Mein Sohn soll Schroth lernen
Mein Sohn soll Schroth lernen
Hallo,
habe folgendes Problem:
Habe mich heute erneut fürchterlich über unsere Krankenkasse aufgeregt. Es ist eine Unverschämtheit, wie sehr sie einen Reha Antrag in die Länge ziehen und anschließend eine Reha in eine völlig ungeeignete Klinik genehmigen:
Im Februar rief ich bei der Krankenkasse an und bat um Zusendung eines Reha –Antrages für unseren Sohn, 16 Jahre alt.
Es wurde mir gesagt, dass sehr wahrscheinlich nicht die KK dafür zuständig ist, sondern die BFA. Ich fragte nach den Richtlinien, wann wer zuständig ist. Dies konnte man mir nicht beantworten, es müsste geklärt werden, ich würde zurückgerufen.
Es tat sich nichts.
Eine Woche später machte ich einen erneuten Versuch. Jetzt wurde mir gesagt, der Geschäftstellenleiter würde mich in Kürze zurückrufen.
Anfang März rief mich nun der besagte Gst-leiter an.
Er stellte viele Fragen, warum, wieso, weshalb. Skoliose war ihm (angeblich) kaum bekannt, von Schroth Therapie hatte er noch nie etwas gehört.
Unter anderem war immer noch nicht klar, wer jetzt für die Reha zuständig ist.
Zum Abschluß dieses Gesprächs meinte er dann, er könne mir ohne Begründung eines Orthopäden sowieso keinen Antrag zuschicken, ich könnte dies nicht eigenmächtig machen. Wir verblieben so, dass ich ein Attest des behandelnden Arztes beibringen sollte.
Attest von Dr. Hoffmann bekam ich dann am 12. April und reichte es umgehend der KK ein.
Zwischenzeitlich hatte ich mit der BFA abgeklärt, dass nicht die BFA sondern die KK zuständig ist.
Eine Woche später bekam ich nun endlich einen Reha Antrag, aber einen falschen, nämlich für Erwachsene. Wiederum musste ich telefonieren und wieder verging eine Woche.
Anfang Mai konnte ich nun endlich den ausgefüllten Antrag an Dr. Hoffmann weiterleiten, der ihn dann fertig ausgefüllt Ende Mai an die KK schickte.
Am 16.6. bekam ich ein Schreiben der KK, „die Angelegenheit wird bearbeitet.“
Am 30.7. bekam ich folgendes Schreiben meiner KK:
Wir haben den Orthopäden angeschrieben und leider nicht alle Unterlagen bekommen. Setzen Sie sich mit dem Behandler in Verbindung und senden uns eine Kopie des Krankengymnastischen Verlaufberichts. Teilen Sie uns bitte ebenfalls mit, warum eine orthopädische Behandlung in Mülheim nicht möglich ist. Für Ihre Bemühungen usw.
Mir standen die Nackenhaare zu Berge. Nach Rücksprache bei Dr. Hoffmann stellte sich heraus, dass keinerlei zusätzliche Unterlagen angefordert worden waren und der angeforderte „Krankengymn. Verlaufsbericht“ höchstens vom Physiotherapeuten erstellt werden kann.
Nach erneuter Rücksprache mit der KK kamen ausweichende Antworten. Es wurden nun Berichte vom Phys.T. gefordert.
Da hier gerade die Sommerferien begonnen hatten, wurden mir die Verlaufsberichte von den Phys. T. erst am 10.8. und 15.9.2004 zugeschickt, die ich umgehend an die KK weiterleitete.
In den Verlaufsberichten wurde auch auf die guten Erfolge der Kath. Schroth Klinik verwiesen und diese als Kurklinik vorgeschlagen.
Heute nun (5.10.2004) macht mir die KK die erfreuliche Mitteilung, dass eine Reha genehmigt sei und zwar in die Klinik Westfalen in Wyk auf Föhr. Hier handelt es sich um eine
Reha Klinik für Erkrankungen der Atemwege und der Lunge, Allergien, des Bewegungsapparates, des Herz-Kreislauf-Systems und Psychosomatik.
Was muß ich nun tun, um meinen Sohn die Reha nach Bad Sobernheim oder Bad Salzungen zu bekommen, ich möchte auf jeden Fall, dass er die Schroth Gymnastik richtig erlernt und nicht normale Krankengymnastik bekommt.
