Ärzte in Österreich?
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Bettina
Ärzte in Österreich?
Hallo! Ich hätte eigentlich nur eine kurze Frage: Kann mir jemand Ärzte bzw. Kliniken plus gutem Arzt(wenigstens einem!!!) in Österreich empfehlen? Ich komme aus Oberösterreich (Nähe Linz), habe eine Skoliose von mehr als 80° und bin 33 Jahre alt. Ich habe 2 kleine Kinder; durch die Geburten usw. hat sich meine Skoliose innerhalb von 4 Jahren um ca. 20° verschlechtert, weswegen mein Orthopäde unbedingt für eine Op ist, und ein Spezialist aus Innsbruck weder so noch so sagen will. Jetzt möchte ich mich doch noch mehr bzw. besser "beraten" lassen, weiß aber nicht recht, bei wem.
Für Tipps wäre ich sehr dankbar.
Für Tipps wäre ich sehr dankbar.
Stuttgart? Geht das auch noch in Ordnung für Dich; von der Enternung her? Da könnten wir Dir einen Arzt nennen (Dr.Hoffmann, Adresse siehe auf der Linkseite). Es wäre ja ohnehin nur ein einziger Besuch zu einer Untersuchung + Beratungsgespräch. Dort behandeln lassen käme sowieso nicht in Frage, da sie dort mehr auf Korsett-Behandlung spezialisiert sind. Aber um endgültig abzuklären ob OP oder nicht, und vor allem wo Du die OP am besten machen läßt, ist das eine sehr gute Anlaufstelle.
Liebe Grüße,
BZebra
Liebe Grüße,
BZebra
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Bettina
- sloopy
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01/2010 thorakal 48°
09/2010 im Korsett 21°
08/2011 72h ohne Korsett ~37° - Therapie: Schroth-KG, 7 Rehas in Bad Sobernheim (91,92,93,95,97,'03,'10)
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Hallo Bettina,Bettina hat geschrieben:Glaubst du, dass er aber dann auch zu einer Op raten würde, wenn sie dort selbst eher für Korsett usw. sind?
wenn Dr. Hoffmann eine OP für notwendig hält, wird er dir das auch sagen. Mir hat er gesagt, dass OP bei meinen Gradzahlen eine Möglcihkeit wäre, dass er aber lieber erst einmal eine Korsett-Therapie machen möchte und die mache ich zur Zeit erfolgreich!
Lieben Gruß, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
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lisa25
Arzt in Österreich
Hi, ich bin 25 und 1997 in Wie im AKH operriert worden vom Prof. Dr. Kotz. Am besten ist wenn Du dir einen termin auf der Orthopädie geben lässt. Od. du probierst es in der Uni-Klinik in Innsbruck Orthopädie.
Lg. lisa
Lg. lisa
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Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Lisa-
nach welchem Verfahren operiert Prof. Dr. Kotz am AKH Wien?
Wie ist es Dir vor und nach der OP ergangen?
Kannst Du die OP empfehlen? Würdest Du es nochmal tun?
Warum war die OP bei Dir notwendig?
Verzeih die vielen Fragen- aber wir sind echt neugierig!
Liebe Grüße
Toni
FRIEDE den Völkern aber KAMPF dem Cobb°!
nach welchem Verfahren operiert Prof. Dr. Kotz am AKH Wien?
Wie ist es Dir vor und nach der OP ergangen?
Kannst Du die OP empfehlen? Würdest Du es nochmal tun?
Warum war die OP bei Dir notwendig?
Verzeih die vielen Fragen- aber wir sind echt neugierig!
Liebe Grüße
Toni
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Re: Arzt in Österreich
Von der Uiniklinik Insbruck wissen wir, daß das keine gute Adresse ist. Da sitzen wir quasi mit einem unser User, der dort als Arzt tätig ist, an der direkten Informations-Quelle. (auch schon bestätigt durch Dr.Steffan).lisa25 hat geschrieben:Od. du probierst es in der Uni-Klinik in Innsbruck Orthopädie.
