Stationäre An- und Abschulung
Verfasst: Fr, 28.04.2006 - 17:42
[equote="J-Maria ( Zitat aus http://skoliose-info-forum.de/viewtopic ... 0707#50707 )"]An solchen Beispielen verdeutlicht sich immer wieder der Vorteil einer Stationären Korsettanschulung.
Z. B. im Behring-Krankenhaus (Berlin) müssen die Mädels und Jungs (außer den Terminen beim OT und KG) zusätzlich regelmäßig zu Druckstellenkontrolle zu den Schwersten um ihre Druckstellen zu zeigen/kontrollieren.
Die Schwestern haben damit sehr viel Erfahrung und geben den Kids und auch den Eltern die wichtigen Tipps.[/equote]
Es ist eine harte Entscheidung! Zur OP-Vermeidung muss aber OHNE Korsettpause und OHNE Korrekturverlust durchgepowert werden.
@ J-Maria: Das ist für mich KEIN Argument für klinische Korsett-Einschulung!
Bei 60° und dem Druck, den ein Rahmouni bei einem Fall, in dem es um OP Vermeidung geht, würden die Emil von Behring-Leute vermutlich das Korsett als "untragbar" zurückweisen.
Hunderte von Korsett-Patienten von Rahmouni schaffen es ohne Krankenhaus bei viel höheren Korrekturdrücken als bei Nahr-Korsetten. Das ist so. Die meisten offenen Druckstellen treten eh nicht in der ersten Korsett-Woche auf sondern viel später.
Ich würde eher empfehlen Bepanthen-Wundsalbe und dann z.B.
cica-care-Silikongelplatten drüber:
http://www.russka.de/index.php?id=80&pg=37&artikel=3097
darüber und das Korsett drauf, so brutal das klingt!
Es gibt rel. viele Power-User die trotz offener Druckstellen weitergepowert haben, weil sie für sich eine Prioritätsentscheidung getroffen haben: Hautschaden oder OP.
Die Entscheidung sollten keine Krankenschwestern treffen, sondern nur die Korsett-Patientin selbst zusammen mit der Unterstützung ihrer Hautärztin.
Es ist etwas problematisch zu empfehlen, daß eine österr. Korsett-Patientin mit einem Rahmouni-Korsett zu einer klinischen Einschulung sich in einer Berliner Uniklinik einweisen lassen sollte, abgesehen von den Kosten.
Gruß Toni
Z. B. im Behring-Krankenhaus (Berlin) müssen die Mädels und Jungs (außer den Terminen beim OT und KG) zusätzlich regelmäßig zu Druckstellenkontrolle zu den Schwersten um ihre Druckstellen zu zeigen/kontrollieren.
Die Schwestern haben damit sehr viel Erfahrung und geben den Kids und auch den Eltern die wichtigen Tipps.[/equote]
Es ist eine harte Entscheidung! Zur OP-Vermeidung muss aber OHNE Korsettpause und OHNE Korrekturverlust durchgepowert werden.
@ J-Maria: Das ist für mich KEIN Argument für klinische Korsett-Einschulung!
Bei 60° und dem Druck, den ein Rahmouni bei einem Fall, in dem es um OP Vermeidung geht, würden die Emil von Behring-Leute vermutlich das Korsett als "untragbar" zurückweisen.
Hunderte von Korsett-Patienten von Rahmouni schaffen es ohne Krankenhaus bei viel höheren Korrekturdrücken als bei Nahr-Korsetten. Das ist so. Die meisten offenen Druckstellen treten eh nicht in der ersten Korsett-Woche auf sondern viel später.
Ich würde eher empfehlen Bepanthen-Wundsalbe und dann z.B.
cica-care-Silikongelplatten drüber:
http://www.russka.de/index.php?id=80&pg=37&artikel=3097
darüber und das Korsett drauf, so brutal das klingt!
Es gibt rel. viele Power-User die trotz offener Druckstellen weitergepowert haben, weil sie für sich eine Prioritätsentscheidung getroffen haben: Hautschaden oder OP.
Die Entscheidung sollten keine Krankenschwestern treffen, sondern nur die Korsett-Patientin selbst zusammen mit der Unterstützung ihrer Hautärztin.
Es ist etwas problematisch zu empfehlen, daß eine österr. Korsett-Patientin mit einem Rahmouni-Korsett zu einer klinischen Einschulung sich in einer Berliner Uniklinik einweisen lassen sollte, abgesehen von den Kosten.
Gruß Toni