zurück aus BASA - Erfahrungsbericht
Verfasst: Sa, 01.04.2006 - 19:45
Hallo alle zusammen ich bin schon seit fast einer woche zurück aus Basa und hab es nicht geschafft einen bericht zu schreiben, deswegen und auf drängen von wirbelwind hab ich mich nun entschlossen, ihn endlich online zu stellen.
Ich war in Basa vom 01.03 bis 29.03, traff unter anderem wirbelwind und rosenfee, habe aber auch noch von einigen anderen mitglieder gehört, aber dazu am besten wirbelwind fragen=)
Ich war oktober/05 bei Dr.Steffan und dort wurde mein kurantrag gestellt und nach 3 wochen sofort genehmigt. auch war es kein problem den termin für die kur vom 04.01 auf den 01.03.06 zu legen.
Es war meine erste REHA und als im am Mittwoch ankam wurde ich auch gleich sehr herzlich aufgenommen, auch machte die klinik einen sehr guten eindruck auf mich, da sie im gegensatz zur klinik (parkklinik) am see gegenüber, die eher wie krankenhaus wirkt hier doch eher wie ein hotel wirkte, alles sehr freundlich gehalten. Dann ging es erstmal zu therapeutin sylvia die mich auch gleich als symmetrisch einstufte und als nächste durfte ich zum meinen zukünftigen stationsarzt Hr. Miller, andere hattten das glück bei Hr. Trebukov zu landen, obwohl ich sagen muss- es sind beide schlecht, also wer vor hat mal in Basa Kur zu machen- diese beiden ärzte haben komische denkweisen-(wer zum skolivortrag sagt; ich hatte letztens eine herz-op, da ist skoliose lange nicht so schlimm...)- also am besten bei problemen immer an den chefarzt Dr. Steffan wenden, der einen sehr kompetenten eindruck auf mich und die anderen machte und diesen eindruck auch nach gesprächen bestätigen konnte. Danach ging es erstmal zu auspacken auf mein zimmer. ich hatte ein dachgeschoss-zimmer im 3. stock, sehr klein aber ausreichend-einziger kritikpunkt waren die sehr weichen matratzen die mir nach jeder nacht schmerzen bereiteten- einfach unnötig in einer reha.
Dann hatte ich die kommende woche bis samstag einführung bei jens- einen sehr netten therapeuten, danach bei sylvia. Was ich noch erwähnen muss- Hr. Miller hat jeden zur erstuntersuchung nach einer verlängerung geffragt- so habe ich dann auch schnell meine 4. woche bekommen, wie viele andere auch. aber ich habe danach gehört , dass es einigen stress mit der bfa gab weil das nur der chefarzt und nicht die stationsärzte bestimmen dürfen und so kam es dazu das die eine woche nach mir angereisten kaum verlängerung bekommen haben, ja sogar noch nicht einmal gefragt wurden. Die erste woche war sehr angenehm und konnte ein bisschen in das konzept von schroth reinschnuppern, aber man merkte komischerweise dass auch einige zur kur geschickt worden waren die eigentlich nicht wirklich hier hin gehörten. neben dem schrothen durfte natürlich auch ordentlich gegessen werden- ein 2. sehr angenehmer punkt bei dieser reha. frühstück war sehr lecker- viel müsli- dann gibt es seit letzten jahr april die müslipause 10 uhr, beim mittag durfte immer zwischen vollkost, leichte vollkost, diät und vegetarisch gewählt werden, neben vorsuppe leckerem nachtisch und viel salat. auch das abendbrot lies keine wünsche offen mit viel wurst, salat, käse und meistens etwas warmen. die erste woche war noch ruhig, ich der 2. nach der einführung ging es dann in die gruppen, und richtig zur sache=). man hatte meisten bis 17.15 oder 16.15 mit 2 mal gruppe und 2 mal freiem üben am tag ,neben schwimmen und diversen entspannungstherapien. teilweise war ich abends auf meinem zimmer um 21 uhr eingeschlafen weil das training schon ungewohnt anstrengend war, mit muskelkater ich persönlich keine probleme. auch muss ich sagen, das ich anfangs sehr skeptisch war und sich der erfolg selbst nach 2 wochen noch nicht einstellte aber in der 3. und 4. woche merkte ich dann schon- schroth rulez!=)- Was ich störend fand war das sewuenztraining und das fahrradergometertraining-was mir persönlich nicht so zu sagt- aber insgesamt nicht schlecht als ausgleich ist. ansonsten haben wirbelwind und ich uns immer die walking stöcke ausgeliehen und sind jeden tag mindestens 2 runden um den see gewalkt, der bis fast zum ende der kur(ende märz) noch zugefroren war.
