hilfe, muss zur op?!

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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julii
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hilfe, muss zur op?!

Beitrag von julii »

hi an alle!

bin neu hier und denke, dass ne kleine vorgeschichte meinerseits erstmal nötig wäre.
also bin 16 jahre alt und bin seit 5-6 jahren wegen skoliose in behandlung. anfangs war nur krankengymnastik nötig und dann mit 12 jahren kam dann das korsett für 2-3 jahre(ich habe es gehasst!!!).
zum glück ging das aber auch vorbei und seitdem hat sich meine wirbelsäule von 30° im lenden- und halsbereich nicht weiter verändert! eigentlich klingt das sehr erfreulich und ich war, genau wie der arzt, der ansicht, dass ich bei meinem letzten besuch die behandlung erstmal abschließen könnte. so bin ich dann gut gelaunt in das sprechzimmer rein und da begrüßte mich ein anderer arzt(ok ist nicht so schlimm :-)!)der betrachtete sich dann aber das röntgenbild und meinte, dass sich die verkrümmung der halswirbelsäule auf 45° verschlechtert hat! ich dachte, ich steh' im wald! er sagte, dass ich wahrscheinlich seit geburt einen missgebildeten wirbel habe und man das schon vor jahren hätte erkennen müssen! man hätte das schon operieren können und dann wäre es niemlas zur skoliose gekommen! ich finde das unfassbar, alles scheint in ordnung und plötzlich das! ich muss nun im oktober wieder hin, wo er mir wahrscheinlich den op termin verkünden wird:-( ich hab jetzt schon schreckliche angst! deshalb mal ein paar fragen!
wie lange muss ich im krankenhaus bleiben, bzw. wann kann ich wieder in die schule, muss ja schließlich dann mein abi machen!?
hat jemand ne ahnung, was die bei mir dann machen könnten mit diesem wirbel?
muss ich nach der op etwa wieder ein korsett oder ähnliches tragen?

bitte beantwortet mir diese fragen, würde mir wirklich sehr helfen!!

danke schon mal!!
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Du wirst mit größter Wahrscheinlichkiet gar keine OP brauchen. Wenn Du eine Wirbelsfehlbildung hast und jetzt mit 16 erst 45 Grad, dann scheint das noch nicht mal eine Skoliose zu sein, die stark progredient ist.

Was ich machen würde: Reha für eine Kur in Bad Sobernheim beantragen und Dir wieder ein Korsett besorgen, was Du zumindest nachts trägst.
cathi
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Beitrag von cathi »

hallo!
ich glaube auch nicht, dass du eine op brauchst!!
das einziege was du brauchst in deinem alter ist ein guter orthopäde davon gibt's nicht viele!!!!!! (leider!! :nein: ) guck dich hier im forum um und ließ dann wirst du feststellen das es eigentlich nur ein vernünftiges team gibt!! dr.hoffmann als orthopäde in leonberg und herr rahmouni als korsetttechniker!!!!!!!!!!!!!!! und eine reha würde dir bestimmt helfen da gebe ich bzebra recht!!!!!
bis dann cathi
julii
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Beitrag von julii »

ok erstmal danke für eure antworten! das macht mir auf jeden fall hoffnung ;D
hab mich auch vorher schon ein bissel durchgeklickt und immer wieder die zwei namen gelesen! ich hab die vorher noch nie gehört. wieso sind die denn so bekannt? wo liegt eigentlich leonberg? immerhin muss man ja da erstmal hinkommen!wohne in sachsen-anhalt...
ihr habt schon recht mit den ärzten, aber was soll man da machen, man muss ihnen ja vertrauen, sonst hätte das erst gar keinen sinn, wenn man von anfang an nicht glaubt, was sie sagen.
naja, werde mir das mal mit der kur überlegen, was bringt sowas denn?

bis dene! :)
Fine
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Beitrag von Fine »

Hallo Julii,

die beiden sind deshalb so bekannt und beliebt (zumindest hier im Forum), da Erstens Dr. Hoffmann ein sehr sehr guter Facharzt ist und wirklich AHNUNG hat von dem was er sagt. Ich selsbt war noch nie bei ihm, aber hab bis jetzt 100% positives über ihn gelesen/ gehört.
Und Rahmouni ist DER Korsettbauer überhaupt. Es gibt sooooo viele Korsettbauer hier in Deutschland, aber Rahmouni ist einer von wenigen, bei dem man super Korsette bekommt und sich eine weite Reise dafür lohnt.
Die beiden zusammen wissen was sie tun, da bist du in den besten Händen!

