Hypermobile Lendenwirbelsäule

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Michi1974

Hypermobile Lendenwirbelsäule

Beitrag von Michi1974 »

Hallo!

Vieleicht kann mir hier ja jemand durch eine Auskunft etwas helfen. Ich habe in der BWS (der 10. Wirbel) einen leichten Keilwirbel (die Orthopäden, bei denen ich war, sagen, dass der nicht so schlimm ventral abgeflacht ist), der im Laufe der Jahre einen Hohlrundrücken verursacht hat. Es hat ganz einfach niemand gemerkt, dass da nicht alles in Ordnung ist und da die Haltung nicht so vollkommen auffällig schlecht war, wurde die Keilwirbelbildung auch nicht durch KG versucht zu verhindern. Nun habe ich die Gradzahl des Rundrücken von 56 Grad am Anfang durch Schroth auf 36 Grad verbessern können! Ein schöner Erfolg, der sich vor allem optisch sehr bemerkbar macht. Was aber bleibt sind trotzdem noch ziemlich heftige Schmerzen und eine Hyperlordose in der LWS. Laut meiner Krankengymnastin ist die LWS Hypermobil, was ich auch selbst beim Schrothen im Spiegel feststellen kann, Nun meine Frage: Der Hohlrundrücken ist - wenn ich es richtig verstehe - verursacht durch den Keilwirbel in der BWS (der ja nicht so heftig sein soll) und die Hypermobilität in der LWS. Kann ich irgendwie meine LWS stabilisieren, so dass das Holkreut besser wird? Habt ihr irgendwelche Tipps oder welche Schrothübung ist den besonders empfehlenswert dafür? Ach, ich schrothe echt intensiv und mit viel Disziplin, aber ich weiß wirklich auch nicht merh was ich machen soll. Ich Moment bekomm ich auch kein Rezept mehr und muß warten, bis ich wieder zur KG gehen kann, mjuß also daheim üben...

Eine Antwort wäre nett. Ich hoffe meine Ausführungen sind nicht zu wirr geschrieben...

Grüße an Alle

Michi
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo Michi,
Habt ihr irgendwelche Tipps oder welche Schrothübung ist den besonders empfehlenswert dafür? Ach, ich schrothe echt intensiv und mit viel Disziplin, aber ich weiß wirklich auch nicht merh was ich machen soll.
Welche Übungen hast du denn während der Reha machen müssen? Zur Stabilisation würde ich sagen Muskelzylinder oder eben die Stabilisationsübungen, vorausgesetzt du hattest die auch während der Reha oder dein ambulanter Physiotherapeut kann sie dir zeigen.

LG
Minimine
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Michi1974 hat geschrieben:Nun habe ich die Gradzahl des Rundrücken von 56 Grad am Anfang durch Schroth auf 36 Grad verbessern können! Ein schöner Erfolg, der sich vor allem optisch sehr bemerkbar macht. Was aber bleibt sind trotzdem noch ziemlich heftige Schmerzen und eine Hyperlordose in der LWS
minimine hat zwar etwas von Schroth REHA gesagt, aber hast Du tatsächlich eine gemacht ??

Eine Verbesserung von 20 Grad auf einen fast normalen Wert in der BWS finde ich schon aussergewöhnlich. Könnte es sein, dass die LWS in den einzelnen Übungen nicht genauso angegangen wird ?

Es muss ja nicht nur korrigiert, sondern auch stabilisiert werden und es ist schon eine Herausforderung immer das gesamte System BWS und LWS (und HWS) absolut gleichzeitig in die richtige Korrektur zu bringen.

Gruss
Klaus
Michi1974

Beitrag von Michi1974 »

Hallo!
Ja, ich war tatsächlich in Bad Salzungen in Reha, im Jahr 2007. Bei meiner ersten 3D-Vermessung 2005 hatte ich 56 Grad, ein Jahr später 55 Grad, obwohl ich "normale" KG gemacht habe, wie ein Irrer.. Nach vier Wochen Bad K. hatte ich mich auf 40 Grad verbessert, ein Jahr später bei der Kontrolle hatte ich 36 Grad. Alles was ich sagen kann ist das ich sehr diszipliniert schrothe, aber - wie geschrieben - Schmerzen habe ich immer noch.

Vielen Dank für die Übungstipps. Ich muss aber zugeben, dass Muskelkzylinder eine Übung ist, die ich überhaupt nicht gut kann und die wir (als "Symetrische") in Bad K. auch kaum gemacht haben... Welche Stabilisationübungen meinst Du denn Minime? Die, bei der man sich gegen das Hohlkreuz über den Stuhl legt? (Name habe ich leider wieder vergessen) Die mache ich schon, bringt aber irgendwie leider nicht viel...
Es ist in der Tat mein großes Problem die LWS unten stabil zu halten, wenn ich gleixchzeitig die BWS aufrichte, auch beim Schrothen...
Hatte jetzt zwischendurch ein Termin bei meinem Physiotherapeuten (kein Schroth leider), der meinte, dass durch die jahrelange Fehlhaltung das Gelenk zwischen BWS und HWS (Th 7?) einen stark eingeschränkten Bewegungsspielraum hat. Weiß jemand, was man da noch tun kann? Kann man das wieder mobiliseren (das Gelenk lockern, etwaig verkürzte Muskelpartien wieder aufdehen)?

