korrigierende einseitige Fußerhöhung??
Verfasst: Mo, 25.03.2013 - 09:07
Hallo zusammen,
ist es eigentlich ein "übliches" Verfahren zu versuchen die Skoliose mit einer Fußerhöhung (als Einlage) zu "beeinflussen".
Meine Tochter bekommt ja bereits Schroth Therapie.
Nun hat die Orthopädin zusätzlich eine solche Fußerhöhung verordnet, obwohl bei meiner Tochter eigentlich keine Beinlängendifferenz vorliegt. Zunächst war die Physiotherapetuin nicht sehr begeistert und meinte (Zitat) "Das ist totaler Quatsch". Nachdem sie dann selbst mit der Orthopädin telefoniert hat ist sie zwar zurückgerudert, aber mein Eindruck ist nicht weil sei überzeugt wurde, sondern weil da ganz klar die Ärztin quasi "das Sagen hat". Die Physio äußert sich noch immer kritisch, aber vorsichtig.
Ich hatte auch bei der Verordnung irgendwie eher das Gefühl, dass die Ärtzin meinte etwas tun zu müssen, und zwar so was "Handfestes", über Schroth hinaus. Da es für ein Korsett nicht "schlimm genug" ist, dann eben die Fußerhöhung (ich weiß etwas doof ausgedrückt, aber ich hoffe ihr versteht was ich meine?!)
Meine Schwester, die auch Physiotheraüpetuin ist, aber keine Schrothausbildung hat, ist auch eher der Meinung, dass das wenig Sinn macht, genauso wie ihre Kollegen, wobei die alle eben keine Schrthhausbildung haben und eher vorsichtig sind mit Äußerungen. Meine Schwester meinte dann noch, dass ihrer Meinung nach die Fußerhöhung eigentlich ein Widerspruch zu Schroth ist, weil man dann eben "künstlich auskorrigiert", wobei sie auch-beim ansehen- festgestellt hat, dass wenn überhaupt nur die Drehung, zumindest optisch ausgeglichener (nicht weg) scheint, nicht aber die Krümmung auskorrigiert ist. Insgesamt stimmen die Physiotherapeuten überein, dass man heutzutage auch bei einer wirklichen Beinlängendifferenz unter 1 cm nicht mehr auskorrigiert mit Einlagen.
Nun habe ich eigentlich vor, die Orthopädin mit diesen Bedenken zu konfrontieren (will vorher aber auch nochmal mit der Schroth TH. sprechen).
Nun also die Frage: ist das üblich mit Fußerhöhung zu arbeiten und trügt mich da mein Bauchgefühl?
Oder ist es wirklich eher kontraproduktiv?
Immer mal wieder was Neues...
Grüße
Momo
ist es eigentlich ein "übliches" Verfahren zu versuchen die Skoliose mit einer Fußerhöhung (als Einlage) zu "beeinflussen".
Meine Tochter bekommt ja bereits Schroth Therapie.
Nun hat die Orthopädin zusätzlich eine solche Fußerhöhung verordnet, obwohl bei meiner Tochter eigentlich keine Beinlängendifferenz vorliegt. Zunächst war die Physiotherapetuin nicht sehr begeistert und meinte (Zitat) "Das ist totaler Quatsch". Nachdem sie dann selbst mit der Orthopädin telefoniert hat ist sie zwar zurückgerudert, aber mein Eindruck ist nicht weil sei überzeugt wurde, sondern weil da ganz klar die Ärztin quasi "das Sagen hat". Die Physio äußert sich noch immer kritisch, aber vorsichtig.
Ich hatte auch bei der Verordnung irgendwie eher das Gefühl, dass die Ärtzin meinte etwas tun zu müssen, und zwar so was "Handfestes", über Schroth hinaus. Da es für ein Korsett nicht "schlimm genug" ist, dann eben die Fußerhöhung (ich weiß etwas doof ausgedrückt, aber ich hoffe ihr versteht was ich meine?!)
Meine Schwester, die auch Physiotheraüpetuin ist, aber keine Schrothausbildung hat, ist auch eher der Meinung, dass das wenig Sinn macht, genauso wie ihre Kollegen, wobei die alle eben keine Schrthhausbildung haben und eher vorsichtig sind mit Äußerungen. Meine Schwester meinte dann noch, dass ihrer Meinung nach die Fußerhöhung eigentlich ein Widerspruch zu Schroth ist, weil man dann eben "künstlich auskorrigiert", wobei sie auch-beim ansehen- festgestellt hat, dass wenn überhaupt nur die Drehung, zumindest optisch ausgeglichener (nicht weg) scheint, nicht aber die Krümmung auskorrigiert ist. Insgesamt stimmen die Physiotherapeuten überein, dass man heutzutage auch bei einer wirklichen Beinlängendifferenz unter 1 cm nicht mehr auskorrigiert mit Einlagen.
Nun habe ich eigentlich vor, die Orthopädin mit diesen Bedenken zu konfrontieren (will vorher aber auch nochmal mit der Schroth TH. sprechen).
Nun also die Frage: ist das üblich mit Fußerhöhung zu arbeiten und trügt mich da mein Bauchgefühl?
Oder ist es wirklich eher kontraproduktiv?
Immer mal wieder was Neues...
Grüße
Momo