Neben dem schrothen bot sich zur freizeitgestaltung einige dinge an; so hatte das haus eine eigene kleine saunea (60 und 90)mit entspannungsbereich, ein freizeitraum mit tischfußball, billiard, play station großem fernsehen. Wenn man schwimmen gehen wollte, musste man rüber in die parkklinik ins schwimmbad. Auch wurden fast jeden abend diverse veranstaltungen wie: Tonen, seidenmalerei, auarellmalen oder andere diverse basteleien angeboten. Am wochenende bot sich eigentlich nur der haunsche hof an, eine kneipe die samstag und donnerstag geöffnet hat, und wo am samstag immer ein band gespielt hat. aber auch sonntag bot sich das gradierwerk an mit anschließendem eis oder kuchen essen im darübergelegenen café könig. auch in der innenstadt fand man noch diverse cafes.
In den 4 Wochen waren insgesamt zwischen 40-50 angereist - wenige Jugendliche unter 18(2-3) wenige junge erwachsene unter 30 (ca. 6) und , eher die 40-50 jährigen, jedoch sollen im sommer alle zimmer doppelt belegt sein mit 120 kindern. also hatte ich doch einen sehr guten zeitpunkt gewählt. Man bekam in der gruppe insgesamt ca. 20 übungen gezeigt von dem man ca. 4-5 mit nach hause nehmen sollte. auch war das üben in der gruppe sehr abwechslungsreich, so gab es entspannung mit warmen kirschkernsäkchen oder kastanienschlangen für die wirbelsäule; auch machte das klettern an der 5m wand viel spass- aber das beste war natürlich die schwunggymnatik zur kassette von frau schroth. was ein bisschen störte war das freie üben am samstag, weil die therapieräume immer sehr ausgelastet waren und das nicht wirklich effektiv war.
Alle therapeuten waren sehr nett und machten einen sehr kompetenten eindruck auf mich(, was man von den stationsärzten nicht sagen kann). Ich schaffte nach den 4 wochen eine gradverbesserung von 59,.. auf 48,.. für den kyphosewinkel, muss dazu sagen, dass ich aber auch teilweise 5 mal freies üben am tag gemacht habe=) aber wirbelwind kann davon eine geschichte erzählen=). Als entspannung durfte ich fango paraffin und den hydrojet genießen- sehr angenehm.
Als weitere erfolge kann ich ein komplett neues körpergefühl und den richtigen umgang mit dieser "krankheit" verbuchen, aber auch viele nette kontakte die ich schon nach der ersten minute der abreise vermisse(gruß an wirbelwind).
Insgesamt eine nette atmosphäre und ich freue mich schon auf die nächste kur in Basa- ich vermisse jetzt schon die 4 wochen=(
Stefan
Ich war in Basa vom 01.03 bis 29.03, traff unter anderem wirbelwind und rosenfee, habe aber auch noch von einigen anderen mitglieder gehört, aber dazu am besten wirbelwind fragen=)
Ich war oktober/05 bei Dr.Steffan und dort wurde mein kurantrag gestellt und nach 3 wochen sofort genehmigt. auch war es kein problem den termin für die kur vom 04.01 auf den 01.03.06 zu legen.
Es war meine erste REHA und als im am Mittwoch ankam wurde ich auch gleich sehr herzlich aufgenommen, auch machte die klinik einen sehr guten eindruck auf mich, da sie im gegensatz zur klinik (parkklinik) am see gegenüber, die eher wie krankenhaus wirkt hier doch eher wie ein hotel wirkte, alles sehr freundlich gehalten. Dann ging es erstmal zu therapeutin sylvia die mich auch gleich als symmetrisch einstufte und als nächste durfte ich zum meinen zukünftigen stationsarzt Hr. Miller, andere hattten das glück bei Hr. Trebukov zu landen, obwohl ich sagen muss- es sind beide schlecht, also wer vor hat mal in Basa Kur zu machen- diese beiden ärzte haben komische denkweisen-(wer zum skolivortrag sagt; ich hatte letztens eine herz-op, da ist skoliose lange nicht so schlimm...)- also am besten bei problemen immer an den chefarzt Dr. Steffan wenden, der einen sehr kompetenten eindruck auf mich und die anderen machte und diesen eindruck auch nach gesprächen bestätigen konnte. Danach ging es erstmal zu auspacken auf mein zimmer. ich hatte ein dachgeschoss-zimmer im 3. stock, sehr klein aber ausreichend-einziger kritikpunkt waren die sehr weichen matratzen die mir nach jeder nacht schmerzen bereiteten- einfach unnötig in einer reha.
