Kieser Training
Kieser Training
Hallo ihr
Ich habe um 20° Skoliose.
So,
habe mir schon länger überlegt, ob ich jetzt wirklich mal so ein Fitnessstudio ausprobieren soll. Da ich mir aber total unsicher bin, ob das was bringt oder schadet und da es zudem noch ziemlich teuer ist habe ich es bis jetzt gelassen. Jetzt bin ich an einem vorbeigelaufen: Kieser Training. Hat davon schonmal jemand gehört? Das soll ja ein speziell schonendes Training sein (Kräftigungstraining an Geräten). Ist das wirklich so oder sagen die einem das nur? Wenn es wirklich besser ist, dann würde es sich ja fast lohnen da hinzugehen, wobei ein normales Fitnessstudio auch vorteilhaft ist, da es da nicht nur Geräte gibt, sondern auch so Stretching und so, was mir auch total Spass machen würde.
Klar von Schroth habe ich hier schon ewig viel gelesen, habe auch schon ein Termin bei Dr. Hoffmann, der wird mich sicher bei der KG irgendwie gut überweisen zu jemanden (hoffe ich zumindest).
Ansonsten, fahre ich noch Fahrrad, mache hier meine alten KG Übungen und gehe auch manchmal schwimmen und tanzen.
Danke für jeden Kommentar.
Meike
Ich habe um 20° Skoliose.
So,
habe mir schon länger überlegt, ob ich jetzt wirklich mal so ein Fitnessstudio ausprobieren soll. Da ich mir aber total unsicher bin, ob das was bringt oder schadet und da es zudem noch ziemlich teuer ist habe ich es bis jetzt gelassen. Jetzt bin ich an einem vorbeigelaufen: Kieser Training. Hat davon schonmal jemand gehört? Das soll ja ein speziell schonendes Training sein (Kräftigungstraining an Geräten). Ist das wirklich so oder sagen die einem das nur? Wenn es wirklich besser ist, dann würde es sich ja fast lohnen da hinzugehen, wobei ein normales Fitnessstudio auch vorteilhaft ist, da es da nicht nur Geräte gibt, sondern auch so Stretching und so, was mir auch total Spass machen würde.
Klar von Schroth habe ich hier schon ewig viel gelesen, habe auch schon ein Termin bei Dr. Hoffmann, der wird mich sicher bei der KG irgendwie gut überweisen zu jemanden (hoffe ich zumindest).
Ansonsten, fahre ich noch Fahrrad, mache hier meine alten KG Übungen und gehe auch manchmal schwimmen und tanzen.
Danke für jeden Kommentar.
Meike
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15278
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- Wohnort: Hannover
Hallo Meike,
zum Thema Fitness und auch Kieser findest Du hier einiges im Forum. Dazu musst Du nur die Suchfunktion benutzen.
Es gibt verschiedene Ansichten über Fitnesstraining bei Skoliose/Kyphose.
Muskelaufbau ist aber in jedem Fall sehr wichtig.
Ich denke, dass man grundsätzlich vorsichtiger mit dem Training der Rückenmuskulatur(u.U. auch Bauchmuskulatur) sein muss. Weniger Gewicht, mehr Wiederholungen, auch wenn das manchmal nicht der Philosophie der Studios entspricht.
Ob nun Kieser oder andere, die Maschinen sind meistens sehr ähnlich. Aber gerade beim Rückentraining sollten genügend Fixierungen des Körpers vorhanden sein. Da gibt es z.Bsp. die Nautilus-Geräte mit 2 Fixierungen (Becken + Oberschenkel) und die MedX Geräte mit 3 Fixierungen (Becken + Oberschenkel + Unterschenkel).
Mein Studio hat in diesem Fall nur Nautilus, ist aber wesentlich preiswerter und hat auch noch eine Kleine Sauna. Ein Gespräch mit dem Leiter des Studios und ich weiss, wie ich fehlende dritte Fixierung einwandfrei durch gezielte Beinstellung nachahmen kann.
Du siehst, dass man einige Informationen braucht, die man am besten bei einer KG in einer Praxis mit KGG (!) parallel erwerben kann. Die Physiotherapeuten sind meistens kompetenter als die Trainer, auch wenn die Werbung was anderes sagt.