LG,
BZebra
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Ein Mitarbeiter von uns hat sich kürzlich bei einem Motorradunfall
mehrere Wirbel gebrochen. Sie wollten Ihn sofort in der Uniklinik
Innsbruck operieren und durch Metallimplantate die WS stabilisieren.
Noch auf dem Weg in den OP hat ihn ein Pfleger (!!!!) angesprochen, ob
er denn wisse, wer ihn operiert und was da auf ihn zukomme?
Herbert sagte "nein- Warum?"
Der OP-Pleger: "Wir haben hier nämlich Pfuscher, Murkser und ganz
wenige wirklich gute WS-Chirurgen. Er habe schon genug Verpfuschte
gesehen und würde sich selbst nie in Innsbruck an der WS operieren
lassen. Für Ihn käme nur eine konservativer Ausheilungsversuch im
Gipskorsett in Frage, wenn ich an Ihrer Stelle wäre!"
Herbert trägt nun lieber 12 Wochen Gipskorsett!
In unserem Langlaufurlaub in Südtirol habe ich mich 2 mal massieren
lassen. Die Physiotherapeutin aus Sterzing Heidi erzählte mir, daß ihr
Mann auch Skoliotiker sei und in Innsbruck nach Harrington operiert wurde. Nach einem Strurz auf Glatteis rissen seine oberen Haken aus und er hat seither entzetzliche Schmerzen und Probleme. Und nun kommt der absolute Oberhammer: In Innsbruck trauen sie sich ihn nicht nachzuoperieren!!!!!!
Ich habe ihm die Adresse von Dr. Halm /Neustadt gegeben.
Daniela (Mitglied hier im Forum) haben die Innsbrucker Orthopäden ohne Korsettversorgung und ohne konsequente SCHROTH-KG hemmungslos in die Progredienz-Falle und damit in die OP- Indikation hineinkrümmen lassen.
Die Uniklinik Innsbruck ist trotz sonst guten Rufes offensichtlich eine schlechte Adresse für die operative und konservative Versorgung von Skoliosen!
Gruß nach Felix Austria
Toni
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mehrere Wirbel gebrochen. Sie wollten Ihn sofort in der Uniklinik
Innsbruck operieren und durch Metallimplantate die WS stabilisieren.
Noch auf dem Weg in den OP hat ihn ein Pfleger (!!!!) angesprochen, ob
er denn wisse, wer ihn operiert und was da auf ihn zukomme?
Herbert sagte "nein- Warum?"
Der OP-Pleger: "Wir haben hier nämlich Pfuscher, Murkser und ganz
wenige wirklich gute WS-Chirurgen. Er habe schon genug Verpfuschte
gesehen und würde sich selbst nie in Innsbruck an der WS operieren
lassen. Für Ihn käme nur eine konservativer Ausheilungsversuch im
Gipskorsett in Frage, wenn ich an Ihrer Stelle wäre!"
Herbert trägt nun lieber 12 Wochen Gipskorsett!
In unserem Langlaufurlaub in Südtirol habe ich mich 2 mal massieren
lassen. Die Physiotherapeutin aus Sterzing Heidi erzählte mir, daß ihr
Mann auch Skoliotiker sei und in Innsbruck nach Harrington operiert wurde. Nach einem Strurz auf Glatteis rissen seine oberen Haken aus und er hat seither entzetzliche Schmerzen und Probleme. Und nun kommt der absolute Oberhammer: In Innsbruck trauen sie sich ihn nicht nachzuoperieren!!!!!!
Ich habe ihm die Adresse von Dr. Halm /Neustadt gegeben.
Daniela (Mitglied hier im Forum) haben die Innsbrucker Orthopäden ohne Korsettversorgung und ohne konsequente SCHROTH-KG hemmungslos in die Progredienz-Falle und damit in die OP- Indikation hineinkrümmen lassen.
