OP BERICHT
Verfasst: Do, 15.08.2013 - 17:01
Hallo ihr lieben!:)
Nun habe ich auch endlich mal mein Op Bericht fertig geschrieben!:) Ich hoffe er gefällt euch, und wenn noch irgendwechle Fragen offen stehen, Fragt!!!
Viel Spaß beim lesen 
Meine Vorgeschichte: Meine Skoliose wurde schon ewig her bei mir festgestellt. Es hieß: ´´immer die ist gar nicht so schlimm und das geht schon weg..´´
Ich war krank, hatte hohes Fieber, husten und so weiter, meine Hausärztin kam zu uns und hörte mein Lungen ab, da bemerkte sie, dass meine Skoliose sehr stark ist und dringend etwas getan werden muss.
Dass war erst Jahre nach der Feststellung, und davor hatte es nie jemand bemerkt dass meine Skoliose mittlerweile so schlimm ist. Obwohl ich sehr oft starke Schmerzen im Rücken hatte, nach dem Sport, nach den Shoppen einfach nach allem! Ein paar Mal im Schwimmbad bemerkten meine Freunde mein Buckel aber weiter nichts.. Also nun stellte meine Hausärztin fest dass meine Skoliose sehr schlimm ist, am selben Tag noch machten wir ein Termin in der Friedrichsheimer Uniklinik bei der Skoliose Sprechstunde aus.
1ter Termin in der Klinik
In der Skoliose Sprechstunde wurde mein Rücken zum ersten Mal in meinem Leben geröntgt. Schockierend. Ich hatte mit 40-45 Grad gerechnet, nein es waren 72° und 73°! Nun der nächste Schock ich sollte operiert werden!
Die Entscheidung
Wir überlegten uns alles sehr gut, das mit der Op ist ja schließlich eine große Sache. Letztendlich kam ich zu dem Entschluss dass ich diese Op brauche und auch will.
2 Tage vor der Op
Alle meine besten Freunde waren heute Abend noch einmal bei mir, wir haben uns einen schönen gemütlichen Abend gemacht, sehr beruhigend! Ich kann froh sein dass ich so tolle Freunde habe !
1 Tag vor der Op
Am 9.7.13 bin ich in die Klinik gekommen. Schrecklicher Tag! Wir müssen Stundenlang warten und ich bekam einfach kein Zimmer. Stundenlang sitzen wir irgendwo rum. Ich werde noch einmal geröntgt, Schock! Meine Skoliose ist um 2° schlechter geworden! Liegt das wohl daran, dass ich keine KG mache? Nach dem Röntgen soll ich in die Röhre zum MRT. Ich hab keine Platzangst oder sonstiges, alles ganz easy. Denke ich mir zumindest. Ich werde in die Röhre reingefahren, sie sagten mir es dauert nur 15min. Alles läuft super. Aber die Zeit vergeht und vergeht. Ich dachte es seien schon 3 Stunden vergangen, aber nein es waren nur 15min.
Jetzt das Aufklärungsgespräch, ich und meine Eltern werden über alles aufgeklärt, alles Risiken alles halt. Das einzige was ich wissen will ob bei so einer Op in diesem Krankenhaus jemand gestorben ist, Nein. Gut! Ich habe keine weiteren Fragen wusste auch schon alles was der Arzt uns erzählt hatte, hab mich ja schließlich durch ganze Internet gewühlt und alles gelesen was es an Skoliose Foren so gibt. Endlich ich bekomme ein Zimmer! Meine Zimmernachbarinnen scheinen mir ziemlich komisch. Sie reden kaum mit mir, und antworten mir nur knapp auf meine Fragen. Sie hatten vor 5 und 4 Tagen dieselbe Op wie ich morgen vor mir habe. Ich schreibe noch spät bis in die Nacht mit meinen Freunden und meiner Familie. Die Angst ist sehr groß. Viel zu groß.
Tag der OP
Ich werde morgens geweckt es ist noch sehr früh. Ich werde als 2tes operiert. Ich gehe noch laaange duschen. Ich genieße es richtig! Dann Wird mir mein Rücken rasiert. Ich soll ein Flügelhemd anziehen und eine sehr merkwürdige Unterhose. Schnell noch ein paar Sachen für die Intensivstation zusammen packen, nächster Schock, die Schwester sagt ich muss mein Handy hier lassen. Ich höre auf sie.
