Ablehnung Derotationsorthese
Verfasst: So, 09.01.2005 - 12:28
Hallo,
ich bin 36 Jahre alt, habe eine Skoliose von 35 Grad in der oberen BWS, 14 Grad in der LWS und eine a.m.S. starke Gegenkrümmung und vor allen Dingen -rotation in der HWS (Gradzahl leider unbekannt ). Ich plage mich seit gut zwei Jahren mit ständigen Schmerzen rum, v.a. Dingen in der BWS mit Schmerzen beim Atmen im Bereich der Rippenansätze und in der HWS mit häufiger auftretenden Schmerzen und Schwächegefühl in den Armen und neuerdings auch Kopfschmerzen. Eine Kernspin ergab keinen BS- Vorfall, aber eine Spondylarthtrose BWK 4-8. Viele Dornfortsätze tun beim Berühren weh. Ich gehe ins Fitnessstudio, schwimme und mache meine Schrothgymnastik. Durch den Muskelaufbau merke ich schon eine Entlastung ( außer wenn ich zuviel des Guten mache ) , aber das Grundproblem bleibt.
Nun war ich bei Dr. Hoffmann, der mir eine Rhamouni - Orthese empfohlen und verschrieben hat. Die Krankenkasse hat den Antrag jetzt abgelehnt mit der Begründung, dass eine Derotationsorthese der Wachstumslenkung diene, eine solche bei mir wegen des Alters nicht mehr stattfinden könne und eine Derotationsorthese daher sozialmedizinisch nicht begründet sei. Dagegen werde ein Rahmenstützkorsett als medizinisch sinnvoll und ausreichend angesehen.
Kann ein solches Rahmenstützkorsett auch Linderung schaffen oder ist ein derotierendes Korsett besser ? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht ?
Wie sind die Chancen, dass die KK doch noch eine derotierende Orthese bezahlt und wie kann ich sie überzeugen ?
Bei der derotierenden Orthese habe ich ein wenig Sorge, dass die Bänder noch mehr gelockert werden können, ansonsten würde ich mir aber mehr Entlastung versprechen als bei einem normalen Stützkorsett, da ich selber merke, dass die Probleme in der HWS von der BWS kommen.
Das Stützkorsett korregiert wahrscheinlich gar nicht, oder ?
Ich freue mich, wenn ihr Anregungen für mich habt,
viele Grüße, Bibo
ich bin 36 Jahre alt, habe eine Skoliose von 35 Grad in der oberen BWS, 14 Grad in der LWS und eine a.m.S. starke Gegenkrümmung und vor allen Dingen -rotation in der HWS (Gradzahl leider unbekannt ). Ich plage mich seit gut zwei Jahren mit ständigen Schmerzen rum, v.a. Dingen in der BWS mit Schmerzen beim Atmen im Bereich der Rippenansätze und in der HWS mit häufiger auftretenden Schmerzen und Schwächegefühl in den Armen und neuerdings auch Kopfschmerzen. Eine Kernspin ergab keinen BS- Vorfall, aber eine Spondylarthtrose BWK 4-8. Viele Dornfortsätze tun beim Berühren weh. Ich gehe ins Fitnessstudio, schwimme und mache meine Schrothgymnastik. Durch den Muskelaufbau merke ich schon eine Entlastung ( außer wenn ich zuviel des Guten mache ) , aber das Grundproblem bleibt.
Nun war ich bei Dr. Hoffmann, der mir eine Rhamouni - Orthese empfohlen und verschrieben hat. Die Krankenkasse hat den Antrag jetzt abgelehnt mit der Begründung, dass eine Derotationsorthese der Wachstumslenkung diene, eine solche bei mir wegen des Alters nicht mehr stattfinden könne und eine Derotationsorthese daher sozialmedizinisch nicht begründet sei. Dagegen werde ein Rahmenstützkorsett als medizinisch sinnvoll und ausreichend angesehen.
Kann ein solches Rahmenstützkorsett auch Linderung schaffen oder ist ein derotierendes Korsett besser ? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht ?
Wie sind die Chancen, dass die KK doch noch eine derotierende Orthese bezahlt und wie kann ich sie überzeugen ?
Bei der derotierenden Orthese habe ich ein wenig Sorge, dass die Bänder noch mehr gelockert werden können, ansonsten würde ich mir aber mehr Entlastung versprechen als bei einem normalen Stützkorsett, da ich selber merke, dass die Probleme in der HWS von der BWS kommen.
Das Stützkorsett korregiert wahrscheinlich gar nicht, oder ?
Ich freue mich, wenn ihr Anregungen für mich habt,
viele Grüße, Bibo