Dr. Hoffmann: OP-Empfehlung bei 44°?

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Charp
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Dr. Hoffmann: OP-Empfehlung bei 44°?

Beitrag von Charp »

Abgespalten von http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?t=6411

Hallo Ulli,

schön, dass es mit deiner Tochter so gut läuft. Ich hätte da aber noch nen paar Fragen zu deiner Situation. Ich habe ja überlegt, ob ich auch mal Dr. Hoffmann ansteuere, v.a. damit ich irgendwann nicht denke, "hätte ich doch", "wieso hab ich denn nicht damals" etc.

[equote]Gestern kam der Schock - verschlechtert auf 44°! Na toll!!! Dr. Hoffmann schlug mir 2 Möglichkeiten vor: Korsett oder OP! Das wunderte mich schon sehr! Ich hab nicht wirklich Probleme und dann bei 44° gleich eine OP!!??!! [/equote]

Hast Du gesagt, dass Du ein Korsett tragen möchtest? Ich meine, weder OP noch Korsett sind ja ein Muss bei fast beschwerdefreien Erwachsenen mit der Gradzahl.

Oder hat er diese zwei Alternativen vorgeschlagen wegen der Verschlechterung? Von wann stammt denn die Zahl 33°, war das vor der Schwangerschaft und kam die Krümmungszunahme durch die Schwangerschaft zustande oder einfach so und das muss nun gestoppt werden?

Ich frag hier so doof, weil mich das schon etwas wundert, man kann auch mit über 40° als Erwachsene ohne Korsett zurecht kommen und ohne OP sowieso. Einzige Erklärung die ich habe- es muss hier um die Verschlechterung um 10° gehen.

Gibt es eigentlich auch noch Erwachsene, die ohne Korsett-Rezept von Hoffmann wiederkommen? (Oh Gott, hoffentlich werde ich jetzt nicht gelyncht ;) )

Ich schreib das jetzt nicht, weil ich Angst habe, dass er mir eins "verpasst", wenn ich dahinfahre, wenn es mir hilft, gerne. Aber ein wenig irritiert bin ich schon, die dritte Alternative neben OP (!??) und Korsett wäre für mich jetzt ja Schoth und dadurch eine Stabilisierung gewesen.

Liebe Ulli, danke fürs Lesen und evt. Beantworten :)

Viele Grüße,
Charp
Ulli
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Beitrag von Ulli »

Hallo Charp,
keine Ahnung wann die Verschlechterung eingetreten ist. Die 33° hab ich noch im Kopf, das war vor über 15 Jahren. Er meinte nur, dass ich mal Probleme bekommen könnte. Ich fand das auch komisch, gleich von OP zu reden. Nur mittlerweile habe ich immer öfter Schmerzen. Doch das wusste er ja nicht - am schlimmsten in der Nacht. Ich hoffe, dass ich mit Korsett wieder schmerzfrei schlafen kann.
Schroth kommt bei mir nicht in Frage, wegen Herzproblemen, doch auch das wusste er nicht!

Komisch fand ich auch noch, dass er meinte, meine Tochter braucht keines mehr. Voriges Jahr wiederum sagte er, dass sie schon eines braucht, weil sie schon mal 28° hatte. Der Befund war vor einem Jahr so wie dieses mal!?!

???
lg
ulli
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Charp hat geschrieben:Gibt es eigentlich auch noch Erwachsene, die ohne Korsett-Rezept von Hoffmann wiederkommen? (Oh Gott, hoffentlich werde ich jetzt nicht gelyncht )
Du hast bestimmt die Diskussion über Dr. Hoffmann vor einer Weile mitbekommen.
Da ging es ja um die "neue relativ schnelle OP Empfehlung", die für Irritationen geführt hat.

In dem Zusammenhang sollte man mal deutlich sagen, dass die Vorschläge, die Dr. Hoffmann macht, auch nur Vorschläge sind!

Ein Korsett muss man nicht tragen, wenn man es nicht will.
Wenn sich die Situation dann allerdings verschlechtert, wird man grundsätzlich einem Arzt nichts vorwerfen können .

Eine OP ist allerdings eine wesentlich weit reichendere Entscheidung, als ein Korsett. Hier ist ein Vorschlag ganz genau zu prüfen.
Der mündige Patient mit entsprechender Kompetenz ist hier besonders gefordert.

