OP im "fortgeschrittenem" Alter?

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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plunze

OP im "fortgeschrittenem" Alter?

Beitrag von plunze »

Hallo!
Mein Mann ist 48 Jahre alt und leidet seit ca. einem Jahr sehr unter Schmerzen. Im September hat er einen Termin in Bad Wildungen. Ich würde gerne wissen, ob und welche Erfahrungswerte es gibt, bei Patienten, die sich im fortgeschrittenem Alter haben operieren lassen.
Wie sind eure Erfahrungen mit Bad Wildungen?
LG
Ingrid
peter 1
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OP im fortgeschrittenen Alter

Beitrag von peter 1 »

Hallo Ingrid,
um auf Deine Frage sinnvoll antworten zu können, muss man ein paar Fakten mehr wissen als Du angegeben hast. So kann ich als Älterer (65) und Spät-Operierter (62) nur ganz allgemein antworten.

In der Werner Wicker Klinik in Bad Wildungen werden nicht nur Skoliosen operiert. Aber weil Du hier in diesem Forum anfragst, nehme ich an, dass Dein Mann Skoliose hat. Man müsste wissen, welcher Art die Skoliose ist.

Wenn die starken Schmerzen erst seit ca.1 Jahr aufgetreten sind, muß man nach der Entstehung fragen. Schmerzen haben immer etwas mit Nerven zu tun. Das zugehörige Fachgebiet heißt Neurologie. Ein Facharzt für Neurologie sollte die Ursachen der Schmerzen untersuchen. Ohne einen neurologischen Befund sollte man sich als Skoliotiker nicht an der Wirbelsäule operieren lassen.

Der menschliche Körper verkraftet auch im fortgeschrittenen Alter eine große Operation. Wie gut, das hängt von der gesamten gesundheitlichen Verfassung des Patienten ab. Man muss darum die OP-Voraussetzungen untersuchen lassen.

Die Werner-Wicker-Klinik in Bad Wildungen ist die erfahrenste Skoliose-OP-Klinik in Deutschland. Über deren Operationserfolge gibt es unterschiedliche Patientenerfahrungen. Der Erfolg einer OP hängt sowohl von den Fähigkeiten der Ärzte als auch von den körperlichen und psychischen Voraussetzungen des Patienten ab und die sind individuell sehr verschieden.

So wenig erst einmal für den Anfang. Aus der Lüneburger Heide grüßt Dich Peter. E-Mail: peter_schmidl@freenet.de
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plunze
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Beitrag von plunze »

Ja, mein Mann hat Skoliose. Ich übrigens auch. Da er die Beschwerden schon seit einiger Zeit hat, war er natürlich auch bei Ärzten verschiedener Fachrichtung. Neurologisch war alles in Ordnung.
Sein letztes röntgen ist schon sehr, sehr lange her. Ich habe 28° und mein Cousin vor seiner OP 160°. Schätze das mein Mann genau
dazwischen liegt.
Aber es freut mich zu lesen, das es einen "Spätoperierten" gibt, der alles gut überstanden hat.
Im September haben wir einen Termin in der WWKlinik.

LG
Ingrid
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micros
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Beitrag von micros »

plunze hat geschrieben:Ja, mein Mann hat Skoliose. Ich übrigens auch. Da er die Beschwerden schon seit einiger Zeit hat, war er natürlich auch bei Ärzten verschiedener Fachrichtung. Neurologisch war alles in Ordnung. Sein letztes röntgen ist schon sehr, sehr lange her. Ich habe 28° und mein Cousin vor seiner OP 160°. Schätze das mein Mann genau dazwischen liegt.
Hallo plunze,

warum wurde dein Mann denn nicht mehr geröngt, wo er doch starke Beschwerden hat und bei mehreren Ärzten war?
Ist die einzige Ursache der Schmerzen die Skoliose oder gibt es auch noch andere "möglichkeiten"?
Also, ich würde deinem Mann empfehlen, Röntgenbilder machen zu lassen, denn wenn ihr nur schätzen könnt, dass es zwischen 28° (leichte Skoliose) und 160° ( äußerst starke und schlimme Skoliose) liegt, dann wäre doch ein Klarheit angesagt!
Die Bilder könnt ihr bei einem Orthopäden anfertigen lassen, der Ganzaufnahmen der Wirbelsäule im Stehen macht.
Wünsche euch alles Gute


lieben gruß
micros
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plunze
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Beitrag von plunze »

Na ja, wenn ich schrieb, das er nicht geröngt wurde, stimmt das nicht ganz. Wir kennen den genauen Krümmungsgrad nicht.

LG
Ingrid
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micros
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Beitrag von micros »

du hast geschrieben, dass es Röntgenaufnahmen gibt, die aber sehr seien.
Wäre natürlich sehr interessant, wie groß die Verkrümmung auf diesen Bildern ist.
Um vergleichen zu können wären neue aufnahmen angebracht, die natürlich auch ausgewertet werden müssten!
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