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Kinder unter 15 nicht mehr nach Bad Salzungen

Verfasst: Di, 03.05.2005 - 14:16
von gala
Kurz nachdem die Skoliose meiner Tochter diagnostiziert wurde habe ich gleich Kontakt mit Bad Salzungen aufgenommen. Uns wurde eine Terminreservierung für den 15. Juni angeboten, die wir dankbar annahmen. Muss leider meine Tochter (12) begleiten, da sie allein definitiv nicht dorthin fährt.

Dr. Hoffmann hat dann den Reha-Antrag mit Ziel Bad Salzugen zur BfA weitergeleitet.
Vor ca. zwei Wochen kam ein Schreiben von der BfA, dass der Rehaantrag für Bad Salzungen bewilligt ist.
Heute ein erneutes Schreiben, dass der erste Bescheid gegenstandslos ist. Anstatt dessen soll sie nun für 5 Wochen nach Bad Sobernheim. Begründung: Die BfA hält die zuerst vorgesehene Rehabilitationseinrichtung für nicht geeignet.

Mein Anruf in Bad Salzugen ergab dann, dass sie bereits mehrere Patienten nach Bad Sobernheim abgeben mussten, weil sie keine Kinderbetreuung anbieten oder so ähnlich. Deshalb können sie dort nur Jugendliche ab 15 Jahren aufnehmen. Der Herr bedauerte dies, aber er sagt mir auch, dass man da nichts machen kann. :<

Haben wir nun wirklich keine Chance, diesen baldigen Termin dorthin warzunehmen?
In Sobernheim bekomme ich frühestens einen Termin im Dezember und außerdem würde es mir, wenn ich schon mit muss, in Basa besser gefallen. Näher wäre es auch!

Danke für eure Antworten!
Grüße von Gabi

Verfasst: Di, 03.05.2005 - 15:06
von Ulli
Hallo,
ich war mit meiner Tochter in Bad Salzungen. Auf Kinder wurde absolut nicht eingegangen. Es war fast verlorene Zeit.
Wie es in sobi ist ., das würde mich schon interessieren.

Verfasst: Di, 03.05.2005 - 15:23
von Gast
hallo gala,

mein orthopäde hat mir vor ca. 3 monaten vorgeschlagen eine schroth-klinik zu besuchen. die klinik in bad salzungen hat er erst gar nich erwähnt obwohl sie wesentlich näher für mich gewesen wäre! :nixweiss:
er hat uns auch nich über andere kliniken informiert! wir mussten alles selber in die wege leiten!
wir haben erst etwas von der klinik in bad salzungen erfahren, als der termin in der klinik bad sobernheim schon feststand!
vielleicht hat man uns extra nich darüber informier, weil dort, wie du sagtest, keine kinder unter 15 jahren mehr aufgenommen werden! :rolleyes:

im nachhinein bin ich aber doch froh einen termin in bad sobernheim bekommen zu haben, weil ich schon sehr viele meinungen gehört habe und es da wirklich schön sein soll :ja:

den bescheid für den termin habe ich vor ca. 2-3 wochen bekommen, habe aber noch einen termin im september-november bekommen!!
sind jetzt erst wieder termine im dezember frei?? :gruebel:

ich war zwar selber noch nicht in bad sobernheim aber ich glaube das es deiner tochter auch DA gefallen würde!! :ja:

liebe grüße carina

Verfasst: Di, 03.05.2005 - 15:59
von Dr. Steffan
Wir haben die Zulassung der BfA zur Behandlung von Patienten ab dem 14.Lj. Patienten von Krankenkassen können schon vorher aufgenommen werden. Die Zuständigkeit bei jugendlichen Patienten liegt sowieso eher bei den Krankenkassen. Obwohl wir inzwischen ein reichhaltiges Programm für Jugendliche haben incl. Schulbetreuung ist es zur Zeit nicht möglich über die BfA vor erreichen des 14.Lj zu uns zu kommen. Leider.....

Verfasst: Di, 03.05.2005 - 22:40
von Klaus
Na, ja, leise Kritik an der Gesamtbetreuung von Kindern darf ich zumindest im Monat April anmelden.
Obwohl sich Detlef (Jugendbetreuer) hervorragend auch mit Max (13 Jahre, aus der Schweiz) beschäftigt hat, blieb doch so einige Zeit, wo wir Erwachsene uns schon gewundert haben. Und das eigentlich nur, weil sich die Rosi als Ersatz-Oma so rührend um ihn gekümmert hat und über Lücken in der klinischen Betreung somit gut informiert war. Ab und zu war sein Vater am Wochenende da.