Am 27. 10. 04 haben wir einen Termin bei Dr. Hoffmann, bis dahin sind es aber noch zwei Wochen, da ist es doch sicher angebracht schon vorher etwas zu unternehmen. Muß ich jetzt schon Widerspruch einlegen, wer kann mir weiterhelfen?
Gruß
Tobi
habe folgendes Problem:
Habe mich heute erneut fürchterlich über unsere Krankenkasse aufgeregt. Es ist eine Unverschämtheit, wie sehr sie einen Reha Antrag in die Länge ziehen und anschließend eine Reha in eine völlig ungeeignete Klinik genehmigen:
Im Februar rief ich bei der Krankenkasse an und bat um Zusendung eines Reha –Antrages für unseren Sohn, 16 Jahre alt.
Es wurde mir gesagt, dass sehr wahrscheinlich nicht die KK dafür zuständig ist, sondern die BFA. Ich fragte nach den Richtlinien, wann wer zuständig ist. Dies konnte man mir nicht beantworten, es müsste geklärt werden, ich würde zurückgerufen.
Es tat sich nichts.
Eine Woche später machte ich einen erneuten Versuch. Jetzt wurde mir gesagt, der Geschäftstellenleiter würde mich in Kürze zurückrufen.
Anfang März rief mich nun der besagte Gst-leiter an.
Er stellte viele Fragen, warum, wieso, weshalb. Skoliose war ihm (angeblich) kaum bekannt, von Schroth Therapie hatte er noch nie etwas gehört.
Unter anderem war immer noch nicht klar, wer jetzt für die Reha zuständig ist.
Zum Abschluß dieses Gesprächs meinte er dann, er könne mir ohne Begründung eines Orthopäden sowieso keinen Antrag zuschicken, ich könnte dies nicht eigenmächtig machen. Wir verblieben so, dass ich ein Attest des behandelnden Arztes beibringen sollte.
Attest von Dr. Hoffmann bekam ich dann am 12. April und reichte es umgehend der KK ein.
Zwischenzeitlich hatte ich mit der BFA abgeklärt, dass nicht die BFA sondern die KK zuständig ist.
Eine Woche später bekam ich nun endlich einen Reha Antrag, aber einen falschen, nämlich für Erwachsene. Wiederum musste ich telefonieren und wieder verging eine Woche.
Anfang Mai konnte ich nun endlich den ausgefüllten Antrag an Dr. Hoffmann weiterleiten, der ihn dann fertig ausgefüllt Ende Mai an die KK schickte.
Am 16.6. bekam ich ein Schreiben der KK, „die Angelegenheit wird bearbeitet.“
Am 30.7. bekam ich folgendes Schreiben meiner KK:
Wir haben den Orthopäden angeschrieben und leider nicht alle Unterlagen bekommen. Setzen Sie sich mit dem Behandler in Verbindung und senden uns eine Kopie des Krankengymnastischen Verlaufberichts. Teilen Sie uns bitte ebenfalls mit, warum eine orthopädische Behandlung in Mülheim nicht möglich ist. Für Ihre Bemühungen usw.
Mir standen die Nackenhaare zu Berge. Nach Rücksprache bei Dr. Hoffmann stellte sich heraus, dass keinerlei zusätzliche Unterlagen angefordert worden waren und der angeforderte „Krankengymn. Verlaufsbericht“ höchstens vom Physiotherapeuten erstellt werden kann.
Nach erneuter Rücksprache mit der KK kamen ausweichende Antworten. Es wurden nun Berichte vom Phys.T. gefordert.
Da hier gerade die Sommerferien begonnen hatten, wurden mir die Verlaufsberichte von den Phys. T. erst am 10.8. und 15.9.2004 zugeschickt, die ich umgehend an die KK weiterleitete.
In den Verlaufsberichten wurde auch auf die guten Erfolge der Kath. Schroth Klinik verwiesen und diese als Kurklinik vorgeschlagen.
Heute nun (5.10.2004) macht mir die KK die erfreuliche Mitteilung, dass eine Reha genehmigt sei und zwar in die Klinik Westfalen in Wyk auf Föhr. Hier handelt es sich um eine
Reha Klinik für Erkrankungen der Atemwege und der Lunge, Allergien, des Bewegungsapparates, des Herz-Kreislauf-Systems und Psychosomatik.
