Dorn-Methode
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steffi123456
persönliche Erfahrung mit Dornmethode
Ich bin als 10jährige wegen Skoliose nach Dorn behandelt worden, weil meine Eltern nach Alternativen zu der laut Orthopäden unvermeidbaren OP gesucht haben.
Nach einmaliger Behandlung waren die Schmerzen (Rücken und auch die chronischen Kopfschmerzen, die wohl auch vom Rücken herrührten) weg. Auch jetzt 20 Jahre später habe ich keinerlei Probleme (und laut Orthopäden auch keine Skoliose). Die Behandlung hat 5 Minuten gedauert, war schmerzfrei und hat 10 DM (meine Mutter hat freiwillig 20 DM bezahlt) gekostet. Zuhause musste ich nach der Behandlung keine Übungen machen. Ich hatte nur 2 Wochen Sportverbot.
Kurz gesagt: Bei mir war die Behandlungsmethode sehr erfolgreich. Wenn ich daran denke welchen Aufwand und welcher Einschränkungen ich durch eine OP gehabt hätte bin ich der alten Frau (Laie kein Arzt), die mich damals behandelt hat, sehr dankbar.
Die Methode hilft bestimmt nicht immer und nicht jedem und ist wahrscheinlich auch nicht ohne Risiko. Und es ist wahrscheinlich auch nicht so einfach den richtigen Therapeuten zu finden. (in meinem Fall hatte die Frau schon meiner Oma nach einem Autounfall sehr geholfen, so dass meine Eltern Vertrauen in sie hatten)
Nach einmaliger Behandlung waren die Schmerzen (Rücken und auch die chronischen Kopfschmerzen, die wohl auch vom Rücken herrührten) weg. Auch jetzt 20 Jahre später habe ich keinerlei Probleme (und laut Orthopäden auch keine Skoliose). Die Behandlung hat 5 Minuten gedauert, war schmerzfrei und hat 10 DM (meine Mutter hat freiwillig 20 DM bezahlt) gekostet. Zuhause musste ich nach der Behandlung keine Übungen machen. Ich hatte nur 2 Wochen Sportverbot.
Kurz gesagt: Bei mir war die Behandlungsmethode sehr erfolgreich. Wenn ich daran denke welchen Aufwand und welcher Einschränkungen ich durch eine OP gehabt hätte bin ich der alten Frau (Laie kein Arzt), die mich damals behandelt hat, sehr dankbar.
Die Methode hilft bestimmt nicht immer und nicht jedem und ist wahrscheinlich auch nicht ohne Risiko. Und es ist wahrscheinlich auch nicht so einfach den richtigen Therapeuten zu finden. (in meinem Fall hatte die Frau schon meiner Oma nach einem Autounfall sehr geholfen, so dass meine Eltern Vertrauen in sie hatten)
Hallo Eva!
Also Deine Antwort finde ich sehr hart!!! Was genau willst Du uns damit sagen????
Ich freue mich für Eva, dass sie einen anderen Weg gefunden hat!
Ich halte es auch für möglich, dass Dorn ihr dabei geholfen hat. Man kann damit nämlich Beinlängendifferenzen ausgleichen, Wirbel einrenken etc und wenn man danach auf einen guten Selbstgebrauch achtet, kann man sicher damit seine Skoliose loswerden. Ich bin gerade dabei meine Skoliose mit Hilfe der F.M. Alexandertechnik loszuwerden. Deshalb weiß ich, dass es noch andere Wege als Schroth gibt. Ich verstehe wirklich nicht, wie Du mit so wenig Informationen über ihren Fall eine derartige Aussage treffen kannst?!
Liebe Steffi,ich glaube wir würden alle gern mehr über Deinen Fall hören ( und wenn nicht alle, dann auf jeden Fall ich!). Wie Du ja vielleicht gelesen hast, ist die meist verbreiteste Heilmethode die nach Schroth. Daher wäre es für die anderen alternativen Methoden von Nutzen, wenn man über sie berichtet!!! Ich freue mich wirklcih für Dich und hoffe einen ähnlichen Erfolg bei mir zu haben!!! Gruß...Henrike
Also Deine Antwort finde ich sehr hart!!! Was genau willst Du uns damit sagen????
