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Kurze Stäbe einsetzen als "Erinnerung" ans Aufrech

Verfasst: Mo, 01.11.2004 - 18:53
von wetterhexe
Hallo,
ich (als Kontaktstelle des Bundesverbandes Skoliose) hatte letzte Woche ein Gespräch mit einer Skoliose-Betroffenen (19 Jahre, 23°). Sie erzählte mir, ihr behandelnder Arzt hätte eine ambulante OP empfohlen, bei der kleine Stäbe neben den Wirbeln eingebracht würden, die ihr helfen sollten, sich aufrecht zu halten. Quasi eine "Gedächtnisstütze".

Hat von Euch jemand schon mal sowas gehört? Wann wird das Verfahren angewandt?
Also mir ist das völlig neu!

LG
Kati

Stäbe

Verfasst: Di, 02.11.2004 - 16:57
von S-U-S-I
Hallo!
Das ist ja wohl ein Witz, oder?
Mit 23° sollte man Sport treiben und ab 30° könnte man über eine Korsetttherapie nachdenken. Und außerdem wurden bei mir Stäbe eingesetzt. Aber mit Vollnarkose und nicht ambulant! Wenn da mal was schief gehen sollte, dann gibt es im krankenhaus die notwendigen Hilfsmittel, aber ambulant... Mit 23° ist noch viel zu machen. Meiner Meinung nach kommt eine Operation erst dann in Frage, wenn nichts anderes mehr hilft. Und außerdem werden durch die Stäbe die Muskulatur schwach und man sollte sie ja schulen, um die Skoliose weg zu kriegen. Sie könnte mal in Bad Sobernheim zur Kur gehen.
So, das musste mal gesagt werden!
Susi :bindagegen:

Verfasst: So, 28.11.2004 - 17:52
von wetterhexe105
Danke für Deine schnelle Antwort, aber darauf wollte ich gar nicht hinaus: die Standard-OP-Verfahren kenne ich, auch die "normale" Behandlung mit KG, Kur, Korsett etc..

Eben deshalb fragte ich nach....denn von einem ambulanten Eingriff dieser Art habe ich noch nie gehört!
Werde die Betroffene noch mal kontakten, ob der Arzt ihr inzwischen noch ein bißchen mehr dazu gesagt hat!

LG