Was muß ich nun tun, um meinen Sohn die Reha nach Bad Sobernheim oder Bad Salzungen zu bekommen, ich möchte auf jeden Fall, dass er die Schroth Gymnastik richtig erlernt und nicht normale Krankengymnastik bekommt.
Am 27. 10. 04 haben wir einen Termin bei Dr. Hoffmann, bis dahin sind es aber noch zwei Wochen, da ist es doch sicher angebracht schon vorher etwas zu unternehmen. Muß ich jetzt schon Widerspruch einlegen, wer kann mir weiterhelfen?
Gruß
Tobi
Ich würde sofort Widerspruch einlegen und evtl auch Dr Hoffmann anrufen,was man tun kann.. also ob eine Möglichkeit besteht,dass von dort ein Attest kommt,dass die Schroth Kliniken am besten geeignet sind usw. Bei mir gabs damals Trouble,weil ich zweimal auf Langeoog war und bei der dritten Kur ins Saarland sollte (was ich da solte is mir bis heute schleicherhaft,aber egal..) die Versicherungsanstalt sagte damals,auf langeoog würden von denen keine Häuser belegt werden somit müsste ich nach Neuenkirchen/Saarland...
Aber wie gesagt.. so schnell wie möglich Widerspruch einlegen,denn die Schnellsten scheinen das ja eh nich zu sein
Aber wie gesagt.. so schnell wie möglich Widerspruch einlegen,denn die Schnellsten scheinen das ja eh nich zu sein
Hallo Tobi,
vor dem Widerspruch würde ich mich mit der vorgeschlagenen Rehaklinik in Verbindung setzen und konkret nach deren Erfahrungen mit Skoliose und spezifischen Behandlungsformen (KG nach Schroth) fragen. Außerdem nach dem prozentualen Anteil der Skoliosepatienten im Haus.- Man wird zugeben müssen, dass Skoliose nur u.a. behandelt wird, und dass kaum Unterschiede zu anderen Wirbelsäulenerkrankungen gemacht wird.
In dem Widerspruch würde ich dann darauf hinweisen, dass nach Rücksprache mit Dr. "Sowieso" der entsprechenden Klinik keine spezifische Behandlung dort erfolgt. Verweise auf den wünschenswerten Rehaerfolg, der sich so nur bedingt oder überhaupt nicht einstellt, was ja auch nicht im Interesse der Kasse sein kann. Verweise dann auf die große Erfahrung in Bad Salzungen und Bad Sobernheim und die erfolgreichen Rehakonzepte dort mit der dringenden Bitte, den Rehaort entsprechend zu korrigieren.
Bei mir hat es geklappt. Ich habe damals außerdem noch Kopien von Rehaerfahrungen in diversen Kliniken kopiert (wurden mal im Lichtblick veröffentlicht) und in der Anlage beigefügt.
Viel Glück!
Anne
vor dem Widerspruch würde ich mich mit der vorgeschlagenen Rehaklinik in Verbindung setzen und konkret nach deren Erfahrungen mit Skoliose und spezifischen Behandlungsformen (KG nach Schroth) fragen. Außerdem nach dem prozentualen Anteil der Skoliosepatienten im Haus.- Man wird zugeben müssen, dass Skoliose nur u.a. behandelt wird, und dass kaum Unterschiede zu anderen Wirbelsäulenerkrankungen gemacht wird.
In dem Widerspruch würde ich dann darauf hinweisen, dass nach Rücksprache mit Dr. "Sowieso" der entsprechenden Klinik keine spezifische Behandlung dort erfolgt. Verweise auf den wünschenswerten Rehaerfolg, der sich so nur bedingt oder überhaupt nicht einstellt, was ja auch nicht im Interesse der Kasse sein kann. Verweise dann auf die große Erfahrung in Bad Salzungen und Bad Sobernheim und die erfolgreichen Rehakonzepte dort mit der dringenden Bitte, den Rehaort entsprechend zu korrigieren.
Bei mir hat es geklappt. Ich habe damals außerdem noch Kopien von Rehaerfahrungen in diversen Kliniken kopiert (wurden mal im Lichtblick veröffentlicht) und in der Anlage beigefügt.
Viel Glück!