Schliesslich kann man auch noch Schroth Therapie (ist das absolute Muß)in das Training einfliessen lassen.
Gruss
Klaus
zum Thema Fitness und auch Kieser findest Du hier einiges im Forum. Dazu musst Du nur die Suchfunktion benutzen.
Es gibt verschiedene Ansichten über Fitnesstraining bei Skoliose/Kyphose.
Muskelaufbau ist aber in jedem Fall sehr wichtig.
Ich denke, dass man grundsätzlich vorsichtiger mit dem Training der Rückenmuskulatur(u.U. auch Bauchmuskulatur) sein muss. Weniger Gewicht, mehr Wiederholungen, auch wenn das manchmal nicht der Philosophie der Studios entspricht.
Ob nun Kieser oder andere, die Maschinen sind meistens sehr ähnlich. Aber gerade beim Rückentraining sollten genügend Fixierungen des Körpers vorhanden sein. Da gibt es z.Bsp. die Nautilus-Geräte mit 2 Fixierungen (Becken + Oberschenkel) und die MedX Geräte mit 3 Fixierungen (Becken + Oberschenkel + Unterschenkel).
Mein Studio hat in diesem Fall nur Nautilus, ist aber wesentlich preiswerter und hat auch noch eine Kleine Sauna. Ein Gespräch mit dem Leiter des Studios und ich weiss, wie ich fehlende dritte Fixierung einwandfrei durch gezielte Beinstellung nachahmen kann.
Du siehst, dass man einige Informationen braucht, die man am besten bei einer KG in einer Praxis mit KGG (!) parallel erwerben kann. Die Physiotherapeuten sind meistens kompetenter als die Trainer, auch wenn die Werbung was anderes sagt.
Schliesslich kann man auch noch Schroth Therapie (ist das absolute Muß)in das Training einfliessen lassen.
Gruss
Klaus
-
Gast
Hallo Meike,
vielleicht kann ich etwas von der praktischen Seite zum Thema Kieser berichten: Ich war von 2001 - 2002 im Kieser Training. Seit 2002 bin ich nun in einem (guten) Fitness-Studio. Dazu muß ich sagen, dass meine Gradzahl eigentlich fast unbedeutend ist (ca. 8).
Kieser hat mir nicht so viel gebracht: Ich saß - starr und unbeweglich - in ein Gerät gequetscht und habe die entsprechende Übung durchgeführt. Mir haben vor allem das Dehnen, Kurse, Ausdauer und nicht zuletzt der Spaß beim Training gefehlt. Spartanisch eingerichtete Trainingshallen und eben von allem nur das notwendigste.
Jetzt - im Fitneßstudio - habe ich viel gelernt. Dass es zu jeder Übung auch eine Dehnung für die jeweilige Muskelgruppe gibt; und - für mich das wichtigste - dass ich frei übe. Wenn ich in eine Maschine eingezwängt sitze, trainiere ich sicher optimal den Muskel, aber ich bewege mich nicht so, wie ich das eben normal täte. Und so hatte ich ca. ein Jahr später ein für mich tolles Programm: regelmäßig Ausdauer (ist nämlich nicht so unwichtig, wie Kieser sagt), natürlich auch Krafttraining an Geräten (das allerdings in Maßen) und - ganz wichtig - Kursbesuche, z.B. Bauch Beine Po oder Figurforming. Da machen wir Übungen, die frei (ohne eingequetschen in Geräte) durchgeführt werden (funktionelle Übungen, die man auch einfach zu Hause machen könnte). Das war für mich der wichtigste Baustein, denn da bewege ich mich letztenendes so, wie ich es im Alltag auch tue.
Ich weiß nicht, wo Du wohnst: Ich hatte in Heidenheim studiert und die dortige AOK hat in einem Modellprojekt ein Rückentraining nach dem David-Konzept angeboten. Das waren allerdings auch nur Geräte, auch mit den dazugehörigen Dehnungen. Hat mir viel gebracht, gab es leider im ganzen großraum Stuttgart damals noch nicht. Jetzt hat die AOK Schorndorf oder Waiblingen dieses Rückentraining auch eingeführt.