Meine Schwestern und mein Papa kommen noch um sich zu verabschieden. Ich werde im Bett liegend weggefahren, ich fange an zu heulen, ich kann nicht mehr meine Tränen laufen ununterbrochen. Ich bekomme noch 2 Beruhigungspflaster und eine Pille, trotzdem ruhig bin ich nicht. Bis heute, wenn ich an diesen Moment denke muss ich weinen. Wieso? Dass weiß ich nicht.
Ich komme in ein Op-Vorbereitungsraum oder so etwas. Es stehen zig Leute um mich reden alle gleichzeitig mit mir und kleben mir Sachen an mein Körper und sonst was. Ich fange wieder an zu weinen. Wieso stehe ich nicht einfach auf und laufe weg frage ich mich. Heute weiß ich dass es eine gute Entscheidung war es nicht alles abzublasen! Ich bekomme eine Nadel in die Hand gestochen. Der Narkose Arzt und seine Helfer sind alle ganz nett, er fragt was ich in den Ferien noch mache und da spüre ich wie müde ich auf einmal bin. Ich nicke ein. Weg bin ich. Jetzt können sie mein Rücken aufschlitzen.
Das erste was ich sehe als ich aufwache, Maschinen. Ich habe immer noch diese runden Überwachungspflaster überall kleben. Am Hals hab ich jetzt auch so ein Ding wie an der Hand. Ein Pfleger sitzt neben mir er fragt mich wie es mir geht, gut. Schmerzen hab ich keine aber ich kann mich nicht bewegen, das stört. Ich suche verzweifelt nach meinem Handy dann fällt mir ein dass es unten auf der Station ist. Der Pfleger fragt mich wieso ich es nicht mit hoch genommen habe, ich sage ihm die Schwestern hatten mir gesagt ich darf es nicht mitnehmen. Ich werde sauer, auf die Schwestern. Er verspricht mir dass er es mir holt. Wie viel Uhr es zu diesem Zeitpunkt war oder sonstiges weiß ich nicht mehr. Der Pfleger bleibt bei mir und erzählt mir wie meine Op verlaufen ist. Alles prima, nur habe ich zu viel Blut verloren. Mein komplett eigenes Blut und ein Teil der Spende, deswegen hängt er mir ein Säckchen Blut auf dass jetzt in mich rein fließt, komisch so zu sehen wie einfach fremd Blut in dich reinfließt. Meine Versteifungsstrecke ist wie geplant von TH4 bis L4.
Der Pfleger erzählt mir noch, dass als ich aus der Narkose aufgewacht bin, wie verrückt um mich geschlagen habe und rum geschrien habe wie verrückt, deswegen mussten sich mich ans Bett binden. Daran kann ich mich NULL erinnern! Ich habe keine Ahnung mehr. Mein Vater kommt. Er fragt wie es mir geht und ob ich meine Füße bewegen kann, alles super! Er erzählt mir dasselbe wie der Pfleger. Ich schlafe ein. Als ich aufwache suche ich wieder nach meinem Handy. Mir fällt mein Gespräch mit dem Pfleger wieder ein. Ich rufe ihn und er sagt mir dass er es nicht holen darf weil er nicht das Recht dazu hat. Er ruft den Narkose Arzt, der ist so Freundlich und holt mir mein Handy. Ich versuche mich die ganze Zeit daran zu erinnern wie ich rumgeschrieen habe, zwecklos. Mir ist es sehr peinlich, ich fange wieder an zu heulen. Endlich um genau 11:00 Uhr Nachts bringt der Arzt mir mein Handy, ich schreibe sofort allen meinen Freunden! Wie ich später bemerkte schrieb ich nur dummes Zeug dass ich jetzt selbst nicht mehr verstehe. Ich war ja noch vollgepumpt.