Anne
Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,
der andere packt sie kräftig an und handelt (Dante)
der andere packt sie kräftig an und handelt (Dante)
-
Gast
Hallo Tobi,
ich war im Sommer 2003 in Bad Salzungen und hatte in etwa (als Erwachsener) die gleiche Problematik. Ich habe einen (sehr guten) Widerspruch geschrieben und dann praktisch kommentarlos im nächsten Brief die Genehmigung für Bad Salzungen bekommen. Ich gucke heute abend zu Hause nach - wenn ich den Widerspruch noch habe, würde ich ihn Dir gerne schicken. Vielleicht kannst Du ihn - zumindest in Auszügen - verwenden und mußt nicht komplett bei Null anfangen.
Die Devise: Kämpf!!!
Grüße
*Danny*
ich war im Sommer 2003 in Bad Salzungen und hatte in etwa (als Erwachsener) die gleiche Problematik. Ich habe einen (sehr guten) Widerspruch geschrieben und dann praktisch kommentarlos im nächsten Brief die Genehmigung für Bad Salzungen bekommen. Ich gucke heute abend zu Hause nach - wenn ich den Widerspruch noch habe, würde ich ihn Dir gerne schicken. Vielleicht kannst Du ihn - zumindest in Auszügen - verwenden und mußt nicht komplett bei Null anfangen.
Die Devise: Kämpf!!!
Grüße
*Danny*
Hallo
Anne und Melli26
danke für Eure Antworten.
Hallo Gast,
daß wäre ja prima, dann hätte ich schon eine sehr gute Grundlage.
Habe vorsichtshalber bei der KK einen kommentarlosen Widerspruch gegen die Klink eingelegt.
Außerdem habe ich in Wyk auf Föhr angerufen und mit einem behandelnden Arzt gesprochen, der mir bestätigt hat, daß hier keine spezielle Skoliose Behandlung nach Schroth durchgeführt wird, und er auch noch nie etwas davon gehört hat.
Die letzte Skoliose Patientin war vor ca. einem halben Jahr dort, war 14 Jahre alt, hatte seiner Meinung nach eine leichte Skoliose und war nicht Korsettversorgt.
Der Arzt will mir dieses aber noch schriftlich bestätigen.
Danach werde meinen Kommentar zum Widerspruch verfassen und Ende Oktober mit zu Dr. Hoffmann nehmen, der auch dazu Stellung nehmen will.
Gruß
Tobi
Anne und Melli26
danke für Eure Antworten.
Hallo Gast,
daß wäre ja prima, dann hätte ich schon eine sehr gute Grundlage.
Habe vorsichtshalber bei der KK einen kommentarlosen Widerspruch gegen die Klink eingelegt.
Außerdem habe ich in Wyk auf Föhr angerufen und mit einem behandelnden Arzt gesprochen, der mir bestätigt hat, daß hier keine spezielle Skoliose Behandlung nach Schroth durchgeführt wird, und er auch noch nie etwas davon gehört hat.
Die letzte Skoliose Patientin war vor ca. einem halben Jahr dort, war 14 Jahre alt, hatte seiner Meinung nach eine leichte Skoliose und war nicht Korsettversorgt.
Der Arzt will mir dieses aber noch schriftlich bestätigen.
Danach werde meinen Kommentar zum Widerspruch verfassen und Ende Oktober mit zu Dr. Hoffmann nehmen, der auch dazu Stellung nehmen will.
Gruß
Tobi
-
Gast
Hallo Tobi,
sorry, jetzt wird es lang. Ich werde mal den Text hier rein kopieren. Je nach Kostenträger solltest Du Rentenversicherung in Krankenversicherung ändern. Und natürlich erweitern durch Dein Telefonat mit dem Arzt von Wyk....
In der richtigen Stimmund macht das Schreiben dann auch Spaß;-)
Ach ja - und bei mir wurde der Vorschlag der Klinik abgelehnt mit der Begründung, die Asklepios Burgseeklinik sei kein Vertragshaus der BfA. Zu meinem Widerspruch: Herr Dr. Steffan in Bad Salzungen war auch sehr hilfsbereit, er hat - meines Wissens - auch mit der Bfa telefoniert. Dort könntest Du auch mal nachfragen. Allerdings weiß ich nicht, ob Du bzw. Dein Sohn nach Bad Salzungen möchtest....
