da ich in diesem forum sehr viel kritik lese, was die skoliosebehandlung angeht, möchte ich einfach auch mal von erfolgen berichten. ich habe zwei töchter ( 14 und 18 ) die beide an einer skoliose leiden. meine 18 jährige tochter wurde vor 1 jahr nach abschluss des wachstums von dem korsett abgeschult. sie trug eine klassisches cheneau korsett von einer firma im umkreis von lingen und wurde von einem umliegenden orthopäden behandelt. nach langer skepsis mussten wir feststellen, dass die skoliose um 10 grad cobb verschlechtert ist. ich habe daraufhin den orthopäden gewechselt und bin nun mit meiner tochter bei dr. limbrock in osnabrück in behandlung. vor ca 9 wochen wurde eine 38 gradige skoliose festgestellt und ein korsett verordnet nach einer eingewönungszeit von 2 wochen trug sie das korsett ( mit leichtem widerwillen ) fast 23 stunden am tag. nach einer super betreuung von dem orthopädietechniker ( Fa. RAS Hr. B. ) wurde nach wiederum 6 wochen eine röntgenkontrolle gemacht. die skoliose beträgt jetzt unglaubliche 14 grad nach cobb. meine tochter ist sehr gut bei der sache und macht 2 mal am tag die übungen nach schroth. in 2 monaten gehts dann nach bad sobernheim. das korsett wurde lt orthopädietechniker in zusammenarbeit mit klaus nahr gebaut, der federführend in deutschland korsette baut und in über 90 prozent der fälle erfolge also deutliche verbesserungen erzielt.
ich bin im großen und ganzen sehr zufrieden und bereue es, nicht eher gewechselt zu sein.
vielleicht kann ich euch ein bischen optimissmus schenken