Andrerseits ist Max, der von seiner Grösse her an einen 10 jährigen erinnert, ein sehr pfiffiges Kerlchen, das sich nacheinander die nächstälteren Jugendlichen und Erwachsenen gegriffen hat, um seine Freizeit zu gestalten. Die haben das auch sehr ernst genommen, zumal er durch sein heiteres Wesen trotz der familiären Probleme so manch einen begeistert hat.

Aber er ist sicherlich eine Ausnahme.

Gruss
Klaus

Kinder nach Salzungen

Verfasst: Mi, 04.05.2005 - 09:01
von MHD 2222
Hallo,
als ich im Nov/ Dez, in Salzungen war gab es einige Kid´s , so um die
14/ 15. Eine Jugendbetreuung am " Abend/ WE " gab es nicht, da der "ZIVI" ein unmotivierter Sozpäd seinen Urlaub hatte. So wurde ich zum
-ERSATZPAPA-
auserkoren.

Die Freizeitbetreuung für Jugendliche muß dringend verbessert werden !

Liebe grüße

Toni I

Re: Kinder nach Salzungen

Verfasst: Mi, 04.05.2005 - 16:19
von Dr. Steffan
MHD 2222 hat geschrieben:...da der "ZIVI" ein unmotivierter Sozpäd seinen Urlaub hatte.
Toni I
Da muß ich entschieden wiedersprechen. Die Kid's hängen förmlich an Detlef. Er organisiert alle möglichen Event's und ist der ideale Heimwehbetreuer. Von unmotiviert kann absolut keine Rede sein. (in den Patientenumfragen ist er immer mit sehr gut oder gut bewertet)

Verfasst: Mi, 04.05.2005 - 19:52
von gala
Hallo Ulli,
wie meinst du das, "auf Kinder wurde absolut nicht eingegangen"? Bezieht sich die Aussage auf die Therapie oder die Freizeit?

An alle,
vielleicht ist es ja günstiger, wenn meine Tochter in Sobernheim Leidensgenossen Ihres Alters trifft, und somit besser Freundschaften knüpfen kann. Dann kann ich mehr im "Hintergrund" bleiben. Wobei es nicht Grundsätzlich nötig ist eine Kinderbetreuung zu haben, weil ich ja mitfahren soll.
Ich hoffe zumindest, dass sich in Bad Sobernheim auch eine Möglichkeit findet, dass ich sie begleiten kann. Allein wird sie die Reha nicht antreten.

Sehr schade nur, dass wir nun wahrscheinlich erst deutlich später einen Termin in Sobernheim bekommen werden. Sie hat ihr Korsett seit ca. drei Wochen. Es wäre gut gewesen, dass sie baldmöglichst intensiv Schroth lernt. Denn die KG nach Schroth einmal in der Woche bei einer Therapeutin ist ohne Reha nicht so effektiv.

Grüße von Gabi

Verfasst: Do, 05.05.2005 - 09:21
von Ulli
Hallo Gabi, ich meine dabei die THERAPIE!!
Die fehlende Freizeitgestaltung hat mich nicht gestört, da war ja ich da!
lg
Ulli

Verfasst: Do, 05.05.2005 - 12:45
von Klaus
Hallo Ulli,

ich kann nur sagen, dass auf die verbliebenen Kinder/Jugendliche bei der Therapie gut eingegangen wurde. Das passte im Ton manchmal den Erwachsenen nicht, aber in den Diskussionen um eine bestimmte Therapeutin kam hinterher immer wieder das Argument, dass man da oft garnicht anders vorwärts kommt.

@Toni I
Wie kannst Du eigentlich jemanden beurteilen, der garnicht da ist!

Detlef hat das hervorragend gemacht und sich auch um die Erwachsenen ausgezeichnet gekümmert!

