Sollte ich mich operieren lassen?

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
scoliodoc
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Beitrag von scoliodoc »

Naja, ich muss zugeben, dass ich auch hier bin, um was von Patienten zu lernen.
Ich muss verteitigen zu duerfen, ich habe bisher vor keiner Antwort gekniffen. Komme mir vor wie auf dem heissen Stuhl ;)
Detta
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Beitrag von Detta »

angelika17 hat geschrieben:Jaaa..... die typische Ärzte-Reaktion: ich weiss es besser und zwar ALLES. Und wenn der Patient kritisch nachfragt oder anderer Meinung ist, sag ich halt gar nichts mehr.
Haben wir alle schon x Mal erlebt bei unseren Arztbesuchen.
Grüsse, Lady S



Ja da muss ich der Lady S recht geben für diese Aussage.
Hi Angelika 17,

warum unterschreibst du mit "LadyS?!? Das ist für mich sehr unglaubwürdig!

LG Detta
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Beitrag von angelika17 »

Detta:
Ich habe nur den Text von ihr kopiert und darunter mein Komentar dazu gefügt

lg angi
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Beitrag von angelika17 »

Hey leute ich habe ein Korsett gehabt von Rahmouni und wollte fragen ob man da nicht irgendwo einen Antrag stellen kann damit man nicht alles vom Korsett zahlen muss. Denn diese Korsis sind nicht billig lg angi
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Beitrag von Dalia »

Scolidoc, war die Studie englisch- oder deutschsprachig, älter oder jünger? Im Internet müsste sie mit den pasasenden Stichworten zu finden sein. Ansonsten bleibt es für mich unglaubwürdig, wenn du keine Studienergebnisse nennen kannst.
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Beitrag von J-Maria »

Mit 17 bei 70/65 Grad, was mit einer 3-jährigen Korsetttherapie + Schroth nicht verhindert werden konnte. Hier ist das Anraten zur einem Beratungsgespräch bzgl. eine Skoliose OP nun wirklich nicht übertrieben. Was nicht wie eine OP-Empfehlung verstanden werden soll, das sollte immer noch im Patienten/Arzt-Gespräch stattfinden. Und ruhig 2. Meinung, 3. Meinung einholen

Die Ergebnisse der Studie klingen glaubwürdig. Man braucht keine Fachausbildung in Psychologie, um zu wissen, dass im Laufe des Lebens gemachte Erfahrungen von Versagen das Selbstbewusstsein eines Menschen nicht gerade stärken.
Das sollte jedoch nicht davon abhalten eine reale Chance einer Korsetttherapie wahr zu nehmen. Ich gehe auch nicht davon aus, dass scolidoc das so gemeint hat. Der Schaden-Nutzen-Risiko ist unverhältnismäßig, in der Regel jedenfalls.
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Beitrag von Dalia »

Angelika, du musst bei der Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme stellen und ggfs. bei Absage Widerspruch einlegen.

J-Maria, Konsequenz ist das A und O, falls konservative Therapie Erfolg bringen soll, es sei, es sprechen besonders schwerwiegende Krankheitsbilder und/oder schwerwiegende Progedienz dagegen.

So ist es, Lebenserfahrungen wirken sich auf das Selbstbewusstsein aus. Ich vermute stark, dass bei der Studie nicht nachgeforscht wurde, ob noch andere Faktoren außer OP, Korsett, Skoliose sich auf das Selbstbewusstsein ausgewirkt haben. Sehr viele Studien werden als repräsentativ und allgemeingültig betrachtet statt die Ergebnisse und das Zustandekommen der Ergebnisse kritisch zu hinterfragen.
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Beitrag von J-Maria »

Dalia hat geschrieben: So ist es, Lebenserfahrungen wirken sich auf das Selbstbewusstsein aus. Ich vermute stark, dass bei der Studie nicht nachgeforscht wurde, ob noch andere Faktoren außer OP, Korsett, Skoliose sich auf das Selbstbewusstsein ausgewirkt haben. Sehr viele Studien werden als repräsentativ und allgemeingültig betrachtet statt die Ergebnisse und das Zustandekommen der Ergebnisse kritisch zu hinterfragen.
Dalia,
Du hast mich missverstanden. Ich kenne das, weiß wie mit Studien und Statistiken umzugehen ist.
Mein Hinweis diesbezüglich zielt darauf ab, dass diese Erkenntnis gar nicht neu ist. Das negative Erfahrungen, wie z. B. ein Versagen sich negativ auf das Selbstbewusstsein eine Menschen auswirken, ist in der entsprechender Fachliteratur ausgiebig nachgewiesen. Damit meine ich, dass dieser Ergebnis nicht überrascht, es belegt mehr, was schon wo anders in ähnlicher Form festgestellt wurde. Deshalb schrieb ich, dass es glaubwürdig kling.
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Beitrag von Dalia »

Nein, J-Maria, ich habe dich nicht missverstanden. Mir war klar, dass du einen Zusammenhang siehst. Ich habe deine Aussage vielmehr umgeschrieben, wie ich es meine. ;)

Ich kenne mich mit Forschungen sehr, sehr gut aus und weiß, dass die Aussagen der meisten (!) Forschungen wegen methodischer Mängel fragwürdig sind. Daher auch mein Wunsch nach einer genauen Quelle.

