Let´s Salsa (im Korsett)
Verfasst: So, 08.05.2005 - 14:30
Hallo Liebe Leute!
Ich melde mich zwar selten, aber dann auch nur kurz!
Um die Diskussion über Sport/Freizeit/usw. im Korsett zu bereichern, möchte ich mein gestriges Erlebnis erzählen:
Wie bekannt habe ich Scheuermann + HWS-Vertebrostenose. Ich trug in meiner Jugend viele Jahre durchgehend Korsetts und auch jetzt noch, je nach Schmerzen und Instabilität, zeitweise (vorzugsweise nachts) eine CTLSO.
Meine Frau und ich tanzten in unseren Anfangsjahren (beinahe 20 Jahre sind wir schon verheiratet!) gern, kamen aber, wohl berufsbedingt, seit ewigen Zeiten nicht mehr dazu. Gestern abend waren wir durch jüngere Kolleginnen meiner Frau zu einem Salsa-Abend in ein Innsbrucker Einkaufszentrum eingeladen. Da ich zur Zeit wieder ziemliche Schmerzen im Nacken-Schulter-Bereich habe, ziehe ich das Korsett jeden abend nach der Arbeit an.
Die Stimmung an der Bar mit den Kolleginnen und Kollegen war ausgezeichnet, und so kam es dazu, dass trotz meiner CTLSO zum ersten mal seit ich 15/16 war , wieder im Korsett getanzt habe.
Nun man muss dazu folgende Erklärungen noch machen:
1. Salsa, wie die meisten lateinamerikanischen Tänze, ist sehr locker, fast ohne Körperkontakt. Der Mann spielt dabei quasi nur die Garnierung, die elegant-erotischen Hüftschwingungen macht die Partnerin. (Es soll ja der lateinamerikanischen Tradition entsprechend den Mann verführen und dann abweisen; so habe ich es halt gelesen!?)
2. Eine gewisse Steifigkeit des Körpers mit dem Geradeaus-Blick des Mannes muss ja normalerweise schwer erlernt werden, da musste ich mich nicht weiter bemühen. (Trotzdem wünscht man sich manchmal zu wissen, wo die Füsse der Partnerin sind.)
3. Man schwitzt auch sehr schön nachher, und deswegen war ich froh kein Plastik-Korsett zu tragen. Andereseit ist mein Lederkorsett so altmodisch, dass dies wohl (wie ich schon früher betont habe) für moderne Zeiten kaum zu empfehlen ist.
Naja, das Wichtigste war die Überwindung und es hat sich gelohnt!
LG, Gustl, der Medicus
Ich melde mich zwar selten, aber dann auch nur kurz!
Um die Diskussion über Sport/Freizeit/usw. im Korsett zu bereichern, möchte ich mein gestriges Erlebnis erzählen:
Wie bekannt habe ich Scheuermann + HWS-Vertebrostenose. Ich trug in meiner Jugend viele Jahre durchgehend Korsetts und auch jetzt noch, je nach Schmerzen und Instabilität, zeitweise (vorzugsweise nachts) eine CTLSO.
Meine Frau und ich tanzten in unseren Anfangsjahren (beinahe 20 Jahre sind wir schon verheiratet!) gern, kamen aber, wohl berufsbedingt, seit ewigen Zeiten nicht mehr dazu. Gestern abend waren wir durch jüngere Kolleginnen meiner Frau zu einem Salsa-Abend in ein Innsbrucker Einkaufszentrum eingeladen. Da ich zur Zeit wieder ziemliche Schmerzen im Nacken-Schulter-Bereich habe, ziehe ich das Korsett jeden abend nach der Arbeit an.
Die Stimmung an der Bar mit den Kolleginnen und Kollegen war ausgezeichnet, und so kam es dazu, dass trotz meiner CTLSO zum ersten mal seit ich 15/16 war , wieder im Korsett getanzt habe.
Nun man muss dazu folgende Erklärungen noch machen:
1. Salsa, wie die meisten lateinamerikanischen Tänze, ist sehr locker, fast ohne Körperkontakt. Der Mann spielt dabei quasi nur die Garnierung, die elegant-erotischen Hüftschwingungen macht die Partnerin. (Es soll ja der lateinamerikanischen Tradition entsprechend den Mann verführen und dann abweisen; so habe ich es halt gelesen!?)
2. Eine gewisse Steifigkeit des Körpers mit dem Geradeaus-Blick des Mannes muss ja normalerweise schwer erlernt werden, da musste ich mich nicht weiter bemühen. (Trotzdem wünscht man sich manchmal zu wissen, wo die Füsse der Partnerin sind.)
3. Man schwitzt auch sehr schön nachher, und deswegen war ich froh kein Plastik-Korsett zu tragen. Andereseit ist mein Lederkorsett so altmodisch, dass dies wohl (wie ich schon früher betont habe) für moderne Zeiten kaum zu empfehlen ist.
Naja, das Wichtigste war die Überwindung und es hat sich gelohnt!
LG, Gustl, der Medicus