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Klar- Es gibt eine deutsch-österreichische Übereinkunft, daß zwischen beiden Ländern praktisch freie Arztwahl besteht und sich sowohl Österreicher in Deutschland als auch Deutsche in Österreich medizinisch versorgen und ärztlich behandeln lassen können- und zwar zu den Bedingungen wie sie in Deutschland die AOK und in Österreich die Gebietskrankenkassen der Länder als Leistungen festgelegt haben. Österreicher brauchen in Deutschland einen Auslandskrankenschein. Im Notfall kann ein in Österreich versicherter auch einen einmaligen Krankenschein nach deutsch-österreichischem Abkommen bei der nächsten AOK in Deutschland ausstellen lassen, wenn er seinen österreichischen Versichertenausweis dabei hat. Deutsche haben im Urlaub meist nix dabei wenn sie sich den Haxn beim Skifahren brechen. Dann übernehmen die deutschen KK meist hinterher die Kosten.
Aufpassen! Dr. Pfeil hat am Samstag erzählt, daß in Ischgl/Paznauntal Tirol ein Arzt ist, der mit einem nicht mehr zugelassenen Kugelapparat elend schlechte RöBis schießt und z.B. bei Schulterluxation bis zu 800 Euro abrechnet, was nach deutschen KV-Sätzen aber nur abrechenbare 120 Euros ausmachen dürfte!!!
Andererseits habe ich mal von einem österreichischen Gastro-Enterologen bei einer akuten Divertikulitis gleich 4 Medikamente verordnet bekommen, die mich innerhalb von nur 2 Tagen aus dem Entzündungsschub herausgeholt hatten. Wie ich das dann meinem deutschen Gastro-Enterologen gezeigt habe und ihn zur Rede stellte, warum ich von Ihm nie diese hervorragend wirksame Kombination erhalten habe, entgegnete er, daß er in D nur noch das lebensrettende Antibiotika verordnen dürfe. Das andere Zeugs sei unbestritten hervorragend, aber er hätte es mir nur verordnen können, wenn ich Privatpatient wäre. Außerdem war ein medikament dabei, das nur eine Zulassung bei chronischem Morbus Crohn und Colitis ulcerosa habe, nicht aber als Entzündungshemmer bei akuter Divertikulitis. Aber das es auch dabei hervorragend und schnell wirke sei allgemein bekannt!- Nur eben nicht zugelassen! Die Kassen würden das dann nicht bezahlen! (Soviel zur Einklassenmedizin und Grundversorgung!) In Österreich war das überhaupt kein Thema.
Man sollte als sehr genau wissen, welche Krankheiten man wo bekommen sollte. Mit Darmgeschichten also lieber nach Österreich- aber mit Skoliose und Kyphose nur nach Deutschland!
Gruß Toni
FRIEDE den Völkern aber KAMPF dem Cobb°!
Aufpassen! Dr. Pfeil hat am Samstag erzählt, daß in Ischgl/Paznauntal Tirol ein Arzt ist, der mit einem nicht mehr zugelassenen Kugelapparat elend schlechte RöBis schießt und z.B. bei Schulterluxation bis zu 800 Euro abrechnet, was nach deutschen KV-Sätzen aber nur abrechenbare 120 Euros ausmachen dürfte!!!
Andererseits habe ich mal von einem österreichischen Gastro-Enterologen bei einer akuten Divertikulitis gleich 4 Medikamente verordnet bekommen, die mich innerhalb von nur 2 Tagen aus dem Entzündungsschub herausgeholt hatten. Wie ich das dann meinem deutschen Gastro-Enterologen gezeigt habe und ihn zur Rede stellte, warum ich von Ihm nie diese hervorragend wirksame Kombination erhalten habe, entgegnete er, daß er in D nur noch das lebensrettende Antibiotika verordnen dürfe. Das andere Zeugs sei unbestritten hervorragend, aber er hätte es mir nur verordnen können, wenn ich Privatpatient wäre. Außerdem war ein medikament dabei, das nur eine Zulassung bei chronischem Morbus Crohn und Colitis ulcerosa habe, nicht aber als Entzündungshemmer bei akuter Divertikulitis. Aber das es auch dabei hervorragend und schnell wirke sei allgemein bekannt!- Nur eben nicht zugelassen! Die Kassen würden das dann nicht bezahlen! (Soviel zur Einklassenmedizin und Grundversorgung!) In Österreich war das überhaupt kein Thema.