1 Tag nach der Op
An diesen Tag kann ich mich kaum noch erinnern, ich weiß nur noch dass ich schmerzen hatte! Gegen Mittag kam ich wieder auf die Normalstation. Schlafen? Nein, hatte viel zu starke Schmerzen. Ich rief in der Nacht auch noch ein paar Mal eine Schwester weil die Schmerzen unerträglich wurden. Die Schmerztabletten brachten aber soweit ich mich erinnern kann Garnichts. Ein schmerz Katheter hatte ich nicht, weil meine Wunde zu breit war, und irgendwie das Risiko bestand dass wenn ich den Katheter bekomme die Wunde sich entzündet.. Wurde mir zumindest dort gesagt..
Die weitern Tage nach der Op
Die ersten 3 oder 4 Tage hatte ich noch ein Blasenkatheter. Am 3. Tag saß ich das erste Mal, aber nur ganz kurz mein Kreislauf machte das nicht mit. Die Tage darauf konnte ich jeden Tag schon ein wenig mehr laufen, zwar noch sehr anstrengend aber immerhin. Abends Nacht und Morgen hatte ich unerträgliche Schmerzen! Mittags war es noch auszuhalten.
Ich war genau eine Woche im Krankenhaus danach durfte ich auch schon nach Hause. Die Heimfahrt war auch ziemlich anstrengend ich lag auf der Rückbank da sitzen immer noch zu anstrengend war. Bis 2 Wochen nach der Entlassung lag ich eigentlich nur auf meinem Bett und stand nur auf um zu essen oder aufs Klo zu gehen. Und genau in dieser Zeit konnte ich mich wieder echt glücklich schätzen so tolle Freunde zu haben, sie kamen mich andauernd besuchen und brachten mich zum Lachen.
Seit 2 Tagen schlafe ich wieder auf meinem eigenem Bett, davor schlief ich auf dem Bett meiner Schwester, da dies viel größer ist und auch höher. Aber seit dem ich wieder auf meinem Bett schlafe habe ich große Probleme mit meiner Matratze einfach schrecklich! Schmerzen habe ich natürlich von der Op auch noch bis jetzt.. Aber ich kann schonwieder ganz normal laufen. Nur das Sitzen ist immer noch ein Problem.. Es geht nicht länger als 10 Minuten danach tut es höllisch weh!
Naja aber wie auch immer, ich bin echt froh diese Op gemacht zu haben, es war echt die richtige Entscheidung! Ich bin auch ein paar cm gewachsen!!!
Nun habe ich auch endlich mal mein Op Bericht fertig geschrieben!:) Ich hoffe er gefällt euch, und wenn noch irgendwechle Fragen offen stehen, Fragt!!!
Meine Vorgeschichte: Meine Skoliose wurde schon ewig her bei mir festgestellt. Es hieß: ´´immer die ist gar nicht so schlimm und das geht schon weg..´´
Ich war krank, hatte hohes Fieber, husten und so weiter, meine Hausärztin kam zu uns und hörte mein Lungen ab, da bemerkte sie, dass meine Skoliose sehr stark ist und dringend etwas getan werden muss.
Dass war erst Jahre nach der Feststellung, und davor hatte es nie jemand bemerkt dass meine Skoliose mittlerweile so schlimm ist. Obwohl ich sehr oft starke Schmerzen im Rücken hatte, nach dem Sport, nach den Shoppen einfach nach allem! Ein paar Mal im Schwimmbad bemerkten meine Freunde mein Buckel aber weiter nichts.. Also nun stellte meine Hausärztin fest dass meine Skoliose sehr schlimm ist, am selben Tag noch machten wir ein Termin in der Friedrichsheimer Uniklinik bei der Skoliose Sprechstunde aus.
1ter Termin in der Klinik
In der Skoliose Sprechstunde wurde mein Rücken zum ersten Mal in meinem Leben geröntgt. Schockierend. Ich hatte mit 40-45 Grad gerechnet, nein es waren 72° und 73°! Nun der nächste Schock ich sollte operiert werden!
Die Entscheidung
Wir überlegten uns alles sehr gut, das mit der Op ist ja schließlich eine große Sache. Letztendlich kam ich zu dem Entschluss dass ich diese Op brauche und auch will.
2 Tage vor der Op
Alle meine besten Freunde waren heute Abend noch einmal bei mir, wir haben uns einen schönen gemütlichen Abend gemacht, sehr beruhigend! Ich kann froh sein dass ich so tolle Freunde habe !
