Suche OP-Erfahrungsberichte Neustadt

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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Toni
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Beitrag von Toni »

Hallo Tulear und Verena (und alle Operierten!)
Ich bin zwar noch nie an der WS operiert worden, habe aber schon 10 OP´s hinter mir mit insgesamt ca. 2,4 m Narbenlänge. Ich habe allerbeste Erfahrungen in der Narbenpflege mit dieser Salbe gemacht:

http://www.merz.de/wwwmerzde/patienteni ... ifikum.HTM
Leider bekommt man die nicht in den Krankenhäusern und sie wird auch nichtmehr verordnet. Aber sie ist wirklich hervorragend!
ich kann sie nur empfehlen. Die Narben werden weich, unauffällig und beweglich, ziehen nicht und wuchern nicht.
Diese Salbe ist ihr Geld wirklich wert!
Sieglinde ist mal von einer psychisch Kranken in die Brust gebissen worden. Die Wunde war hässlich, extrem böse und eiternd. Mit dieser Salbe hat die Haut sich völlig regeneriert!
Die ideale Nachbehandlung. Hilft auch noch bei alten harten Narben, muss dann nur kräftiger einmassiert werden.
Gruß Toni
Tulear
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Beitrag von Tulear »

Hallo Toni,

DANKE für die Antwort! Werde dann für meine Tochter diese Salbe besorgen, denn ich denke man kann dadurch einiges an Verbesserung erzielen! Und bei den jungen Mädchen spielt ja die "Optik" auch keine unbedeutende Rolle!

Schönen Tag und liebe Grüße
Tulear (Karin)
Vere

Beitrag von Vere »

Hi Karin!

Also die Selbe Salbe wie toni gesagt hat hab ich auch! hab sie mir zwar erst heut gekauft nachdem mir meine Krankengymnastin gesagt hat dass ich meine narbe schön einschmieren soll! hab mich davor noch net so hingetraut mit eincremen und so! hab allerdigs nur das gel weil die salbe ausverkauft war!
Gibt es da einen großen Unterschied zwischen gel und salbe????weiß das jemand?

Man bekommt am Tag davor für die nacht eine Einschlaf- Beruhigungstablette! Hab eigentlich in der Nacht voll subba geschlafen! des war meine beste nacht in der Klinik! die hilft auch noch am nächsten morgen! bin ja schon um 8 uhr als erste operiert worden und musste daher schonum 6 uhr aufstehen! bi um 7 dann abgeholt worden zur vorbereitung! hatt sogar noch den nerv in der halben stunde vor dem abholen wo ich nix zu tun hatte zu lesen! war auch net aufgeregt! und nachdem man in den vorbereitungsraum geschoben wurde und die erste infusion gelegt worden ist war ich dann auch schon weg! die narkose wirkt so schnell aber sie ist auch nicht so stark dass sie weh tut also irgendwie komisch! ich war aber auch voll froh dass die bei mir nicht in die handoberfläche gestochen haben sondern in den arm auf der seite hinter dem gelenk! da tuts wenigstens nicht weh!

naja dann machs gut

Lg Verena
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

Vere hat geschrieben:die narkose wirkt so schnell aber sie ist auch nicht so stark dass sie weh tut also irgendwie komisch!
Hallo Verena,

das ist doch normal oder wieso sollte eine Narkose weh tun?

Gruß, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
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Toni
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Beitrag von Toni »

Hallo Sloopy
Verena meint vermutlich das einsetzen/einstechen der Kanüle für Infusion und Narkosemittel.
Die Narkose selber tut LOGISCHERWEISE überhaupt nicht weh. Aber das setzen einer Kanüle kann manchmal kurz etwas weh tun, besonders wenn der Anästhesist "popeln" rumbohren und suchen muss.
Ist aber auch nicht schlimmer als ein "Piercing". Eher besser, weils ein Profi macht.
Wenn das am Handrücken erfolgt, tut das schon ein bischen mehr weh. In der Ellenbeuge spürt man es kaum. Dafür ist das ein schlechter Platz, wenn man länger Infusionen bekommt, weil man dann den Arm nicht abwinkeln darf. Da ist dann wieder der venöse Zugang am Handrücken besser und weit weniger lästig.
Keine Sorge, das ist alles gut auszuhalten!
Toni
Vere

Beitrag von Vere »

Hi!

Also was ich gemeint hab mit der Narkose ist: wie bei mir die Weißheitszähne rausgemacht wurden mit Vollnarkose haben sie mir die Narkose direkt in den Handrücken gespritzt und ich hab dann genau gespürt wie die narkose im Arm langsam nach hinten wanderr in richtung ellenbogen und das hat ziemlich arg weh getan! das hab ich gemeint!
Bei mir worde bei der Rücken OP die Infusion auch nciht in der Beuge beim ellenbogen gespritzt sondern zwischen handrücken und Ellenbogen auf der rechten Seite!

Naja wollte des nur nochmal genau erklären!

