Bad Salzungen im Februar 2012
Verfasst: Sa, 04.02.2012 - 12:17
Hallo,
ich habe gerade etwas Zeit bis zum Mittag und möchte Euch gerne etwas von meinen ersten Eindrücke schreiben...
Die erste Woche:
Ankunft war am letzten Mittwoch, wie gewöhnlich.
Die Umgebung ist wunderschön, wie wir trotz eisiger Kälte am Donnerstag, bei einer lustig geführten Runde um 19:00 Uhr, mit dem Jugendbetreuer, erfuhren.
Das Städtchen hat eigentlich alles was man braucht, in unmittelbarer Nähe.
Wäre es nicht so eisig kalt, könnte man bestimmt auch seinen Blickwinkel etwas erweitern, aber so laufe,zumindest ich, immer sehr eingemummt und zielgerichtet durch die Gegend.
Soll aber besser werden...
Die Klinik selbst sieht tatsächlich aus wie ein Hotel, ist recht übersichtlich, obwohl man es dennoch schafft auch mal vor der falschen Tür zu sitzen...
Das Zimmer läßt keine Wünsche übrig.I-Net funktioniert. Bad ist klasse (mit dauerhaft, sehr warmen Wasser) und auch die Heizung ballert...
Das Bett ist für mich genau richtig.
Das Essen war bisher auch immer lecker. Am Wochenende haben wir heute festgestellt, gibt es keine Müslipause, was aber nicht schlimm ist, denn Obst ist immer da.
Leider gibt es am Nachmittag kein heißes Wasser für einen Tee. Für ein paar Cent kann man sich zwar aus dem Automaten was holen, aber im Winter und bei dieser Kälte, wäre etwas Warmes für zwischendurch klasse.
In den Therapieräumen ist es öfters wirklich kalt, was ich wohl auch meine momentanen Halsschmerzen zu verdanken habe.Aber ich denke, dass ist unausweichlich, denn es muß nun mal immer wieder gelüftet werden und überhitzen ist auch keine Alternative, da dann der Kreislauf schlapp macht.
Ich gehe aber davon aus, dass wir ab der nächsten Woche, wenn nicht mehr so viel erklärt werden muß,zu genüge ins Schwitzen kommen werden.So lange hänge wir uns immer mal wieder etwas über...
Am ersten Tag finden gleich die Untersuchungen statt.Zuserst Aufnahmegespräch, dann Vermessung und Arztgespräch bzw. Untersuchung. Kann aber auch in umgekehrter Reihenfolge ablaufen...
Vorallem das Arztgespräch war sehr ausführlich, ebenso die nachfolgende Untersuchung.Das fand ich wirklich klasse. Ich weiß nicht, ob sich die Ärztin generell so viel Zeit nimmt,aber das wäre optimal.
Der Plan wurde sehr individuell zugeschnitten und bei Veränderungswünsche kann man jederzeit das Gespräch suchen.
Am darauffolgenden Tag wurde man noch vermessen.
Die Schrothstunden erfolgen zuerst zwei mal täglich, ab der nächsten Woche kommt die Einteilung ( ich bin bei den Symetrischen, was die ganze Angelegenheit deutlich erleichtert...)
Zuersteinmal bekamen wir die Basics erklärt. Wie welche Lagerung erfolgen muß, hierbei wird immer sofort zwischen den einzelnen Patienten unterschieden. Also das ist wirklich bewundernswert..."aha 4-bogig rechts...da nehmen sie mal das Säcken... ins Paket... wo ist die schwache Seite...da raffen sie nun... und überhaupt..."
Was ich gleich mal gar nicht mochte, waren die Reissäckche, denn die kommen immer genau da hin, wo sie mit Sicherheit am meisten drücken...aber heute war es schon besser...
Der Teminplan ist ab Montag, wie schon zuvor von den Mitpatienten angekündigt, recht straff.