1 Tag vor der Op
Am 9.7.13 bin ich in die Klinik gekommen. Schrecklicher Tag! Wir müssen Stundenlang warten und ich bekam einfach kein Zimmer. Stundenlang sitzen wir irgendwo rum. Ich werde noch einmal geröntgt, Schock! Meine Skoliose ist um 2° schlechter geworden! Liegt das wohl daran, dass ich keine KG mache? Nach dem Röntgen soll ich in die Röhre zum MRT. Ich hab keine Platzangst oder sonstiges, alles ganz easy. Denke ich mir zumindest. Ich werde in die Röhre reingefahren, sie sagten mir es dauert nur 15min. Alles läuft super. Aber die Zeit vergeht und vergeht. Ich dachte es seien schon 3 Stunden vergangen, aber nein es waren nur 15min.
Jetzt das Aufklärungsgespräch, ich und meine Eltern werden über alles aufgeklärt, alles Risiken alles halt. Das einzige was ich wissen will ob bei so einer Op in diesem Krankenhaus jemand gestorben ist, Nein. Gut! Ich habe keine weiteren Fragen wusste auch schon alles was der Arzt uns erzählt hatte, hab mich ja schließlich durch ganze Internet gewühlt und alles gelesen was es an Skoliose Foren so gibt. Endlich ich bekomme ein Zimmer! Meine Zimmernachbarinnen scheinen mir ziemlich komisch. Sie reden kaum mit mir, und antworten mir nur knapp auf meine Fragen. Sie hatten vor 5 und 4 Tagen dieselbe Op wie ich morgen vor mir habe. Ich schreibe noch spät bis in die Nacht mit meinen Freunden und meiner Familie. Die Angst ist sehr groß. Viel zu groß.
Tag der OP
Ich werde morgens geweckt es ist noch sehr früh. Ich werde als 2tes operiert. Ich gehe noch laaange duschen. Ich genieße es richtig! Dann Wird mir mein Rücken rasiert. Ich soll ein Flügelhemd anziehen und eine sehr merkwürdige Unterhose. Schnell noch ein paar Sachen für die Intensivstation zusammen packen, nächster Schock, die Schwester sagt ich muss mein Handy hier lassen. Ich höre auf sie.
Meine Schwestern und mein Papa kommen noch um sich zu verabschieden. Ich werde im Bett liegend weggefahren, ich fange an zu heulen, ich kann nicht mehr meine Tränen laufen ununterbrochen. Ich bekomme noch 2 Beruhigungspflaster und eine Pille, trotzdem ruhig bin ich nicht. Bis heute, wenn ich an diesen Moment denke muss ich weinen. Wieso? Dass weiß ich nicht.
Ich komme in ein Op-Vorbereitungsraum oder so etwas. Es stehen zig Leute um mich reden alle gleichzeitig mit mir und kleben mir Sachen an mein Körper und sonst was. Ich fange wieder an zu weinen. Wieso stehe ich nicht einfach auf und laufe weg frage ich mich. Heute weiß ich dass es eine gute Entscheidung war es nicht alles abzublasen! Ich bekomme eine Nadel in die Hand gestochen. Der Narkose Arzt und seine Helfer sind alle ganz nett, er fragt was ich in den Ferien noch mache und da spüre ich wie müde ich auf einmal bin. Ich nicke ein. Weg bin ich. Jetzt können sie mein Rücken aufschlitzen.
Das erste was ich sehe als ich aufwache, Maschinen. Ich habe immer noch diese runden Überwachungspflaster überall kleben. Am Hals hab ich jetzt auch so ein Ding wie an der Hand. Ein Pfleger sitzt neben mir er fragt mich wie es mir geht, gut. Schmerzen hab ich keine aber ich kann mich nicht bewegen, das stört. Ich suche verzweifelt nach meinem Handy dann fällt mir ein dass es unten auf der Station ist. Der Pfleger fragt mich wieso ich es nicht mit hoch genommen habe, ich sage ihm die Schwestern hatten mir gesagt ich darf es nicht mitnehmen. Ich werde sauer, auf die Schwestern. Er verspricht mir dass er es mir holt. Wie viel Uhr es zu diesem Zeitpunkt war oder sonstiges weiß ich nicht mehr. Der Pfleger bleibt bei mir und erzählt mir wie meine Op verlaufen ist. Alles prima, nur habe ich zu viel Blut verloren. Mein komplett eigenes Blut und ein Teil der Spende, deswegen hängt er mir ein Säckchen Blut auf dass jetzt in mich rein fließt, komisch so zu sehen wie einfach fremd Blut in dich reinfließt. Meine Versteifungsstrecke ist wie geplant von TH4 bis L4.
