Hallo Ihr beiden,
finde ich gut, dass hier eine rege Diskussion entstanden ist und evi als Therapeutin sich zu Wort gemeldet hat, habe ich auch früher oder später erwartet
Also der Arzt ist nicht mit der Therapie verbunden, jedenfalls nicht in meinem Fall. Ich glaube, es ist auch eine Frage, wie man den Rezeptwunsch angeht.
Es ist tatsächlich so, dass die Organisation in der Therapie-Praxis so aufgebaut ist, dass Fango und Elektro nebenbei mitgemacht werden muss. Dadurch resultiert, dass jeder Termin grundsätzlich mit der KG/MT beginnt und die "Nebenarbeiten" selbst bei D1 Verschreibung in aller Eile gemacht werden. Ein festes Schema also, dass die Therapeutin als Angestellte nicht durchbrechen kann. Die Frage nach optimaler Therapie ist dann natürlich von diesem Ablauf und der Verschreibung des Arztes gekennzeichnet.
Selbst die Frau des Chefs (wohl nur in der Verwaltung tätig) sagte mir: "Wir richten uns genau nach der Verschreibung".
Eine weitere Aussage erfolgte nicht!
Da bin ich wahrscheinlich in der Vergangenheit verwöhnt gewesen, weil ich es immer mit dem Chef oder dem Stellvertreter direkt zu tun hatte.
Aber wenn Schroth die Priorität hat.....
Was die Massage angeht, so kann das, was Nicole geschrieben hat, durchaus sein. Möglicherweise kann die Schroth Therapeutin das nicht so richtig. Wenn der Arzt es aber aufschreiben würde, müsste es jemand anders machen, was wieder ein Mehraufwand für die Verwaltung wäre.
Immerhin handelt es sich bei mir um eine REHA Praxis, die auch mit Sportverletzungen zu tun hat. Eine entsprechende Massage sollte eigentlich kein Problem sein.
Meine Devise war bislang:
Erst Schroth Therapeuten und dann den passenden Arzt dazu.
Das muss ich wohl erweitern:
Erst Informationen sammeln, selbst die Therapie-Bausteine entwickeln, dann Schroth Therapeuten suchen und den passenden Arzt dazu, dem man dann in geschickter Form den Rezeptwunsch unterbreitet.
Damit ist das Wespennest angestochen.
Evi, wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann hat die Fango in der Physio-Praxis durchaus Alternativen, wenn man "ein aktiver mündiger Patient" ist.
Bezüglich KBV Auskunft: Es ging darum, dass D1 a.d.R. genau wie D1 i.R. auf max 10 Behandlungen begrenzt ist. Gilt auch für Massagen.
Warum dies so ist, wurde schliesslich nur mit Logik begründet, wenn schon im Regelfall begrenzt, dann auch ausserhalb des Regelfalles.
Die ganze Sache hat ja im Physio-Forum zu Diskussionen geführt, wo selbst @Little Physio Girl von einer anderen Sichtweise ausging, dann aber nichts mehr sagte. Ich habe seltsamerweise eine private E-Mail von einem Forumsteilnehmer bekommen, dass er doch sehr gespannt auf die konkrete Antwort der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist. Nachdem ich zunächst keinen Ansprechpartner bei der KBV bekommen habe, postete ich die entsprechende Telefonnummer. Offensichtlich hat keiner weiter recherchiert. Immerhin handelt es sich in der Mehrzahl dort um Praxen, die ihr Geld damit verdienen. Ich bin Patient!
Update:
ich habe geschrieben:
Warum es diese gibt, konnte mir am Telefon auch keiner sagen, so nach dem Motto, ich bin kein Mediziner.
Da ist jetzt ein Mißverständnis entstanden: Die Frau v.Schorlemmer von der KBV meinte, dass sie kein Mediziner sei. Deshalb könne sie den konkreten medizinischen Grund nicht nennen.
Gruss
Klaus