Man sollte als sehr genau wissen, welche Krankheiten man wo bekommen sollte. Mit Darmgeschichten also lieber nach Österreich- aber mit Skoliose und Kyphose nur nach Deutschland!
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Spila
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Ich nehme mal an, dass die Leute das nicht wissen (von wo sollte ein "Normalbürger" auch).Daniela hat geschrieben:aber was mir nicht aus dem kopf geht: warum lassen sich dann doch noch so viele leute in innsbruck wegen skoliose operieren?
... that's life, but we've got only one, so let's make the best out of it!
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Spila
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Mit dem Formular EU-Formular E111 (Bescheinigung über den Sachleistungsanspruch während eines Aufenhalts in einem Mitgliedstaat) muss man sich bei einem Unfall/einer Krankheit (fast) nicht um die Kostenübernahme streiten (gilt auch, wenn ihr in die Schweiz zum Skifahren/Snowboarden fährt).Toni hat geschrieben:Klar- Es gibt eine deutsch-österreichische Übereinkunft, daß zwischen beiden Ländern praktisch freie Arztwahl besteht und sich sowohl Österreicher in Deutschland als auch Deutsche in Österreich medizinisch versorgen und ärztlich behandeln lassen können- und zwar zu den Bedingungen wie sie in Deutschland die AOK und in Österreich die Gebietskrankenkassen der Länder als Leistungen festgelegt haben. Österreicher brauchen in Deutschland einen Auslandskrankenschein. Im Notfall kann ein in Österreich versicherter auch einen einmaligen Krankenschein nach deutsch-österreichischem Abkommen bei der nächsten AOK in Deutschland ausstellen lassen, wenn er seinen österreichischen Versichertenausweis dabei hat. Deutsche haben im Urlaub meist nix dabei wenn sie sich den Haxn beim Skifahren brechen. Dann übernehmen die deutschen KK meist hinterher die Kosten.
Ich hab mir das Formular von meiner Krankenkasse zuschicken lassen (geh auf Bildungsreise und in den Sommerferien fahr ich alleine in Frankreich rum; da sind meine Eltern dann beruhigt).
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- Toni
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Hallo Daniela
hab keine Hemmungen hier DEINE Meinung zu schreiben.
Das ist ein offenes unzensiertes Forum!
Die meisten Leute informieren sich offensichtlich nicht gründlich und glauben unkritisch den "Halbgöttern in Weiß" zuviel!
Wenn Du am Skoliosetag in Stuttgart dabeigewesen wärst, als Dr. Hoffmann von verpfuschten Skoliose-Op und inkompetenten "Trotzdemoperierern" erzählte, dann dächtest Du jetzt auch anders. Aber von den Tausenden Skoliosen in Süddeutschland und Österreich waren gerade mal 20 -30 Skoliosen da, der Rest waren Angehörige. Soviel Interesse haben Skolis an echter Primär-Information, direktem Erfahrungsaustausch und optimaler Behandlung! Das macht doch den "Pfuschern" fast einen Freibrief!
Aber wenn sogar die eigenen OP-Pfleger in Innsbruck Akut-WS Verletzte vor der dortigen OP warnen, das gibt schon seeehhhrr zu denken!!!!
Ich denk oft an Dich! 60° (vieleicht schon mehr?)- ohne gutes Korsett und ohne Schroth und ohne REHA. Ich finde das echt unverantwortlich von den Leuten, die bei Dir für Deine Therapie verantwortlich sind (sein sollen). Auch unverantwortlich von Dir selbst. Meine Angebote Dich nach Leonberg zu fahren (wenn es Deine Eltern oder Du selbst nicht tust) stehen immer noch!
Übrigens- auch eine OP holt nach einer Korsett-Therapie mehr Korrektur raus als ohne!
Gruß ins heilige Land Tirol
Toni
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hab keine Hemmungen hier DEINE Meinung zu schreiben.
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Die meisten Leute informieren sich offensichtlich nicht gründlich und glauben unkritisch den "Halbgöttern in Weiß" zuviel!