Viele Grüße, ich hoffe ich konnte helfen
*Danny*
Widerspruch gegen Bescheid über Leistungen zur medizinischen
Rehabilitation i.S.v. § 15 SGB VI vom 22.04.2003; mir zugegangen am 26.04.2003
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhebe ich Widerspruch gegen den mir zugegangenen Bescheid vom 26. April 2003. Mit der Auswahl der Klinik (Schwarzwaldklinik Bad Krozingen) bin ich nicht einverstanden.
Bei der von meinem Orthopäden gestellten Diagnose – Skoliose mit chronischer Haltungsschwäche – stellt die Krankengymnastik nach Schroth die Behandlung mit der größtmöglichen Aussicht auf Besserung dar. Diese Art der Krankengymnastik wird in der Schwarzwaldklinik nicht praktiziert.
Alle bisherigen Behandlungen haben den gewünschten Erfolg vermissen lassen. Bereits im vergangenen Jahr habe ich an einer ambulanten Rehabilitation zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen teilgenommen; seit mehr als einem Jahr befinde ich mich in physiotherapeutischer Behandlung (Krankengymnastik/ Manuelle Therapie). Darüberhinaus betreibe ich eigenständig Sport – Wirbelsäulengymnastik, Kraft- und Ausdauertraining. Alle bisherigen Behandlungen trugen – wenn überhaupt - nur zur kurzzeitigen Schmerzlinderung bei; Schmerzfreiheit konnte ich durch o.g. Behandlungen nicht erreichen.
Selbstverständlich bin ich daran interessiert, ein für die Rentenversicherung kostengünstiges Mitglied zu sein.
Dies setzt voraus, das Diagnose (Skoliose mit Chronischer Haltungsschwäche) und Behandlungskonzept deckungsgleich sind. Die von Ihnen ausgewählte Klinik besitzt keinen Behandlungsschwerpunkt „Skoliose“.
Nach meinem Wissen gibt es in Deutschland lediglich zwei Kiniken, die auf Skoliose spezialisert sind. Bereits in meinem Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation wurde von meinem behandelnden Orthopäde Dr. Hoffmann die ASKLEPIOS Burgseekliniken angegeben.
Schwerpunkt des Behandlungsspektrums in der orthopädischen Klinik ist die Rehabilitation von Wirbelsäulenfehlformen, insbesondere von seitlichen Verbiegungen im Jugend- und Erwachsenenalter. Kernstück der Skoliosetherapie ist die intensivierte dreidimensionale Behandlung nach Katharina Schroth. Dabei wird die verkrümmte Wirbelsäule durch dieses spezielle Programm gestreckt und entdreht sowie die erreichte Korrektur muskulär stabilisiert.
Die Asklepios-Burgseekliniken sind Rehabilitationskliniken, in denen Anschlussheil-behandlungen sowie stationäre und ambulante Heilverfahren nach § 15 Abs. 2 SGB VI für Rentenversicherte durchgeführt werden. Hauptbeleger ist die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, Berlin (siehe beigelegtes Infoblatt des Skoliosetherapiezentrums).
Nach meinem Kenntnisstand ist das Skoliosezentrum der ASKLEPIOS Burgseekliniken ein Vertragshaus der BfA.
Ein Aufenthalt in einer orthopädischen Klinik, wie von Ihnen vorgeschlagen, läßt nicht die Aussicht auf Besserung erhoffen, die von einem stationären, 3-wöchigen und damit kostenintensiven Aufenthalt zu erwarten wäre.
Ich beantrage deshalb die Erbringung von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation im Skoliosetherapiezentrum der ASKLEPIOS Burgseekliniken Bad Salzungen.
Zu Ihrer Information habe ich diesem Brief Unterlagen zur Skoliosetherapie und deren Behandlungskonzept beigelegt.
Mit freundlichen Grüßen
sorry, jetzt wird es lang. Ich werde mal den Text hier rein kopieren. Je nach Kostenträger solltest Du Rentenversicherung in Krankenversicherung ändern. Und natürlich erweitern durch Dein Telefonat mit dem Arzt von Wyk....
In der richtigen Stimmund macht das Schreiben dann auch Spaß;-)
Ach ja - und bei mir wurde der Vorschlag der Klinik abgelehnt mit der Begründung, die Asklepios Burgseeklinik sei kein Vertragshaus der BfA. Zu meinem Widerspruch: Herr Dr. Steffan in Bad Salzungen war auch sehr hilfsbereit, er hat - meines Wissens - auch mit der Bfa telefoniert. Dort könntest Du auch mal nachfragen. Allerdings weiß ich nicht, ob Du bzw. Dein Sohn nach Bad Salzungen möchtest....
