Nun doch OP ...
Verfasst: Mo, 13.06.2016 - 09:27
Hallo zusammen,
nach einigen Jahren wird es mal Zeit für ein Update.....
Unsere Tochter wird bald 14 und hat inzwischen ihr sechstes Rahmouni-Korsett.
Ihre Tragezeiten waren eigentlich immer super.
(Klar gab es mal Höhen und Tiefen, Druckstellen usw., aber durchschnittlich kam sie immer auf über 20 Stunden.)
Anfangs hatte sie Voijta (naja, ihr kennt das Thema mit Rezepten und Kosten....
), dann normale KG, mit 12 hat sie mit Schroth angefangen und war in Bad Sobernheim und dann ging es los....:
Noch vor Sobernheim hat sich in der oberen BWS (also oberhalb des Korsetts) ein Bogen entwickelt, dazu ein Rippenbuckel, an beides kommt man mit Schroth nur dürftig ran.
Im März '16 waren es dann schon 76°, nun kommen OP-Gespräche (Prof. Halm, Dr. Hoffmann) ins Rollen, und im Mai waren es laut MRT schon 80°.
Fazit:
Trotz allem (KG, Korsett, Osteopathie, sensomotorische Einlagen, Schwimmen.... ) verschlechtert sich die Skoliose rasant und man muss bald (Richtung Herbst '16) operieren - "nur" die BWS (die Zahlen weiß ich nicht mehr, vermutlich die ganze BWS).
Immer wieder dachte ich, dass ich vielleicht die Voijta-KG hätte durchsetzen müssen, aber die Therapeutin meinte, dass die obere Krümmung vor Schroth schon auch etwas da war (und durch die gute Voijta-Therapie sprechen die Muskeln im oberen Bereich gut an und sie ist noch recht beweglich hier).
Nun haben wir viel gelesen, informieren uns über die OP in Neustadt und das Ganze drumherum.
(Rückenschmerzen hat sie eigentlich nie. Eher Bauch-/Magenbeschwerden, Spucken, Gluckern im Bauch - wohl vom Korsett. Da sie einen operierten Herzfehler hat, musste das abgeklärt werden, nichts spricht gegen eine OP.)
Da sie ja entwicklungsmäßig etwas hinterher ist, hat sie von dem OP-Gespräch auch wenig mitbekommen. Ich versuche ihr eben alles verständlich zu erklären, verharmlose nichts und nach und nach kamen ihre Fragen. Sie muss schon wissen, dass sie danach ganz schlimme Schmerzen haben wird. Und vor ein paar Tagen meinte sie: "Ich lass die OP machen."
Obwohl wir immer in guten Händen sind (Dr. Hoffmann, Prof. Halm, Rahmouni, Neustadt, ...) habe ich ein mulmiges Gefühl vor so einem großen Eingriff. Die nicht-versteifende Methode ist noch nicht so weit in Deutschland , dafür ist es zu dringend.
Haben wir noch was übersehen? Müssen wir noch etwas bedenken?
Danke für alle Antworten, Anregungen, Ideen!
Eure Mrs. Q
nach einigen Jahren wird es mal Zeit für ein Update.....
Unsere Tochter wird bald 14 und hat inzwischen ihr sechstes Rahmouni-Korsett.
Ihre Tragezeiten waren eigentlich immer super.
(Klar gab es mal Höhen und Tiefen, Druckstellen usw., aber durchschnittlich kam sie immer auf über 20 Stunden.)
Anfangs hatte sie Voijta (naja, ihr kennt das Thema mit Rezepten und Kosten....
Noch vor Sobernheim hat sich in der oberen BWS (also oberhalb des Korsetts) ein Bogen entwickelt, dazu ein Rippenbuckel, an beides kommt man mit Schroth nur dürftig ran.
Im März '16 waren es dann schon 76°, nun kommen OP-Gespräche (Prof. Halm, Dr. Hoffmann) ins Rollen, und im Mai waren es laut MRT schon 80°.
Fazit:
Trotz allem (KG, Korsett, Osteopathie, sensomotorische Einlagen, Schwimmen.... ) verschlechtert sich die Skoliose rasant und man muss bald (Richtung Herbst '16) operieren - "nur" die BWS (die Zahlen weiß ich nicht mehr, vermutlich die ganze BWS).
Immer wieder dachte ich, dass ich vielleicht die Voijta-KG hätte durchsetzen müssen, aber die Therapeutin meinte, dass die obere Krümmung vor Schroth schon auch etwas da war (und durch die gute Voijta-Therapie sprechen die Muskeln im oberen Bereich gut an und sie ist noch recht beweglich hier).
Nun haben wir viel gelesen, informieren uns über die OP in Neustadt und das Ganze drumherum.
(Rückenschmerzen hat sie eigentlich nie. Eher Bauch-/Magenbeschwerden, Spucken, Gluckern im Bauch - wohl vom Korsett. Da sie einen operierten Herzfehler hat, musste das abgeklärt werden, nichts spricht gegen eine OP.)
Da sie ja entwicklungsmäßig etwas hinterher ist, hat sie von dem OP-Gespräch auch wenig mitbekommen. Ich versuche ihr eben alles verständlich zu erklären, verharmlose nichts und nach und nach kamen ihre Fragen. Sie muss schon wissen, dass sie danach ganz schlimme Schmerzen haben wird. Und vor ein paar Tagen meinte sie: "Ich lass die OP machen."
Obwohl wir immer in guten Händen sind (Dr. Hoffmann, Prof. Halm, Rahmouni, Neustadt, ...) habe ich ein mulmiges Gefühl vor so einem großen Eingriff. Die nicht-versteifende Methode ist noch nicht so weit in Deutschland , dafür ist es zu dringend.
Haben wir noch was übersehen? Müssen wir noch etwas bedenken?
Danke für alle Antworten, Anregungen, Ideen!
Eure Mrs. Q