Hallo,
bin zur Zeit etwas verunsichert hinsichtlich meiner Übungen.
Ich muß immer sehr aufpassen, mein Paket gerafft zu halten und beim Atmen in die schwache Stelle wirklich nur dorthin zu atmen und nicht etwa das Paket zu weiten. Deshalb wandelt der Physiotherapeut die Übungen, die ich aus Salzungen kenne leicht hab.So soll ich auf der schwachen Seite im Bereich des Flachrückens das Schulterblatt mit möglichst viel Kraft auf den Rücken, zur Wirbelsäule ziehen und dann die Seite nach außen ziehen.Hierzu soll ich bei der Übung Muskelzylinder in Seitlage den Unterarm nicht, wie in Salzungen gelernt , auf den Boden drücken sondern die Außenkante der linken Hand aufstellen. Den Rest soll ich so machen, wie in Salzungen gelernt. Wenn ich bei ihm übe finde ich das sehr kompliziert und anstrengend, aber es tut auch gut. Zuhause bin ich verunsichert und merke, dass ich gar nicht mehr so gern übe.
In dem Buch " Befundgerechte Physiotherapie bei Skoliose" von Weiß/ Rigo
habe ich nun auf Seite 41 eine Zeichnung gefunden, die bis auf die Haltung der Hand dem entspricht, was er mir beizubringen versucht.
Es ist eine Beschreibung des Niederhöfferschen Behandlungsprinzips,das im Gegensatz zur Schroththerapie stehen soll. Aber ich soll meine Schroth- Übungen dadurch ergänzen.
Bin jetzt etwas konfus. Was sind eure Erfahrungen/Meinungen?
Viele Grüße Heike