Leonberg ist bei Stuttgart. Es ist nicht unebdingt der nächste Weg für dich, schon klar.
Aber ich wohne in Sachsen und bin auch 560 km gefahren, nur um ein Korsett von Rahmouni zu bekommen.
Ich denke, das würden deine Eltern verstehen, und die würden den Fahrtweg bestimmt auch auf sich nehmen, schließlich geht es bei dir darum, eine OP zu verhindern!

Und zu der Sache mit der Kur: eine Kur würde dir wahnsinnig viel bringen, vor allem in Verbindung mit einem Korsett. Nach der Kur bist du gerader, oft ein bisschen größer, du hast ein besseres Körpergfühl für dich und deinen Rücken und weißt wie du am besten den Rippenbuckel verstecken kannst. Eine Kur ist da echt prima. Ich fahre dieses Jahr schon das vierte mal hin, weil es echt was bringt!

LG Fine
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julii
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Beitrag von julii »

hallöchen fine!

danke erstmal für deine antwort. ich denke, obwohl die ärzte das bei mir zu spät erkannt haben, werde ich trotzdem weiter in halle in behandlung bleiben. wegen der kur... da muss man sich doch bestimmt bei der krankenkasse informieren wann und wo so was möglich ist? wie lange geht denn so eine kur? ich wüsste nämlich nicht, wo ich drei oder vier freie wochen hernehmen sollte :(
wie war das denn bei dir?

sbb! ciao und lg julii!
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Charp
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Beitrag von Charp »

Hallo Julii,

tatsächlich 45° in der Halswirbelsäule?? Und dann noch ein Bogen in der Lendenwirbelsäule- wie sieht denn deine Brustwirbelsäule aus? *neugierig*

Eine Reha solltest Du nur in Bad Sobernheim oder in Bad Salzungen machen. Ich nehme an, Du gehst noch zur Schule? Dann wirst Du in der Regel einen Reha-Termin kriegen, der in Deinen Schulferien liegt, so dass Du sowenig Unterricht wie möglich verpasst. Zusätzlich kannst Du während der Reha noch Unterichtsstunden besuchen (ob das soviel bringt, weiß ich aber nicht).

Entweder ist für Dich die Krankenkasse oder die Rentenversicherung (früher "Bfa", jetzt Deutsche Rentenversicherung Bund) zuständig als sog. Kostenträger. Wenn das über die Rentenversicherung deiner Eltern läuft, ist das eine sog. Kinderrehabilitation. Wer für Dich zuständig ist, kannst Du/Deine Eltern eigentlich bei der Rentenversicherung oder der Krankenkasse erfragen. Bei privat krankenversicherten ist das alles etwas komplizierter, da steige ich nicht so durch. Aber für Kinder unter 18 ist es doch in der Regel die Rentenversicherung der Eltern...

Wenn Du nicht weißt, wo du die 3-4 Wochen (eher 4 oder mehr) für eine Reha hernehmen sollst, frage ich mich aber auch, wie Du Zeit für eine so aufwendige OP hernehmen willst, da kannst Du anschließend auch nicht gleich wieder aufstehen und herumspringen. :nein:

Also, ein gutes Korsett und eine Reha, wie BZebra schon schrieb... Wenn Dr. Hoffmann und Rahmouni zu weit weg sind für Dich, käme für das Korsett auch noch Klaus Nahr in Berlin in Frage. Guck mal hier:
viewtopic.php?t=3089
Ganz oben steht Klaus Nahr bei Orthopädische Werkstatt.

Liebe Grüße,
Charp
julii
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Beitrag von julii »

hi charp...

danke für deine infos! tja wie soll ich dir meine brustwirbelsäule beschreiben*g*? die ganzen fachbegriffe weis ich nicht, hab insgesamt ne doppelte skoliose!
werde mir das mit der kur noch mal überlegen, da ich für sommerferien schon urlaub geplant habe (ok gesundheit geht eigentlich vor, aber das kann ich echt nicht stornieren) und nächstes schuljahr muss ich fit sein wegen abi... da wären dann maximal noch zwei - drei wochen teils in den winterferien für die op! ....falls es überhaupt so weit kommt :rolleyes:

wenn ich noch fragen hab, werde ich mich melden..

ciao!!!
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Charp
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Beitrag von Charp »

Hallo Julii,
und nächstes schuljahr muss ich fit sein wegen abi... da wären dann maximal noch zwei - drei wochen teils in den winterferien für die op! ....falls es überhaupt so weit kommt
Vielleicht solltest Du Dich nochmal über die Schwere einer solchen OP und die Zeit, die zur Erholung etc. nötig ist, informieren... Das geht nicht in zwei, drei Wochen...