Viele Grüße
Euer
Michi
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo Michi,

warst du nun in Bad Salzungen oder in einem Bad K.??
Ich muss aber zugeben, dass Muskelkzylinder eine Übung ist, die ich überhaupt nicht gut kann
Wenn das eine neue Übung für dich ist, solltest du erstmal einen Schroth-Therapeuten fragen, ob sie für dich überhaupt geeignet ist.
Welche Stabilisationübungen meinst Du denn Minime? Die, bei der man sich gegen das Hohlkreuz über den Stuhl legt?
Nein, also in Sobernheim gibt es halt eine Kleingruppe, die jeden Morgen spezifische Übungen zur Stabilisierung macht. Ich wusste ja nicht, in welcher Klinik du warst. Aber soweit ich mich erinnere, wurden so ähnliche Übungen zwischendurch auch in Salzungen gemacht, nur nicht als Stabilisationsübungen bezeichnet.
Es ist in der Tat mein großes Problem die LWS unten stabil zu halten, wenn ich gleixchzeitig die BWS aufrichte, auch beim Schrothen...
Verstehe ich jetzt nicht so richtig, ich kenne mich jetzt auch nicht soo bei den Symetrischen aus, aber müsstest du nicht auch dein Hohlkreuz aufrichten, also durch die Beckenkorrektur entlordosieren? Das hat doch nichts mit Stabilhalten zu tun.
Hatte jetzt zwischendurch ein Termin bei meinem Physiotherapeuten (kein Schroth leider), der meinte, dass durch die jahrelange Fehlhaltung das Gelenk zwischen BWS und HWS (Th 7?) einen stark eingeschränkten Bewegungsspielraum hat.
Wieso gehst du denn zu einem normalen Physiotherapeuten? Ich wäre da seeeeehr vorsichtig damit, unspezifische Sachen, v.a. in Richtung Mobilisation zu machen.
Alles was ich sagen kann ist das ich sehr diszipliniert schrothe, aber - wie geschrieben - Schmerzen habe ich immer noch.
Gehst du denn regelmäßig zur ambulanten Physiotherapie um deine erlernten Schroth-Übungen kontrollieren zu lassen?

Wann warst du denn 2007 in Salzungen? Ich war auch 2007 dort.

LG
Minimine
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Michi1974

Beitrag von Michi1974 »

Hey Minimine,

danke für die Antwort! Also ich war natürlich in Bad Salzungen, sorry für das Bad K.. Habe im Eifer des Tippens nicht richtig aufgepasst und etwas falsches geschrieben. ich wohne nämlich in Bad K....

Zu nem "normalen" Physiotherapeuten gehe ich wegen einer "Manuellen Therapie" die ich verschrieben bekommen habe, die Schroth-Physios hier sind dafür nicht ausgebildet.

Ich gehe in großen zeitlichen Abständen auch zu Schroth-Therapeuten, schrothe aber hauptsächlich ohne Rezept daheim.

Das Problem mit der LWS habe ich schon bei den Schroth-Übungen, wobei ich da die Lordose noch einigermaßen ausgleichen kann. Problematisch wird es aber im alltäglichen Leben bzw. bei alltäglichen Bewegungsabläufen. Dann will ich mich gerade hinstellen, richte die BWS auf, was aber dazu führt, dass ich in der LWS aufgrund der Hypermobilität nicht dagegenhalten kann und so das Brustbein viek zu weit nach oben und vorne schiebe. Das ganze hat auch zur Folge, dass ich langsam vollkommen unsicher hinsichtlich meiner Haltung werde... Wie nur richtig hinstellen?

Werde mir wieder einen Termin bei Dr. Hoffmann geben lassen, hoffentlich kann der mir dann helfen.

Auf alle Fälle vielen, vielen Dank für die Ratschläge!!!!

Ich war übrigens Ende Juli und Anfang August in Bad Salzungen (vier Wochen). Und Du?:)

Viele Grüße
Michi
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Beitrag von minimine »

Hallo Michi,
Ich war übrigens Ende Juli und Anfang August in Bad Salzungen (vier Wochen). Und Du?
Knapp verpasst, war schon im Februar dort. ;D

LG
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Beitrag von Klaus »

Michi1974 hat geschrieben:Das ganze hat auch zur Folge, dass ich langsam vollkommen unsicher hinsichtlich meiner Haltung werde... Wie nur richtig hinstellen?
Du solltest doch eigentlich die richtige Beckenkorrektur im Stand gelernt haben?
Bei meiner REHA habe ich das Gefühl dafür eher über die Übungen in richtig unterlagerter Rückenlage bekommen.
Vor der REHA gab es bei mir beim Aufrichten offensichtlich immer den Automatismus mit der Verstärkung der (wenn auch nur kurzen) Hyperlordose, was ich nie wahrgenommen hatte.

Gruss
Klaus
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Beitrag von minimine »

Du solltest doch eigentlich die richtige Beckenkorrektur im Stand gelernt haben?
Naja, Michi hatte vor 2,5 Jahren die Reha gemacht. Selbst nach der ersten Reha kann man Schroth nicht perfekt ;) . Schon gar nicht, wenn neue Beschwerden dazu kommen und die Übungen aus der Reha vielleicht gar nicht mehr passen.

LG
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