Die meisten Hilfesuchenden sind aber noch nicht auf diesem Stand und deswegen muss man den Besuch bei Dr. Hoffmann immer mit der Einschränkung empfehlen, einen OP Vorschlag immer kritisch zu hinterfragen.
Es ist zwar eine sehr kompetente Versorgung, aber eigentlich nur eine Erst-Versorgung.

Deswegen immer die 3 Punkte:
Schroth KG, Korsett und OP einzeln ansprechen und sich vorher im Forum ausreichend informieren.

Die Entscheidung über den Behandlungsweg liegt immer bei Euch!

Gruss
Klaus
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Hallo Ulli,

wie hat Dr. Hoffmann das denn gesagt?
Ist klar rüber gekommen, dass er eine Operation für nicht empfehlenswert hält? War die Beratung idiotensicher?

Und, freut sich Deine Tochter jetzt, nicht mehr die einzige Korsett-Trägerin in der Familie zu sein? ;)

Emotional kann ich das Verhalten Deiner Tochter nachvollziehen. Korsett ablegen, wenn man daran gewöhnt ist, ist nicht angenehm. Und wenn man halt noch so klein ist... und Angst ist schon irgendwie auch verständlich, weil ohne Korsett auf der Matratze liegen, das ist nicht normal, das kann unmöglich gut sein! ;)

Gruß,
BZebra
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Alana
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Beitrag von Alana »

Hallo Ulli,
wie ist es denn mit der Körperlänge? Ich dachte immer, man würde etwas kleiner, wenn die Skoliose stärker wird. Ist das auch ein Anhaltspunkt oder nicht.
Ulli
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Beitrag von Ulli »

Hallo!
BZebra,
Dr. Hoffmann hängte das Bild auf und sagte, da könnt ich mal Probleme bekommen. Er kann mir ein Korsett anbieten. Es gäbe noch eine 2. Möglichkeit, das wäre eine OP. Obwohl ich sagte, dass ich es mit einem Korsett versuche, hat es trotzdem noch erklärt, welche Wirbel versteift werden würden. Dann hat er Rezept ausgestellt und schon ar ich fertig. Aus!!! Kein Wort mehr oder weniger! Auser, dass noch eine Erhöhung des Schuhs nötig ist.
Katrina fand das Gipsen im Doppeöpack äußerst amüsant. Als ich dran war konnt sie gar nicht mehr vor lauter lachen. War irgendwie schon ein Riesenspaß!

Alana,
an der Größe hat sich nix geändert. Laut der Messung müsste ich noch 1 cm gewachsen sein.

lg
Ulli
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Vielen Dank Ulli, für die Rückmeldung über Dr. Hoffmanns beratung. Icst wichtig dass wir die uch bekommen.
Ulli hat geschrieben:Gestern kam der Schock - verschlechtert auf 44°! Na toll!!! Dr. Hoffmann schlug mir 2 Möglichkeiten vor: Korsett oder OP! Das wunderte mich schon sehr! Ich hab nicht wirklich Probleme und dann bei 44° gleich eine OP!!??!!
Ulli hat geschrieben:Obwohl ich sagte, dass ich es mit einem Korsett versuche, hat es trotzdem noch erklärt, welche Wirbel versteift werden würden.
Das ist wirklich nicht das, was wir uns von einer kompetenten Beratung erwarten.

Zwischen Korsett und OP wäre noch "mehr Schroth machen" UND sogar noch "nichts tun und warten" angesagt. Wenn von OP gesprochen wird, dann sind dem Patienten, der ja unter Umständen danach zu einer OP-Klinik geht, die Risiken zu nennen und nicht auf praktische Details einer unangebrachten OP einzugehen. Welche Schlussfolgerungen soll denn ein Patient daraus ziehen.

@Toni: Mich würde Deine Meinung jetzt mal hierzu interessieren.
Ich finds wirklich schlecht!
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Charp
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Beitrag von Charp »

Ich kapier das auch nicht.

Noch was:
Dank diesen Forum hab ich mir auch einen Termin bei Dr. Hoffmann geben lassen. Dort wurde ich nochmal geröncht und ein 3D Bild von meinem Rücken gemacht.
Ich hoffte das man eine andere lösung ausser die OP gibt. Doch dies war leider nicht der der Fall, so habe ich mich auf eine Liste für Neustadt gesetzt.

aus:
viewtopic.php?p=57536#57536

Allerdings 60° und 65°.

