Hallo Rainer,
ich denke, wir müssen mal die Dinge ganz klar trennen!
Ganz am Anfang dieses Posts habe ich Dir geantwortet mit:
Klaus hat geschrieben:Du bist hier im Forum für Skoliose/Kyphose.
Dementsprechend sollte Dein Titel eigentlich "Was ist Erstversorgung bei Skoliose/Kyphose" heissen.
Es ist in den Regionen sicherlich kein Problem, genau abzuklären, ob es irgendwo Nervenreizungen z. Bsp. durch Bandscheibenvorfall oder eingeengten Spinalkanal gibt.
Und die Erfahrungen sind ja nun gerade die, dass dann meistens nichts gefunden wird und der Patient mit seiner Skoliose/Kyphose "eben irgendwie zurecht kommen muss".
Der Ansatz hier im Forum ist dann sozusagen die "reine "orthopädische Diagnose, die anhand einer Ganz-Aufnahme die Situation mit Winkeln genau einordnen kann.
Rainer hat geschrieben:Du müßtest jetzt einfach herausbekommen, wie du die in Hannover zu einem Röntgenbild im DICOM-Format kommst und welcher "nächste" Orthopäde das computerunterstützt auswerten kann. Dort wärst du dann sicherlich in kompetenten Händen für eine denkbar gute Diagnose
Ich brauche nicht unbedingt ein digitales Bild, das ist hier nur eine Nebendiskussion, weil damit Ganzaufnahmen weniger belastend sind und die Möglichkeit einer Ganzaufnahme näher rückt.
Und was soll der nächste Orthopäde auswerten? Er stellt fest, dass es evtl. eine Skoliose gibt oder eine Kyphose und evtl. Fixierungen, wenn die seitliche Aufnahme nicht, wie so oft, vergessen wird.
Und dann?
Wenn der nicht weiß, was Schroth ist und nur das zu über 90% verbreitete Orthopäden-Denken hat, "da kann man nichts mehr machen"?
Selbstverständlich kann da ein Patient in Eigenkomptenz im Baukastenprinzip eingreifen und solange suchen, bis er einen Orthopäden gefunden hat, der aufgrund der Aufnahmen einen REHA Antrag unterstützt.
Und wenn man ihm dann noch die selbstgemessenen Winkel sagt

, um den REHA Antrag noch kompetenter und erfolgreicher zu machen, dann hat man sehr gute Chancen auch bei der REHA mit so einer Aufnahme sofort bei der Eingangsuntersuchung richtig eingeordnet zu werden.
Und die eigentliche wichtige Therapie ist dann ja in der Klinik.
Aber wir reden
hier von Erstversorgung und das ist eine Situation, in der die Leute nur frustriert von der bisherigen Behandlung sind und deshalb nicht noch länger nach dem Baukastenprinzip suchen wollen. Ganz abgesehen von der noch fehlenden Eigenkompetenz, dabei auch richtig vorzugehen!
Und in Stuttgart sind alle Möglichkeiten vorhanden, da muss ich nun wirklich nicht mit einer schwer erkämpften Ganzaufnahme hinfahren.
Eigentlich ist es ein bischen Schade, dass wir das hier fast alleine diskutieren.
Weil den meisten Leuten schon klar ist, was Erstversorgung ist.
Und Weiterversorgung bzw. Baukastenprinzip ist eine andere Diskussion in dem Spezial-Thread in der Rubrik Gesucht/Gefunden.
Gruss
Klaus