hallo,
Ich würde gerne mal wissen, ob sich eine Op nur in der BWS verwirklichen lassen wúrde, oder ist das utopisch. Ich habe eigentlich nur in der BWS mehr als 34, im untern und oberen Bogen ist es wenig (oben 20 und unten 12) Wie würde das aussehen. Meine Skoliose ist stabil, also verschlechterung ist in den letzten 18 Jahren nicht eingetretten. Aber dieser Bereich macht mir Probleme. Hat jemand Erfahrung.
Skoliose op mit 34 º in der BWS
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bubbelchen1
- Newbie

- Beiträge: 26
- Registriert: Sa, 20.12.2008 - 15:27
Das ist unter der Indikationsgrenze die frühestens bei 40 Grad bei schlechter Prognose, also zu erwartender Progredienz, anfängt.
Da deine Skoliose über so lange Zeit stabil war und du nur so wenig Grad hast, ist davon auszugehen, dass sie es auch weiter bleiben wird.
Einen seriösen Operateur, der diese Operation durchführt, solltest du eigentlich nicht finden können, und wenn, dann sollten die Kosten dafür auf keinen Fall von der Krankenkasse getragen werden, die solltest du dann schon selbst übernehmen.
Ich würde mir eher Gedanken darüber machen, was dir genau Probleme macht (wahrscheinlich nicht die Skoliose), denn nach der OP kann es sein, dass du dann tatsächliche Probleme damit hast.
Da deine Skoliose über so lange Zeit stabil war und du nur so wenig Grad hast, ist davon auszugehen, dass sie es auch weiter bleiben wird.
Einen seriösen Operateur, der diese Operation durchführt, solltest du eigentlich nicht finden können, und wenn, dann sollten die Kosten dafür auf keinen Fall von der Krankenkasse getragen werden, die solltest du dann schon selbst übernehmen.
Ich würde mir eher Gedanken darüber machen, was dir genau Probleme macht (wahrscheinlich nicht die Skoliose), denn nach der OP kann es sein, dass du dann tatsächliche Probleme damit hast.
Machst du denn KG im Moment?
Aufbau der Muskulatur in diesem Bereich bzw. natürlich der ganzen WS ist sehr wichtig. Vielleicht bist du nur stark verspannt dort oder es hat andere Ursachen.
Was die OP angeht, schließe ich mich BZebra an: eine OP mit diesen Werten ist auf gar keinen Fall notwendig oder indiziert.
Hast du einen guten Orthopäden?
Dann sollte er dich mal untersuchen, ggf. Röntgen um die Ursache deiner Probleme in diesem Bereich zu finden.
Aufbau der Muskulatur in diesem Bereich bzw. natürlich der ganzen WS ist sehr wichtig. Vielleicht bist du nur stark verspannt dort oder es hat andere Ursachen.
Was die OP angeht, schließe ich mich BZebra an: eine OP mit diesen Werten ist auf gar keinen Fall notwendig oder indiziert.
Hast du einen guten Orthopäden?
Dann sollte er dich mal untersuchen, ggf. Röntgen um die Ursache deiner Probleme in diesem Bereich zu finden.
- BlümchenRose
- aktives Mitglied