Viele Grüße, ich hoffe ich konnte helfen
*Danny*
Widerspruch gegen Bescheid über Leistungen zur medizinischen
Rehabilitation i.S.v. § 15 SGB VI vom 22.04.2003; mir zugegangen am 26.04.2003
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhebe ich Widerspruch gegen den mir zugegangenen Bescheid vom 26. April 2003. Mit der Auswahl der Klinik (Schwarzwaldklinik Bad Krozingen) bin ich nicht einverstanden.
Bei der von meinem Orthopäden gestellten Diagnose – Skoliose mit chronischer Haltungsschwäche – stellt die Krankengymnastik nach Schroth die Behandlung mit der größtmöglichen Aussicht auf Besserung dar. Diese Art der Krankengymnastik wird in der Schwarzwaldklinik nicht praktiziert.
Alle bisherigen Behandlungen haben den gewünschten Erfolg vermissen lassen. Bereits im vergangenen Jahr habe ich an einer ambulanten Rehabilitation zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen teilgenommen; seit mehr als einem Jahr befinde ich mich in physiotherapeutischer Behandlung (Krankengymnastik/ Manuelle Therapie). Darüberhinaus betreibe ich eigenständig Sport – Wirbelsäulengymnastik, Kraft- und Ausdauertraining. Alle bisherigen Behandlungen trugen – wenn überhaupt - nur zur kurzzeitigen Schmerzlinderung bei; Schmerzfreiheit konnte ich durch o.g. Behandlungen nicht erreichen.
Selbstverständlich bin ich daran interessiert, ein für die Rentenversicherung kostengünstiges Mitglied zu sein.
Dies setzt voraus, das Diagnose (Skoliose mit Chronischer Haltungsschwäche) und Behandlungskonzept deckungsgleich sind. Die von Ihnen ausgewählte Klinik besitzt keinen Behandlungsschwerpunkt „Skoliose“.
Nach meinem Wissen gibt es in Deutschland lediglich zwei Kiniken, die auf Skoliose spezialisert sind. Bereits in meinem Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation wurde von meinem behandelnden Orthopäde Dr. Hoffmann die ASKLEPIOS Burgseekliniken angegeben.
Schwerpunkt des Behandlungsspektrums in der orthopädischen Klinik ist die Rehabilitation von Wirbelsäulenfehlformen, insbesondere von seitlichen Verbiegungen im Jugend- und Erwachsenenalter. Kernstück der Skoliosetherapie ist die intensivierte dreidimensionale Behandlung nach Katharina Schroth. Dabei wird die verkrümmte Wirbelsäule durch dieses spezielle Programm gestreckt und entdreht sowie die erreichte Korrektur muskulär stabilisiert.
Die Asklepios-Burgseekliniken sind Rehabilitationskliniken, in denen Anschlussheil-behandlungen sowie stationäre und ambulante Heilverfahren nach § 15 Abs. 2 SGB VI für Rentenversicherte durchgeführt werden. Hauptbeleger ist die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, Berlin (siehe beigelegtes Infoblatt des Skoliosetherapiezentrums).
Nach meinem Kenntnisstand ist das Skoliosezentrum der ASKLEPIOS Burgseekliniken ein Vertragshaus der BfA.
Ein Aufenthalt in einer orthopädischen Klinik, wie von Ihnen vorgeschlagen, läßt nicht die Aussicht auf Besserung erhoffen, die von einem stationären, 3-wöchigen und damit kostenintensiven Aufenthalt zu erwarten wäre.
Ich beantrage deshalb die Erbringung von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation im Skoliosetherapiezentrum der ASKLEPIOS Burgseekliniken Bad Salzungen.
Zu Ihrer Information habe ich diesem Brief Unterlagen zur Skoliosetherapie und deren Behandlungskonzept beigelegt.
Mit freundlichen Grüßen
-
Gruseline
- Vielschreiber

- Beiträge: 593
- Registriert: Di, 03.12.2002 - 00:00
- Wohnort: Oberhausen/Rheinland
Hallo Gast
gut geschrieben.Hilft bestimmt.