Und:
Kein schweres Heben und Tragen für 6 Monate (nach OP); max. 5 kg
Kein Sport in den ersten 6 Monaten, außer Rückenschwimmen oder MTT (medizinische Trainingstherapie)

Keine Extremsportarten, sowie Kontaktsportarten im ersten Jahr
Keine Sportarten mit Fallgefahr (Fahrradfahren usw.) im ersten Jahr

usw.

Les mal auf der Seite vom Skoliose-OP-Forum ein paar Erfahrungsberichte.

Hier ist der von einem Mädel (Bea), sie wurde am 25.1. aufgenommen und konnte schon am 1.3. entlassen werden, das ist wohl ganz gut, kommt natürlich drauf an, wie kompliziert das ist (bei ihr war ne sog. Halo nötig):
http://forum.skoliose-op.info/phpBB2/vi ... php?t=1030
Und die Neustädter haben viiiiel kürzere Krankenhauszeiten als andere Kliniken..

Dieses Mädel hier wurde am 20.2. operiert und war nach drei Wochen wieder daheim, konnte aber natürlich noch nicht lange sitzen etc. wegen den Schmerzen, obwohl die OP sehr gut gelaufen war:
http://forum.skoliose-op.info/phpBB2/vi ... .php?t=929


Liebe Grüße und informiere Dich oder rede am besten mal mit Leuten, die das hinter sich gebracht haben...

Charp
Fine
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Beitrag von Fine »

Hallo Julii,

wollte mich eigentlich eher zurückhalten und dir das nicht schreiben, aber:

Ich wäre vor 3 Jahren froh gewesen, wenn mir jemand in den Ar*** getretten hätte und mich zur Kur überredet hätte, aber nix war! Falsche Korsettbehandlung. Kur erst gemacht als es eh schon zu spät war und weißt du wo ich dann hinmusste???
ZUR OP!!!
Und die ging auch noch schief! Ich hatte nach der OP gelähmte Beine und musste 2 Monate im krankenhaus rumliegen, konnte weder stehen noch laufen, und nach den 2 Monaten Krankenhaus ging es nicht etwa nach Hause, nein da war erstmal 5 Monate Reha angesagt, um wieder laufen zu lernen.

Ich weiß, dass ich eher ein seltener Fall bin wo sowas bei der OP passiert ist, aber wie du siehst, kann es passieren.

Vielleicht verstehst du mich jetzt! Ich kann einfach nur den Kopf schütteln wie leichtfertig manche damit umgehen "Ach, mal gucken ob ich ne Kur mache. Wenns nicht klappt, geh ich eben zur OP..." Das ist so leichtfertig, glaubs mir!

Mein Beitrag soll nicht bösartig sein oder so, aber ich will dir mal die Augen öffnen, Julii!
Wer weiß wie es dir in 20 Jahren geht, wenn du operiert bist!?
Bitte halt dir das mal vor Augen. Wenn wirklich nichts mehr geht, kannst du immernoch die OP wählen. Dieser Weg steht dir immer offen!

Sei mir echt nicht böse, wollte das nur mal loswerden!

LG Fine
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Beitrag von julii »

hey...

tut mir echt leid, wenn ich euch irgendwie angegriffen hab oder so! ich habe mir auch ein paar beiträge durchgelesen, unter anderem auch einen, wo es hieß, dass diejenige nach drei wochen wieder in die schule ist...also ich hab mich halt nur darauf bezogen!
werde mir das alles nochmal durch den kopf gehen lassen!
lg julii!!!
Fine
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Beitrag von Fine »

Hallo Julii,

du hast hier niemanden angegriffen...
Ich hab dir schließlich auch auf "harte" Art meine Meinung gesagt und hab in der Hinsicht diesmal auch kein Blatt vor den Mund genommen...

Und egal wie manche Beiträge geschrieben sind, denk immer dran: Die, die dir schreiben, wollen dir bloß helfen!

