Kur abgelehnt

Fragen und Antworten zu den SCHROTH-Rehabilitationszentren für Wirbelsäulendeformitäten
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tantalus
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Kur abgelehnt

Beitrag von tantalus »

hallo,
habe es geahnt: beantragte Kur wurde nicht bewilligt. Begründung: keine dringenden gesundheitlichen Gründe.
Was nun? Widerspruch? Wie begründen? Wer kann helfen?

Viele Grüße
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Toni
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Beitrag von Toni »

Es kommt SEHR darauf an, weie Dein Arzt die Reha begründet hat!
tantalus hat geschrieben: Seit meiner Kindheit habe ich Skoliose, rechtskonvex BWS, linkskonvex LWS, 32° Cobb, Torsion, im laufe der Jahre kamen hinzu: NPP L4/5, Fraktur L1, Osteoporose, div. deg. Erkrankungen an fast allen Wirbeln, Protrusionen HWS, Coxarthrose, Kniearthrose, Tinnitus, Winkelfehlsichtigkeit, GdB 70 %, aber ansonsten geht es mit ganz gut soweit.
Bei Deiner Anamnese sollte das doch ein Klacks sein!
Es kommt schon etwas auf deine jüngere Vorgeschichte an:
Wie oft warst Du in letzter Zeit krank?
Hattest Du lokale und ambulante Behandlung?
Wieviele Ärzte und erfolglose Therapieansätze hast Du schon durch?
Wo und wie ist das dokumentiert?

In letzter Zeit lehnen sie fast JEDE und JEDEN erst mal ab!
Viele lassen sich davon abschrecken und stecken zurück. das spart der rentenversicherung vordergründig Zigtausende!
Sofort Wiederspruch einlegen und gut begründen!
Dann dranbleiben und immer wieder probieren wie ein Scheißhausfliege!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
tantalus
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Beitrag von tantalus »

hallo

Wie oft warst Du in letzter Zeit krank?
bis jetzt 199 Tage allein in diesem Jahr
Hattest Du lokale und ambulante Behandlung?
wegen Skoliose in den letzten 15 Jahren keine
Wieviele Ärzte und erfolglose Therapieansätze hast Du schon durch?
weiß ich nicht mehr - viele

hatte allerdings im Febr. 2004 eine Kur (die erste und wehrscheinlich letzte) wegen Tinnitus (Brügger-Therapie), erfolglos, reine Zeit- und Geldverschwendung

Grüße
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Toni
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Beitrag von Toni »

Dann aber los, daß muss doch für einen echt saftigen Wiederspruch reichen!
Schreib denen, daß wenn Deine arbeits- und Leistungsfähigkeit wegen deiner Wirbelsäulenprobleme nicht wieder hergestellt werden kann, musst Du die Frühverrentung beantragen! das mancht Dampf!
Gruß Toni
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Clawi

Beitrag von Clawi »

Hallo!

Für Kur eine Antrag beantragt will - braucht noch eine ärztliche Gutachten eine Grund deiner Krankheit schreiben und schickt zu BFA oder LVA.

Bei mir ist auch so, zuerst war abgelehnt, dann war ärztl. Gutachten wegen Wirbelsäuleserkrankung. Dann hat eine Widerspruch gemacht, dann hat ja anerkannt und übergenommen. Ich war in Hohenstücken in Fachklinik für Neurologie!

Und hofft dich bald, ob es klappt...und ist deine Skoliose ein Problem?

LG Anna
Papiertigerlein
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Beitrag von Papiertigerlein »

Also, entweder hatte ich immer Glück oder ich weiss nicht ... ich war in den letzten Jahren nie wegen meinem Rücken krank - und kriege trotzdem ohne Widerspruch meine Reha bewilligt. Na gut, ich mach das immer sehr ausführlich die Symptome und was ich für Beschwerden habe, mein Doc gibt auch noch seinen Sermon dazu und es geht immer super schnell (alle 4 Jahre allerdings - obwohl mir alle 2 Jahre angeraten wurde).
Hm - merkwürdig.
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Achilles
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Beitrag von Achilles »

Hallo Papiertigerlein,

Also, entweder hatte ich immer Glück oder ich weiss nicht ... ich war in den letzten Jahren nie wegen meinem Rücken krank - und kriege trotzdem ohne Widerspruch meine Reha bewilligt. Na gut, ich mach das immer sehr ausführlich die Symptome und was ich für Beschwerden habe, mein Doc gibt auch noch seinen Sermon dazu und es geht immer super schnell (alle 4 Jahre allerdings - obwohl mir alle 2 Jahre angeraten wurde).
wie ausführlich machst Du das denn, was schreibst Du ausser dem oben genannten denn noch so rein, wass darf Deiner Meinung nach auf keinen Fall fehlen bzw. muss unbedingt rein um die Ablehnungsgefahr zu minimieren, ich hab den Antrag mit ein paar Stichpunkten, die mir durch das Lesen hier im forum eingefallen sind meinem behandelnden Arzt geschickt, der die Reha für mich beantragen wird, ich verlass mich da einfach drauf, dass er den Rest macht, ich hab aber jetzt schon aufgrund der Schmerzen voll die Panik, dass dieser abgelehnt wird? Das wollt ich nur mal an dieser Stelle los werden.

Gruss: Achilles
Papiertigerlein
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Beitrag von Papiertigerlein »

Also, ich muss sagen - ich schreibe jeden kleinen Pups an Beschwerden rein die mit der Skoliose bzw. VDS in Zusammenhang stehen, z. B. längeres STehen und Sitzen nicht möglich, Migräneattacken, LWS-Schmerzen, HWS-Schmerzen, BWS-Schmerzen, längeres Gehen nicht möglich, Luftknappheit, Tragen von Gegenständen die etwas schwer sind nur mit Schmerzen möglich, Schlafen öfters nur mit Schmerzmedikamenten, Schmerzen hineinziehend bis in die Blase, Rippenbockenentzündungssyndrom. Wegen der SChmerzen ohne Schmerzmedikamente oft kein "normales" Leben möglich ... naja, und das eben ohne Reha die Arbeitsfähigkeit auf Dauer nicht erhalten bleiben kann.

Das schreib ich immer ein wenig ausführlicher ... und es stimmt ja auch alles. Klar muss man da immer ein wenig überlegen. Nur die einfache Diagnose Versteifung der Skoliose - da können sich viele nichts drunter vorstellen. Also schreibe ich immer alles hin was damit im Zusammenhang auftritt bzw. was ich in Zusammenhang bringe. Es muss ja auch nicht immer alles gleichzeitig auftreten (dann würd ich mir den Strick nehmen) - aber es tritt auf. Man gibt ja nichts an was nicht stimmt - aber die Leute müssen sich ja was vorstellen können.
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