Von 8:00 Uhr, bei mir Beginn freies Üben oder Gruppe, bis 16:15 Uhr mit der letzten Gruppe freies Üben.Dazwischen gibt es aber auch Fango und Hydro-Jet und Schulungen, so dass man sich nicht wirklich überfordert.
Für die Einzelnen gibt es auch noch freies Üben spezial. Wobei wir auch schon darauf hingewiesen wurden nicht zu übertreiben...Letztendlich sind die KG-Stunden Therapie und sollten das auch bleiben. Nicht, dass man versucht die Therapie am ganzenTag zu machen...das nimmt ziemlich den Druck.
Auf die Freizeitgestaltung am Abend bin ich noch gespannt.Man meint zwar erstmal, dass da nicht viel läuft, was aber in der Summe überhaupt nicht stimmt. Am zweiten Abend war Führung und in der Parkklinik ein Vortrag, gestern war Klettern und wohl eine Tanzveranstaltung drüben.Dann gibt es noch Ausflüge, etc. Ich denke man muß sich nur einfach kümmern und falls man selbst nicht weiterkommt, kann man den Jugendbetreuer fragen...Die meisten Veranstaltungen sind drüben, weil die Leute dort meist weniger mobil sind, was ja in Ordnung ist.Man muß sich nur überwinden am Abend noch einmal in die Kälte zu gehen...
Wie die Schüler das hier mit dem Lernen machen ist wirklich fraglich, da man tatsächlich genug zu tun hat...Ich habe mich heute selbst überlistet, in dem ich mich mit einem jungen Mädchen (die auch etwas machen sollte, aber sich nicht aufraffen kann)für den Sonntag Mittag verabredet, zum Arbeiten. Mal schauen, ob das was wird...
So und nun ist Essenzeit - ich habe einfach mal meine ersten Eindrücke aufgeschrieben, vollständig ist es sicherlich nicht...wer Fragen hat, gerne her, denn in meinen kleinen Pausen ziehe ich mich gerne mal ans Laptop zurück
ich habe gerade etwas Zeit bis zum Mittag und möchte Euch gerne etwas von meinen ersten Eindrücke schreiben...
Die erste Woche:
Ankunft war am letzten Mittwoch, wie gewöhnlich.
Die Umgebung ist wunderschön, wie wir trotz eisiger Kälte am Donnerstag, bei einer lustig geführten Runde um 19:00 Uhr, mit dem Jugendbetreuer, erfuhren.
Das Städtchen hat eigentlich alles was man braucht, in unmittelbarer Nähe.
Wäre es nicht so eisig kalt, könnte man bestimmt auch seinen Blickwinkel etwas erweitern, aber so laufe,zumindest ich, immer sehr eingemummt und zielgerichtet durch die Gegend.
Soll aber besser werden...
Die Klinik selbst sieht tatsächlich aus wie ein Hotel, ist recht übersichtlich, obwohl man es dennoch schafft auch mal vor der falschen Tür zu sitzen...
Das Zimmer läßt keine Wünsche übrig.I-Net funktioniert. Bad ist klasse (mit dauerhaft, sehr warmen Wasser) und auch die Heizung ballert...
Das Bett ist für mich genau richtig.
Das Essen war bisher auch immer lecker. Am Wochenende haben wir heute festgestellt, gibt es keine Müslipause, was aber nicht schlimm ist, denn Obst ist immer da.
Leider gibt es am Nachmittag kein heißes Wasser für einen Tee. Für ein paar Cent kann man sich zwar aus dem Automaten was holen, aber im Winter und bei dieser Kälte, wäre etwas Warmes für zwischendurch klasse.
In den Therapieräumen ist es öfters wirklich kalt, was ich wohl auch meine momentanen Halsschmerzen zu verdanken habe.Aber ich denke, dass ist unausweichlich, denn es muß nun mal immer wieder gelüftet werden und überhitzen ist auch keine Alternative, da dann der Kreislauf schlapp macht.
