Kostenübernahme von privaten Krankenkassen?

Fragen und Antworten zu den SCHROTH-Rehabilitationszentren für Wirbelsäulendeformitäten
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Andrea
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Kostenübernahme von privaten Krankenkassen?

Beitrag von Andrea »

hallo zusammen,
ich bin vor kurzem auf dieses forum gestossen und war total begeistert.habe mich jetzt durch einen grossen teil der beiträge durchgelesen. ich habe eine sehr ausgeprägte skoliose, die auch über einige jahre in magdeburg ziemlich brachial behandelt wurde, zumindest habe ich das in dem jugentlichen alter so empfunden( milw. korsett, gips-behandlung,sehr lange klinikaufenthalte...)nachdem dort die behandlung mit ca 18j. als abgeschlossen abgebrochen wurde, habe ich versucht meine leben mit der skoliose so "normal" wie möglich zu gestalten. jetzt bin ich 34j und komme eigentlich recht gut zurecht.
in der zeit nach der behandlung fühlte ich mich aber ziemlich allein gelassen vom fachpersonal, da es keinerlei aufklärende gespräche oder jedwede hinweise zum weiteren verlauf gab. als die beschwerden etwas mehr wurden habe ich dann "gewagt" meine heimische orthopädin um rat zu fragen. was sie muír anbot, waren schmerzspritzen und das wollte ich auf gar keinen fall. dann tingelte ich von eimem zum anderen und hatte de eindruck, niemand ausser mir hat diese krankheit. einer erzählte mir dies, der andere das aber im konsenz erkannte ich das die ärtze teilweise noch hilfloser waren als ich. das hat mir dann auch nicht wirklich geholfen!
mein hausarzt empfahl mir dann, mich an dr. bartel aus halberstadt zu wenden( war vor kurzem bei "fliege") er hat mir dann auch geholfen, meine schmerzen auf ein minimum zu reduzieren, mit den mitteln die ihm zur verfügung stehen. bei ihm habe ich mich dann zum ersten mal aufgehoben gefühlt! dan´k manueller therapie und akupunktur geht es mir ziemlich gut. nur leider konnte er mir in punkto gymnastik nicht wirklich helfen.empfahl mi aber im net zu schauen und nun bin ich hier gelandet. ich habe mir dann auch gleich einen vorstellungstermin in bad salzungen geholt und werde mich vertrauensvoll in die hände von dr. steffan begeben.
meine frage ist nun, weiss jemand, ob es schwierig ist eine private krankenkasse dazu zu bewegen, eine kur dort zu genehmigen und wenn sie sich dazu bewegen lassen, wieviel der kosten für so einen aufenthalt erfahrungsgemäss gezahlt werden.

lg andrea
Dr. Steffan
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Beitrag von Dr. Steffan »

Wichtig ist, was wurde versichert? Leider versichern die Privat-Kassen selten Rehabilitationsbehandlungen. Bitte fragen ob unsere Klinik bei der Privatkasse als Sanatorium geführt wird. Wenn ja ist der Aufenthalt kein Problem. Wenn nicht läßt sich die Therapie über KG Rezepte durchführen. Die Unterbringung und die Verpflegung kann über die Steuer abgerechnet werden.
Dr. Steffan
Dr. K. Steffan
Gast

Beitrag von Gast »

Mit den privaten Krankenkassen gibt es meist Probleme weil bei dem größten Teil eine Reha nicht versichert ist.Unsere Tochter allerdings 11 Jahre ist privat versichert und die DKV lehnte die Reha ab.Ist rechtens habe es vom Anwalt überprüfen lassen.Kostenübernahme würde nur nach einem stationären Aufenthalt also OP unter gewissen Umständen geleistet.
Wir hatten allerdings doch noch Glück einen Kostenträger zu finden.Wir sind selbstständig meine Mann und meine Tochter wie gesagt privat versichert.Ich bin im Betrieb angestellt und da liegt die Möglichkeit.Den Tipp hatte ich von meiner Krankenkasse AOK bekommen.Für nicht versicherte Angehörige in dem Fall meine Tochter über nimmt die BFA die REHa.Mann muss allerdings 5 Jahre pflichtig in die Rentenkasse einbezahlt haben.Ich hatte gerade 6 Jahre einbezahlt.Die Reha würde innerhalb von 4 Wochen genehmigt in unserem Fall für 5 Wochen .
Alles Liebe
Gruseline
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