Ich freue mich für Eva, dass sie einen anderen Weg gefunden hat!
Ich halte es auch für möglich, dass Dorn ihr dabei geholfen hat. Man kann damit nämlich Beinlängendifferenzen ausgleichen, Wirbel einrenken etc und wenn man danach auf einen guten Selbstgebrauch achtet, kann man sicher damit seine Skoliose loswerden. Ich bin gerade dabei meine Skoliose mit Hilfe der F.M. Alexandertechnik loszuwerden. Deshalb weiß ich, dass es noch andere Wege als Schroth gibt. Ich verstehe wirklich nicht, wie Du mit so wenig Informationen über ihren Fall eine derartige Aussage treffen kannst?!
Liebe Steffi,ich glaube wir würden alle gern mehr über Deinen Fall hören ( und wenn nicht alle, dann auf jeden Fall ich!). Wie Du ja vielleicht gelesen hast, ist die meist verbreiteste Heilmethode die nach Schroth. Daher wäre es für die anderen alternativen Methoden von Nutzen, wenn man über sie berichtet!!! Ich freue mich wirklcih für Dich und hoffe einen ähnlichen Erfolg bei mir zu haben!!! Gruß...Henrike
Hier meine Meinung zur "Dorn-Therapie":
Ich lehne die Anwendung dieser Methode aus folgenden Gründen ab:
Die Dorn-Methode verdankt ihre gegenwärtige Popularität allein der unverantwortlichen Sensationsberichterstattung im Fernsehen (z.B. mehrfache Thematisierung in der - inzwischen zum Glück von den Programmverantwortlichen abgesetzten - Trivial-Talkshow “Fliege”) und der geschickten Vermarktung durch ihre Anwender. Hierin liegt auch der Grund für die in der Regel unverschämt hohen Honorarforderungen der Dorn-Anwender. Eine Behandlungsmethode, über im Fernsehen berichtet wurde, muss schließlich gut und teuer sein!
Grundlage der Dorn-Methode sind die vom Sägewerksbesitzer Dieter Dorn angewendeten Techniken zur Mobilisation bewegungsgestörter Gelenke, insbesondere im Bereich der Wirbelsäule. Laut Dieter Dorn wurden ihm diese wundersamen Techniken von einem Bergbauern aus dem Allgäu auf dessen Sterbebett zugeflüstert, was der ganzen Methode natürlich zusätzlich etwas mysteriöses verleiht.
Üblicherweise sind medizinische Fachfortbildungen sehr zeit-, lern- und kostenaufwendig und dürfen nur von Angehörigen anerkannter Heilberufe oder Ärzten besucht werden, auf deren professionellen Kenntnisstand sie aufbauen. So hat beispielsweise die Manuelle Therapie, eine der bedeutendsten Fortbildungen für Physiotherapeuten einen Ausbildungsumfang von 260 bis 350 Stunden der mit einer staatlich anerkannten und sehr umfangreichen Prüfung abschließt. Im Gegensatz hierzu kann die Dorn-Methode selbst von medizinischen Laien an nur einem einzigen Kurstag erlernt werden. In aller Regel sind die Dozenten der Dorn-Methode selbst medizinische Laien, die bestenfalls über einen Heilpraktikerschein, nicht jedoch über Kenntnisse über die Funktion des menschlichen Bewegungsapparates verfügen.
So sanft, wie es von ihren Verfechtern gern dargestellt wird, ist die Dorn-Methode keinesfalls. So kann man beispielsweise den Einsatz von Holzwerkzeugen zur Mobilisation bewegungsgestörter Wirbelgelenke kaum als sanft bezeichnen. Ich weiß von einer Patientin einer Physiotherapie- Praxis, welche dies selbst schmerzhaft erleben mußte. Nach ihrem Besuch beim Dorn-”Therapeuten” mußte sie stationär in den Städtischen Kliniken in Frankfurt-Höchst aufgenommen werden!