Gruss
Klaus

Verfasst: Do, 05.05.2005 - 14:27
von Ulli
Hallo Klaus, vielleicht war es so, weil Kati damals das einzige Kind war. Vielleicht auch, weil die Therapeuten dachten, die Mutter lernt sich die Übungen auch, dann wird sie's dem Kind schon zeigen. Natürlich haben sich fast alle bemüht, aber es ist einfach für eine 6 jährige nicht zu schaffen, den gleichen Tagesplan zu absolvieren wie Erwachsene. Es wäre besser, kürzere Einheiten und anders am Tag verteilt. Aber dafür sind die Therapeuten nicht zuständig. Und das ist natürlich auch nicht möglich, wenn nur 1 Kind da ist.
Aber wie gesagt, für Erwachsene bzw. ältere Kinder ist es ganz toll dort!!!
lg
Ulli

Jugendbetreuung/ Salzungen

Verfasst: Fr, 06.05.2005 - 07:08
von mhd2222
Hallo,

Der Jugendbetreuer war in der Zeit, von mitte Nov/ Dez, ca. 2- 3 Wochen
nicht da, ich war 4 Wochen zur Kur dort. Seine Aktivitäten hatten sich zeitweise auf den Nachtwächterrundgang (Zimmerkontrolle) beschränkt.

Liebe Grüße

Toni I

Verfasst: Sa, 04.06.2005 - 21:40
von gala
So, nun mal eine Zusammenfassung der letzten Wochen.

Nachdem dem negativen Bescheid für BaSa, rief ich dort bei der Patientenverwaltung an, um mir etwas genauer die Aussage von Dr. Steffan bestätigen zu lassen. Es gibt seit ca. 10 Wochen eine Vereinbarung mit der BfA, keine Kinder mehr dort aufzunehmen, wegen der nicht ausreichenden Betreuung. Bei Kostenübernahme über die Krankenkassen ist es aber weiterhin möglich.

Nachdem es mir wichtig ist, baldmöglichst eine Reha für meine Tochter zu bekommen und mir Bad Sobernheim jetzt einen Termin für Ende Dezember angeboten hat wollte ich nichts unversucht lassen. Außerdem bin ich als Begleitperson dabei, deshalb braucht sie keine Kinderbetreuung.

Meine Nachfrage bei der BfA ergab - es kam es mir vor als rannte ich offene Türen ein, wenn ich dort schon eine Terminreservierung hätte, wäre es doch kein Problem nach Bad Salzungen zu gehen... . Ich sollte Widerspruch einlegen.
In Bad Salzungen sagte man mir dann wieder, dass sie meine Tochter definitiv ablehnen, weil es diese Vereinbarung gibt, und letztendlich sich die BfA dann bei der Kostenübernahme auf eben diese Bestimmung beruft, und die Kosten nicht übernehmen wird.

So schrieb ich doch einen Widerspruch an die BfA und formulierte genau, das das Problem diese Vereinbarung ist, und bat ob diese Vereinbarung geändert bzw. aufgehoben werden kann wenn Begleitpersonen dabei ist. Sonst könnte meine Tochter nicht dort aufgenommen werden.

Nun hab ich heute wieder eine Zusage von der BfA für Bad Salzungen bekommen. Mittlerweile jetzt nun der Dritte die zwei davor sind immer von der folgenden als Gegenstandslos erklärt worden. Habe aber den Verdacht, das nichts an der Bestimmung geändert wurde, und dass bei der BfA die rechte Hand nicht weiß was die Linke tut.
Das Ganze wird wie so oft, auf dem eh schon kranken Rücken der Patienten ausgetragen. :boese:

Hätte ich von Beginn an gewusst, dass ich für meine Tochter keine Reha in BaSa bekomme, dann hätte ich mich gleich für Bad Sobernheim angemeldet und hätte dann evtl. einen Termin im September bekommen. Nun ist in Bad Salzungen meine Reservierung gelöscht und falls die Reha wirklich dort stattfinden wird, ist kein frühzeitiger Termin mehr möglich. Und wenn wir Pech haben wird der Termin nun im Bad Sobernheim auch wieder annulliert. :<

Man kann sich wirklich nur noch wundern!!! :confused:

Werde euch auf dem laufenden halten!

Liebe Grüße
Gabi

Verfasst: So, 05.06.2005 - 12:00
von Klaus
Hallo gabi,

das ist ja wirklich schlimm gelaufen.
Ich kann mich erinnern, dass während meiner REHA im April jemand erzählt hat, dass vor kurzem(also im März) die BfA das Haus besucht hätte. Daraus ist offensichtlich diese Bestimmung entstanden.

