So, nachdem ich hier ja schon eine Weile rumlese, habe ich es nun endlich geschafft, mich hier anzumelden

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Bei mir wurde vor 8 Jahren das erste Mal eine Skoliose diagnostiziert (keine Ahnung, wieviel Grad; aber laut Aussage des Orthopäden schon recht ausgeprägt). Damals wurde nur n bisschen KG verschrieben und dann wurde irgendwie nie wieder danach geschaut. Latztes Jahr war ich dann wegen Hüftproblemen bei nem anderen Orthopäden. Der hat dann geröngt, wobei auch eine Fehlstellung der Hüfte gefunden wurde. Er meinte aber, das sei nicht so schlimm, mein Rücken sei da viel eher das Problem und die Schmerzen würden eher von meinem Rücken kommen. Okay, 12x KG nach Dorn -> Hüfte ein dreiviertel Jahr gut. Aber wirklich um meine Skoliose hab ich mich bisher nicht gekümmert. Meine bisherigen Orthopäden waren auf diesem Gebiet auch nicht spezialisiert. Sie meinten nur, ich soll halt Sport und Rückengymnastik machen.
Nachdem ich nun so allmählich ein schlechtes Gewissen wegen meiner Skoliose habe und vor allem, dass ich bisher nicht wirklich was gemacht habe und ich jeden Morgen beim Blick in den Spiegel eben doch daran erinnert werde (ja, meine Taillen sind unterschiedlich ausgeprägt und meine rechte Schulter hängt n bisschen weiter runter) und ich gelegentlich etwas Rückenschmerzen habe (weil ich mir auch irgendwie zusätzlich noch ne schlechte Haltung angewöhnt habe

), hab ich mich mal n bisschen informiert und nach einem Spezialisten gesucht. Und habe durch dieses Forum festgestellt, dass mit Dr. Hoffmann ein auf Skoliose spezialisierter Arzt praktisch bei mir um die Ecke ist

. Hab mir da jetzt mal für den 24.6. einen Termin geben lassen. Jetzt hab ich halt nur n bisschen Bammel, was ich da zu hören kriege, weil ich mich solange nicht drum gekümmert habe (mein Hausarzt, den ich nach ner Überweisung gefragt habe und der sich das auch kurz angeschaut hat, hat mich nur ganz ersnt angeschaut und gemeint, dass ich mich da schon längst hätte drum kümmern müssen). Und ich hab halt auch n bisschen Bammel, weil ich so gar nicht einschätzen kann, wie schlimm oder weniger schlimm meine Skoliose ist. Ich weiß bisher nur, dass meine Wirbelsäule sowohl im Brustwirbelbereich (da aber nur n bisschen), als auch im Lendenwirbelbereich (da eindeutig mehr) krumm ist.
Aufgefallen ist es als erstes meinem Vater. Er meinte, ich würde schief laufen. Deahalb sind wir vor 8 Jahren dann auch mal zum Orthopäden gegangen. Da war ich aber schon 17 und damit schon ausgewachsen. Verändert hat sich gefühlsmäßig seit dem nicht viel (hoffe ich zumindest

). Aber es sieht selbst meine Mutter, dass die Wirbelsäule krumm ist. Sonst sieht man mir nichts an. Wenn es die anderen Leute nicht wissen, sehen sie es nicht. Das einzige, was denen auffällt ist, dass ich komisch laufe.
Was meint ihr, bringen die Röntgenbilder von damals als Vergleich noch was? Weil die Praxis von damals gibt's nicht mehr, nur den Arzt, der hat jetzt mit nem anderen zusammen ne Gemeinschaftspraxis. Ich weiß halt nicht, ob ich überhaupt irgendwie an die Röntgenbilder von damals rankomme. Soll ich in der Praxis einfach mal anrufen und nach den Röntgenbildern fragen, oder wie geht man da am besten vor? Ich hab da grad einfach keinen Plan, wie man sowas angeht, sorry

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Die Ungewisseheit über das Ausmaß der Ausprägung meiner Skoliose und das schlechte Gewissen, da so lange gar nichts gemacht zu haben, machen mich grad n bisschen wahnsinnig. Ich kann grad an kaum noch was anderes denken. Na ja, am 24.6. bin ich schlauer

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So, jetzt ist mein Text aber doch n bisschen arg lang geworden, sorry

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Grüßle,
Saphira