Die Dorn-Methode sieht die Ursache der meisten Rückenschmerzen in einem Beckenschiefstand in Folge eines angeblich aus der Gelenkpfanne um bis zu vier cm herausgerutschten Hüftgelenkes. Diese Vorstellung ist absurd und anatomisch-physiologisch absolut unmöglich. Auch andere Theorien der Dorn-Anwender, wie die vom seitlich herausgesprungenen Wirbel zeugen bestenfalls von der Unkenntnis der Dorn-Anwender über die menschliche Anatomie. Nicht weniger unsinnig ist die Kombination der Dorn-Methode mit der sog. Breuss-Massage. Hierbei wird den rückengeplagten Patienten suggeriert, dass das Johanniskrautöl, mit welchem sie massiert werden, in die Bandscheiben hineindiffundieren würde, um diese anschließend von innen heraus vor dem Austrocknen zu schützen. Fachleuten stehen bei derart abenteuerlichen Thesen natürlich alle Haare zu Berge. Patienten ohne medizinische Kenntnisse laufen allerdings Gefahr, auf die Versprechungen der Dorn-Anwender hereinzufallen und hierfür viel Geld aus dem Fenster herauszuwerfen.
Die “Heilung” der Patienten durch die Dorn-Methode geschieht vielfach durch Suggestion angeblich wieder in die richtige Position manövrierter Körperteile, Knochen oder Gelenke. Tatsächlich kann auch die Dorn-Methode gelegentlich Behandlungserfolge für sich verbuchen. Diese erklären sich jedoch nicht etwa durch fachkundige Behandlungshandgriffe, sondern vielmehr auf der Grundlage des allseits bekannten Placebo-Effektes. Ihre größten Erfolge erzielt die Dorn-Methode daher bei leichtgläubigen Mitmenschen mit psychosomatischen Beschwerden, die sich motiviert durch zuvor konsumierte Talkshow-Präsentationen voller Vertrauen in die Hände des nächstbesten Dorn-”Therapeuten” begeben. Glaube versetzt bekanntlich Berge und welcher Hypochonder ist nicht überglücklich, wenn man ihm überzeugend versichert, man habe ihm soeben sein zuvor luxiertes Hüftgelenk wieder in die Gelenkpfanne befördert?
Da viele Anwender der Dorn-Methode auf der Grundlage ihrer unzureichenden oder gar fehlenden medizinischen Ausbildung überhaupt nicht wissen, wovon sie überhaupt reden, glauben sie selbst sogar an die Theorien von Dieter Dorn und verteidigen diese tapfer mit des Slogan “Wer heilt, hat Recht!” Hierbei sind die Dorn-Anwender zum Teil derart von ihrem eigenen Tun überzeugt, dass sie sich sogar öffentlich mit einer Erfolgsquote von 100 % brüsten. Fachliche Argumente können Dorn-Anhänger für ihr Tun nicht liefern, da es ihnen hierzu am medizinischen Sachverstand fehlt. Natürlich gibt es auch zahlreiche Dorn-Anwender mit profunden medizinischem Kenntnissen. Diesen ist durchaus bewusst, dass es sich bei der Dorn-Methode um Hokuspokus handelt. Andererseits wollen diese geschäftstüchtigen Therapeuten nicht auf das gute Geld verzichten, welches viele Patienten derzeit hierfür auszugeben bereit sind.
Die Dorn-Methode fällt also in die Kategorie “Wunderheilung” ohne medizinisch-wissenschaftlichen Hintergrund und muss schon allein aus diesem Grund von jedermann abgelehnt werden, der einen staatlich anerkannten Gesundheitsberuf ausübt. Methoden, die in die Kategorie Wunderheilung, Geistheilung oder Esoterik einzuordnen sind, zählen aus gutem Grund nicht zu den von den Krankenkassen anerkannten Maßnahmen. Deren Anwendung auf eine Verordnung über eine gesetzlich anerkannte Therapieleistung, wie z. B. “Krankengymnastik” oder “Massage” käme einem Betrug gleich und hätte den Entzug der Kassenzulassung zur Folge. Physiotherapeuten und Masseure, die dies anders sehen, müssen dies nötigenfalls vor ihrem eigenen Gewissen und ggf. vor den Krankenkassen verantworten, die ihnen die Zulassung erteilt haben.