Ich gehe aber davon aus, dass wir ab der nächsten Woche, wenn nicht mehr so viel erklärt werden muß,zu genüge ins Schwitzen kommen werden.So lange hänge wir uns immer mal wieder etwas über...
Am ersten Tag finden gleich die Untersuchungen statt.Zuserst Aufnahmegespräch, dann Vermessung und Arztgespräch bzw. Untersuchung. Kann aber auch in umgekehrter Reihenfolge ablaufen...
Vorallem das Arztgespräch war sehr ausführlich, ebenso die nachfolgende Untersuchung.Das fand ich wirklich klasse. Ich weiß nicht, ob sich die Ärztin generell so viel Zeit nimmt,aber das wäre optimal.
Der Plan wurde sehr individuell zugeschnitten und bei Veränderungswünsche kann man jederzeit das Gespräch suchen.
Am darauffolgenden Tag wurde man noch vermessen.
Die Schrothstunden erfolgen zuerst zwei mal täglich, ab der nächsten Woche kommt die Einteilung ( ich bin bei den Symetrischen, was die ganze Angelegenheit deutlich erleichtert...)
Zuersteinmal bekamen wir die Basics erklärt. Wie welche Lagerung erfolgen muß, hierbei wird immer sofort zwischen den einzelnen Patienten unterschieden. Also das ist wirklich bewundernswert..."aha 4-bogig rechts...da nehmen sie mal das Säcken... ins Paket... wo ist die schwache Seite...da raffen sie nun... und überhaupt..."
Was ich gleich mal gar nicht mochte, waren die Reissäckche, denn die kommen immer genau da hin, wo sie mit Sicherheit am meisten drücken...aber heute war es schon besser...
Der Teminplan ist ab Montag, wie schon zuvor von den Mitpatienten angekündigt, recht straff.
Von 8:00 Uhr, bei mir Beginn freies Üben oder Gruppe, bis 16:15 Uhr mit der letzten Gruppe freies Üben.Dazwischen gibt es aber auch Fango und Hydro-Jet und Schulungen, so dass man sich nicht wirklich überfordert.
Für die Einzelnen gibt es auch noch freies Üben spezial. Wobei wir auch schon darauf hingewiesen wurden nicht zu übertreiben...Letztendlich sind die KG-Stunden Therapie und sollten das auch bleiben. Nicht, dass man versucht die Therapie am ganzenTag zu machen...das nimmt ziemlich den Druck.
Auf die Freizeitgestaltung am Abend bin ich noch gespannt.Man meint zwar erstmal, dass da nicht viel läuft, was aber in der Summe überhaupt nicht stimmt. Am zweiten Abend war Führung und in der Parkklinik ein Vortrag, gestern war Klettern und wohl eine Tanzveranstaltung drüben.Dann gibt es noch Ausflüge, etc. Ich denke man muß sich nur einfach kümmern und falls man selbst nicht weiterkommt, kann man den Jugendbetreuer fragen...Die meisten Veranstaltungen sind drüben, weil die Leute dort meist weniger mobil sind, was ja in Ordnung ist.Man muß sich nur überwinden am Abend noch einmal in die Kälte zu gehen...
Wie die Schüler das hier mit dem Lernen machen ist wirklich fraglich, da man tatsächlich genug zu tun hat...Ich habe mich heute selbst überlistet, in dem ich mich mit einem jungen Mädchen (die auch etwas machen sollte, aber sich nicht aufraffen kann)für den Sonntag Mittag verabredet, zum Arbeiten. Mal schauen, ob das was wird...
So und nun ist Essenzeit - ich habe einfach mal meine ersten Eindrücke aufgeschrieben, vollständig ist es sicherlich nicht...wer Fragen hat, gerne her, denn in meinen kleinen Pausen ziehe ich mich gerne mal ans Laptop zurück


