Brustbuckel

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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Huangdi
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Brustbuckel

Beitrag von Huangdi »

Ich habe im Brustbereich links vom Brustbein eine ca. 15 cm. lange Erhebung, die am höchsten Bereich 1cm höher ist als auf der rechten Seite.

Ich habe eine rechtskonvexe thorakale Skoliose.

Ich würde gerne wissen, ob nach einer Operation dieser Buckel ebenfalls verschwinden bzw. kleiner werden würde. Neben meinem kleinen Rückenbuckel finde ich diese Deformation, doch als sehr störend und häßlich.

Im Forum konnte ich keine Berichte über einen Brustbuckel finden.

Gruß

Huangdi
S-U-S-I
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Beitrag von S-U-S-I »

hallo!
ich weiß nicht so genau, was du meinst. meinst du, dass die rippen auf der linken seite weiter nach vorne stehen? hmm das ist bei mir immernoch. aber man siehts nicht. ich fühle das mit der hand, aber sonst fällts, außer, wenn ich nen bikini an habe, nicht auf. und dann nur, wenn man schon ganz genau hinguckt.
so viel dazu von meiner seite her.
wann wirst du operiert und wo? und wie sind denn deine Gradzahlen?
lg, susi
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Conny
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Re: Brustbuckel

Beitrag von Conny »

Huangdi hat geschrieben:Ich habe im Brustbereich links vom Brustbein eine ca. 15 cm. lange Erhebung, die am höchsten Bereich 1cm höher ist als auf der rechten Seite.

Ich habe eine rechtskonvexe thorakale Skoliose.

Ich würde gerne wissen, ob nach einer Operation dieser Buckel ebenfalls verschwinden bzw. kleiner werden würde. Neben meinem kleinen Rückenbuckel finde ich diese Deformation, doch als sehr störend und häßlich.

Im Forum konnte ich keine Berichte über einen Brustbuckel finden.

Gruß

Huangdi
Hi Huangdi,

die unterschiedliche "Höhe" des Brustkorbs vorne - ich nenn das jetzt einfach mal so - ist sozusagen das Gegenstück zum Rippenbuckel. Das Ganze entsteht ebenfalls durch die Verdreheung der Wirbelsäule und sollte eigentlich, mit der OP so gut wie verschwinden. Kommt jedoch auch auf die Gradzahl an und wie lange man diese mit sich rumgetragen hat. :/

Falls dieser Höhenunterscheid nach der OP doch bleiben sollte, gibt es die Möglichkeit sich ein Implantat einsetzten zu lassen, welches den Unterschied ausgleicht. So wie man es bei einer Trichtebrust beispielsweise macht. Es wird also ein Gipsabdruck vom Dekoltée gemacht und an Hand dieses Abdrucks wird dann die Dicke/Höhe des Implantates festgelegt. So viel ich weiß wird dieses doch recht große Implantat dann unter die Brustmuskulatur direkt auf die Rippen gelegt.... ist also auch wieder keine "kleine" Geschichte. Das Implantat kann man wohl aber über den ventralen WS-Schnitt einsetzten lassen (vorrausgesetzt dass man ihn hat!).

LG, Conny
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Jenny16
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Beitrag von Jenny16 »

Hallo Huagdi,
ich bin selber operiert. Hatte eine rechtskonvexe thoracolumbale Skoliose.
Die Hauptkrümmung betrug damals schon um die 100° und ich hatte einen sehr starken Rippenbuckel (auch vorne), unter dem ich sehr gelitten habe.
Er ist seit der Op deutlich kleiner und eigentlch -wie bei Susi- nur im Bikini für andere zu erkennen. Von vorne hat es sich bei mir nur leicht verbessert,
dennoch kann ich damit mittlerweile gut leben.
Ich denke, das Ergebnis bzgl. des Buckels nach der Op hängt vor allem davon ab inwieweit die Verkrümmung begradigt werden kann. Wie viel Grad hast du denn?
Lg, Jenny
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Conny
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Beitrag von Conny »

Hi ihr Lieben,

es hänt nicht nur mit der Korrektur der WS zusammen, sondern auch wieviel Grad du hattest, wie lange du diese Verkrümmung mit dir rum getragen hast und wie sehr sich deine Rippen dadurch verformt haben. Da kann deine WS noch so grade gestreckt sein, wenn du vorher eine enorme Krümmung über Jahre hinweg hattest, können die Rippen nach der OP verformt bleiben. Meine WS ist jetzt nach der OP nur noch minimal verdreht und ich habe trotzdem noch einen deutlichen Rippenbuckel und ein Rippental vorne über der rechten Brust..... das ist alles Verformung und keine Verdrehung mehr ;(
LG Conny
S-U-S-I
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Beitrag von S-U-S-I »

@Jenny: Ich meinte eigentlich mit "Man siehts nur noch, wenn ich einen Bikini anhabe." diesen Brustbuckel, oder wie man das nennt. Also die Erhebung vorne. Wollte ich nur noch mal richtig stellen. Mache ich aber immer so, also nicht persönlich gemeint. ;-) Aber ok, mit dem Rippenbuckel hinten ist es auch so ähnlich. Wenn mans nicht weiß und nicht so genau hinschaut, sieht man ihn auch nur in ganz engen Klamotten und Bikini. Jedenfalls sagen das andere. Ich finde ja schon, dass man ihn sieht. Aber an sich selber sieht man ja meistens alles deutlicher, als bei anderen.

Bei mir ist die Drehung glaub ich auch nicht mehr so stark, das Paket ist aber immernoch da wegen Verformung der Rippen, unter anderem auch durch ein Schrottkorsett, was ich ein Jahr getragen habe. :/

@Huangdi: Um nochmal auf das eigentliche Thema zurückzukommen ;-): Bei mir ist dieser Brustbuckel nach der OP schon zurückgegangen. Ist halt nur noch im Bikini sichtbar. Das war ja die eigentliche Frage. *g*

Wieviel Grad hast du eigentlich?

LG, Susi
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Jenny16
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Beitrag von Jenny16 »

Hallo Susi,

gut dass du es richtig gestellt hast. So weiß ich wie du es gemeint hast. :)

Ich sehe auch immer mehr als andere, ganz einfach weil ich weiß, dass es da ist. Anderen fallen bei mir im Bikini eigentlich vor allem und als erstes die Narben auf, den Buckel (vorne + hinten) bemerken sie oft erstmal gar nicht.

Lg, Jenny
Niobird
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Beitrag von Niobird »

Ich habe soetwas (denke ich) auch.

* Meine rechten Rippen (3 oder 4) liegen über dem unteren Brustbein auf, etwa 1 cm und schließen nicht bündig mit diesem ab. Dafür ist bei diesen rippen eine art Delle zu erkennn, es sieht so aus, als wären die Rippen ausgebogen.
Nach Bilder im Internet ist aber dort alles Knorbel, es sollte sich als "leicht" verschieben lassen?
Aber so sehr ich meinen Brustkorb auch anspanne und verrenke, dieser "Mugel" lässt sich nicht wegdrücken. Ist das überhaupt möglich? Wie hart sind Knorbel, oder ist da etwas verwachsen?

* Links ragt eine rippen, unter dem Schlüsselbein etwas eigenartig hervor, ebenfalls 1cm, aber dies fühlt sich ziemlich hart an.
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