Trotzdem schönen Sonntag
Gruß Evi
Ich lehne die Anwendung dieser Methode aus folgenden Gründen ab:
Die Dorn-Methode verdankt ihre gegenwärtige Popularität allein der unverantwortlichen Sensationsberichterstattung im Fernsehen (z.B. mehrfache Thematisierung in der - inzwischen zum Glück von den Programmverantwortlichen abgesetzten - Trivial-Talkshow “Fliege”) und der geschickten Vermarktung durch ihre Anwender. Hierin liegt auch der Grund für die in der Regel unverschämt hohen Honorarforderungen der Dorn-Anwender. Eine Behandlungsmethode, über im Fernsehen berichtet wurde, muss schließlich gut und teuer sein!
Grundlage der Dorn-Methode sind die vom Sägewerksbesitzer Dieter Dorn angewendeten Techniken zur Mobilisation bewegungsgestörter Gelenke, insbesondere im Bereich der Wirbelsäule. Laut Dieter Dorn wurden ihm diese wundersamen Techniken von einem Bergbauern aus dem Allgäu auf dessen Sterbebett zugeflüstert, was der ganzen Methode natürlich zusätzlich etwas mysteriöses verleiht.
Üblicherweise sind medizinische Fachfortbildungen sehr zeit-, lern- und kostenaufwendig und dürfen nur von Angehörigen anerkannter Heilberufe oder Ärzten besucht werden, auf deren professionellen Kenntnisstand sie aufbauen. So hat beispielsweise die Manuelle Therapie, eine der bedeutendsten Fortbildungen für Physiotherapeuten einen Ausbildungsumfang von 260 bis 350 Stunden der mit einer staatlich anerkannten und sehr umfangreichen Prüfung abschließt. Im Gegensatz hierzu kann die Dorn-Methode selbst von medizinischen Laien an nur einem einzigen Kurstag erlernt werden. In aller Regel sind die Dozenten der Dorn-Methode selbst medizinische Laien, die bestenfalls über einen Heilpraktikerschein, nicht jedoch über Kenntnisse über die Funktion des menschlichen Bewegungsapparates verfügen.
So sanft, wie es von ihren Verfechtern gern dargestellt wird, ist die Dorn-Methode keinesfalls. So kann man beispielsweise den Einsatz von Holzwerkzeugen zur Mobilisation bewegungsgestörter Wirbelgelenke kaum als sanft bezeichnen. Ich weiß von einer Patientin einer Physiotherapie- Praxis, welche dies selbst schmerzhaft erleben mußte. Nach ihrem Besuch beim Dorn-”Therapeuten” mußte sie stationär in den Städtischen Kliniken in Frankfurt-Höchst aufgenommen werden!
Die Dorn-Methode sieht die Ursache der meisten Rückenschmerzen in einem Beckenschiefstand in Folge eines angeblich aus der Gelenkpfanne um bis zu vier cm herausgerutschten Hüftgelenkes. Diese Vorstellung ist absurd und anatomisch-physiologisch absolut unmöglich. Auch andere Theorien der Dorn-Anwender, wie die vom seitlich herausgesprungenen Wirbel zeugen bestenfalls von der Unkenntnis der Dorn-Anwender über die menschliche Anatomie. Nicht weniger unsinnig ist die Kombination der Dorn-Methode mit der sog. Breuss-Massage. Hierbei wird den rückengeplagten Patienten suggeriert, dass das Johanniskrautöl, mit welchem sie massiert werden, in die Bandscheiben hineindiffundieren würde, um diese anschließend von innen heraus vor dem Austrocknen zu schützen. Fachleuten stehen bei derart abenteuerlichen Thesen natürlich alle Haare zu Berge. Patienten ohne medizinische Kenntnisse laufen allerdings Gefahr, auf die Versprechungen der Dorn-Anwender hereinzufallen und hierfür viel Geld aus dem Fenster herauszuwerfen.