Der Pfleger erzählt mir noch, dass als ich aus der Narkose aufgewacht bin, wie verrückt um mich geschlagen habe und rum geschrien habe wie verrückt, deswegen mussten sich mich ans Bett binden. Daran kann ich mich NULL erinnern! Ich habe keine Ahnung mehr. Mein Vater kommt. Er fragt wie es mir geht und ob ich meine Füße bewegen kann, alles super! Er erzählt mir dasselbe wie der Pfleger. Ich schlafe ein. Als ich aufwache suche ich wieder nach meinem Handy. Mir fällt mein Gespräch mit dem Pfleger wieder ein. Ich rufe ihn und er sagt mir dass er es nicht holen darf weil er nicht das Recht dazu hat. Er ruft den Narkose Arzt, der ist so Freundlich und holt mir mein Handy. Ich versuche mich die ganze Zeit daran zu erinnern wie ich rumgeschrieen habe, zwecklos. Mir ist es sehr peinlich, ich fange wieder an zu heulen. Endlich um genau 11:00 Uhr Nachts bringt der Arzt mir mein Handy, ich schreibe sofort allen meinen Freunden! Wie ich später bemerkte schrieb ich nur dummes Zeug dass ich jetzt selbst nicht mehr verstehe. Ich war ja noch vollgepumpt.
1 Tag nach der Op
An diesen Tag kann ich mich kaum noch erinnern, ich weiß nur noch dass ich schmerzen hatte! Gegen Mittag kam ich wieder auf die Normalstation. Schlafen? Nein, hatte viel zu starke Schmerzen. Ich rief in der Nacht auch noch ein paar Mal eine Schwester weil die Schmerzen unerträglich wurden. Die Schmerztabletten brachten aber soweit ich mich erinnern kann Garnichts. Ein schmerz Katheter hatte ich nicht, weil meine Wunde zu breit war, und irgendwie das Risiko bestand dass wenn ich den Katheter bekomme die Wunde sich entzündet.. Wurde mir zumindest dort gesagt..
Die weitern Tage nach der Op
Die ersten 3 oder 4 Tage hatte ich noch ein Blasenkatheter. Am 3. Tag saß ich das erste Mal, aber nur ganz kurz mein Kreislauf machte das nicht mit. Die Tage darauf konnte ich jeden Tag schon ein wenig mehr laufen, zwar noch sehr anstrengend aber immerhin. Abends Nacht und Morgen hatte ich unerträgliche Schmerzen! Mittags war es noch auszuhalten.
Ich war genau eine Woche im Krankenhaus danach durfte ich auch schon nach Hause. Die Heimfahrt war auch ziemlich anstrengend ich lag auf der Rückbank da sitzen immer noch zu anstrengend war. Bis 2 Wochen nach der Entlassung lag ich eigentlich nur auf meinem Bett und stand nur auf um zu essen oder aufs Klo zu gehen. Und genau in dieser Zeit konnte ich mich wieder echt glücklich schätzen so tolle Freunde zu haben, sie kamen mich andauernd besuchen und brachten mich zum Lachen.
Seit 2 Tagen schlafe ich wieder auf meinem eigenem Bett, davor schlief ich auf dem Bett meiner Schwester, da dies viel größer ist und auch höher. Aber seit dem ich wieder auf meinem Bett schlafe habe ich große Probleme mit meiner Matratze einfach schrecklich! Schmerzen habe ich natürlich von der Op auch noch bis jetzt.. Aber ich kann schonwieder ganz normal laufen. Nur das Sitzen ist immer noch ein Problem.. Es geht nicht länger als 10 Minuten danach tut es höllisch weh!
Naja aber wie auch immer, ich bin echt froh diese Op gemacht zu haben, es war echt die richtige Entscheidung! Ich bin auch ein paar cm gewachsen!!!