Mürde ich nochmal vor der Entscheidung stehen - Kieser würde ich nicht mehr machen. Nicht, weil es schlecht war, sonder einfach, weil mir dabei der Spaß fehlt (z.B. Musik). Vielleicht hast Du die Möglichkeit, Dir verschiedene Fitnessstudios anzugucken und zu testen; vielleicht geht das bei Kieser. Man kann sich auch im Fitnessstudio 10erKarten kaufen, das ist dann ein bißchen billiger und man legt sich nicht gleich für 12 Monate (mit automatischer Verlängerung) fest.
Ich wünsche Dir viel Glück und dass Du auch Dein optimales training findest!
viele grüße
*Knatterliesl*
vielleicht kann ich etwas von der praktischen Seite zum Thema Kieser berichten: Ich war von 2001 - 2002 im Kieser Training. Seit 2002 bin ich nun in einem (guten) Fitness-Studio. Dazu muß ich sagen, dass meine Gradzahl eigentlich fast unbedeutend ist (ca. 8).
Kieser hat mir nicht so viel gebracht: Ich saß - starr und unbeweglich - in ein Gerät gequetscht und habe die entsprechende Übung durchgeführt. Mir haben vor allem das Dehnen, Kurse, Ausdauer und nicht zuletzt der Spaß beim Training gefehlt. Spartanisch eingerichtete Trainingshallen und eben von allem nur das notwendigste.
Jetzt - im Fitneßstudio - habe ich viel gelernt. Dass es zu jeder Übung auch eine Dehnung für die jeweilige Muskelgruppe gibt; und - für mich das wichtigste - dass ich frei übe. Wenn ich in eine Maschine eingezwängt sitze, trainiere ich sicher optimal den Muskel, aber ich bewege mich nicht so, wie ich das eben normal täte. Und so hatte ich ca. ein Jahr später ein für mich tolles Programm: regelmäßig Ausdauer (ist nämlich nicht so unwichtig, wie Kieser sagt), natürlich auch Krafttraining an Geräten (das allerdings in Maßen) und - ganz wichtig - Kursbesuche, z.B. Bauch Beine Po oder Figurforming. Da machen wir Übungen, die frei (ohne eingequetschen in Geräte) durchgeführt werden (funktionelle Übungen, die man auch einfach zu Hause machen könnte). Das war für mich der wichtigste Baustein, denn da bewege ich mich letztenendes so, wie ich es im Alltag auch tue.
Ich weiß nicht, wo Du wohnst: Ich hatte in Heidenheim studiert und die dortige AOK hat in einem Modellprojekt ein Rückentraining nach dem David-Konzept angeboten. Das waren allerdings auch nur Geräte, auch mit den dazugehörigen Dehnungen. Hat mir viel gebracht, gab es leider im ganzen großraum Stuttgart damals noch nicht. Jetzt hat die AOK Schorndorf oder Waiblingen dieses Rückentraining auch eingeführt.
Mürde ich nochmal vor der Entscheidung stehen - Kieser würde ich nicht mehr machen. Nicht, weil es schlecht war, sonder einfach, weil mir dabei der Spaß fehlt (z.B. Musik). Vielleicht hast Du die Möglichkeit, Dir verschiedene Fitnessstudios anzugucken und zu testen; vielleicht geht das bei Kieser. Man kann sich auch im Fitnessstudio 10erKarten kaufen, das ist dann ein bißchen billiger und man legt sich nicht gleich für 12 Monate (mit automatischer Verlängerung) fest.
Ich wünsche Dir viel Glück und dass Du auch Dein optimales training findest!
viele grüße
*Knatterliesl*
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15278
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Gast hat geschrieben:
Habe ich fast 20 Jahre gemacht, mit Musik und viel Kommunikation und freiem Üben...... mit vielen Möglichkeiten etwas falsch zu machen!
Gerade beim Rückentraining habe ich aus heutiger Sicht viel falsch gemacht, gerade weil ich wegen fehlender Fixierung eben nicht "eingezwängt" war.
