Behandlungsmethoden außer Korsett?

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kristin.l
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Behandlungsmethoden außer Korsett?

Beitrag von kristin.l »

Hallo,
ich woll't mal fragen, ob es eigentlich auch noch andere Behandlungsmethoden - außer der Krankengymnastik, dem Korsett und einer OP - gibt. Hat da jemand schon mal was gehört oder sogar etwas in der Art unternommen?

LG, Tine
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Ich denke, das sind in erster Linie die ergänzenden Maßnahmen, die nach meiner Meinung vor allem die psychische Komponente unterstützen.

Alles was gut tut, was aufrichtet und was den Glauben vermittelt, dass es hilft. :)
Und da gibt es je nach Geldbeutel jede Menge Möglichkeiten von teilweise exotischen Therapien, die schon allein deshalb wirken, weil sie neu sind und weil sich jemand um einen intensiv kümmert.
Wenn das hilft, warum nicht, aber es ist oft nur etwas kurzfristiges.

Gruss
Klaus
happy777
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behandlungsmethoden außer korsett

Beitrag von happy777 »

hallo kristin.l

ich hab mal eine behandlung bei einem osteopathen, das hat mir gut geholfen. aber da solltest du auch einen guten haben. meiner war so eine art "guru", nach jeder behandlung sah man von meiner skolisoe(70 grad, lws) fast nichts mehr. leider hat das nur wenige stunden gehalten.
ich hatte danach wesentlich weniger schmerzen, leider ist er in landsberg/lech und wir fuhren 1,15 std einfach. viele kassen bezahlen diese leistung nicht und die preise sind sehr unterschiedlich.

:augenauf: :augenauf: :augenauf: :augenauf:

lg happy777
Glück ist das Einzige, das sich vermehrt, wenn man es teilt!!!
Andreas34
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Beitrag von Andreas34 »

Denke mal man soll sich da nicht auf irgendetwas verlassen exotisches verlassen. Mein Standpunkt ist, Gymnastik mindestens am Tag verteilt
1 Stunde, das neuste was ich nun zusätzlich mache ist mit meiner Physiotante solche Art Wassergymnastik. Ehrlich gesagt das hilft total.
Ansonsten man muss sich die Zeit nehmen für die KG!!!!

Gruß
Andreas
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chilli-pepper
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Beitrag von chilli-pepper »

Hallo happy777
ich hab mal eine behandlung bei einem osteopathen, das hat mir gut geholfen. aber da solltest du auch einen guten haben. meiner war so eine art "guru", nach jeder behandlung sah man von meiner skolisoe(70 grad, lws) fast nichts mehr. leider hat das nur wenige stunden gehalten.
Das ist sehr gut und hilft mir auch sehr, aber vorsicht mit dem Begriff "Guru"- das bekommen andere leicht in den falschen Hals! :lach:

So wie Andreas34 z.B.:
Denke mal man soll sich da nicht auf irgendetwas verlassen exotisches verlassen
Hallo Andreas, das ist nichts Exotisches- in anderen europäischen Ländern ist die Osteopathie eine, von den Krankenkassen anerkannte medizinische Fachrichtung , wie z.B. die Orthopädie. Nur leider in Deutschland (noch) nicht- warum auch immer.

Siehe auch den Bericht:

Volles Programm und stets wiederkehrende Probleme HWS/BWS

Gruß chilli-pepper
Mücke13

Beitrag von Mücke13 »

Hallo!
Mich würde auch interessieren, ob und inwiefern Osteopathie oder Chiropraktik als Behandlungsmöglichkeiten ergänzend oder in Folge einer Korsettbehandlung eine Besserung bringen können.
Gibt es noch andere Therapie-Ansätze, die jemand nach Abschluss einer Korsettbehandlung ausprobiert hat und die geholfen haben?
Mücke
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Mücke 13 hat geschrieben:Gibt es noch andere Therapie-Ansätze, die jemand nach Abschluss einer Korsettbehandlung ausprobiert hat und die geholfen haben?
Weil ich kein Korsett trage, habe ich keine praktischen Erfahrungen.
Da Du hier als unbekannter Gast mit unbekannten Alter und unbekannter Wirbelsäulensituation schreibst, gehe ich nur auf die Erwachsenen-Korsett-Behandlung ein.

Aus den zahlreichen Diskussionen bezüglich Erwachsenen-Korsett geht immer wieder hervor, dass eine aktive Muskelpflege unerlässlich ist. Das gilt erst recht für Leute, wie mich, die ohne Korsett die Situation im Griff haben müssen!