Wenn Du am Skoliosetag in Stuttgart dabeigewesen wärst, als Dr. Hoffmann von verpfuschten Skoliose-Op und inkompetenten "Trotzdemoperierern" erzählte, dann dächtest Du jetzt auch anders. Aber von den Tausenden Skoliosen in Süddeutschland und Österreich waren gerade mal 20 -30 Skoliosen da, der Rest waren Angehörige. Soviel Interesse haben Skolis an echter Primär-Information, direktem Erfahrungsaustausch und optimaler Behandlung! Das macht doch den "Pfuschern" fast einen Freibrief!
Aber wenn sogar die eigenen OP-Pfleger in Innsbruck Akut-WS Verletzte vor der dortigen OP warnen, das gibt schon seeehhhrr zu denken!!!!
Ich denk oft an Dich! 60° (vieleicht schon mehr?)- ohne gutes Korsett und ohne Schroth und ohne REHA. Ich finde das echt unverantwortlich von den Leuten, die bei Dir für Deine Therapie verantwortlich sind (sein sollen). Auch unverantwortlich von Dir selbst. Meine Angebote Dich nach Leonberg zu fahren (wenn es Deine Eltern oder Du selbst nicht tust) stehen immer noch!
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- sloopy
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Weil sie sich nicht die Meinung eines zweiten Arztes einholen und den Innsbruckern Metzgern blind vertrauen.Daniela hat geschrieben:aber was mir nicht aus dem kopf geht: warum lassen sich dann doch noch so viele leute in innsbruck wegen skoliose operieren?
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
@Toni: Nein, ich glaub nicht dass es mehr wie 60° Grad sind. Der in Vorarlberg hat 52° Grad gemessen, und die in Innsbruck 57° Grad, aber das können ja Messungsfehler auch sein.
@sloopy: Wer weiß, vielleicht waren ja manche auch noch bei anderen Ärzten. Ich war jetzt insgesamt bei 5 Ärzten und 2 Physitherapeuten.
Daniela
@sloopy: Wer weiß, vielleicht waren ja manche auch noch bei anderen Ärzten. Ich war jetzt insgesamt bei 5 Ärzten und 2 Physitherapeuten.
Daniela
- Toni
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Hallo Daniela
das ist doch super! wenn der in Vorarlberg richtig gemessen hat und Du mit einer konsequenten Skoliose-Therapie (SCHROTH-REHA und Rahmouni-Korsett) so viele Cobb° wie irgend möglich "gewinnst" dann bist Du außerhalb der OP-Indikation. Und wenns nicht klappt dann kannst Du Dich immer noch unters Messer legen.
Du brauchst, wenn Du Dich doch noch operieren lassen willst auch nicht 1000km in den (für Tiroler "Hohen Norden") nach Neustadt zu Dr. Halm. Dr. Hoffmann berichtete am Samstag, daß ein sehr erfahrener OA aus dem Team von Dr. Halm ein Dr. Niemayer nun auch das Halm-Zielke Instrumentarium in der Uniklinik in Tübingen "einbaut".
Aber vorher würd ich an Deiner Stelle echt schnell bei Dr. Hoffmann versuchen! Du kannst NUR GEWINNEN!
Übrigens- ich war bei nicht weniger als 9 (in Worten NEUN) Orthopäden, bis ich die richtige und konsequente Therapie für meine bescheuerte WS bekam. Du kannst echt den Weg abkürzen und dann ist es bei Dir der 6.
Gruß Toni
FRIEDEN den Völkern aber KAMPF dem Cobb°!
das ist doch super! wenn der in Vorarlberg richtig gemessen hat und Du mit einer konsequenten Skoliose-Therapie (SCHROTH-REHA und Rahmouni-Korsett) so viele Cobb° wie irgend möglich "gewinnst" dann bist Du außerhalb der OP-Indikation. Und wenns nicht klappt dann kannst Du Dich immer noch unters Messer legen.
Du brauchst, wenn Du Dich doch noch operieren lassen willst auch nicht 1000km in den (für Tiroler "Hohen Norden") nach Neustadt zu Dr. Halm. Dr. Hoffmann berichtete am Samstag, daß ein sehr erfahrener OA aus dem Team von Dr. Halm ein Dr. Niemayer nun auch das Halm-Zielke Instrumentarium in der Uniklinik in Tübingen "einbaut".
