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BeitragVerfasst: So, 06.05.2018 - 17:21 
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Registriert: So, 06.05.2018 - 16:43
Beiträge: 5
Geschlecht: männlich
Diagnose: Versteifte Wirbelsäule nach OP in 2005
Restkrümmung ca 30° LWS
2 Bandscheibenprotrusionen im Bereich der LWS unterhalb des versteiften Segmentes
Therapie: Reha, Schroth, KG, OP
Guten Tag liebe Forenuser,

Vorstellung
da ich neu bin stell ich mich gleich auch hier kurz vor.
Mein Name ist Florian, bin männlich, 31 Jahre alt und komme aus Nordhessen.

Vorgeschichte:
Skoliose wurde bei mir im Alter von 14 Jahren diagnostiziert, damals 33°. Nach einem unerfreulichen Gespräch in der Orthopädischen Klinik hier vor Ort, bin ich zuerst zur KG gegangen. Ich hatte großes Glück das mich meine damalige Physiotherapeutin nach Bad Sobernheim verwiesen hat!
Dort habe ich ein Orthopädisches Korsett bekommen und auch eine Reha gemacht. Umso älter ich wurde umso schlimmer wurde leider auch die Skoliose, das zweite Korsett hat mir leider nichts gebracht. Im Sommer 2004 habe ich mich selbst für die Operation entschieden. Die Operation fand im Jahr 2005 statt (Sankt Augustin), der Genesungsprozess lief gut voran. Im Jahr 2006 eine erneute Reha in Bad Sobernheim. Die folgenden Jahre, bis außer selten mal eine Verspannung die durch Lidocain Spritzen gelöst wurden, keine nennenswerten Problematiken.

Mein Anliegen
Letztes Jahr wurde durch ein MRT zwei Bandscheibenprotrusionen diagnostiziert, unterhalb des versteiften Segmentes im Bereich der LWS.
Diese Protrusionen sorgen mittlerweile für ein gewisses Taubheitsgefühl (eher ein Kribbeln) in den Beinen, sowie schmerzen im Liegen und beim langen sitzen.
Zur Zeit bekomme ich als Medikation Novasulfon, dies hilft beim Schmerz auch nur bedingt etwas.
Ich habe vor eine Reha zu machen für chronische Schmerzen.
Da die Schmerzen im Zusammenhang mit der Skoliose respektive mit der OP stehen, hoffe ich das sich hier ein Paar nette Leute finden die mir weitere Vorschläge geben können. Gerne auch Erfahrungsberichte.

Ich bedanke mich im Voraus


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BeitragVerfasst: Do, 10.05.2018 - 17:28 
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Registriert: Fr, 22.01.2016 - 19:19
Beiträge: 58
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Vor Op: Lumbale Skoliose 55 Grad
Therapie: Op in 1995, Versteifung T12-L3
Hallo Florian,

warst du in deiner ehemaligen Klinik zur Kontrolle? Wenn ja, was haben sie dir gesagt?

Ich habe auch ein Problem mit einer Bandscheibe direkt unter der Versteifung. Ich habe keine Spritzen und kaum Medikamente genommen. Deine Beschwerden scheinen mir intensiver zu sein.
Ich hatte vor einigen Wochen auch im Oberschenkel eine Sensibilitätsstörung, und zur Zeit noch ein bisschen Schmerzen, aber leicht.

Ich kann dir nur wenig Tipps/Erfahrung geben, da ich erst vor ein paar Wochen mich intensiver mit dem Thema beschäftige. Mit Reha habe ich null Erfahrung.

Was mir bis jetzt geholfen hast, ist nachzudenken, was die Auslöser meines Problems sind.
Folgendes habe ich notiert, man kann auch im Internet Tipps bei Bandscheiben Problemen lesen:
-auf die Ernährung/Lebensstil achten: kein oder wenig Alkohol trinken, nicht rauchen. Darauf achten, dass der Körper gut hydratisiert ist, genug trinken (sehr wichtig). Übergewicht ist ungünstig.
-nichts schweres tragen.
-auf Bewegungen achten, die ungünstig sind. Es gibt Youtube Videos, die ich interessant fand. Muskel stärken, wenn keine schlimme Schmerzen.
-es gibt lumbale Gürtel (für 20 euros bei Amazon z.B.), es könnte vielleicht entlasten. Aber es ist besser, wenn man es von einem Arzt bekommt, da man sonst nicht so richtig weiss, wie es zu tragen ist. Aber probieren kann man schon. Ich überlege, ob ich mir nicht eine kaufe. Es gibt sonst noch Plastik-Korsett, vielleicht würde es dir helfen?

Es gibt eine Liste von Ärzten hier im Forum, wo du eine Meinung holen könntest. Das sind leider nicht viele. Ich war diese Woche in Stuttgart, ich berichte später.

