HILFE!!!!Kasse bewilligt OP nicht ! SOS
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sterngucker
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HILFE!!!!Kasse bewilligt OP nicht ! SOS
Hallo an alle!
Wir kommen aus Österreich und haben einen Optermin für meine Tochter am 8.12. in Neustadt. Nachdem uns die Krankenkasse fix zugesagt hatte,dass die Kostenübernaheme kein Problem sei bekam ich jetzt am 25.11. die schriftliche Absage dass sie nichts bezahlen mit der Begründung diese Op könnte man auch in Österreich durchführen lassen. Ich bin am Verzweifeln.Wir haben alle Voruntersuchungen inklusive 2 Eigenblutspenden machen lassen und jetzt das! Alles andere ist auch schon arrangiert.Außerdem hat sich meine Tochter mental darauf vorbereitet und will die Op jetzt ,außerdem hat sie schon starke Schmerzen und auch Probleme mit der Atmung Sie hat BWS 80° Cobb. Was soll ich bloß machen .Ich kann dieOp doch nicht verschieben , dann war alles umsonst und was ist mit der psychischen und phsischen Situation meiner Tochter. Die nochmalige Intervention bei der Kasse hat nichts geholfen.STURE Nichtswissende BEAMTE denen nicht klar ist worum es hier geht. Ich dachte es gibt sowas wie ein EU Recht nachdem man sich überall inerhalb der Eu operieren lassen kann. Die Kasse meinte es gibt keine Verrechnungsmöglichkeit zwischen Österreich und Deutschland.
Bitte wer weiß Rat und Hilfe!!!!!!!
Wir kommen aus Österreich und haben einen Optermin für meine Tochter am 8.12. in Neustadt. Nachdem uns die Krankenkasse fix zugesagt hatte,dass die Kostenübernaheme kein Problem sei bekam ich jetzt am 25.11. die schriftliche Absage dass sie nichts bezahlen mit der Begründung diese Op könnte man auch in Österreich durchführen lassen. Ich bin am Verzweifeln.Wir haben alle Voruntersuchungen inklusive 2 Eigenblutspenden machen lassen und jetzt das! Alles andere ist auch schon arrangiert.Außerdem hat sich meine Tochter mental darauf vorbereitet und will die Op jetzt ,außerdem hat sie schon starke Schmerzen und auch Probleme mit der Atmung Sie hat BWS 80° Cobb. Was soll ich bloß machen .Ich kann dieOp doch nicht verschieben , dann war alles umsonst und was ist mit der psychischen und phsischen Situation meiner Tochter. Die nochmalige Intervention bei der Kasse hat nichts geholfen.STURE Nichtswissende BEAMTE denen nicht klar ist worum es hier geht. Ich dachte es gibt sowas wie ein EU Recht nachdem man sich überall inerhalb der Eu operieren lassen kann. Die Kasse meinte es gibt keine Verrechnungsmöglichkeit zwischen Österreich und Deutschland.
Bitte wer weiß Rat und Hilfe!!!!!!!
- Toni
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Hallo Sterngucker
Das ist eine absolut prekäre Situation.
Habt Ihr Euch in Stolzalpe und/oder Innsbruck genau informiert, welche Wartezeit, OP-Methode, Implantat usw.... dort gemacht werden würde?
Habt Ihr Qualitätsberichte von Stolzalpe und Innsbruck aus dem Bereich Skoliosen-OP´s? ( Anzahl dieser OP´s pro Jahr, Erfolgsquote, durchschnittl. Klinikaufenthaltszeit pro Skoliosen-OP-Patient, usw... ihr braucht SOFORT alle diese Daten!!!
Welche OP-Methode, welches Implantat ist in Neustadt für Deine Tochter vorgesehen? HZI oder MPDS?
Warum bezeichnest Du die Zusage als fix?
Gibt es Zeugen für die Zusage?
Ihr hättet doch NIEMALS das ganze Vorbereitungsprocedere inkl. Eigenblutspenden angeleiert OHNE diese "fixe" Zusage?
Ich kann Euch eigentlich nur Empfehlen SOFORT einen guten Rechtsanwalt zu nehmen und auf der Basis der unten angeführen EUGH-Urteile die OP in Neustadt durchzusetzen.