Auch ich kenne mich mit Psychologie sehr gut aus, und gerade deshalb stehen ich solch platten Aussagen kritisch gegenüber.
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Beitrag von frasu »

Psychologie hin oder her, Dalia, aber wer z.B. ein Korsett mit dem Ziel der Vermeidung einer OP trägt und sich dann doch operieren lässt (lassen muss in der eigenen Wahrnehmung!) , bei dem könnte schon das Selbstbewusstsein leiden. Oder zumindest der seelische Allgemeinzustand. Wenn in dieser Gruppe (auf die das ja so wie scolidoc die Studie schildert, zutrifft- ich nehme jetzt mal einfach an, dass besagte Studie existiert-, das Selbstbewusstsein leidet, wundert mich das eigentlich nicht besonders.) Und es ist dann nicht auf Korsett allgemein übertragbar. Trotzdem liegt es unter besagten Rahmenumständen "am Korsett".
Ich hoffe der Beitrag war jetzt nicht zu wirr.

Und Faktoren wie Unterstützung des Umfeldes scheinen laut den Infos von scolidoc ebenfalls nicht besonders stark berücksichtig worden zu sein. Auch da muss man kein Psychologe sein, um sich an seinen 10 Fingern abzuzählen, dass jemand, dessen Umfeld ihn beim Korsetttragen unterstützt viel besser mit den Unannehmlichkeiten die ein Korsett mit sich bringt umgehen kann, als jemand, der keine Unterstützung hat.
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Beitrag von Dalia »

frasu hat geschrieben:Psychologie hin oder her, Dalia, aber wer z.B. ein Korsett mit dem Ziel der Vermeidung einer OP trägt und sich dann doch operieren lässt (lassen muss in der eigenen Wahrnehmung!) , bei dem könnte schon das Selbstbewusstsein leiden.
Genau, könnte - es handelt sich hier lediglich um KANN-Aussagen, aber nicht um MUSS-Aussagen. Ansonsten beleidigt man alle Operierten, die sich nach einer Korsetttherapie doch noch für eine OP entschieden. ;)

Es gibt Menschen, die durch ein Korsett und die anschließende OP selbstbewusster wurden, solche, deren Selbstbewusstsein drunter litt, und solche, wo die Kombi-Therapie Korsett und OP keine Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein hatte.

Bei der Studie von scolidoc wurden anscheinend Menschen über 2 Jahre hinweg beobachtet. Wurde auch nach Veränderungen in ihrem Leben gefragt? Mein Eindruck ist, dass das nicht geschehen ist, so wie ich scolidocs Aussagen einschätze.
Oder zumindest der seelische Allgemeinzustand. Wenn in dieser Gruppe (auf die das ja so wie scolidoc die Studie schildert, zutrifft- ich nehme jetzt mal einfach an, dass besagte Studie existiert-, das Selbstbewusstsein leidet, wundert mich das eigentlich nicht besonders.)
Genau das ist das Problem von Menschen - wenn sie einen Zusammenhang sehen, der ihnen logisch erscheint, verbreiten sie ihn als allgemeingültig.
Und Faktoren wie Unterstützung des Umfeldes scheinen laut den Infos von scolidoc ebenfalls nicht besonders stark berücksichtig worden zu sein.
Umso weniger aussagekräftig ist die Studie, sollte Derartiges auf sie zutreffen.
Auch da muss man kein Psychologe sein, um sich an seinen 10 Fingern abzuzählen, dass jemand, dessen Umfeld ihn beim Korsetttragen unterstützt viel besser mit den Unannehmlichkeiten die ein Korsett mit sich bringt umgehen kann, als jemand, der keine Unterstützung hat.
Jein - trifft nicht auf jeden zu. ;)

Was für den einen gilt, gilt für den anderen noch lange nicht.

Solche Aussagen wie
Was leider zu oft vernachlaessigt wird ist die psychologische Belastung.

Eine interessante Studie verglich 2 Gruppen von Patienten, die mit etwa gleich schweren Skoliosen operiert worden sind. Die eine Gruppe hatte zuvor 2 Jahre ein Korsett, die andere Gruppe hatte nie ein Korsett.

