Hallo erstmal.
Mir gehts im Moment gar nicht gut.
Ich trage mein Korsett nur nachts,mache mir deswegen arge Vorwürfe, habe aber nicht mehr die Kraft, was zu ändern.
Ich lebe mein Leben so weit es geht ohne dieses Ding und kann mir nicht vorstellen es in der Öffentlichkeit zu tragen.
Dafür fehlt mir einfach das Selbstbewusstsein.
Mein Leben ist so wie es jetzt ist genau so wie ich es mir wünsche und ich habe große Angst vor Veränderung.
Andererseits war ich schon lange nicht mehr in meinem behandelnden Spital in Wien/Speising und mache mit täglich Sorgen, es könnte sich verschlechtert haben. Warum? Ich habe keine Kraft mich dort hinzustellen und denen wieder zu sagen, dass ich keine 10 stunden schaffe und mich dann "schimpfen" und mir mit OP drohen zu lassen.
Bitte helft mir.
Ich weiß nicht weiter.
Zurzeit ist alles aussichtslos..
Liebste Grüße
Zusammenbruch. Bitte helft mir! ):
- Hanti
- treues Mitglied

- Beiträge: 297
- Registriert: Sa, 05.04.2008 - 02:42
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Tochter "Koko"*2/96 hat Skoliose, ursprünglich 25°und 26°
- Therapie: Korsett seit 6/08 Rahmouni, seit 8/11 Sanomed, seit 2/13 abgeschult mit 22°, 20° und 10° im Sept. 2013
- Wohnort: Kreis Bad Kreuznach
Hallo Anny!
Ich kenne dich nicht und weiß nicht, wie alt du bist. Doch ich möchte dir auf jeden Fall sagen, dass du in deiner Situation auch psychologische Hilfe brauchen könntest, z.B. zur Stärkung des Selbstbewusstseins...
:keks:
Sollte meine Tochter nämlich einmal Probleme bekommen mit ihrem Korsett, habe ich mir fest vorgenommen, baldmöglichst auch diesen Weg einzuschlagen. Manchmal kann (und will) man nämlich von denen, die man kennt und die einen lieben nichts annehmen an Stärkung und Selbstvertrauen. Da können das Außenstehende auf jeden Fall besser.
Ich wünsche dir alles Gute und vertraue schon mal darauf, dass du es packst, das Beste für dich zu tun!
Ich kenne dich nicht und weiß nicht, wie alt du bist. Doch ich möchte dir auf jeden Fall sagen, dass du in deiner Situation auch psychologische Hilfe brauchen könntest, z.B. zur Stärkung des Selbstbewusstseins...
:keks:
Sollte meine Tochter nämlich einmal Probleme bekommen mit ihrem Korsett, habe ich mir fest vorgenommen, baldmöglichst auch diesen Weg einzuschlagen. Manchmal kann (und will) man nämlich von denen, die man kennt und die einen lieben nichts annehmen an Stärkung und Selbstvertrauen. Da können das Außenstehende auf jeden Fall besser.
Ich wünsche dir alles Gute und vertraue schon mal darauf, dass du es packst, das Beste für dich zu tun!
Gruß,
Hanti

Kokos Geschichte:
Quetschalarm,
Bilder vom Gipsen und Korsettaussuchen,
Die erste Reha in Sobi
Hanti
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- Diagnose: Rechtskonv. thorakale Skoliose (66°) Thorakolumbaler linkskonv. Gegenschwung (23°)
- Therapie: KG
OP '08: dorsale Korrekturspondylodese TH5-TH12, Restkrümmung: 26° - Wohnort: Bayern
Re: Zusammenbruch. Bitte helft mir! ):
Hallo Anny!
Wenn ich nochmal 14 wäre, und nochmal in der selben Situation, aber mit dem heutigen Wissen, dann würde ich versuchen, einen Psychologen aufzusuchen, um einfach meine Psyche für das Korsett und für die Therapie zu stärken!
Wenn es dir so geht wie mir damals, dann sitzt du bereits in dem Teufelskreis, dass du das Korsett auf der einen Seite zwar tragen willst, was ändern willst, aber es auf der anderen Seite nicht tragen "kannst", und das ist Mist... Ich kenn die Situation.