An die Admins
Vielleicht besteht die Möglichkeit ,diesen "Wiederspruch "irgendwie so zu markieren, das das jeder ,immer wieder ohne Probleme findet.
Die Probeme haben ja recht viele.
Ein wichtiger Hinweis für die Genehmigung einer Reha .
Ambulant ist die Schroth KG, so gut wie nicht zu erlernen.
1 .Es gibt nicht flächendeckend ,ausgebildete Schroth-Therapeuten
2. In Salzungen und Sobbernheim liegt die Traingssequenz, bei
5-6 Stunden.=15-18 mal 20 Min.täglich
Ambulant ,wenns hoch kommt 2x2o Min in der Woche.
Um auf das Pensum einer vierwöchigen Reha zu kommen,müßte man
bei einem Durchschnitt von 15 Einheiten ,a 20 Min.täglich
ca .11/2 Jahre jede Woche zu einem ambulant niedergelassenen
Physio.Sofern man in seiner Gegend überhaupt jemanden findet.
Und das ist eindeutig zu lange,jeder Tag zählt.
Das haben wir damals, noch zusätzlich an die BFA geschrieben.
Innerhalb von drei Wochen hatten wir unsere Genehmingung ,für
5 Wochen Sobi.
LG
Gruseline
Gaby
gut geschrieben.Hilft bestimmt.
An die Admins
Vielleicht besteht die Möglichkeit ,diesen "Wiederspruch "irgendwie so zu markieren, das das jeder ,immer wieder ohne Probleme findet.
Die Probeme haben ja recht viele.
Ein wichtiger Hinweis für die Genehmigung einer Reha .
Ambulant ist die Schroth KG, so gut wie nicht zu erlernen.
1 .Es gibt nicht flächendeckend ,ausgebildete Schroth-Therapeuten
2. In Salzungen und Sobbernheim liegt die Traingssequenz, bei
5-6 Stunden.=15-18 mal 20 Min.täglich
Ambulant ,wenns hoch kommt 2x2o Min in der Woche.
Um auf das Pensum einer vierwöchigen Reha zu kommen,müßte man
bei einem Durchschnitt von 15 Einheiten ,a 20 Min.täglich
ca .11/2 Jahre jede Woche zu einem ambulant niedergelassenen
Physio.Sofern man in seiner Gegend überhaupt jemanden findet.
Und das ist eindeutig zu lange,jeder Tag zählt.
Das haben wir damals, noch zusätzlich an die BFA geschrieben.
Innerhalb von drei Wochen hatten wir unsere Genehmingung ,für
5 Wochen Sobi.
LG
Gruseline
Gaby
Gutes Holz wächst nicht einfach so.
Je stärker der Wind,desto stärker der Baum
Je stärker der Wind,desto stärker der Baum
-
Danny
Hallo Tobi,
für meinen Sohn Thomas wurde letzte Woche die Kur in Salzu bewilligt - unsere Kasse (AOK) hat uns gleich an die BfA verwiesen. Es hat zwar ein paar Wochen gedauert aber es klappte gleich beim ersten Anlauf. Danny hat ja geschrieben, dass sein erster Antrag mit dem Hinweis abgelehnt wurde, dass Salzu kein Vertragshaus der BfA sei - da gibt es anscheinend doch einigen Spielraum für die Sachbearbeiter.
Aber eigentlich wollte ich Dir vorschlagen, dass Du es mal über die BfA probierst falls es bei Deiner KK nicht klappt.
Ich drück Dir die Daumen
Gruß Eva
für meinen Sohn Thomas wurde letzte Woche die Kur in Salzu bewilligt - unsere Kasse (AOK) hat uns gleich an die BfA verwiesen. Es hat zwar ein paar Wochen gedauert aber es klappte gleich beim ersten Anlauf. Danny hat ja geschrieben, dass sein erster Antrag mit dem Hinweis abgelehnt wurde, dass Salzu kein Vertragshaus der BfA sei - da gibt es anscheinend doch einigen Spielraum für die Sachbearbeiter.
Aber eigentlich wollte ich Dir vorschlagen, dass Du es mal über die BfA probierst falls es bei Deiner KK nicht klappt.
Ich drück Dir die Daumen
Gruß Eva
Hallo Eva,
will nun doch hoffen, dass es dann nach dem Widerspruch mit Sobernheim oder Salzungen klappt.