Aber vorher würd ich an Deiner Stelle echt schnell bei Dr. Hoffmann versuchen! Du kannst NUR GEWINNEN!
Übrigens- ich war bei nicht weniger als 9 (in Worten NEUN) Orthopäden, bis ich die richtige und konsequente Therapie für meine bescheuerte WS bekam. Du kannst echt den Weg abkürzen und dann ist es bei Dir der 6.
Gruß Toni
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Hallo Daniela
der "letzte" Arzt bei dem Du in Vorarlberg warst, dieser "angebliche Skoliosespezialist" aus Deutschland, kann allein schon mathematisch gar keiner gewesen sein! Rechne doch selbst mal nach:
Vorarlberg hat 330.000 Einwohner.Davon haben ca. 3.300 Skoliose. Davon sind max. 10 % im kritischen Alter. 330 Patienten also zwischen 10 - 18 Jahre. Davon sind ca. 0,3 % behandlungspflichtige Skoliosen = ca. 100 Patienten. Das bedeutet, daß selbst wenn das der einzige WS-Orthopäde in Vorarlberg wäre (was er sicher nicht ist!) daß er pro Jahr ca. 8-12 Skoliosen in Behandlung bekommt. Eher weniger, da sehr viele Vorarlberger in die CH oder nach D zum Arzt gehen!
(Wenn ich Orthopäde wäre und würde so wenig wie möglich mit Skoliosen zu tun haben wollen, dann würd ich nach Vorarlberg gehen und mich dort niederlassen. )
So viele Skoliosen sehen Dr. Hoffmann oder Dr. Steffan aber mindestens JEDEN TAG!!!!
Ich bin überzeugt, daß ein Orthopäde nur dann ein wirklich guter Skoliosespezialist wird, wenn er wirklich viele auch schwere Skoliosen über Jahre hinweg betreut und beobachtet. Nur so kann ein Arzt Erfahrungen damit sammeln- nicht mit max. 10 Fällen pro Jahr! Dann kommt noch verschärfend hinzu, daß ein Orthopäde der keinen wirklich guten Orthopädietechnikermeister hinter und keinenSchroth-Physiotherapeuten neben sich hat, es irgendwann mit der konservativen Skoliosebehandung resigniert aufgibt. Entweder sind die Korsette zu wenig korrigierend oder sie sind untragbar und werden deshalb auch nicht getragen. 0-8-15-KG ist bei Skoliose weitgehend wirkungslos- auch das ist hinreichend bekannt! Skoliosen über 20 °Cobb können auch mit SCHROTH KG alleine nicht mehr aufgehalten werden. Es sei denn, man/frau verbringt Monate in einer SCHROTH-Klinik wie zu Katharina Schroth alten Zeiten, wo Skolis oft ein halbes Jahr bei Ihr gelebt haben!
Die Folge- Nahezu alle derart inkonsequent und unzureichend behandelten Skoliosen steuern unweigerlich in die OP-Indikation hinein. Das ist dann die einzige "Erfahrung" die solche Orthopäden weitergeben können und empfehlen resigniert aber logischerweise relativ schnell die OP.
Deine Geschichte ist doch das typische Beispiel dafür!
Also auf was wartest Du noch- hol Dir die BESTE konservative Behandlung die DU für DEINE WS bekommen kannst! Dann kannst Du immer noch entscheiden- aber verlier nun keine Zeit mehr und hör auf den "Therapieversagern" zu glauben. Sie konnten und können Dir nicht helfen. Sie können Dich nur in den OP schicken eben WEIL sie nichts Besseres zu bieten haben.
Pack´s an- es haben schon soooo viele vor Dir auch gepackt und geschafft!