Grüße und gute Besserung


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BeitragVerfasst: Di, 15.05.2018 - 17:45 
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Diagnose: Versteifte Wirbelsäule nach OP in 2005
Restkrümmung ca 30° LWS
2 Bandscheibenprotrusionen im Bereich der LWS unterhalb des versteiften Segmentes
Therapie: Reha, Schroth, KG, OP
Hallo Lonee,

ich war zuletzt zur Kontrolle 2015 bei dem Arzt der mich Operiert hat. Die Befunde waren alle i.O., da sieht man was in 3 Jahren alles passieren kann. Da Sankt Augustin doch ein Stückchen weiter weg ist, habe ich gehofft ein guten Arzt in der Nähe zu finden. Vielen dank für den Hinweis zu der Liste, werde ich mal suchen!

Reha Antrag geht die Woche raus, habe eben vom Orthopäden die Formulare abgeholt. Werde gerne berichten.

Zu den Punkten:
-Auf die Ernährung müsste ich besser achten.
-Habe mittlerweile aufgehört meinen 3 Jahren alten Neffen auf den Arm zu nehmen, was mir irgendwie schwer fällt.
-Der Hinweis mit auf den Bewegungen achten und der Verweis auf Youtube ist interessant. Bin einer Zeit lang dem Bouldern (Klettern auf Absprunghöhe) nachgegangen, tat dem Rücken sehr gut, nur leider finde ich wenig Zeit dafür die letzten Monate. Ein guter Suchbegriff für Youtube wäre Core Stability.
-Der Lumbal-Gürtel, kann der nicht das Problem verschlimmern? Also das die schwachen Muskeln noch weiter "verkümmern"?

Des weiteren, Entschuldigung für die Verspätete Antwort, hatte nach 3 Tagen die Hoffnung aufgegeben das jemand Antwortet.

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Do, 17.05.2018 - 20:34 
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Diagnose: Vor Op: Lumbale Skoliose 55 Grad
Therapie: Op in 1995, Versteifung T12-L3
Hallo Florian,

kein Problem mit der verspäteten Antwort. Ich bin auch nicht die schnellste!

Weiss du, was du bei der Reha machen wirst? Ist es etwas spezielles für Leute die schon operiert wurden oder allgemein gegen Rückenschmerzen?

Bei der lumbalen Gürtel, ist es nicht gedacht, es den ganzen Tag zu tragen, sondern ein paar Stunden, um zu entlasten. Deswegen werden die Muskel nicht schwach. Man kann es beim Sport, oder putzen tragen. Ich werde mir eine kaufen. Beim putzen wird mein Rücken schnell sehr müde, das könnte helfen.

Zum Thema Sport und Core Stability werde ich nachschauen. Ich war am Sonntag schwimmen. Ich fand es ein bisschen komisch, da ich am Anfang Angst hatte, meine Bandscheibe zu quetschen. Aber Brustschwimmen (unter Wasser, sonst tut mir der Nacken weh) und Rückenschwimmen gingen gut.
Bouldern habe ich nur ein paar Mal probiert, ich fand es lustig. Aber ich weiss nicht, ob die Bewegungen so "gerade" bleiben, und ob es wirklich sicher ist, weil man schnell runterfallen kann?

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Do, 17.05.2018 - 22:03 
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Therapie: Reha, Schroth, KG, OP
Hallo Lonee,

Was ich bei der Reha machen werde weiß ich jetzt noch nicht. Ich persönlich möchte gerne in eine Schön Klinik, diese haben in manchen Kliniken extra eine "Abteilung" Rückenschmerzen. Da der Reha-Antrag erst diese Woche raus ist, wird es wohl noch ein bisschen dauern bis mir die Rentenversicherung die Unterlagen zuschickt. Werde dann gerne Berichten, kann sich aber evtl. um den einen oder anderen Monat hinausziehen.

Prinzip Lumbalgürtel ist nur tragen wenn man weiß das die Bandscheiben mehr beansprucht werden?

Schwimmen ist generell gut weil dadurch der ganze Körper entlastet wird, man wird ja vom Wasser getragen. Eventuelles Problem könnte nur sein das man beim Brustschwimmen die Hüfte zu sehr kippt und dann evtl. den Bandscheibenvorfall respektive die Protrusion begünstigt. Ob das Stimmt kann ich nicht bestätigen bin ja Patient und kein Arzt ;D .

Das mit dem Bouldern ist in der Tat ein zweischneidiges Schwert, es trainiert zwar sehr schön die Muskeln uzw. nicht immer den selben Tonus aber das mit der Sturzgefahr sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Weitere Erfahrung die ich gemacht habe, ich habe hier vor Ort ein Rehazentrum besucht, mit Sportgeräten. Leider war dies damals sehr negativ, das Personal hatte so absolut keine Ahnung von dem Krankheitsbild und dem entsprechend schlecht war auch die Physiotherapie.

Viele Grüße


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