Gruss
Klaus
Dann kann man sicherlich unbeschwerter trainieren.Dazu muß ich sagen, dass meine Gradzahl eigentlich fast unbedeutend ist
Habe ich fast 20 Jahre gemacht, mit Musik und viel Kommunikation und freiem Üben...... mit vielen Möglichkeiten etwas falsch zu machen!
Gerade beim Rückentraining habe ich aus heutiger Sicht viel falsch gemacht, gerade weil ich wegen fehlender Fixierung eben nicht "eingezwängt" war.
Gruss
Klaus
-
Gast
Hallo nochmal,
wollte meine Gradzahl eigentlich in Klammern schreiben - tja, und der PC hat da irgendwie ein Smiley draus gemacht. 8 Grad habe ich, natürlich sind die unbedeutend, aber man diese 8 Grad nur darum fest gestellt, weil ich Schmerzen bekam. Die sind jetzt glücklicherweise (fas) weg.
Meike - versuche doch, beides auszuprobieren und wähle das, dass Dir beser tut.
Und Klaus - ich gebe Dir recht, dass es in vielen Fitnessstudios an qualifiziertem Personal mangelt. Aber zum Glück gibt es eben auch andere.
Gruß
*Knatterliesl*
wollte meine Gradzahl eigentlich in Klammern schreiben - tja, und der PC hat da irgendwie ein Smiley draus gemacht. 8 Grad habe ich, natürlich sind die unbedeutend, aber man diese 8 Grad nur darum fest gestellt, weil ich Schmerzen bekam. Die sind jetzt glücklicherweise (fas) weg.
Meike - versuche doch, beides auszuprobieren und wähle das, dass Dir beser tut.
Und Klaus - ich gebe Dir recht, dass es in vielen Fitnessstudios an qualifiziertem Personal mangelt. Aber zum Glück gibt es eben auch andere.
Gruß
*Knatterliesl*
- rejoy
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- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: BWS-Hyperkyphose 55°
LWS - Hyperlordose 57°,
leichte Begleitskoliose 12° - Therapie: Schroth - Reha (2011)
KG - nach Schroth
Rahmounikorsett 07/12 - 04/13
Cctec-korsett ab 07/13
Erfahrungen mit Kieser
Grüße dich
Meine Mutter hat starke probleme mit den Knien , damals hat man ihr Kieer empfohlen . Sie ist ganz begeistert davon und macht das regelmäßig in der Woche scheint echt zu helfen , ich weiss natürlich nicht wie das bei skoliosen ist. Ich selber habe auch skoliose ich weiss zwar nicht wieviel Grad , da ich die Diaknose erst seit kurzen habe , ich werde Kieser vielleicht auch probieren.
Meine Mutter hat starke probleme mit den Knien , damals hat man ihr Kieer empfohlen . Sie ist ganz begeistert davon und macht das regelmäßig in der Woche scheint echt zu helfen , ich weiss natürlich nicht wie das bei skoliosen ist. Ich selber habe auch skoliose ich weiss zwar nicht wieviel Grad , da ich die Diaknose erst seit kurzen habe , ich werde Kieser vielleicht auch probieren.
- Anchetcheprure
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Manche werden mich wahrscheinlich gleich lynchen, aber ich muss gestehen, dass ich mit Schroth einfach nicht kann. Ich war auf Kur und habe damals schon gemerkt, dass ich es innerlich nicht akzeptiere.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mit Kieser Training begonnen und es geht mir super. Ich weiß, worauf ich zu achten habe, übertreibe nicht und fordere dennoch meinen Körper. Ich merke, wie meine Haltung besser wird und die Muskulatur sich aufbaut.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mit Kieser Training begonnen und es geht mir super. Ich weiß, worauf ich zu achten habe, übertreibe nicht und fordere dennoch meinen Körper. Ich merke, wie meine Haltung besser wird und die Muskulatur sich aufbaut.
- Klaus
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Also ich kann nur wiederholt sagen, dass Muskelaufbau generell sehr wichtig ist und das man das in diversen Studios machen kann.