Die “Heilung” der Patienten durch die Dorn-Methode geschieht vielfach durch Suggestion angeblich wieder in die richtige Position manövrierter Körperteile, Knochen oder Gelenke. Tatsächlich kann auch die Dorn-Methode gelegentlich Behandlungserfolge für sich verbuchen. Diese erklären sich jedoch nicht etwa durch fachkundige Behandlungshandgriffe, sondern vielmehr auf der Grundlage des allseits bekannten Placebo-Effektes. Ihre größten Erfolge erzielt die Dorn-Methode daher bei leichtgläubigen Mitmenschen mit psychosomatischen Beschwerden, die sich motiviert durch zuvor konsumierte Talkshow-Präsentationen voller Vertrauen in die Hände des nächstbesten Dorn-”Therapeuten” begeben. Glaube versetzt bekanntlich Berge und welcher Hypochonder ist nicht überglücklich, wenn man ihm überzeugend versichert, man habe ihm soeben sein zuvor luxiertes Hüftgelenk wieder in die Gelenkpfanne befördert?
Da viele Anwender der Dorn-Methode auf der Grundlage ihrer unzureichenden oder gar fehlenden medizinischen Ausbildung überhaupt nicht wissen, wovon sie überhaupt reden, glauben sie selbst sogar an die Theorien von Dieter Dorn und verteidigen diese tapfer mit des Slogan “Wer heilt, hat Recht!” Hierbei sind die Dorn-Anwender zum Teil derart von ihrem eigenen Tun überzeugt, dass sie sich sogar öffentlich mit einer Erfolgsquote von 100 % brüsten. Fachliche Argumente können Dorn-Anhänger für ihr Tun nicht liefern, da es ihnen hierzu am medizinischen Sachverstand fehlt. Natürlich gibt es auch zahlreiche Dorn-Anwender mit profunden medizinischem Kenntnissen. Diesen ist durchaus bewusst, dass es sich bei der Dorn-Methode um Hokuspokus handelt. Andererseits wollen diese geschäftstüchtigen Therapeuten nicht auf das gute Geld verzichten, welches viele Patienten derzeit hierfür auszugeben bereit sind.
Die Dorn-Methode fällt also in die Kategorie “Wunderheilung” ohne medizinisch-wissenschaftlichen Hintergrund und muss schon allein aus diesem Grund von jedermann abgelehnt werden, der einen staatlich anerkannten Gesundheitsberuf ausübt. Methoden, die in die Kategorie Wunderheilung, Geistheilung oder Esoterik einzuordnen sind, zählen aus gutem Grund nicht zu den von den Krankenkassen anerkannten Maßnahmen. Deren Anwendung auf eine Verordnung über eine gesetzlich anerkannte Therapieleistung, wie z. B. “Krankengymnastik” oder “Massage” käme einem Betrug gleich und hätte den Entzug der Kassenzulassung zur Folge. Physiotherapeuten und Masseure, die dies anders sehen, müssen dies nötigenfalls vor ihrem eigenen Gewissen und ggf. vor den Krankenkassen verantworten, die ihnen die Zulassung erteilt haben.
Trotzdem schönen Sonntag
Gruß Evi
Hallo Evi,
vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung. jetzt wissen wir, wie Du darüber denkst, aber ich weiß immer noch nicht, ob Du nun Steffi unterstellen wolltest, dass sie nicht die Wahrheit geschrieben hat. Meinst Du, die Orthopäden haben Ihre Skoliose erfunden bzw, sie ist noch nicht weg??? Vielleicht war Dorn ja wirklich nur die unterstützende Maßnahme und nicht die Ursachenbekämpfung?!
Ich habe die Sendung nicht gesehen...es gibt auch andere Wege, wie man auf Dorn stoßen kann. abgesehen davon, würde ich mir auch eine derartige Sendung nie ansehen! Um eine Therapie beurteilen zu können oder zu erwägen, sollte man -denke ich- etwas anders recherchieren.
Du hast sicher mit einigem recht, z.B. dass oft unqualifizierte Leute so etwas ausüben und die Sache mit der Dauer der Ausbildung. Die Sache mit dem Johanniskraut ...naja, wer dran glaubt, jedenfalls ist Öl bei einer Massage immer sehr angenehm und Johanniskraut soll ja beruhigen... Der Beckenschiefstand... Du scheinst mir ja eine Frau vom Fahc zu sein, was hälst Du genau von der Theorie (nach Dorn) dass der Beckenschiefstand auf dem Collis-Test gründet, der bei Säuglingen standardmäßig ausgeführt wird? Das ist der, bei dem der Säugling kopfüber hängt und an nur einem Bein festgehalten wird.