Dann hatte ich die kommende woche bis samstag einführung bei jens- einen sehr netten therapeuten, danach bei sylvia. Was ich noch erwähnen muss- Hr. Miller hat jeden zur erstuntersuchung nach einer verlängerung geffragt- so habe ich dann auch schnell meine 4. woche bekommen, wie viele andere auch. aber ich habe danach gehört , dass es einigen stress mit der bfa gab weil das nur der chefarzt und nicht die stationsärzte bestimmen dürfen und so kam es dazu das die eine woche nach mir angereisten kaum verlängerung bekommen haben, ja sogar noch nicht einmal gefragt wurden. Die erste woche war sehr angenehm und konnte ein bisschen in das konzept von schroth reinschnuppern, aber man merkte komischerweise dass auch einige zur kur geschickt worden waren die eigentlich nicht wirklich hier hin gehörten. neben dem schrothen durfte natürlich auch ordentlich gegessen werden- ein 2. sehr angenehmer punkt bei dieser reha. frühstück war sehr lecker- viel müsli- dann gibt es seit letzten jahr april die müslipause 10 uhr, beim mittag durfte immer zwischen vollkost, leichte vollkost, diät und vegetarisch gewählt werden, neben vorsuppe leckerem nachtisch und viel salat. auch das abendbrot lies keine wünsche offen mit viel wurst, salat, käse und meistens etwas warmen. die erste woche war noch ruhig, ich der 2. nach der einführung ging es dann in die gruppen, und richtig zur sache=). man hatte meisten bis 17.15 oder 16.15 mit 2 mal gruppe und 2 mal freiem üben am tag ,neben schwimmen und diversen entspannungstherapien. teilweise war ich abends auf meinem zimmer um 21 uhr eingeschlafen weil das training schon ungewohnt anstrengend war, mit muskelkater ich persönlich keine probleme. auch muss ich sagen, das ich anfangs sehr skeptisch war und sich der erfolg selbst nach 2 wochen noch nicht einstellte aber in der 3. und 4. woche merkte ich dann schon- schroth rulez!=)- Was ich störend fand war das sewuenztraining und das fahrradergometertraining-was mir persönlich nicht so zu sagt- aber insgesamt nicht schlecht als ausgleich ist. ansonsten haben wirbelwind und ich uns immer die walking stöcke ausgeliehen und sind jeden tag mindestens 2 runden um den see gewalkt, der bis fast zum ende der kur(ende märz) noch zugefroren war.
Neben dem schrothen bot sich zur freizeitgestaltung einige dinge an; so hatte das haus eine eigene kleine saunea (60 und 90)mit entspannungsbereich, ein freizeitraum mit tischfußball, billiard, play station großem fernsehen. Wenn man schwimmen gehen wollte, musste man rüber in die parkklinik ins schwimmbad. Auch wurden fast jeden abend diverse veranstaltungen wie: Tonen, seidenmalerei, auarellmalen oder andere diverse basteleien angeboten. Am wochenende bot sich eigentlich nur der haunsche hof an, eine kneipe die samstag und donnerstag geöffnet hat, und wo am samstag immer ein band gespielt hat. aber auch sonntag bot sich das gradierwerk an mit anschließendem eis oder kuchen essen im darübergelegenen café könig. auch in der innenstadt fand man noch diverse cafes.
In den 4 Wochen waren insgesamt zwischen 40-50 angereist - wenige Jugendliche unter 18(2-3) wenige junge erwachsene unter 30 (ca. 6) und , eher die 40-50 jährigen, jedoch sollen im sommer alle zimmer doppelt belegt sein mit 120 kindern. also hatte ich doch einen sehr guten zeitpunkt gewählt. Man bekam in der gruppe insgesamt ca. 20 übungen gezeigt von dem man ca. 4-5 mit nach hause nehmen sollte. auch war das üben in der gruppe sehr abwechslungsreich, so gab es entspannung mit warmen kirschkernsäkchen oder kastanienschlangen für die wirbelsäule; auch machte das klettern an der 5m wand viel spass- aber das beste war natürlich die schwunggymnatik zur kassette von frau schroth. was ein bisschen störte war das freie üben am samstag, weil die therapieräume immer sehr ausgelastet waren und das nicht wirklich effektiv war.
Alle therapeuten waren sehr nett und machten einen sehr kompetenten eindruck auf mich(, was man von den stationsärzten nicht sagen kann). Ich schaffte nach den 4 wochen eine gradverbesserung von 59,.. auf 48,.. für den kyphosewinkel, muss dazu sagen, dass ich aber auch teilweise 5 mal freies üben am tag gemacht habe=) aber wirbelwind kann davon eine geschichte erzählen=). Als entspannung durfte ich fango paraffin und den hydrojet genießen- sehr angenehm.
Als weitere erfolge kann ich ein komplett neues körpergefühl und den richtigen umgang mit dieser "krankheit" verbuchen, aber auch viele nette kontakte die ich schon nach der ersten minute der abreise vermisse(gruß an wirbelwind).
Insgesamt eine nette atmosphäre und ich freue mich schon auf die nächste kur in Basa- ich vermisse jetzt schon die 4 wochen=(
Stefan