Und wenn man Probleme mit den Knien hatte, dann ist natürlich bei Bewegungs- und Muskelmangel eine Besserung durch Fitnesstraining vorprogrammiert.
Aber:
Wenn man Skoliose oder/und Kyphose hat, sind Vorsichtsmassnahmen nötig.
Ich mache zur Zeit auch erste Erfahrungen mit Schroth und habe auch noch so gewisse Zweifel. Wenn dann noch Toni gepostet hat, dass die Schroththerapeuten nicht immer so kompetent sind, dann wirkt das natürlich bei meiner ausgeprägten Kritikfähigkeit.
Wer die REHA schon hinter sich hat, ist sicherlich besser dran, als ich, der sie hoffentlich noch vor sich hat.
Auf jeden Fall ist Schroth sicherlich nicht für alle Fälle das alleinige Mittel der Wahl.
Gruss
Klaus
Und wenn man Probleme mit den Knien hatte, dann ist natürlich bei Bewegungs- und Muskelmangel eine Besserung durch Fitnesstraining vorprogrammiert.
Aber:
Wenn man Skoliose oder/und Kyphose hat, sind Vorsichtsmassnahmen nötig.
Ich mache zur Zeit auch erste Erfahrungen mit Schroth und habe auch noch so gewisse Zweifel. Wenn dann noch Toni gepostet hat, dass die Schroththerapeuten nicht immer so kompetent sind, dann wirkt das natürlich bei meiner ausgeprägten Kritikfähigkeit.
Wer die REHA schon hinter sich hat, ist sicherlich besser dran, als ich, der sie hoffentlich noch vor sich hat.
Auf jeden Fall ist Schroth sicherlich nicht für alle Fälle das alleinige Mittel der Wahl.
Gruss
Klaus
- Anchetcheprure
- treues Mitglied

- Beiträge: 279
- Registriert: So, 22.09.2002 - 00:00
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Ein kleiner Zwischenreport von mir: Mittlerweile bin ich seit zwei Wochen beim Kieser Training und konnte jetzt schon Veränderungen entdecken. Zum einen merke ich, wie ich aufrechter gehe und es mir leichter fällt, Haltung zu bewahren. Fernder passt mir jetzt mein Korsett viel besser. Ich hatte zuvor relativ viele Probleme damit. Die Rippen taten weh und ich hatte das Gefühl, mein Körper passe da seit Rahmounis Veränderungen nicht mehr rein. Seit meinem Training kann ich meinen Panzer ohne Probs tragen und habe auch nicht mehr das Gefühl, nach dem Ausziehen zusammenzufallen.
Hallo Meike,
mein Kommentar kommt spät, dennoch möchte ich über meine Kieser-Erfahrungen berichten:
Ich habe ca 30° Skoliose. Seit etwa 3 1/2 Jahren trainiere ich bei Kieser.
In der Zeit bin ich muskulär gut voran gekommen, was mit einer Verbesserung der Körperhaltung einher ging.
Als Skoliose- Patient sollte man die Gewichtsbelastung so wählen, dass bei jeder Übung 12 bis 15 Widerholungen geschafft werden. Der Zeitbedarf für 12 Widerholungen beträgt ca 120 Sekunden. Das ist anders als die Kieser- Trainer vorschlagen.
Bei mir habe ich festgestellt, dass Übungen, bei denen man sehr ins Hohlkreuz gehen muß, nicht gut sind. (Übung A1 bei Kieser).
Ich habe mich probeweise in einem anderen Studio umgesehen, und festgestellt, dass die feste Einbindung des Körpers in das Gerät (Fixierung) dort nicht gegeben ist. Das hat zur Folge , dass man sich sehr gut selber überwachen muß, um nicht Fehlbewegungen zu machen, die dann eine Zunahme der Schmerzen zur Folge hat. Ich meine, die Fixierung bei den Kieser- Geräten ist vorteilhaft.
Wahr ist, dass der Spass- Faktor bei Kieser wirklich gegen Null pendelt.
Zu einem guten Kraft- Training gehört auch ein entsprechendes Ausdauertraining, also Schwimmen, Radfahren, Joggen. Da muß man das wählen, was die Seele erquikt.