LG,
Charp
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo zusammen,
Charp hat geschrieben:Ich kapier das auch nicht.

Noch was:
Dank diesen Forum hab ich mir auch einen Termin bei Dr. Hoffmann geben lassen
Klaus hat geschrieben:Die meisten Hilfesuchenden sind aber noch nicht auf diesem Stand und deswegen muss man den Besuch bei Dr. Hoffmann immer mit der Einschränkung empfehlen, einen OP Vorschlag immer kritisch zu hinterfragen.
Es ist zwar eine sehr kompetente Versorgung, aber eigentlich nur eine Erst-Versorgung.

Deswegen immer die 3 Punkte:
Schroth KG, Korsett und OP einzeln ansprechen und sich vorher im Forum ausreichend informieren.
Ich habe das nicht ohne Grund weiter oben geschrieben.
Zumindest die Leute, die aus diesem Forum heraus Dr. Hoffmann aufsuchen, sollten das unbedingt wissen!
Wir sollten grundsätzlich die Empfehlung zu Dr. Hoffmann mit diesen Einschränkungen machen!

Das muss man wohl bei allen Ärzten machen, egal um was es sich handelt. Jemand, der alles immer 100% richtig macht, gibt es nicht.

Nur bei den ganz wenigen kompetenten Ärzten bezüglich Skoliose/Kyphose wäre es sehr schade, wenn aufgrund einer als zu schnell empfundenen OP Empfehlung die übrige Kompetenz in den Hintergrund gedrängt wird. Bei Diskussionen wird ja leider oft nicht mehr genügend differenziert!

Man muss wirklich mal ganz klar feststellen, dass ein Hilfesuchender in Sachen Skoliose/Kyphose ohne eigenes Hinterfragen keine abgeschlossenen optimalen Empfehlungen erwarten kann!

Die Diskussion um Dr. Hoffmann bezüglich OP sollte dann auch mit diesem Fazit ein grundsätzliches Ende haben.
Über Erfahrungen beim Besuch und Details dazu freue ich mich natürlich auch weiterhin, ganz besonders auch darüber, wenn von "OP empfohlenen Patienten" die Rückmeldung an Dr. Hoffmann geht, dass Korsett und/oder Schroth die Situation erheblich verbessert hat.

Gruss
Klaus
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Klaus hat geschrieben:wenn von "OP empfohlenen Patienten" die Rückmeldung an Dr. Hoffmann geht, dass Korsett und/oder Schroth die Situation erheblich verbessert hat.
Das braucht überhaupt keine Rückmeldung einer Besserung durch den Patienten! Das braucht eine Revision der wissenschaftlichen Grundlagen des Arztes, die ihm irgendwie entfallen sein müssen! (@Klaus: Sollen wir ihm vielleicht Bücher schicken? ;))

Eine solche Diagnose stellt an sich keinen Grund zur OP da und kann gut und gerne so bleiben wie sie ist. Für eine OP-Indikation würde es erst noch mal eine Verschlechterung um ~10 Grad brauchen, um sicher sagen zu können, dass es sich tatsächlich in größerem Ausmaße verschlechtert und eine weitere beträchtliche Progredienz zu erwarten ist!

Und DANN erst zieht man eine Operation in Erwägung. Und das wäre dann sogar noch zu einem Zeitpunkt, bei dem die OP immernoch präventiv stattfände, um weitere Verschlechterungen zu verhindern; also früh genug, denn 55 nichtversteifte Grade sind immernoch gesünder als die OP und Versteifung!

Mit dieser Empfehlung bzw. Option die er da aufgezeigt hat, bewegt sich Dr. Hoffmann sogar schon außerhalb der AWMF-Leistlinien, die lauten "thorakal über 40°, lumbal über 50° und zu erwartende Progredienz".

Es sind schon Winkelunterschiede von bis zu 25 Grad an einem Tag festgestellt wurden. Die Medizin ist auch eine Naturwissenschaft und dazu zählt auch die richtige Interpretation von Messwerten mit ihren Schwankungsbreiten die nicht nur von der Messgenauigkeit des Arztes abhängen.

OP Empfehlungen auf solch einer Basis sind unwissenschaftlich!
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Charp
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Beitrag von Charp »

Nur bei den ganz wenigen kompetenten Ärzten bezüglich Skoliose/Kyphose wäre es sehr schade, wenn aufgrund einer als zu schnell empfundenen OP Empfehlung die übrige Kompetenz in den Hintergrund gedrängt wird. Bei Diskussionen wird ja leider oft nicht mehr genügend differenziert!