Deine Schlussfolgerung, warum es sich bei der Dorn-Methpode um Wunderheilung handeln soll, war mir nicht ganz schlüssig. Ich denke, wenn man an den Muskeln derart arbeitet und massiert, pasiert auf jeden Fall etwas. Ob das Ergebnis nun gut ist, sei dahin gestellt. Hängt wohl auf jeden Fall auch von der Person ab, die es ausführt!!! Ich persönlich habe keine Erfahrung mit Dorn, kommt auch erstmal nicht in Frage, denn wie gesagt helfe ich mir mit der Alexandertechnik.
Was hälst du davon, was Toni geschrieben hat:
vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung. jetzt wissen wir, wie Du darüber denkst, aber ich weiß immer noch nicht, ob Du nun Steffi unterstellen wolltest, dass sie nicht die Wahrheit geschrieben hat. Meinst Du, die Orthopäden haben Ihre Skoliose erfunden bzw, sie ist noch nicht weg??? Vielleicht war Dorn ja wirklich nur die unterstützende Maßnahme und nicht die Ursachenbekämpfung?!
Ich habe die Sendung nicht gesehen...es gibt auch andere Wege, wie man auf Dorn stoßen kann. abgesehen davon, würde ich mir auch eine derartige Sendung nie ansehen! Um eine Therapie beurteilen zu können oder zu erwägen, sollte man -denke ich- etwas anders recherchieren.
Du hast sicher mit einigem recht, z.B. dass oft unqualifizierte Leute so etwas ausüben und die Sache mit der Dauer der Ausbildung. Die Sache mit dem Johanniskraut ...naja, wer dran glaubt, jedenfalls ist Öl bei einer Massage immer sehr angenehm und Johanniskraut soll ja beruhigen... Der Beckenschiefstand... Du scheinst mir ja eine Frau vom Fahc zu sein, was hälst Du genau von der Theorie (nach Dorn) dass der Beckenschiefstand auf dem Collis-Test gründet, der bei Säuglingen standardmäßig ausgeführt wird? Das ist der, bei dem der Säugling kopfüber hängt und an nur einem Bein festgehalten wird.
Deine Schlussfolgerung, warum es sich bei der Dorn-Methpode um Wunderheilung handeln soll, war mir nicht ganz schlüssig. Ich denke, wenn man an den Muskeln derart arbeitet und massiert, pasiert auf jeden Fall etwas. Ob das Ergebnis nun gut ist, sei dahin gestellt. Hängt wohl auf jeden Fall auch von der Person ab, die es ausführt!!! Ich persönlich habe keine Erfahrung mit Dorn, kommt auch erstmal nicht in Frage, denn wie gesagt helfe ich mir mit der Alexandertechnik.
Was hälst du davon, was Toni geschrieben hat:
Freue mich auf Deine Antwort...bis dann ... HenrikeToni hat geschrieben:Unter Anderem hat sie (Frau Lehnert-Schroth) auch mal Herrn Dorn nach Sobernheim eingeladen, als diese Methode aufkam und bekannt wurde. Sie hat sich von Herrn Dorn pers. diese methode zeigen lassen. Herr Dorn durfte auch versuchen, Skoliose-Patienten zu behandeln, nach dem er vorher behauptet hatte, Skoliosen mit seiner Methode "heilen zu können"!!!
Nach ein paar Tagen in Sobernheim hat Herr Dorn mehr oder weniger frustriert aufgegeben, nach dem er gemerkt hat, daß seine Methode keinen Einfluß auf die Strukturen einer echten Skoliose hatte. Er war nicht der Erste, der an echten idiophatischen Skoliosen scheitert.
Frau Lehnert aber hat die DORN-Methode als eine sehr gute Methode zum Lösen von Blockaden/Verspannungen usw... integriert.
Wenn z.B. eine Fehlstatik "Pseudoskoliose" der WS durch einseitige, asymetrische Verspannung oder eine Blockade entstanden ist, dann kann diese sehr gut und erfolgreich mit DORN behandelt werden.