Mit Kieser- und Ausdauertraining habe ich meine skoliosebedingten Rücken- Schmerzen gut reduzieren können.
Vor einem 1/4 Jahr habe ich eine Reha in Bad Salzungen absolviert. Das hat wirklich viel gebracht, sodass ich jetzt daran denke meinen Kieser- Vertrag auslaufen zu lassen. Eine halbe Stunde Schroth am abend ist das effektivste Mittel gegen Rückenschmnerzen, das ich bis jetzt erfahren habe.
Gruß John 50
mein Kommentar kommt spät, dennoch möchte ich über meine Kieser-Erfahrungen berichten:
Ich habe ca 30° Skoliose. Seit etwa 3 1/2 Jahren trainiere ich bei Kieser.
In der Zeit bin ich muskulär gut voran gekommen, was mit einer Verbesserung der Körperhaltung einher ging.
Als Skoliose- Patient sollte man die Gewichtsbelastung so wählen, dass bei jeder Übung 12 bis 15 Widerholungen geschafft werden. Der Zeitbedarf für 12 Widerholungen beträgt ca 120 Sekunden. Das ist anders als die Kieser- Trainer vorschlagen.
Bei mir habe ich festgestellt, dass Übungen, bei denen man sehr ins Hohlkreuz gehen muß, nicht gut sind. (Übung A1 bei Kieser).
Ich habe mich probeweise in einem anderen Studio umgesehen, und festgestellt, dass die feste Einbindung des Körpers in das Gerät (Fixierung) dort nicht gegeben ist. Das hat zur Folge , dass man sich sehr gut selber überwachen muß, um nicht Fehlbewegungen zu machen, die dann eine Zunahme der Schmerzen zur Folge hat. Ich meine, die Fixierung bei den Kieser- Geräten ist vorteilhaft.
Wahr ist, dass der Spass- Faktor bei Kieser wirklich gegen Null pendelt.
Zu einem guten Kraft- Training gehört auch ein entsprechendes Ausdauertraining, also Schwimmen, Radfahren, Joggen. Da muß man das wählen, was die Seele erquikt.
Mit Kieser- und Ausdauertraining habe ich meine skoliosebedingten Rücken- Schmerzen gut reduzieren können.
Vor einem 1/4 Jahr habe ich eine Reha in Bad Salzungen absolviert. Das hat wirklich viel gebracht, sodass ich jetzt daran denke meinen Kieser- Vertrag auslaufen zu lassen. Eine halbe Stunde Schroth am abend ist das effektivste Mittel gegen Rückenschmnerzen, das ich bis jetzt erfahren habe.
Gruß John 50
- Anchetcheprure
- treues Mitglied

- Beiträge: 279
- Registriert: So, 22.09.2002 - 00:00
- Wohnort: Nähe Fehmarn
Kleines Update: Ich sportel jetzt schon gut zwei Monate (etwas länger) bei Kieser und es geht mir blendend. Keinerlei Rückenschmerzen mehr und es hat sich bereits ordentlich Muskulatur aufgebaut, wobei ich sehr darauf achte, besonders die schwache Seite zu fordern. Bis jetzt klappt es super.
Natürlich mache ich nebenbei noch Ausdauertraining und schrothe (wenn auch sehr wenig). Doch es geht mir so gut mit Kieser wie mit Schroth. Ich werde bald zu einem OT gehen und gucken, was der Gute zu meinem Rücken sagt.
Natürlich mache ich nebenbei noch Ausdauertraining und schrothe (wenn auch sehr wenig). Doch es geht mir so gut mit Kieser wie mit Schroth. Ich werde bald zu einem OT gehen und gucken, was der Gute zu meinem Rücken sagt.
-
Gast1
Ich habe auch ne leichte Skoliose und Hohlkreuz und trainiere bei Kieser jetzt seit ca 1 1/2 Jahren. Klar die Haltung verbessert sich durch den Musekelaufbau, aber die Rückenschmerzen haben sich bei mir durch Kiesertraining nicht verringert. Zur Zeit trainiere ich 4 mal die Woche bei Kieser, Rückenschmerzen/Verspannungen habe ich trotzdem, oder eben deswegen.