Wie chilli-pepper Dir gerade in einem Post gesagt hat, ist die Osteopathie und Chiropraktik ganz nützlich, wenn es um das Lösen der Blockaden geht, das ist aber das Behandeln von Symptomen, die durch die schlechte Muskel Situation (incl. Bänder und Sehnen) bei Skoliose/Kyphose auftreten.
Deswegen ist diese passive Behandlungsform ganz hinten in der Kette anzusiedeln!
Verständlicherweise neigt man dazu, die angenehmen passiven Behandlungen vorzuziehen, bei Skoliose/Kyphose muss man aber mit eigenen starken physikalischen Kräften arbeiten, um etwas zu erreichen.

Ich denke bei der abgeschlossenen Korsettbehandlung von Kindern und Jugendlichen sollte man ebenfalls die aktive Muskelpflege in den Vordergrund stellen, was ja grundsätzlich für alle Menschen gilt.

Gruss
Klaus
Mücke13

Helfen Osteopathie und Chiropraktik?

Beitrag von Mücke13 »

Ich begleite die Skoliose meiner 17-jährigen Tochter schon seit sechs Jahren und suche nach alternativen Therapieformen, die zusätzlich zum oder im Anschluss an das Korsett von Rahmouni und über die Schroth-KG hinaus vielleicht noch eine Verbesserung der Wirbelsäulenverkrümmung (um die 40 Grad) bringen könnten.
In diesem Zusammenhang wurde uns Osteopathie und/oder Chiropraktik empfohlen. Da die Kasse dies aber, wenn überhaupt, nur teilweise bezahlt, wäre es für eine Entscheidungsfindung hilfreich zu wissen, ob und was für Erfahrungen andere Betroffene damit gemacht haben.
Mücke
Nachtelfe87
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Beitrag von Nachtelfe87 »

Hallo Mücke,

Also ich habe jetzt seid meiner Geburt Skoliose, hab ab meinen 2ten Lebensjahr bis ca. 16 (bin jetzt 20) ein Korsett getragen und erlich gesagt es hat nichts gebracht!
Es ist trotzdem immer schlimmer geworden, ich habe mitlerweile eine sehr starke Skoliose sprich oben 60° in der mitte 30° (normal 0°) verdrehung von 3 Wirbeln und im lendenbereich zwischen 40°-45°.
Im April hab ich jetzt endlich eine Aufrichtungsop. (http://www.sfh-muenster.de/6993.html)
Musste sehr lange nach einer Klinik suchen die diese Op bei mir macht und in vielen dieser Kliniken wurde mir gesagt das sie das Korsett gar nicht mehr einsetzten, weil es die Skoliose nicht verbessert sondern einfach nur verzögert.
Und Persönlich würde ich auch davon abraten, da ich fast 14 Jahre lange ein Korsett getragen habe kann ich nur sagen das es eine absolute quelerei ist dieses ding zu tragen, es ist unbequem, schmerzhaft und wenn man pech hat wird man auch sonst nur von dummen Menschen gehänselt und ausgelacht.

LG Lene
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chilli-pepper
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Beitrag von chilli-pepper »

Hallo Mücke
suche nach alternativen Therapieformen, die zusätzlich zum oder im Anschluss an das Korsett von Rahmouni und über die Schroth-KG hinaus vielleicht noch eine Verbesserung der Wirbelsäulenverkrümmung (um die 40 Grad) bringen könnten.
Also, dass die Osteopathie eine Verbesserung der Krümmung - also eine Aufrichtung bringt kann man ,denke ich, ausschließen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass meine aufrechte Haltung nur anhält, wenn ich regelmäßig meine Schrothübungen mache. In Zeiten in denen ich nichts tue(z.B.Krankheit, Stress usw.) falle ich sehr schnell in meine alte Haltung zurück.
ABER: Auf die zusätzliche Behandlung (Cranio Sacral-Therapie) möchte ich auf keinen Fall verzichten- dazu kannst du in diesem Thread viel lesen!
Dazu noch ein Tipp, ich habe für mich und meine Kinder eine Zusatz-Krankenversicherung abgeschlossen, die z.B. Brillenkosten, Zuzahlungen und auch Heilpraktikerkosten zu 80% übernehmen. Diese Versicherung kostet für meinen 18-jährigen Sohn nicht mal 4 Euro im Monat. Gerne mehr dazu per PN.
Man muss dann natürlich darauf achten, dass der Osteopath auch eine Heilpraktikerzulassung hat, aber diese Kombination ist recht oft.
Ich hoffe es hilft dir etwas,aus welcher Ecke kommst du?
LG chilli-pepper
Mücke_13

Cranio scrale und/oder Osteopathie

Beitrag von Mücke_13 »

Hallo Chilipepper,
wir wohnen in München und Osteopathie wurde meiner Tochter auch von der Kieferorthopädin verschrieben, das waren sechs Behandlungen, zu denen wir als Kassenpatienten jeweils 20 Euro zuzahlen mussten.
Worin besteht der Unterschied zu cranio sacraler Therapie? Wie finde ich da einen guten Therapeuten, den die Kasse zumindesten zum Großteil übernimmt?

lg Mücke
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