Du musst versuchen, da raus zu kommen! Versuch doch den Tip mim Psychologen!
Ich hoffe, du schaffst es!
Viele Liebe Grüße
Bettina
Das klingt fast genauso, wie meine Korsett-Geschichte, und ich muss dir leider sagen, sie hat letztendlich in der OP geendet. Ich hab mein Korsett nicht mehr getragen, was sicher nicht meine beste Entscheidung gewesen ist, aber gut, kann man nicht mehr ändern. Nicht dass du mich falsch verstehst, die OP habe ich nie bereut, aber wenn es anders gegangen wäre, wer weiß... Ich lebe heute trotz OP fast genauso wie vor der OP, aber es hätte auch ganz andres kommen können...anny5wiederda hat geschrieben:Ich trage mein Korsett nur nachts,mache mir deswegen arge Vorwürfe, habe aber nicht mehr die Kraft, was zu ändern.
Ich habe keine Kraft mich dort hinzustellen und denen wieder zu sagen, dass ich keine 10 stunden schaffe und mich dann "schimpfen" und mir mit OP drohen zu lassen.
Wenn ich nochmal 14 wäre, und nochmal in der selben Situation, aber mit dem heutigen Wissen, dann würde ich versuchen, einen Psychologen aufzusuchen, um einfach meine Psyche für das Korsett und für die Therapie zu stärken!
Wenn es dir so geht wie mir damals, dann sitzt du bereits in dem Teufelskreis, dass du das Korsett auf der einen Seite zwar tragen willst, was ändern willst, aber es auf der anderen Seite nicht tragen "kannst", und das ist Mist... Ich kenn die Situation.
Du musst versuchen, da raus zu kommen! Versuch doch den Tip mim Psychologen!
Ich hoffe, du schaffst es!
Viele Liebe Grüße
Bettina
Lebe deinen Traum - träume nicht dein Leben!
Hallo Ihr,
das mit dem psychologischen Unterstützung gehe ich auch gerade für meine Tochter (14 Jahre) an.
Auch sie möchte das Korsett eigentlich tragen (mit dem Verstand), kann es aber nicht wirklich (mit dem Bauch). Momentan haben wir zwar auch noch das Problem mit den Armschmerzen, aber nciht mal die 2 x pro Tag schafft sie ohnen Riesenüberredung und heute kam die erste Totalverweigerung.
Ich habe schon 3 Psychologen angerufen. Alle waren der Meinung, dass sie schnell therapeutische Hilfe benötigt. Das Problem sind aber die Wartezeiten. Jetzt haben sie mich aber erstmal an eine Beratungsstelle für Jugendliche und Kinder verwiesen.
Ich denke, es ist in jedem Fall sinnvoll diesen Weg weiterzuverfolgend.
Was ist mit einer REHA in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen ?
Die habe ich auch schon beantragt, weil das sicher auch hilft, die ganze Sache zu akzeptieren. Leider muss man auch da mit längeren Wartezeiten rechnen.
Viele liebe Grüße, Mama27
das mit dem psychologischen Unterstützung gehe ich auch gerade für meine Tochter (14 Jahre) an.
Auch sie möchte das Korsett eigentlich tragen (mit dem Verstand), kann es aber nicht wirklich (mit dem Bauch). Momentan haben wir zwar auch noch das Problem mit den Armschmerzen, aber nciht mal die 2 x pro Tag schafft sie ohnen Riesenüberredung und heute kam die erste Totalverweigerung.
Ich habe schon 3 Psychologen angerufen. Alle waren der Meinung, dass sie schnell therapeutische Hilfe benötigt. Das Problem sind aber die Wartezeiten. Jetzt haben sie mich aber erstmal an eine Beratungsstelle für Jugendliche und Kinder verwiesen.
Ich denke, es ist in jedem Fall sinnvoll diesen Weg weiterzuverfolgend.
Was ist mit einer REHA in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen ?
Die habe ich auch schon beantragt, weil das sicher auch hilft, die ganze Sache zu akzeptieren. Leider muss man auch da mit längeren Wartezeiten rechnen.
Viele liebe Grüße, Mama27