Liebe Grüße Toni
FRIEDE den Völkern aber KAMPF dem Cobb°!
der "letzte" Arzt bei dem Du in Vorarlberg warst, dieser "angebliche Skoliosespezialist" aus Deutschland, kann allein schon mathematisch gar keiner gewesen sein! Rechne doch selbst mal nach:
Vorarlberg hat 330.000 Einwohner.Davon haben ca. 3.300 Skoliose. Davon sind max. 10 % im kritischen Alter. 330 Patienten also zwischen 10 - 18 Jahre. Davon sind ca. 0,3 % behandlungspflichtige Skoliosen = ca. 100 Patienten. Das bedeutet, daß selbst wenn das der einzige WS-Orthopäde in Vorarlberg wäre (was er sicher nicht ist!) daß er pro Jahr ca. 8-12 Skoliosen in Behandlung bekommt. Eher weniger, da sehr viele Vorarlberger in die CH oder nach D zum Arzt gehen!
(Wenn ich Orthopäde wäre und würde so wenig wie möglich mit Skoliosen zu tun haben wollen, dann würd ich nach Vorarlberg gehen und mich dort niederlassen. )
So viele Skoliosen sehen Dr. Hoffmann oder Dr. Steffan aber mindestens JEDEN TAG!!!!
Ich bin überzeugt, daß ein Orthopäde nur dann ein wirklich guter Skoliosespezialist wird, wenn er wirklich viele auch schwere Skoliosen über Jahre hinweg betreut und beobachtet. Nur so kann ein Arzt Erfahrungen damit sammeln- nicht mit max. 10 Fällen pro Jahr! Dann kommt noch verschärfend hinzu, daß ein Orthopäde der keinen wirklich guten Orthopädietechnikermeister hinter und keinenSchroth-Physiotherapeuten neben sich hat, es irgendwann mit der konservativen Skoliosebehandung resigniert aufgibt. Entweder sind die Korsette zu wenig korrigierend oder sie sind untragbar und werden deshalb auch nicht getragen. 0-8-15-KG ist bei Skoliose weitgehend wirkungslos- auch das ist hinreichend bekannt! Skoliosen über 20 °Cobb können auch mit SCHROTH KG alleine nicht mehr aufgehalten werden. Es sei denn, man/frau verbringt Monate in einer SCHROTH-Klinik wie zu Katharina Schroth alten Zeiten, wo Skolis oft ein halbes Jahr bei Ihr gelebt haben!
Die Folge- Nahezu alle derart inkonsequent und unzureichend behandelten Skoliosen steuern unweigerlich in die OP-Indikation hinein. Das ist dann die einzige "Erfahrung" die solche Orthopäden weitergeben können und empfehlen resigniert aber logischerweise relativ schnell die OP.
Deine Geschichte ist doch das typische Beispiel dafür!
Also auf was wartest Du noch- hol Dir die BESTE konservative Behandlung die DU für DEINE WS bekommen kannst! Dann kannst Du immer noch entscheiden- aber verlier nun keine Zeit mehr und hör auf den "Therapieversagern" zu glauben. Sie konnten und können Dir nicht helfen. Sie können Dich nur in den OP schicken eben WEIL sie nichts Besseres zu bieten haben.
Pack´s an- es haben schon soooo viele vor Dir auch gepackt und geschafft!
Liebe Grüße Toni
FRIEDE den Völkern aber KAMPF dem Cobb°!
@BZebra: Du hast auf Seite 1 geschrieben, dass die Klinik in Innsbruck für Skoliose keine gute Adresse ist. Von wem wisst ihr das denn? Ist das der medicus, der schon mal bei einem Thread und zwar "Uni-Klinik Innsbruck" was dazugeschrieben hat, oder kennt ihr wen anderen, der auf der Orthopädie arbeitet?
Daniela
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Genau. Du weißt ja, was sein Fachgebiet ist. So Leute wie er bekommen die Patienten dann nach der OP, zum Wiederherstellen von Schließmuskeltätigkeit und Wasserlassfunktion, damit die Patienten die Abgabe ihrer Fäkalien wieder einigermaßen kontrollieren können.
Keine Angst, Du musst Dich ja nicht operiene lassen, es gibt gute Alternativen.
LG,
BZebra
Keine Angst, Du musst Dich ja nicht operiene lassen, es gibt gute Alternativen.
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