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Anfrage von der KK zu meinem Reha-Antrag. Vorgehensweise?

Verfasst: So, 09.03.2008 - 13:04
von Tanya
Hallo zusammen,

ich möchte mich kurz vorstellen: bin 28 Jahr alt, habe eine Skoliose BWS 52°, LWS 37°. Ich war Anfang Februar beim Dr. Hoffmann. Dieser hat mir eine OP vorgeschlagen, die ich aber als letztmöglichen Schritt betrachten möchte und zuerst andere Alternativen ausprobieren werde. Ich habe zwar ab und zu Schmerzen, aber diese halten sich in Grenzen. Ein Korsett laut Dr. Hoffmann wird in meiner Situation wenig bringen. Wir sind so verblieben, dass Dr. Hoffmann für mich eine Reha in Bad Salzungen beantragen wird. Ich habe ihm auch einen von mir mitgebrachten Reha-Antrag von meiner KK gegeben.

Ca. 3 Wochen nach meinem Besuch in Leonberg habe ich per Email wegen meinem Antrag nachgefragt. Es kam eine Antwort, dass „der Rehaantrag gestern diktiert worden ist und geht diese Woche mit der Post an die Rentenversicherung“.
Gestern kam ein Schreiben von meiner KK, dass sie meinen Kurantrag erhalten haben, benötigen aber von mir „genaue Angabe zu den Therapien in den letzten 12 Monaten“.

Das Problem ist aber, dass ich in den letzten Jahren eigentlich gar nichts für meinen Rücken gemacht habe… Ein Besuch bei einem Orthopäden vor Ort und ein beim Dr. Hoffmann und das war es eigentlich... Wenn ich aber so zurück schreibe, dass es keine Therapien vorgenommen wurden, vermute ich mal, dass die KK meinen Antrag ablehnen wird mit der Begründung, dass ich zuerst andere Behandlungsmethoden ausprobieren sollte. Ich möchte aber unbedingt Schroth in einer Reha lernen und dies konsequent weiter zuhause durchziehen!

Ich werde Dr. Hoffmann zu diesem Thema noch mal anschreiben, wie ich auf so einen Brief am besten reagieren soll. Aber zunächst möchte ich Euch fragen, ob vielleicht jemand Ideen hat, wie man hier vorgehen sollte.
Außerdem möchte ich mich für diese tolle Seite bedanken, die mich dazu gebracht hat, mich endlich mal mit meiner Skoliose auseinander zu setzten und nicht weiterhin eine Verdrängungsstrategie anzuwenden.

Vielen Dank im Voraus
Grüße
Tanya

P.S. Möchte mich für die möglichen sprachlichen Fehler entschuldigen, da Deutsch nicht meine Muttersprache ist.

Verfasst: So, 09.03.2008 - 16:07
von Klaus
Tanja hat geschrieben:Aber zunächst möchte ich Euch fragen, ob vielleicht jemand Ideen hat, wie man hier vorgehen sollte.
Erst mal willkommen im Forum.

Ich würde mir erst mal einen Schroth Therapeuten vor Ort suchen und dann den passenden Orthopäden dazu. :)
Soll heißen, dass Du erst mal mindestens 3x6 KG Verordnungen von einem "willigen" Orthopäden bekommst und dann möglicherweise noch weitere "ausserhalb des Regelfalles", weil der Therapeut zusammen mit dem Orthopäden feststellt, dass diese Behandlungen bei weitem nicht ausreichen.
"ausserhalb des Regelfalles" ist immer eine besondere Situation, die man nur dadurch lösen kann, dass eine Intensiv REHA folgt, die ja dann auch die weitere Heilmittelverordnung stark einschränkt.
Du sollst ja die Übungen selbsständig zuhause weiter machen.
Das widerum spart Kosten und da wird jede Kasse hellhörig. :)
Ganz abgesehen von den Kosten, die durch "drohende Invalidisierung" entstehen.

Ich hoffe, das waren erst mal ein paar wichtige Stichworte.

Gruss
Klaus

Verfasst: So, 09.03.2008 - 16:45
von Tanya
Hallo Klaus!

Vielen Dank für deine Antwort! Willst Du eigentlich damit sagen, dass die Chancen in meiner jetzigen Situation schlecht sind, eine Genehmigung auf eine stationäre Reha zu bekommen, ohne eine Schroth-Therapie vor Ort ausprobiert zu haben? Dr. Hoffmann war damals als ich bei ihm war ganz zuversichtlich, dass ich eine Genehmigung kriegen werde…

Und vor allem Du empfiehlst hier im Forum eigentlich fast immer eine stationäre Reha :) , da man nur dort richtig Schroth lernen kann.

Ich versuche erstmal um eine Reha in BaSa zu kämpfen und dann werden wir sehen. :)

LG
Tanya

Verfasst: So, 09.03.2008 - 16:52
von Klaus
Tanya hat geschrieben:Willst Du eigentlich damit sagen, dass die Chancen in meiner jetzigen Situation schlecht sind, eine Genehmigung auf eine stationäre Reha zu bekommen, ohne eine Schroth-Therapie vor Ort ausprobiert zu haben?
Du hast vermutet, dass es Probleme geben könnte und ich habe Dir geantwortet, wie man das dann lösen kann.
Nun warte doch erst mal ab.
Und vor allem Du empfiehlst hier im Forum eigentlich fast immer eine stationäre Reha , da man nur dort richtig Schroth lernen kann.
Ja, das ist richtig.
Wolltest Du das jetzt weiter hinterfragen oder war das nur eine neutrale Feststellung. :)

Gruss
Klaus

Verfasst: So, 09.03.2008 - 17:24
von Tanya
Klaus hat geschrieben:
Und vor allem Du empfiehlst hier im Forum eigentlich fast immer eine stationäre Reha , da man nur dort richtig Schroth lernen kann.
Ja, das ist richtig.
Wolltest Du das jetzt weiter hinterfragen oder war das nur eine neutrale Feststellung. smile
Sagen wir so, dass es eine neutrale Feststellung war. ;D

Und wenn wir schon dabei sind, wollte mich bei Dir für dein Engagement und Geduld bedanken, mit denen Du (und viele anderen auch) dich hier im Forum einsetzt und Fragen beantwortest. Habe bereits ganze Menge für mich gelernt.

P.S. Kann mir vielleicht noch jemand Ratschläge geben, was ich in meiner Antwort an die KK schreiben sollte?

Danke!

Verfasst: So, 09.03.2008 - 17:32
von nashi
Ich würde Dir empfehlen, bei Dr. Hoffmann um Rat zu fragen (per Fax oder Email).
Nashi