18 
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Hallo Saphira,

Zitat:
Nach seinem Urlaub war das Wartezimmer heute übervoll und man brauchte viiieeeel Zeit

das glaub ich dir. Aber gut, dass Dr. Hoffmann wieder aus dem Urlaub zurück ist und nun endlich wieder Berichte hier im Forum kommen. :D

Jetzt gehts bei dir ja aber wirklich ruckzuck. Ich würde mir an deiner Stelle aber keine allzu großen Sorgen wegen der Genehmigung machen, da du nun ja auch schon ambulante Maßnahmen ausgeschöpft hast, was sonst oft ein Ablehnungsgrund ist.
In Salzungen bekommt man tatsächlich schneller einen Termin und für solche eiligen Fälle haben Kliniken normalerweise auch ein Kontingent an freien Plätzen, aber ob es tatsächlich noch mit den Semesterferien klappt... :schulterhoch:
Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen. :kleeblatt: Ich würde dann aber an deiner Stelle gleich nächste Woche mal nachhaken, ob der Antrag eingegangen ist etc. :telefon:

EDIT: Was mir gerade noch einfällt... Du hast doch geschrieben, dass du Student bist. Wieso ist dann bei dir die Rentenversicherung zuständig?? Hast du in den letzten Jahren Rentenbeiträge einbezahlt oder läuft das als Kinderheilverfahren? Ansonsten ist nämlich bei Studenten die Krankenkasse der Kostenträger...

LG
Minimine

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BeitragVerfasst: Mo, 30.08.2010 - 18:00 
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Hallo Minimine,

Danke für's Daumendrücken :kleeblatt: .

Wo soll ich da dann am besten anrufen? Ich hab sowas noch nie gemacht und bin deshalb gerade noch ziemlich unbeholfen :D .

Und ja, ich habe in den letzten Jahren Rentenbeiträge einbezahlt, da ich vor Beginn meines Studiums ein Jahr lang Vollzeit gearbeitet habe und erst im April letzten Jahres mein Studium begonnen habe. Außerdem habe ich nebenher einen 400€-Nebenjob, in dem ich seit kurzem freiwillig in die Rentenversicherung einzahle. Außerdem bin ich ja jetzt 25 und muss mich bei der Krankenkasse eh selbst versichern (Studentenversicherung) Jedenfalls bin ich erst zur Krankenkasse gegangen und die meinte dann nach Nachfrage, dass bei mir dafür die Rentenversicherung zuständig sei. Warum genau, weiß ich auch nicht :confused: . Na ja, alles muss ich auch nicht verstehen :D . Ich hoffe nur, dass es irgendwie klappt. Ich habe heute schon eine E-Mail an die für meinen Studiengang zuständige Studienberatung geschrieben, wie das ist mit einem Rehaaufenthalt während der Vorlesungszeit. Aber die ist leider grad im Urlaub :wall: . Das könnte also dauern, bis da eine Antwort kommt.

Und ja, jetzt geht's irgendwie ruckzuck :D . Fast schon zu schnell :D . Ich hoffe nur, dass das alles klappt. Denn irgendwie verlaufen meine gesamten Semesterferien schon anders als gedacht. Und meine Hausarbeiten schreiben sich leider auch nicht von alleine :D

Grüßle,

Saphira


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BeitragVerfasst: Mo, 30.08.2010 - 20:04 
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Eigentlich sollte es egal sein, bei wem Du den Antrag stellst, wenn sich KK / RV nicht zuständig fühlen, leiten die das automatisch an die richtige Stelle weiter.

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Glauben ist leichter als Denken.


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BeitragVerfasst: Mo, 30.08.2010 - 20:22 
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Wohnort: NRW
Hallo Saphira,

zum Thema "Eilentscheidung Rentenversicherung":

Bei meiner Mutter wurde das 2008 auch gemacht (Reha in Bad Salzuflen wg. Orthopädie). Es fehlten noch Unterlagen für die Bewilligung; diese haben wir am 20.10. losgeschickt. Am 25.10. hatten wir die Genehmigung für die Reha meiner Mutter (Datum auf dem Bewilligungsbescheid war der 23.10.). Ging also sehr sehr schnell!

LG
Lenaluna


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BeitragVerfasst: Di, 31.08.2010 - 08:52 
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Beiträge: 70
Hallo :halloatall: ,

na, dann bin ich mal gespannt, wie lange das bei mir dauert :D . Ich habe den Antrag bei Dr. Hoffmann abgegeben, damit er den ärztlichen Teil noch ausfüllen kann. Laut Aussage seiner Sprechstundenhilfe schicken die den Antrag dann auch weg (wenn ich das richtig verstanden habe :confused: ). Das wird wohl frühestens heute passieren. Ich kenne mich mit dem ganzen Zeugs leider nicht aus und bin daher damit noch leicht überfordert :D . Es könnte also sein, dass ich diesbezüglich in nächster Zeit noch einige Fragen stellen werde :D .

Grüßle,

Saphira


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BeitragVerfasst: Di, 31.08.2010 - 09:07 
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Beiträge: 2656
Wohnort: Dreiländereck DE/LU/BE
Hallo Saphira!

Saphira hat geschrieben:
Laut Aussage seiner Sprechstundenhilfe schicken die den Antrag dann auch weg (wenn ich das richtig verstanden habe :confused: ).

Das hast du richtig verstanden. Wenn du weitere Fragen dazu hast- nur raus damit. Ich drücke dir auch die Daumen :daumen:, dass der Antrag gleich genehmigt wird und du einen kurzfristigen Termin in Salzungen bekommst!

LG, sloopy

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"Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)


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