Man muss wirklich mal ganz klar feststellen, dass ein Hilfesuchender in Sachen Skoliose/Kyphose ohne eigenes Hinterfragen keine abgeschlossenen optimalen Empfehlungen erwarten kann!
Wir waren ja nun nicht im Sprechzimmer dabei. Was soll denn "zu schnell empfunden sein"? Die Richtlinien dazu hat BZebra geschrieben.

Offenbar hat Ulli hinterfragt oder hatte zumindestens noch Gesprächsbedarf, aber viel kam da wohl nicht. Soll das heißen, dass man penetrant sein muss, damit man keine "als zu früh empfundene OP-Empfehlung" bekommt? Wenn das, was Du geschrieben hast, alles ist, was ich bei Hoffmann kriege oder erwarten darf, kann ich auch in den Annastift gehen, von dem Du ja auch wenig begeistert warst. Da wurde ich auch nur geröntgt, vermessen und dann die Möglichkeiten aufgezählt: OP, Korsett, andere konservative Behandlung (KG). Dann habe ich das mit der OP auch kritisch hinterfragt und gesagt, dass ich das nicht will, Korsett auch erst mal nicht, worauf weiterhin KG übrig blieb. Tata, das war dann offenbar ne vorbildliche Skoliose-Beratung?
Die Diskussion um Dr. Hoffmann bezüglich OP sollte dann auch mit diesem Fazit ein grundsätzliches Ende haben.
Tja, ich weiß nicht. Wir haben ihn bisher uneingeschränkt empfohlen, nun mit der Einschränkung, alles kritisch zu hinterfragen... Wenn ich noch vor einigen Monaten hingefahren wäre und ER, als Skoli-Experte, hätte mir zu ner OP geraten, hätte mich das sehr verunsichert, wesentlich mehr als dieses OP-Gelaber im Annastift. Eine Grundlage für unsere Empfehlungen war doch immer die konservative Seite, die er vertritt, und die ihn von der Beratung in den WS-Sprechstunden der Unikliniken unterscheidet.

Gruß,
Charp
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Charp hat geschrieben:Eine Grundlage für unsere Empfehlungen war doch immer die konservative Seite, die er vertritt, und die ihn von der Beratung in den WS-Sprechstunden der Unikliniken unterscheidet.
Ja, so war das eigentlich gedacht! Deswegen heißt die zugehörige Kategorie auf der Linkseite auch "Konservativ (nicht-operativ) behandelnde Ärzte" und führt keine OP-Fans.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Charp hat geschrieben:Wenn das, was Du geschrieben hast, alles ist, was ich bei Hoffmann kriege oder erwarten darf, kann ich auch in den Annastift gehen, von dem Du ja auch wenig begeistert warst. Da wurde ich auch nur geröntgt, vermessen und dann die Möglichkeiten aufgezählt: OP, Korsett, andere konservative Behandlung (KG)
Sorry Charp, aber das ist genau das, was ich bei Diskussionen als nicht genügend differenziert meine.
Das Annastift mit Dr. Hoffmann auf die gleiche Kompetenzstufe zu stellen, kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen!
BZebra hat geschrieben:Deswegen heißt die zugehörige Kategorie auf der Linkseite auch "Konservativ (nicht-operativ) behandelnde Ärzte" und führt keine OP-Fans.
Finde ich schade, dass deswegen Dr. Hoffmann dort nicht auftaucht, er ist übrigens nirgendwo unter Links &Adressen zu finden.
Würde mich mal interessieren, wie die anderen darüber denken.

Ansonsten klinke ich mich aus dieser Diskussion aus.