Und ich meine bloß, dass so eine OP nicht leichtfertig und innerhalb von (übertrieben) 10 Minuten entschieden werden soll.
Sowas muss gut durchdacht sein!
Denn egal, wieviele positive Berichte man von OP's liest, hat jede OP Risiken. Und wenns einen dann selber trifft, denkt man ganz plötzlich anders drüber.

Es gibt für dich noch viele Gründe, die (meiner meinung nach) gegen eine OP sprechen. Ich bin kein Arzt, denke aber, dass du noch reelle Chancen mit Korsett + Schroth Therapie hast.
Aber wie gesagt, das sollte ein guter Arzt bei dir entscheiden. So denke ich bloß drüber, und meine Meinung ist da eher unbedeutend.
Klar, du wirst vielleicht keine 0° Wirbelsäule mehr bekommen, aber die hat niemand!

Wie gesagt, keiner will dich hier angreifen, sondern nur helfen.
Und klar, ich würde das vielleicht auch nicht gleich glauben wenn mir "irgendwelche Leute" aus dem Internet, die man ja gar nicht kennt, was erzählen. Deswegen ja auch den Tipp mit dem zum Arzt gehen ;-)

Julii glaub mir, ich wünsch mir für dich, dass du es schaffst eine OP zu umgehen.
Aber es liegt in deiner Hand (und eben noch in der deiner Eltern).

Viel Glück!
Liebe Grüße, Fine
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Beitrag von julii »

hi...

mein problem bei der ganzen sache ist, dass ich halt einfach daran zweifle, dass man nur mit korsett und schroth-therapie diese verschlechterung bei mir aufhalten kann. normalerweise wird die krümmung ja nicht schlimmer, wenn ich nicht mehr wachse und das bin ich ja auch seit zwei jahren nicht mehr. trotzdem hat sich die halswirbelsäule verschlechtert, was soll man denn gegen so einen missgebildeten wirbel machen, der im prinzip nur zur hälfte vorhanden ist? deswegen denke ich, dass die op auf mich zukommt.

es ist ja nicht so, dass ich die unbedingt will, ganz im gegenteil - ich hab furchtbare angst. nicht nur vor der op, sondern ganz allgemein vor dem krankenhaus, ich war da (glücklicherweise) nur immer zum besuch!

ich hoffe, ich habe mich diesmal richtig ausgedrückt und ihr versteht meine sichtweise!

ciao!!
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

julii hat geschrieben:mein problem bei der ganzen sache ist, dass ich halt einfach daran zweifle, dass man nur mit korsett und schroth-therapie diese verschlechterung bei mir aufhalten kann. normalerweise wird die krümmung ja nicht schlimmer, wenn ich nicht mehr wachse und das bin ich ja auch seit zwei jahren nicht mehr. trotzdem hat sich die halswirbelsäule verschlechtert, was soll man denn gegen so einen missgebildeten wirbel machen, der im prinzip nur zur hälfte vorhanden ist? deswegen denke ich, dass die op auf mich zukommt.
Du solltest dich erst mal informieren. Lese Dir die empfohlene Literatur durch, schau mal in unser Basiswissen rein usw.

Was Du da alles schreibst, geht allein schon anatomisch nicht. Es kann sich kein Bogen alleine verschlechtern und einen 45 Grad Bogen in der Halswirbelsäule zu haben würde bedeuten dass die darunter liegenden Hauptkrümmungen in der Größenordnung von 90 Grad liegen müssten.
Deine Informationen scheinen vorne und hinten nicht zu stimmen.

Wenn das ein Hauptkrümmungsbogen wäre, in der HWS, wie sah denn dann Dein Korsett aus, mit ner Halskrause oder ähnlichem dran?

Gegen den Halbwirbel muss man auch nichts machen, denn er macht nichts, er ist einfach nur wie er Dein ganzes Leben lang da war.

Ein Röntgenbild ist eine Momentaufnahme. Es sind schon Unterschiede von 25 Grad innerhalb eines Tages beim gleichen Patienten festgestellt wurden. Es kann genausogut sein, dass Du das eine mal einfach nur schiefer gestanden hast als das andere mal bzw. umgekehrt.

Solange Du nicht mit irgendwelchen neurologischen Befunden kommst und nur mit einem "läppischen" Halbwirbel der schon immer da war, bist Du in keiner Weise irgendwie besoders als dass die normal gültigen Regeln auf Dich nicht zutreffen würden.
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