Die KK hatte mich ja seinerzeit an die BfA verwiesen, da mein Mann aber nur 55 Monate (60 Monate muß mindestens eingezahlt sein) eingezahlt hatte, ist die KK zuständig. Mein Mann ist seit der Zeit selbständig und ich arbeite nur auf 400,00 € Basis.
Gruß
Tobi
will nun doch hoffen, dass es dann nach dem Widerspruch mit Sobernheim oder Salzungen klappt.
Die KK hatte mich ja seinerzeit an die BfA verwiesen, da mein Mann aber nur 55 Monate (60 Monate muß mindestens eingezahlt sein) eingezahlt hatte, ist die KK zuständig. Mein Mann ist seit der Zeit selbständig und ich arbeite nur auf 400,00 € Basis.
Gruß
Tobi
Hallo,
habe gestern von der KK die erfreuliche Mitteilung bekommen, dass eine Klinikänderung vorgenommen wurde und die Kur nach Bad Sobernheim genehmigt ist.
Habe mich mit Sobernheim in Verbindung gesetzt, frühester Termin ist Mitte Juni.
Nun taucht ein neues Problem auf. Die KK setzt voraus, dass die Reha innerhalb von sechs Monaten angetreten wird. Die erste Zusage (nach Wyk auf Föhr) war am 6.10.2004.
Bekommen wir da jetzt wieder Schwierigkeiten?
Hallo Danny,
nochmals vielen Dank für deine Hilfe.
Gruß
Tobi
habe gestern von der KK die erfreuliche Mitteilung bekommen, dass eine Klinikänderung vorgenommen wurde und die Kur nach Bad Sobernheim genehmigt ist.
Habe mich mit Sobernheim in Verbindung gesetzt, frühester Termin ist Mitte Juni.
Nun taucht ein neues Problem auf. Die KK setzt voraus, dass die Reha innerhalb von sechs Monaten angetreten wird. Die erste Zusage (nach Wyk auf Föhr) war am 6.10.2004.
Bekommen wir da jetzt wieder Schwierigkeiten?
Hallo Danny,
nochmals vielen Dank für deine Hilfe.
Gruß
Tobi
-
Gast
Hallo Tobi,
herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich für Euch, dass es jetzt dann doch endlich geklappt hat. Zum zeitlichen Rahmen kann ich leider nichts sagen, aber mit gesundem Menschenverstand kann man wohl verstehen, dass es lange Wartezeiten gibt, wenn nur 2 Kliniken in Deutschland auf Skoliosen spezialisiert sind. Hast Du es schon mal in Bad Salzungen probiert?
Ich wünsche Euch alles Gute, vor allem auch sicht- und spürbare Erfolge in und durch die Reha!
Viele Grüße & Fröhliche Weihnachten
*Danny*
herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich für Euch, dass es jetzt dann doch endlich geklappt hat. Zum zeitlichen Rahmen kann ich leider nichts sagen, aber mit gesundem Menschenverstand kann man wohl verstehen, dass es lange Wartezeiten gibt, wenn nur 2 Kliniken in Deutschland auf Skoliosen spezialisiert sind. Hast Du es schon mal in Bad Salzungen probiert?
Ich wünsche Euch alles Gute, vor allem auch sicht- und spürbare Erfolge in und durch die Reha!
Viele Grüße & Fröhliche Weihnachten
*Danny*
Nein, da wird es sehr wahrscheinlich keine Probleme geben. Das regelt Sobernheim mit der Krankenkasse. Darum müsst ihr euch nicht kümmern. Diese 6-monatige Frist ist nichts Neues für Sobi und andere Rehakliniken.Tobi hat geschrieben:Hallo,
habe gestern von der KK die erfreuliche Mitteilung bekommen, dass eine Klinikänderung vorgenommen wurde und die Kur nach Bad Sobernheim genehmigt ist.
Habe mich mit Sobernheim in Verbindung gesetzt, frühester Termin ist Mitte Juni.
Nun taucht ein neues Problem auf. Die KK setzt voraus, dass die Reha innerhalb von sechs Monaten angetreten wird. Die erste Zusage (nach Wyk auf Föhr) war am 6.10.2004.
Bekommen wir da jetzt wieder Schwierigkeiten?