Ich versuche Euch zu helfen. Bin nicht schlecht im Formulieren von Einspruchsschreiben und konnte schon einiges bewirken.
Gruß Toni
Das ist eine absolut prekäre Situation.
Habt Ihr Euch in Stolzalpe und/oder Innsbruck genau informiert, welche Wartezeit, OP-Methode, Implantat usw.... dort gemacht werden würde?
Habt Ihr Qualitätsberichte von Stolzalpe und Innsbruck aus dem Bereich Skoliosen-OP´s? ( Anzahl dieser OP´s pro Jahr, Erfolgsquote, durchschnittl. Klinikaufenthaltszeit pro Skoliosen-OP-Patient, usw... ihr braucht SOFORT alle diese Daten!!!
Welche OP-Methode, welches Implantat ist in Neustadt für Deine Tochter vorgesehen? HZI oder MPDS?
Warum bezeichnest Du die Zusage als fix?
Hattest Du das schriftlich?Nachdem uns die Krankenkasse fix zugesagt hatte,dass die Kostenübernaheme kein Problem sei
Gibt es Zeugen für die Zusage?
Ihr hättet doch NIEMALS das ganze Vorbereitungsprocedere inkl. Eigenblutspenden angeleiert OHNE diese "fixe" Zusage?
Ich kann Euch eigentlich nur Empfehlen SOFORT einen guten Rechtsanwalt zu nehmen und auf der Basis der unten angeführen EUGH-Urteile die OP in Neustadt durchzusetzen.
Kannst Du bitte mir den Orginal-Wortlaut des schriftlichen Ablehnungsschreibens zukommen lassen?EuGH-Urteil zur Inanspruchnahme ambulanter und stationärer Behandlungsleistungen im EU-Ausland
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 13. Mai 2003 zwei Fälle entschieden, in denen es um die Inanspruchnahme ambulanter und stationärer medizinischer Behandlungsleistungen im EU-Ausland ging (Rechtssache C-385/99).
Das Urteil kommt zu folgenden zentralen Ergebnissen:
1. Das Erfordernis der vorherigen Genehmigung der Kostenübernahme bei Inanspruchnahme ambulanter medizinischer Versorgung im EU-Ausland verstößt gegen den Grundsatz des freien Dienstleistungsverkehrs und kann auch nicht aus anderen Gründen gerechtfertigt werden. Künftig ist damit die Inanspruchnahme einer ambulanten ärztlichen Behandlung im EU-Ausland gegen Kostenerstattung (nach nationalen Kostensätzen) ohne vorherige Genehmigung auch durch GKV-Pflichtversicherte möglich.
2. Im Fall der Inanspruchnahme stationärer Behandlung sieht der EuGH demgegenüber das Erfordernis einer vorherigen Genehmigung unter bestimmten Voraussetzungen als gerechtfertigt an. Gleichwohl erleichtert der Gerichtshof durch weitere Klärung des Begriffs „rechtzeitig“ die Kostenerstattung bei Inanspruchnahme einer Krankenhausbehandlung im EU-Ausland ohne vorherige Genehmigung, falls im Mitgliedstaat des Versicherten Wartelisten eine Behandlung verzögern oder gar völlig verhindern.
Ich versuche Euch zu helfen. Bin nicht schlecht im Formulieren von Einspruchsschreiben und konnte schon einiges bewirken.
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
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sterngucker
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Hallo Toni.
Vielen Dank für deine rasche Antwort.
Nun will ich deine Fragen beantworten.Wir waren schon vor einem Jahr auf der Stolzalpe und ließen einen Befund erstellen.Dort wurden wir aber weder über die Operationsmethode noch über Korrekturergebnisse informiert.Auch die Frage nach den Fallzahlen blieb unbeantwortet, es hieß nur sie haben das als erste Klinik in Österreich seinerzeit vor x Jahren durchgeführt und mit dem brüstet man sich heute noch. Auf all unsere Fragen kam nur die Antwort, das könne man alles nicht vorhersagen, man wird das nachher erst sehen was möglich war.Vorher-Nachher Fotos oder Kontakt zu bereits operierten gäbe es auch nicht. Also auf gut österreichisch " schau mal mal".