Gruppe Korsett hatte ein deutlich niedrigeres Selbstbewusstsein als Gruppe ohne Korsett. Und das auch noch 2 Jahre nach OP.
fördern in dieser stark komprimierten Form Vorurteile und beleidigen alle ehemaligen Korsettträger mit operierter Skoliose, die sich als selbstbewusst definieren. Wenn schon ausgerechnet ein Arzt Ergebnisse einer Studie präsentieren will, gehören genauere Erklärungen zur Forschungsmethodik und eine ordentliche Quellenangabe dazu.
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Beitrag von J-Maria »

Dalia hat geschrieben:
frasu hat geschrieben: Auch da muss man kein Psychologe sein, um sich an seinen 10 Fingern abzuzählen, dass jemand, dessen Umfeld ihn beim Korsetttragen unterstützt viel besser mit den Unannehmlichkeiten die ein Korsett mit sich bringt umgehen kann, als jemand, der keine Unterstützung hat
Jein - trifft nicht auf jeden zu. ;)

Was für den einen gilt, gilt für den anderen noch lange nicht.

Ich glaube frasu meint, oder besser gesagt, davon ausgeht, dass das schon klar ist und nicht extra erwähnt werden muss. Wenn allgemeine Aussagen gemacht werden, geht man doch davon aus, dass Ausnahmen dazugehören. Im besagten Moment beschäftigt man sich mit der Mehrheit (bzw. mit dem meist Verbreiteten), wohlwissend, dass es sich nicht 100 % zutrifft. Studien können mehr oder weniger allgemeine Tendenzen ausmachen. Ausnahmen bestätigen die Regel.


@ skolidoc
Du merkst, Du hast unser Interesse geweckt, kannst Du mehr zu dieser Studie sagen, kann man sie irgendwo nachlesen. Muss ja nicht sofort sein, wenn Du beruflich angespannt bis, wir warten gerne
Ich hoffe auch, wir hören insgesamt öfter von Dir, Du hast Dich doch nicht vertreiben lassen oder? wäre schade ;)


@frasu
Ich fand es nicht wirr, was Du geschrieben hast. Ich finde es sehr interessant, sich mit der Thematik zu beschäftigen, auch wie der Körper und Psyche in Wechselwirkung auf einander Einfluss nehmen.
Viele von uns haben die Erfahrung von Versagen in Therapie gemacht (ob selbstverschuldet mangels Compliance, mangels Unterstützung oder falscher Therapie sei es dahingestellt, darum geht es hier nicht vordergründig) und wer gibt schon öffentlich gerne zu, dass sein Selbstbewusstein darunter lit. Mit Zeitabstand fällt es uns leichter, wenn ggf. mittlerweile verarbeitet. Und außerdem schon vergessen, wir leben in einer Leistungsgesellschaft, Schwächen zeigen kann man sich kaum leisten – schade eigentlich.
Wir wissen doch es gehört im Leben dazu, positive und negative Erfahrungen zu machen. Und wenn ein Versagen an dem Selbstbewusstsein kratzt, dann ist das nur ein Zeichen, dass mit dem Menschen alles in Ordnung ist, bei einer anderen Reaktion sollte man sich eher sorgen machen. Erlebnisse von Versagen müssen nicht zwangsläufig langfristig einen besonders negativen Einfluss auf das Selbstbewusstsein haben, wenn sie z. B. durch Erfolgserlebnisse ausgeglichen werden. Es geht auch darum, wie mit Misserfolgen und Versagen umgegangen wird, wie schwerwiegend sie sind, pers. Veranlagung, Umfeld etc.; breites Thema :)
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Beitrag von Dalia »

J-Maria hat geschrieben:Wenn allgemeine Aussagen gemacht werden, geht man doch davon aus, dass Ausnahmen dazugehören. Im besagten Moment beschäftigt man sich mit der Mehrheit (bzw. mit dem meist Verbreiteten), wohlwissend, dass es sich nicht 100 % zutrifft. Studien können mehr oder weniger allgemeine Tendenzen ausmachen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Das ist eben die Frage, ob es sich um Ausnahmen handelt.

Auf jeden Fall sind Korsett und OP wesentliche Faktoren für die Psyche und das Selbstbewusstsein, aber es gibt noch eine Reihe anderer Faktoren, die mindestens genauso wesentlich sind, vielleicht sogar noch wichtiger. Ich verweise auf Bronfenbrenner, leider gibt das Internet auf die Schnelle dazu nichts Vernünftiges her, am besten finde ich dieses Schaubild: http://www.dbhds.virginia.gov/images/OS ... circle.gif
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Beitrag von angelika17 »

Danke Dalia aber der Antrag wurde jetzt schon 3 mal verweigert gibt es sonst nichts was man tun kann? lg angi
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