Gruss
Klaus
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Matthias
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Beitrag von Matthias »

Hallo,

ich denke, daß Dr. Hoffmann weiterhin der beste konservativ behandelnde Orthopäde ist, was nicht heißt, daß er nicht alle Möglichkeiten die ein Patient hat aufzeigen muß. Es gibt ja durchaus Patienten die lieber eine Op wählen als als Erwachsener jahrelange Korsetttherapie. Dr. Hoffmann wird sicher niemand dem auch mit Korsett geholfen werden kann dieses verweigern, wie es bei fast allen anderen Orthopäden der Fall ist, die einem erzählen: "Ja, da kann man nichts mehr machen, damit müssen sie leben".
Ich weiß ja nicht, was Du BZebra persönlich gegen Dr. Hoffmann hast. Du warst, ich glaube das hast Du mal erwähnt, höchstens einmal dort. Ihn wegen einiger Aussagen hier einfach aus der Liste der konservativ behandelnden Ärzte in unserer Linkliste zu streichen finde ich ziemlich heftig. Stelle doch mal die vielen vielen positiven Berichte hier gegen die wenigen, die nicht so zufrieden sind, da ist aber immer noch ein großes poitives Übergewicht.
Mir und meiner Familie konnte zumindest gar nichts besseres passieren als Dr. Hoffmann und Rahmouni.

Viele Grüße

Matthias
Karen
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Beitrag von Karen »

Danke Matthias, Du sprichst mir und ganz vielen Anderen aus der Seele!

Ich verstehe auch nicht, was BZebra damit bezwecken möchte.

Eigentlich dachte ich ja, daß dieses Forum dazu dient, Informationen zu geben, doch so wie ich es im Moment sehe ist es eher anders rum! Das Schadet eher, als das es Nutzen bringt!

Mir persönlich hat Dr. Hoffmann auch helfen können und ich finde, daß er sich sehr viel Zeit für seine Skolis nimmt und diese auch sehr gut berät. Er wägt jede Möglichkeit die es noch gibt ab. Zudem ist er ein sehr sehr freundlicher Arzt!

@BZebra: Welchen Arzt möchtest Du denn jetzt noch empfehlen? Es gibt doch nicht mehr viele Ärzte die sich mit Skoliose auskennen?

Karen
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Beitrag von Charp »

[equote]Sorry Charp, aber das ist genau das, was ich bei Diskussionen als nicht genügend differenziert meine.
Das Annastift mit Dr. Hoffmann auf die gleiche Kompetenzstufe zu stellen, kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen! [/equote]

Ich kenne ihn nicht persönlich, aber ich bin schon geschockt, wenn einer Erwachsenen mit 44° ne OP nahegelegt wird, und weil es von Dr. Hoffmann kam, doppelt! Grade wegen der höheren Kompetenzstufe, ich weiß nicht, ob du das verstanden hast: Ich hätte viel mehr Angst gehabt, diese Empfehlung/diesen Vorschlag (was auch immer) von ihm zu ignorieren als die vom Annastift. Wenn ich da genauso auf meine eigene Kompetenz angewiesen bin wie bei anderen OP-Empfehlungen, bringt mich das nicht weiter. Das hat doch nichts mit seiner Freundlichkeit zu tun, die streite ich natürlich nicht ab und auch nicht, dass er sich gut auskennt. Es ging ja nur um diese OP-Empfehlungen.

[equote]Eigentlich dachte ich ja, daß dieses Forum dazu dient, Informationen zu geben, doch so wie ich es im Moment sehe ist es eher anders rum! Das Schadet eher, als das es Nutzen bringt![/equote]

Das verstehe ich nicht, natürlich kriegt man Informationen, nur halt mal ne kritische, nämlich zu einer nicht nachvollziehbaren OP-Empfehlung. Ist doch besser, so was zu wissen, wenn man dorthin fährt, als wenn man dann denkt "oh je, DER konservative Skoliose-Spezialist rät MIR zu einer OP, es muss schlimm stehen, ab nach Neustadt".

So weiß doch jeder, der das hier gelesen hat, dass man, auch wenn Hoffmann ne OP vorschlägt oder erwähnt, noch nicht in Panik verfallen muss, sondern es nur ne weitere Option ist.

Aber ich wiederhole mich hier.
Liebe Grüße,
Charp
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Was vorher war, welche Leistungen er vorher erbracht hat und welche Erfahrungsberichte überwiegen, spielt wenig eine Rolle, weil Dr. Hoffmann seine Einstellung ganz offensichtlich geändert hat.

Man kann schlecht darauf warten, bis soviel negative Rückmeldungen gekommen sind, dass sie die positiven überwiegen. Das was zurückgekommen ist und die Schwere dessen überschreitet die Schmerzgrenze.