Wenn die BfA nun eine Zusage gibt, dann ist sie daran auch gebunden.
Diese Zusage sollte auch an die Klinik gehen. + max. 10 Tage.

Da die grossen Ferien insgesamt noch nicht angefangen haben, sollte doch eigentlich ein Termin noch möglich sein. Hast Du definitiv nachgefragt?
Ansonsten nach den grossen Ferien. Normalerweise sind Termine in BaSa immer kurzfristig ausserhalb der Ferien zu bekommen.

Gruss
Klaus

Verfasst: So, 05.06.2005 - 15:51
von Dr. Steffan
gala hat geschrieben:So, nun mal eine Zusammenfassung der letzten Wochen.

Nachdem dem negativen Bescheid für BaSa, rief ich dort bei der Patientenverwaltung an, um mir etwas genauer die Aussage von Dr. Steffan bestätigen zu lassen. Es gibt seit ca. 10 Wochen eine Vereinbarung mit der BfA, keine Kinder mehr dort aufzunehmen, wegen der nicht ausreichenden Betreuung. Bei Kostenübernahme über die Krankenkassen ist es aber weiterhin möglich.
Stimmt so nicht. Nicht die mangelnde Betreuung ist die Ursache, sonder die Tatsache das von Seiten der BfA keine Zulassung für Kinder Reha's besteht.

Nun hab ich heute wieder eine Zusage von der BfA für Bad Salzungen bekommen. Mittlerweile jetzt nun der Dritte die zwei davor sind immer von der folgenden als Gegenstandslos erklärt worden. Habe aber den Verdacht, das nichts an der Bestimmung geändert wurde, und dass bei der BfA die rechte Hand nicht weiß was die Linke tut.
Das Ganze wird wie so oft, auf dem eh schon kranken Rücken der Patienten ausgetragen. :boese:
Die erneute Zusage der BfA bringt leider nichts. Wir müssen alle Akten von Patienten unter 15J. zurück schicken. Vieleicht hilft ja eine Beschwerde bei der BfA. Ich finde das Vorgehen der BfA mehr als kindisch.

[/quote]

Ich glaub es einfach nicht!

Verfasst: So, 05.06.2005 - 20:30
von gala
@ Klaus

Nein, ich hab noch nicht nachgefragt, weil ich den Bescheid erst am Samstag bekommen habe.

@ Dr Steffan,

ich hab es erwartet bzw befürchtet, dass nichts an dieser Vereinbarung geändert wurde. Und wir in Bad Salzungen nicht aufgenommen werden können.
Langsam finde ich es nun wirklich nicht mehr lustig was die Bfa für ein Spiel mit uns treibt. Wie ich schon betonte, wenn ich das gleich zu Beginn gewusst hätte, das nur Bad Sobernheim für meine Tochter möglich ist, hätten wir uns gleich dort baldmöglichst um eine Aufnahme bemüht.

Nun aber würde ich gerne eine Beschwerde schreiben, auch wenn es uns vielleicht nicht mehr hilft.
Wohin muss ich das dann schicken? Genügt ein Fax oder muss es ein Einschreiben sein?
Die Zeit verstreicht, ohne dass etwas passiert. Und eigentlich hätten wir für übernächste Woche in BaSa unseren Termin gehabt. :boese:

Grüße von
Gabi

Beschwerde gegen die BfA

Verfasst: So, 05.06.2005 - 22:38
von peter 1
Gabi schrieb: "Nun aber würde ich gerne eine Beschwerde schreiben, auch wenn es uns vielleicht nicht mehr hilft.
Wohin muss ich das dann schicken? Genügt ein Fax oder muss es ein Einschreiben sein?"

Hallo Gabi!
Es genügt ein normaler Brief per Fax, Post oder E-Mail.
Erster Ansprechpartner ist die Leitung der Abteilung, die Deinen Antrag bearbeitet hat oder allgemein die Geschäftsleitung der BfA, Berlin, Adresse siehe Briefkopf der BfA.
Seit Dezember 2003 gibt es die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Frau Helga Kühn-Mengel, siehe <www.bundesregierung.de> Ministerien > Ministerium für Gesundheit und ... > Patientenbeauftragte. Sie ist zuständig für Bürgerprobleme in Gesundheitsfragen, also auch für Dein Problem mit der BfA. Sie wird der Sache nachgehen, wenn Du ihr schreibst.
Guten Erfolg wünscht Dir Peter in der Heide.