Also die Beratung war unterm Hund.Der Arzt meinte mit so hochgradigen Skoliosen wie 80° Cobb habe man kaum zu tun. In Innsbruck waren wir nicht. Ich bin dann glücklicherweise aufs SIF und Stonis Forum gestoßen und habe mich dort informiert.Wir waren dann bei Dr.Hoffmann und Prof Halm in Stuttgart und dort war alles ganz anders.Die beiden haben wirklich Ahnung und Kompetenz.Wir haben mit Prof.Halm gleich eine OP durchgesprochen und beide Ärzte meinten die Kostenübernahme sei kein Problem innerhalb der Eu. Nun zum Kassenproblem:
Also schriftliche Zusage hatte ich keine sondern nur eine mündliche auch habe ich keine Zeugen.Der Chefarzt in Graz sagte mir mündlich die Bewilligung zu ,wenn ich noch Atteste bringe.Das habe ich dann gemacht und plötzlich wurden alle Unterlagen an eine höhere chefärztliche Stelle nach Wien geschickt .Die ließen sich einen Monat Zeit und haben dann abgelehnt. In einem Telefonat sagte man mir, dass man mit Deutschland nicht direkt verrechnen kann, dort gebe es ein anderes Abrechnungsschema .Aber sie könnten mir kulanterweise nachdem ich die Rechnung selber begleiche 134.96 € pro Tag rückvergüten. Großzügig!
Es bleiben noch genau 10 Tage bis zur Op also mit Rechtsanwalt und Einspruch wird es zu knapp. Ich brauche eine rasche Entscheidung .
Selbst bezahlen und anschließend zurück fordern wird wohl auch nicht funktionieren.Wenn schon mal alles beglichen ist wird sich die Kasse gar nicht mehr erweichen lassen auch nur 1 Cent zurückzuzahlen. Außerdem kostet die Op viel zu viel ,das Geld habe ich nicht.
Also was tun.? Liebe Grüße Sterngucker
Vielen Dank für deine rasche Antwort.
Nun will ich deine Fragen beantworten.Wir waren schon vor einem Jahr auf der Stolzalpe und ließen einen Befund erstellen.Dort wurden wir aber weder über die Operationsmethode noch über Korrekturergebnisse informiert.Auch die Frage nach den Fallzahlen blieb unbeantwortet, es hieß nur sie haben das als erste Klinik in Österreich seinerzeit vor x Jahren durchgeführt und mit dem brüstet man sich heute noch. Auf all unsere Fragen kam nur die Antwort, das könne man alles nicht vorhersagen, man wird das nachher erst sehen was möglich war.Vorher-Nachher Fotos oder Kontakt zu bereits operierten gäbe es auch nicht. Also auf gut österreichisch " schau mal mal".
Also die Beratung war unterm Hund.Der Arzt meinte mit so hochgradigen Skoliosen wie 80° Cobb habe man kaum zu tun. In Innsbruck waren wir nicht. Ich bin dann glücklicherweise aufs SIF und Stonis Forum gestoßen und habe mich dort informiert.Wir waren dann bei Dr.Hoffmann und Prof Halm in Stuttgart und dort war alles ganz anders.Die beiden haben wirklich Ahnung und Kompetenz.Wir haben mit Prof.Halm gleich eine OP durchgesprochen und beide Ärzte meinten die Kostenübernahme sei kein Problem innerhalb der Eu. Nun zum Kassenproblem:
Also schriftliche Zusage hatte ich keine sondern nur eine mündliche auch habe ich keine Zeugen.Der Chefarzt in Graz sagte mir mündlich die Bewilligung zu ,wenn ich noch Atteste bringe.Das habe ich dann gemacht und plötzlich wurden alle Unterlagen an eine höhere chefärztliche Stelle nach Wien geschickt .Die ließen sich einen Monat Zeit und haben dann abgelehnt. In einem Telefonat sagte man mir, dass man mit Deutschland nicht direkt verrechnen kann, dort gebe es ein anderes Abrechnungsschema .Aber sie könnten mir kulanterweise nachdem ich die Rechnung selber begleiche 134.96 € pro Tag rückvergüten. Großzügig!
Es bleiben noch genau 10 Tage bis zur Op also mit Rechtsanwalt und Einspruch wird es zu knapp. Ich brauche eine rasche Entscheidung .