Ich werde jetzt zusätzlich noch Krankengymnastik machen, vielleicht hilft das ja.
Das Krafttraining bei Kieser aufgeben werd ich nicht, da es mittlerweile echt Spass macht und man nen gewissen Ergeiz entwickelt hat.
Ich werde aber nochmal zum wiederholten male mit dem Orthopäden bei Kieser reden, um die Übungen vlt. besser abzustimmen.
Ich denk aber, dass bei Kieser nicht wirklich auf das Krankheitsbild der Leute eingegangen wird, ich habe z.B. mittlerweile alle Geräte durch, obwohl ich von vielen gehört habe unter anderen meinem Ortophäden, dass bestimmt Übungen/Geräte von SkoliosePatienten nicht genutzt werden sollten.
Ich werde jetzt zusätzlich noch Krankengymnastik machen, vielleicht hilft das ja.
Das Krafttraining bei Kieser aufgeben werd ich nicht, da es mittlerweile echt Spass macht und man nen gewissen Ergeiz entwickelt hat.
Ich werde aber nochmal zum wiederholten male mit dem Orthopäden bei Kieser reden, um die Übungen vlt. besser abzustimmen.
Ich denk aber, dass bei Kieser nicht wirklich auf das Krankheitsbild der Leute eingegangen wird, ich habe z.B. mittlerweile alle Geräte durch, obwohl ich von vielen gehört habe unter anderen meinem Ortophäden, dass bestimmt Übungen/Geräte von SkoliosePatienten nicht genutzt werden sollten.
- Anchetcheprure
- treues Mitglied

- Beiträge: 279
- Registriert: So, 22.09.2002 - 00:00
- Wohnort: Nähe Fehmarn
Für mich ist die Reihenfolge so:
1.Schroth lernen
2.den Körper besser kennen lernen
3.dann krafttraining
Ich weiß genau, welche Übungen ich machen darf und welche nicht. Zudem atme ich speziell und habe meine Reissäckchen dabei (einige gucken dann ganz schönn doof *g*).
Bei mir sieht der Traningplan so aus:
Mi, Fr, So Krafttraining, an den Tagen dazwischen Schroth (wenn auch nicht so viel wie es andere tun) und Mo, Di, Do, Sa Konditionstraining auf meinem Stepper oder Ergometer. Hat sich bis jetzt bewährt. Bei Schroth mache ich vor allem "Gegenübungen": Bei einer Kieser-Übung arbeite ich etwas in die Hyperlordose rein. Daher sorge ich bei Schroth dafür, dass ich da wieder rausarbeite.
Außerdem kann man (als Realist) nicht erwarten, dass die Leute da wissen, was sie mit einer linkskonvexen Skoliose zu tun haben. Da liegt es an uns Patienten, den Überblick zu haben. Das ist leider (!) häufig so und hat sich auch in manch einer Situation bewahrheitet.
1.Schroth lernen
2.den Körper besser kennen lernen
3.dann krafttraining
Ich weiß genau, welche Übungen ich machen darf und welche nicht. Zudem atme ich speziell und habe meine Reissäckchen dabei (einige gucken dann ganz schönn doof *g*).
Bei mir sieht der Traningplan so aus:
Mi, Fr, So Krafttraining, an den Tagen dazwischen Schroth (wenn auch nicht so viel wie es andere tun) und Mo, Di, Do, Sa Konditionstraining auf meinem Stepper oder Ergometer. Hat sich bis jetzt bewährt. Bei Schroth mache ich vor allem "Gegenübungen": Bei einer Kieser-Übung arbeite ich etwas in die Hyperlordose rein. Daher sorge ich bei Schroth dafür, dass ich da wieder rausarbeite.
Außerdem kann man (als Realist) nicht erwarten, dass die Leute da wissen, was sie mit einer linkskonvexen Skoliose zu tun haben. Da liegt es an uns Patienten, den Überblick zu haben. Das ist leider (!) häufig so und hat sich auch in manch einer Situation bewahrheitet.