Für "echte" Skoliosen ist DORN eine gute zusätzliche (weil passive) Methode. Dorn braucht (ähnlich wie Vojta) immer einen Behandler. Der Patient selbst ist mehr oder weniger passiv, (bis auf die Bewegungen des schwingenden Beines)
@ Henrike,
ich denke, alles wurde gesagt bzw. geschrieben. Ich möchte mit Dir auch nicht weiter über "Dorn" und andere sog. "Behandlungen" diskutieren, da gehen unsere Ansichten zu weit auseinander. Jeder soll sich meinen Beitrag durchlesen und auch Deine Lobhudeleien über AT und sich dann seine eigene Meinung bilden.
Das war's
Gruß Evi
ich denke, alles wurde gesagt bzw. geschrieben. Ich möchte mit Dir auch nicht weiter über "Dorn" und andere sog. "Behandlungen" diskutieren, da gehen unsere Ansichten zu weit auseinander. Jeder soll sich meinen Beitrag durchlesen und auch Deine Lobhudeleien über AT und sich dann seine eigene Meinung bilden.
Das war's
Gruß Evi
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*Mimi*
@Eva: Entschuldige bitte aber, das war größtenteils nicht dein Beitrag, sondern eine Kopie einer Kritik an Dorn, die von einem Physiotherapeuten ins Netz gestellt worden ist. Ich frage mich, ob du dich tatsächlich mit dem Thema auseinandergesetzt hast oder dir diese Meinung einfach zu eigen gemacht hast, weil sie überzeugend klingt.
Ansonsten kann ich dem was Toni geschrieben hat, beipflichten: Eine Skoliose heilen, das geht mit Dorn m.E. nicht, aber es kann gegen Schmerzen und Verspannungen helfen, sofern es von einem erfahrenen Therapeuten gemacht wird.
Ansonsten kann ich dem was Toni geschrieben hat, beipflichten: Eine Skoliose heilen, das geht mit Dorn m.E. nicht, aber es kann gegen Schmerzen und Verspannungen helfen, sofern es von einem erfahrenen Therapeuten gemacht wird.
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steffi123456
Ich will auch auf keinen Fall Werbung für Dorn machen. Wenn es eine grundsätzlich wirksame Methode wäre, würde man sicherlich mehr positives davon hören.
Ob ich wirklich eine Skoliose hatte kann ich nicht sagen. Mein Orthopäde hat das im nachhinein verneint. Als er 1/2 Jahr nach der Dorn-Behandlung meinen Rücken geröngt hat, sagte er das wäre medizinisch nicht möglich und hat dann einfach die frühere Diagnose und die Röntgenbilder für ungültig erklärt und die früheren Beschwerden für Einbildung. Daher weiß ich es nicht genau, aber mit so einer Taktik kann man natürlich nach jeder Heilung anschließend behaupten, der Patient wäre nie krank gewesen.
Ob ich wirklich eine Skoliose hatte kann ich nicht sagen. Mein Orthopäde hat das im nachhinein verneint. Als er 1/2 Jahr nach der Dorn-Behandlung meinen Rücken geröngt hat, sagte er das wäre medizinisch nicht möglich und hat dann einfach die frühere Diagnose und die Röntgenbilder für ungültig erklärt und die früheren Beschwerden für Einbildung. Daher weiß ich es nicht genau, aber mit so einer Taktik kann man natürlich nach jeder Heilung anschließend behaupten, der Patient wäre nie krank gewesen.
Etwa einmal im Jahr kommt es bei mir vor, dass ich derart starke Schmerzen an ein bis zwei Stellen (Nicht immer die gleichen Stellen) habe, dass ich kaum noch laufen kann (Nur ganz ganz langsames vor mich hinschleichen mit Hand stützend am Rücken!!)! Meist trat dies als Folge einer Verspannung auf.
Gehe ich für die Krankschreibung zum Arzt, wird mir immer sofort angeraten, mir Schmerzmittel spritzen zu lassen! Ist zwar sehr verlockend, aber ich will das einfach nicht! Das fehlt mir noch, mich auf meiner Skoliose auszuruhen! Doch ich weiß, andere sehen das ganz gewiss anders...!