Lg Verena
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Op meines Sohnes

Beitrag von thunerfee »

Mein Sohn ist 14 Jahre alt und wurde am 19.06.03 in Neustadt von Prof. Halm operiert. Seine Werte vor der Op waren 58° und 42°. Die Op dauerte zweieinhalb Std. und er wurde von TH 6-TH 12 versteift. Nach der OP hat Daniel nun eine Krümmung von 19° thorakal. Lumbal ca. 36°. Daniel lag 4 Tage auf der Intensivstation und ich war erstaunt, wie gut es ihm dabei doch ging. Ihm wurden nach Bedarf Schmerzmittel gespritzt und sein Pfleger auf der Intensivstation meinte, er benötigte viel weniger, als er hätte haben dürfen. Die Thoraxdrainage hat ihm gar keine Beschwerden bereitet, eher hatte er vor dem Ziehen große Angst, aber auch das stellte sich für ihn als nicht so schlimm heraus. Als er nach 4 Tagen auf die normale Station kam, sollte er mit einer Gehhilfe laufen, aber die stellte Daniel sofort weg und ging mit mir durch die Klinik spazieren. Natürlich noch etwas unsicher, da auch der Kreislauf erst wieder in Schwung kommen musste, aber auch das Treppensteigen bereitete ihm so kurz nach der Op keinerlei Schwierigkeiten. Ich war sehr zufrieden und glücklich, den Weg nach Neustadt gegangen zu sein. Leider stellte sich dann nach einer Woche Krankenhaus heraus, dass sich sein Lendenwulst ziemlich verschlechtert hatte und deshalb soll Daniel nun doch noch ein halbes Korsett tragen. Ich war erst total schockiert, denn gerade das wollte Daniel nicht mehr. Das Korsett, was er vor der Op ca. ein Jahr tragen musste, hatte genug Kämpfe zu Hause gebracht und zusätzlich eine rasante Verschlechterung ( von 40° thorakal und 32° lumbal), da es in Dortmund wohl keine guten Korsettbauer gibt. Ansonsten lief alles nach Plan. Nach zwei Wochen habe ich Daniel schon wieder aus Neustadt abgeholt und nach einer weiteren Woche konnte er stundenweise wieder die Schule besuchen. Heute geht Daniel 3 mal die Woche zur Krankengymnastik und ca. 2 mal wöchentlich schwimmen. Im Oktober müssen wir zur Kontrolle nach Neustadt und ich hoffe, dass die untere Krümmung sich etwas mit aufgerichtet hat ( das hoffte Prof. Halm ja schon für die Zeit direkt nach der Op-er war selber enttäuscht, doch noch ein Korsett verschreiben zu müssen) und er dann das Korsett vielleicht in die Ecke stellen darf. Daniel ist so fit, dass er Schwierigkeiten damit hat, nicht schon wieder Fußball spielen zu dürfen. Die Schmerzen von der Op und Rippenentfernung waren nach ca. 4 Wochen kein Thema mehr und auch nach der Klinik hat er nur 2 mal nach Schmerzmitteln verlangt. Ich hoffe natürlich, dass das lange so bleibt und keine 2. Op mehr erforderlich wird. Manches Mal stelle ich mir schon die Frage, was gewesen wäre, wir wären nach Bad Wildungen zur Op gegangen, denn da wäre er erst gestreckt worden und dann hätte er ein festes Korsett für ca. ein halbes Jahr tragen müssen. vielleicht wäre das für die untere Krümmung besser gewesen... aber wer weiß das schon. Ich wollte ihm den Weg erleichtern und auch Daniel wollte lieber nach Neustadt als nach Bad Wildungen. Nur habe ich leider wieder die Kämpfe wegen des halben Korsetts, aber vielleicht ist er jetzt, wo es kühler wird, etwas eher bereit es zu tragen. Jedenfalls wünsche ich Eurer Tochter alles Gute für die Op und hoffe, es ergeht ihr ähnlich gut wie meinem Sohn.
Liebe Grüße an das gesamte Team im Forum,
Ingrid
Tulear
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Beitrag von Tulear »

Liebe Ingrid,

Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht und die lieben Wünsche! Was ist denn ein "halbes Korsett"? Ich kann mir darunter im Moment wenig vorstellen. Ich hoffe sehr, dass meiner Tochter dies erspart bleiben wird, da sie mit Sicherheit nicht begeistert wäre, wenn nach der OP noch immer ein Korsett nötig wäre. Deinem Sohn wünsche ich weiterhin alles Gute und drücke ihm die Daumen, dass er sein Korsett bald ablegen darf!

Liebe Grüße
Karin
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

Liebe Ingrid,

vielen Dank für deinen ermutigenden Bericht. Hoffen wir, dass dein Sohn sein Korsett bald abgeben kann und für immer schmerzfrei bleibt!!! Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute- vor allem, dass die nicht-versteiften Wirbelsäulen-Abschnitte sich während des Wachstums nicht auch noch stark verkrümmen.

Ich würde mich freuen, wenn du auch in Zukunft berichtest, wie es mit deinem Sohn weitergeht!

Alles Gute, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

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thunerfee
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Korsett

Beitrag von thunerfee »

Hallo alle Zusammen,
ein halbes Korsett ist eben nur kürzer als das herkömmliche. Es geht "nur" bis etwa zum halben Brustkorb, also nicht mehr bis kurz vor die Schulter, wie vorher. Bedanken möchte ich mich noch einmal für dieses Forum. Habe erst durch das Forum überhaupt von Neustadt gehört. Vorher waren wir schon in Bad Wildungen und hatten einen Termin zur Op. Leider bin ich erst danach auf dieses Forum gestoßen. Wenn ich mich schon eher damit auseinander gesetzt hätte, wäre mein Sohn vielleicht ganz um eine Op herum gekommen. Naja, wir sind diesen Weg nun gegangen und wenn es weiterhin so gut läuft, dann war es auch für uns der richtige. Lieben Gruß an alle und ich werde mich ganz sicher noch einmal melden und über den weiteren Verlauf von Daniels WS berichten.
Bis dahin,
Ingrid
Nelli

Operation

Beitrag von Nelli »

Hallo, ich bin neu hier im Forum und ich würde mich interessieren nach welcher Methode wurde denn dein Sohn operiert, wurde er vorher gestreckt? Ich beschäfftige mich auch mit dem Gedanken einer Operation?
Ich bin allerdings schon 36 Jahre und weiss nicht so recht was ich machen soll. Aber eure ERfahrungen klingen ja alle sehr positiv.
Danke.
Liebe Grüße
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