Selbst bezahlen und anschließend zurück fordern wird wohl auch nicht funktionieren.Wenn schon mal alles beglichen ist wird sich die Kasse gar nicht mehr erweichen lassen auch nur 1 Cent zurückzuzahlen. Außerdem kostet die Op viel zu viel ,das Geld habe ich nicht.
Also was tun.? Liebe Grüße Sterngucker
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ramona13
hatte das gleich problem
liebe familie aus österreich, ich weiß, wie sie sich jetzt fühlen, ich hatte genau das gleiche problem,
mein glück, ich lebe in berlin und innerhalb deutschland gibt es freie ärzte und krankenhauswahl, was bestimmt auch bald geändert wird,
mir hat das bluttaxi sehr geholfen, die mit der krankenkasse verhandelt hat und zwar bleibt ihnen aufgrund der kürze der zeit nur noch eins:
die bildzeitung (ich weiß nicht, wie die bildzeitung bei ihnen heißt)
bei mir hat schon die drohung gereicht und einen tag vor der einweisung bekam ich das o.k. meiner krankenkasse, sie haben auf einmal alles bezahlt,
vielleicht klappt es und scheuen sie sich nicht wirklich zu einer boulevardzeitung zu gehen oder beim fernsehsender anzurufen,
welche krankenkasse möchte denn schon headlines lesen wie
herzlose krankenkasse - kleines mädchen wird fröhliche zukunft verwehrt
usw.
ich bin selbst journalistin und nicht umsonst gelten die medien als vierte macht im staate,
ich drücke beide daumen, dass es doch noch klappt,
liebe grüsse aus berlin
ramona
mein glück, ich lebe in berlin und innerhalb deutschland gibt es freie ärzte und krankenhauswahl, was bestimmt auch bald geändert wird,
mir hat das bluttaxi sehr geholfen, die mit der krankenkasse verhandelt hat und zwar bleibt ihnen aufgrund der kürze der zeit nur noch eins:
die bildzeitung (ich weiß nicht, wie die bildzeitung bei ihnen heißt)
bei mir hat schon die drohung gereicht und einen tag vor der einweisung bekam ich das o.k. meiner krankenkasse, sie haben auf einmal alles bezahlt,
vielleicht klappt es und scheuen sie sich nicht wirklich zu einer boulevardzeitung zu gehen oder beim fernsehsender anzurufen,
welche krankenkasse möchte denn schon headlines lesen wie
herzlose krankenkasse - kleines mädchen wird fröhliche zukunft verwehrt
usw.
ich bin selbst journalistin und nicht umsonst gelten die medien als vierte macht im staate,
ich drücke beide daumen, dass es doch noch klappt,
liebe grüsse aus berlin
ramona
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sterngucker
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Ich habe das auch vor zu machen,nur bleibt mir jetzt auf Grund der kurzen Zeit dazu auch keine Möglichkeit,damit etwas zu bewirken.
Mir bleibt nichts anderes übrig als vorerst selbst zu bezahlen und es nachher zu erstreiten.Aber oberste Priorität hat für mich,dass die Op nun gemacht wird.Meine Tochter will das auch und das ist vorrangig,denke ich.
Das Bluttaxi will mich auch unterstützen und auch Dr.Hoffmann und Prof.Halm.Sie sind wirklich alle höchst engagiert was ich sehr schätze,denn die haben sicher alle viel zu tun und wichtigere Dinge als mit unserer Krankenkasse zu diskutieren.
Hoffentlich läßt sich was machen. LG Sterngucker
Mir bleibt nichts anderes übrig als vorerst selbst zu bezahlen und es nachher zu erstreiten.Aber oberste Priorität hat für mich,dass die Op nun gemacht wird.Meine Tochter will das auch und das ist vorrangig,denke ich.
Das Bluttaxi will mich auch unterstützen und auch Dr.Hoffmann und Prof.Halm.Sie sind wirklich alle höchst engagiert was ich sehr schätze,denn die haben sicher alle viel zu tun und wichtigere Dinge als mit unserer Krankenkasse zu diskutieren.
Hoffentlich läßt sich was machen. LG Sterngucker
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Oesterreichmama
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stonewoman
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