Zurück aus meiner 7. Reha in Bad Sobernheim

Fragen und Antworten zu den SCHROTH-Rehabilitationszentren für Wirbelsäulendeformitäten
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

minimine hat geschrieben:mit den "normalen" Mobilisationstechniken hat das nichts zu tun. Es geht vielmehr um spezifische Mobilisation.
Genau das ist wohl der richtige Ausdruck und grenzt deutlich von der Mobilisation ab, die meistens gemeint ist, wenn User hier zum ersten Mal schreiben.
Ist dann klar und ich werde das zukünftig wohl konkreter in den Antworten formulieren müssen.
Sloopy hat geschrieben:Viel Mobilisation vor bzw. zwischen den Übungen, Stabilisation während der Übungen
.
Diese spezifische Mobilisation in der intensiven Form kenne ich aus BaSa 2005 nicht, ich frage mich, ob die Therapeuten das nicht kannten oder ob es, wie Du sagst, wirklich "verpönt" war.
Thomas hat geschrieben:Für Kyphosen sieht das zum Beispiel so aus, dass man meist einmal zur Gruppenstunde entweder eine blaue Rolle oder ein mit Reissäckchen gefüllte Handtuchrolle unter den Kyphosescheitel legen mus und dann in Rückenlage mehrmals 10 Atemzüge in dieser Lage machen muss. Das zieht ganz schön mit der Zeit.
Kenne ich auch nicht, hört sich aber sehr gut an.

Gruss
Klaus
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Thomas hat geschrieben:Ja, aber wie ich es verstanden habe hat man früher vor/nach jedem Atemzug geräkelt. Das macht man nicht mehr, man räkelt nur noch ein mal vor jedem Zyklus (Durchgang).
Nein, das ist früher nur so angesagt worden, gemacht haben wir das noch nie, sonst hätten wir nach dem Räkeln ja nicht mehr in die Atemstellen atmen können.
Die sind halt nur ein bisschen langsam und stehen schon mal ein paar Jahrzehnte auf dem Schlauch. Und wenn sie es dann auch kappiert haben, wird es einem als bahnbrechende Neuerung verkauft. :rolleyes:
minimine
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Beitrag von minimine »

Klaus hat geschrieben:Diese spezifische Mobilisation in der intensiven Form kenne ich aus BaSa 2005 nicht, ich frage mich, ob die Therapeuten das nicht kannten oder ob es, wie Du sagst, wirklich "verpönt" war.
Ich denke "damals" war das wohl wirklich noch verpönt. 2005 war ich ja zum ersten mal in Sobernheim und da wurde auch keine Mobilisation, zumindest in diesem Ausmaß gemacht.

LG
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Beitrag von sloopy »

Klaus hat geschrieben:Diese spezifische Mobilisation in der intensiven Form kenne ich aus BaSa 2005 nicht, ich frage mich, ob die Therapeuten das nicht kannten oder ob es, wie Du sagst, wirklich "verpönt" war.
Wie es 2005 war kann ich dir nicht sagen, 2003 gab es diese Übungen jedenfalls auch in Sobernheim noch nicht. Noch viel früher (zu Frau Lehnerts Zeiten) war jegliche Art der Mobilisation Gift, weil man dadurch der Wirbelsäule nicht nur die Chance gibt, sich aufzurichten, sondern auch sich weiter zu verschlechtert- Frau Lehnert selber sprach immer von "einsteinen".

LG, sloopy
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Beitrag von Klaus »

sloopy hat geschrieben:Noch viel früher (zu Frau Lehnerts Zeiten) war jegliche Art der Mobilisation Gift, weil man dadurch der Wirbelsäule nicht nur die Chance gibt, sich aufzurichten, sondern auch sich weiter zu verschlechtert-
Na ja, deswegen wohl auch die generelle Ablehnung von Fitnesstraining, ohne Unterscheidung zwischen Skoliose und Hyperkyphose.

Ich trainiere ja beim Rückenstrecker in der Bewegung durchaus in die Hyperkyphose hinein, aber deutlich kürzer, als aus der Hyperkyphose heraus. Ist auch eine Art von Mobilisation, wo die Stabilisation aber immer die Priorität hat.

Gruss
Klaus
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Klaus hat geschrieben:
sloopy hat geschrieben:Noch viel früher (zu Frau Lehnerts Zeiten) war jegliche Art der Mobilisation Gift, weil man dadurch der Wirbelsäule nicht nur die Chance gibt, sich aufzurichten, sondern auch sich weiter zu verschlechtert-
Na ja, deswegen wohl auch die generelle Ablehnung von Fitnesstraining, ohne Unterscheidung zwischen Skoliose und Hyperkyphose.
Bei Kyphose gab es schon immer mobilisierende Übungen, wie z.B. das Federn.
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