Verfasst: So, 05.06.2005 - 23:05
von Dalia
Email würde ich nicht schicken, so etwas geht im Posteingang schnell unter oder landet im "Spam-Ordner" und wird außerdem mit einem Klick weggelöscht. Wichtige Post schicke ich als Brief. Fax wäre auch eine Alternative, ein Brief aber noch besser, das ist "offiziell", wird ernster genommen (Fax und insbesondere Email haben den Charakter von "Fastfood"). Einschreiben halte ich nicht für nötig; aber der Absender sollte auf dem Umschlag zu lesen sein, als (halbe) Sicherheit für den Absender, dass der Brief sein Ziel auch wirklich erreicht hat. Und unbedingt eine Kopie vom Brief aufbewahren.

Re: Ich glaub es einfach nicht!

Verfasst: Mo, 06.06.2005 - 08:31
von Dr. Steffan
gala hat geschrieben:@ Klaus

Nein, ich hab noch nicht nachgefragt, weil ich den Bescheid erst am Samstag bekommen habe.

@ Dr Steffan,

ich hab es erwartet bzw befürchtet, dass nichts an dieser Vereinbarung geändert wurde. Und wir in Bad Salzungen nicht aufgenommen werden können.
Langsam finde ich es nun wirklich nicht mehr lustig was die Bfa für ein Spiel mit uns treibt. Wie ich schon betonte, wenn ich das gleich zu Beginn gewusst hätte, das nur Bad Sobernheim für meine Tochter möglich ist, hätten wir uns gleich dort baldmöglichst um eine Aufnahme bemüht.

Nun aber würde ich gerne eine Beschwerde schreiben, auch wenn es uns vielleicht nicht mehr hilft.
Wohin muss ich das dann schicken? Genügt ein Fax oder muss es ein Einschreiben sein?
Die Zeit verstreicht, ohne dass etwas passiert. Und eigentlich hätten wir für übernächste Woche in BaSa unseren Termin gehabt. :boese:

Grüße von
Gabi

Das Schlimmste an der ganzen Sache ist aber die Tatsache, dass eigentlich die Krankenkasse für Reha's bei Kindern zuständig ist. Die BfA ist nur zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit zuständig.

Verfasst: Di, 07.06.2005 - 22:51
von gala
@ Dr Steffan

warum wird das dann meist bei der BfA beantragt und warum übernimmt die BfA die Reha-Kosten für Kinder?

Hallo an alle

Die Anfrage bei der Patientenbeauftragen im Ministerium für Gesundheit ergab :
"Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Patientenbeauftragte den Erwartungen, die Sie mit Ihrem Schreiben verbunden haben, nicht zu entsprechen vermag. Im Rahmen der Zuständigkeiten und Befugnisse gibt es keine Möglichkeit, den von Ihnen geschilderten Sachverhalt im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung zu überprüfen bzw. hierzu eine wertende Stellungnahme abzugeben. Allein der Rentenversicherungsträger ist rechtlich befugt und in der Lage, eine verbindliche Auskunft zu geben und eine Entscheidung zu treffen, denn nur sie verfügt über alle notwendigen Informationen und Unterlagen.

Sollten Sie mit einer Entscheidung der BfA nicht einverstanden sein, haben Sie zwei Möglichkeiten:
a)         Die Entscheidungen der BfA können von der zuständigen Aufsichtsbehörde überprüft werden. Falls Sie eine solche aufsichtsrechtliche Überprüfung durchführen lassen möchten, wäre das Bundesversicherungsamt zuständig.
b)                  Gegen einen Bescheid der BfA können Sie den Rechtsweg beschreiten und gegebenenfalls Klage vor dem örtlich zuständigen Sozialgericht erheben."

Die Anfrage richtete ich heute trotz Dalias Bedenken per E-Mail an die Patientenbeauftragte.
Eine Stunde später erhielt ich die Antwort vom dortigen Kommunikationscenter.

An die BfA werde ich aber meine Beschwerde auf dem Postweg senden.
Zurzeit habe ich keinen Plan ob ich überhaupt noch etwas bewegen kann in unserer Sache.

Grüße
Gabi