Ein Arzt mit einem solchen Ruf, den er vielleicht verdient aufgrund seiner früheren Leistungen hat, aber jetzt andere Meinungen vertritt und nicht mehr unseren Ansprüchen entspricht, für die er ursprünglich auf der Linkseite gelistet wurde, nämlich Unabhängigkeit in Sachen OP, hat da dann nichts mehr zu suchen.

Mit dem Listing auf der Linkseite, als sogar einziger niedergelassener Orthopäde ohne sonstige Fachqualifikationen, für die man ihn dort auflisten könnte (einziger Grund also nur seine Zuverlässigkeit, die gerade hier in Frage steht), erhält er ja ein zusätzliches Gewicht und zusätzliche Glaubwürdigkeit, was Klaus Vorderungen nach Kritik an jedem Arzt inklusive Dr. Hoffmann widerspricht.

Da kann man ihn nicht noch auf ein extra Podest namens Linkseite setzen.

Deswegen wird Dr. Hoffmann jetzt zusammen mit allen anderen Ärzten ohne besondere Qualifikationen unter seinesgleichen im Regionalforum geführt. Dort ist es auch besser möglich detailierte Warnhinweise und Kritikpunkte anzubringen.

Was Charp gesagt hat, kann ich auch nur noch einmal unterstreichen. Dr. Hoffmann stellt mit solchen Kommentaren eine besondere Gefahr da!
*Karen

Beitrag von *Karen »

Das sehe ich allerdings nicht so, denn warum soll Dr. Hoffmann einem Erwachsenen ein Korsett verschreiben, wenn er es eh nicht trägt????

Es gibt sooo viele die ich kenne, die mit diesem Teil nicht zurecht kommen. Da kann man es dann auch weg lassen. Da aber sehr viele Schmerzen haben, rät man diesen Patienten eben zur OP. Was ist daran nun verwerflich????

Dr. Hoffmann versucht alles aus, aber warum soll er eine Therapie anwenden, die keinen Sinn macht?

KAren
twiba73
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Beitrag von twiba73 »

Was Charp gesagt hat, kann ich auch nur noch einmal unterstreichen. Dr. Hoffmann stellt mit solchen Kommentaren eine besondere Gefahr da!
also bitte, liest Du Dir Dein Geschriebenes eigentlich auch mal durch bevor Du es abschickst? Damit es zu keinen Beleidigungen kommt, gebe ich mal keinen Kommentar dazu ab.

Ich denke jeder macht seine eigenen Erfahrungen in Bezug auf Ärzte, Krankenhäuser usw. und jeder empfindet die Atmosphäre und den Umgangston anders - was ja auch gut so ist.
Bist Du immer bei jedem Gespräch dabei (insbondere bei diesem besagten Gespräch), um überhaupt beurteilen zu können wie und in welcher Art und Weise das Gespräch abgelaufen ist? Im Moment habe ich das Gefühl, dass Du nur förmlich darauf wartest irgendwelche Aussagen von Dr. Hoffmann zu hören, um sie dann nach eigenem Ermessen ins negative interpretieren zu können.
Ich denke Deine Empfindungen und Erfahrungen in Bezug auf Dr. Hoffmann sind eine Sache zwischen Euch, werden zu persönlich und gehören einfach nicht mehr hier hin.
Ich kann nur für mich sprechen und sagen, dass ich bisher keinen geduldigeren, einfühlsameren und vor allen Dingen fachlich kompetenteren Arzt kennen gelernt habe, als Dr. Hoffmann und ich bin froh und dankbar, dass es ihn gibt. Darum ärgert es mich, wenn so jemand wie Du nichts Besseres zu tun hat, als sämtliche Äußerungen von ihm zu zerreißen.
... und nun bin ich gespannt, ob mein Posting hier bleibt und ob Du die Kritik auch mal annimmst ohne gleich wieder unpersönliche Statistiken aufzuführen.

Gruß
twiba
Karen
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Beitrag von Karen »

Besser, als es Twiba geschrieben hat, kann ich es auch nicht :zustimm: !

Wenn Du irgendein Problem mit Dr. Hoffmann hast, dann mach´ einen Termin bei ihm und regel das mit ihm direkt! Deine Probleme mußt Du nicht im Forum auf diese miese Art und Weise austreten!

Aber vielleicht bist Du ja dazu zu feige?!?! Im Forum kann man sich gut verstecken und kann auch viel schreiben, aber in einem persönlichen Gespräch ist das schon schwieriger - gelle!

Karen
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