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- Registriert: Sa, 22.03.2008 - 11:43
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Rechtskonv. thorakale Skoliose (66°) Thorakolumbaler linkskonv. Gegenschwung (23°)
- Therapie: KG
OP '08: dorsale Korrekturspondylodese TH5-TH12, Restkrümmung: 26° - Wohnort: Bayern
Re: Skoliose op mit 34 º in der BWS
Hey bubbelchen!
Also ich stimme den anderen voll und ganz zu: eine Skoliose-OP bei 34°???? Wenn mir das jemand vorgeschlagen hätte - ich hätte ihm nen Vogel gezeigt und wär gegangen... Mich konnten erst 66° überzeugen
Nun aber rein zu deiner Frage
Meine OP fand "nur" im BWS bereich statt. ich wurde von Th5-Th12 versteift, was rein die BWS betrifft. Ich hatte auch eine reine BWS-Krümmung (von 66°), die LWS und HWS war nicht betroffen (bzw. hat die LWS einen ganz, ganz, ganz geringen, nicht erwähnenswerten, Gegenschwung). Also meine OP fand dann rein in der BWS statt. Wenn das deine Frage beantwortet...
vlg
Bettina
Also ich stimme den anderen voll und ganz zu: eine Skoliose-OP bei 34°???? Wenn mir das jemand vorgeschlagen hätte - ich hätte ihm nen Vogel gezeigt und wär gegangen... Mich konnten erst 66° überzeugen
Nun aber rein zu deiner Frage
wobei ich dir definitiv nicht zu einer OP rate!bubbelchen1 hat geschrieben:ob sich eine Op nur in der BWS verwirklichen lassen wúrde, oder ist das utopisch. Ich habe eigentlich nur in der BWS mehr als 34, im untern und oberen Bogen ist es wenig (oben 20 und unten 12)
Meine OP fand "nur" im BWS bereich statt. ich wurde von Th5-Th12 versteift, was rein die BWS betrifft. Ich hatte auch eine reine BWS-Krümmung (von 66°), die LWS und HWS war nicht betroffen (bzw. hat die LWS einen ganz, ganz, ganz geringen, nicht erwähnenswerten, Gegenschwung). Also meine OP fand dann rein in der BWS statt. Wenn das deine Frage beantwortet...
vlg
Bettina
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- Dalia
- Co-Admin

- Beiträge: 10332
- Registriert: So, 10.08.2003 - 12:48
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- Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
- Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
- Wohnort: NRW
Bubbelchen, wenn du dir erhoffst, dass es dir mit einer gerade Skoliose psychisch besser geht: Vergiss es. Damit verlagerst du dein Problem nur.
Eine OP bei 34° ist absolut lächerlich und leichtsinnig, es sei, dein Rücken ist tatsächlich optisch schlimm deformiert und/oder du hast heftige Beschwerden.
Ich glaube eher, dass eine Psychotherapie sinnvoller wäre, denn wenn ich deine Beiträge richtig einordne (z.B. mit 15 von zuhause weggelaufen), scheinst du große Probleme mit deinen Eltern gehabt zu haben und scheinen sie nicht richtig hinter dir gestanden zu sein. Hat man mit engen Familienagehörigen Probleme, wirkt es sich sehr auf die allgemeine Lebenszufriedenheit aus.
In so einem Fall würde eine OP die Probleme nur aufschieben. Nach der OP geht es dir vielleicht erst mal besser, aber früher oder später holen dich die alten Probleme wieder ein und du bist dann velleicht unzufrieden, weil deine Wirbelsäule versteift ist und du eine OP-Narbe hast.
Ich sehe das Hauptproblem bei dir nicht in deiner Skoliose, sondern in deinem Selbstwertgefühl bzw. in deiner Akzeptanz dir gegenüber. Du musst lernen, dich als liebenswert und wertvoll wahrzunehmen, denn diese Erfahrung hast du scheinbar nicht gemacht. Eltern können seelisch viel zerstören.
Eine OP bei 34° ist absolut lächerlich und leichtsinnig, es sei, dein Rücken ist tatsächlich optisch schlimm deformiert und/oder du hast heftige Beschwerden.
Ich glaube eher, dass eine Psychotherapie sinnvoller wäre, denn wenn ich deine Beiträge richtig einordne (z.B. mit 15 von zuhause weggelaufen), scheinst du große Probleme mit deinen Eltern gehabt zu haben und scheinen sie nicht richtig hinter dir gestanden zu sein. Hat man mit engen Familienagehörigen Probleme, wirkt es sich sehr auf die allgemeine Lebenszufriedenheit aus.
In so einem Fall würde eine OP die Probleme nur aufschieben. Nach der OP geht es dir vielleicht erst mal besser, aber früher oder später holen dich die alten Probleme wieder ein und du bist dann velleicht unzufrieden, weil deine Wirbelsäule versteift ist und du eine OP-Narbe hast.
Ich sehe das Hauptproblem bei dir nicht in deiner Skoliose, sondern in deinem Selbstwertgefühl bzw. in deiner Akzeptanz dir gegenüber. Du musst lernen, dich als liebenswert und wertvoll wahrzunehmen, denn diese Erfahrung hast du scheinbar nicht gemacht. Eltern können seelisch viel zerstören.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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