Jedenfalls gehe ich in diesem Fall immer zum Dorntherapeuten. Bis jetzt hat mir das immer sehr gut geholfen! Und mir wird da garantiert kein Floh ins Ohr gesetzt...denn ich glaube kaum, dass sich derlei Schmerzen wegsuggerieren lassen können!!! Der Dorntherapeut arbeitet dann an den entsprechenden Stellen und meist ist bereits nach einer einzigen Behandlung alles wieder in bester Ordnung.
(Für diejenigen, die glauben es wäre wahrscheinlich eine harmlose Verrenkung und diese wäre mit jeder beliebigen Methode sofort weggegangen- ich habe es auch schon mit anderen Methoden versucht, aber ich konnte in keinem Fall eine so schnelle Schmerzlinderung erreichen!)
Demnach kann ich Dorn als unterstützende Maßnahme bei Schmerzen an der Wirbelsäule sehr empfehlen! Natürlich gibt es auch hier bessere und schlechtere Therapeuten. Habe mich schon von verschiedenen Dorntherpeuten behandeln lassen und bin nur von einer absolut überzeugt! Sie ist Masseurin und med. Bademeisterin, beschäftigt sich aber schon sehr lange mit der Dorn- Methode und bildet sich darin auch fort (Ja, auch diese Methode wird weiterentwickelt! Das Holzding muss gar nicht mehr benutzt werden!). Doch in meiner Not habe ich mich auch schon von Dorntherpeuten behandeln lassen, die das nur sehr selten machen und bei denen es eine von vielen Leistungen ist- hm, nicht sooo effektiv, aber besser als gar nichts! (Allgemein bevorzuge ich es, wenn Leute sich intensiv mit wenigen Sachen beschäftigen als grob mit vielen...!)
Nun gut, auf das mich die Dorn- Gegner in der Luft zerreißen, aber das sind meine Erfahrungen! Und um eines Vorwegzunehmen- jaaaa, ich kenne Schroth, war schon zu vielen Kuren und turne auch danach!!!
Gehe ich für die Krankschreibung zum Arzt, wird mir immer sofort angeraten, mir Schmerzmittel spritzen zu lassen! Ist zwar sehr verlockend, aber ich will das einfach nicht! Das fehlt mir noch, mich auf meiner Skoliose auszuruhen! Doch ich weiß, andere sehen das ganz gewiss anders...!
Jedenfalls gehe ich in diesem Fall immer zum Dorntherapeuten. Bis jetzt hat mir das immer sehr gut geholfen! Und mir wird da garantiert kein Floh ins Ohr gesetzt...denn ich glaube kaum, dass sich derlei Schmerzen wegsuggerieren lassen können!!! Der Dorntherapeut arbeitet dann an den entsprechenden Stellen und meist ist bereits nach einer einzigen Behandlung alles wieder in bester Ordnung.
Demnach kann ich Dorn als unterstützende Maßnahme bei Schmerzen an der Wirbelsäule sehr empfehlen! Natürlich gibt es auch hier bessere und schlechtere Therapeuten. Habe mich schon von verschiedenen Dorntherpeuten behandeln lassen und bin nur von einer absolut überzeugt! Sie ist Masseurin und med. Bademeisterin, beschäftigt sich aber schon sehr lange mit der Dorn- Methode und bildet sich darin auch fort (Ja, auch diese Methode wird weiterentwickelt! Das Holzding muss gar nicht mehr benutzt werden!). Doch in meiner Not habe ich mich auch schon von Dorntherpeuten behandeln lassen, die das nur sehr selten machen und bei denen es eine von vielen Leistungen ist- hm, nicht sooo effektiv, aber besser als gar nichts! (Allgemein bevorzuge ich es, wenn Leute sich intensiv mit wenigen Sachen beschäftigen als grob mit vielen...!)
Nun gut, auf das mich die Dorn- Gegner in der Luft zerreißen, aber das sind meine Erfahrungen! Und um eines Vorwegzunehmen- jaaaa, ich kenne Schroth, war schon zu vielen Kuren und turne auch danach!!!
- Klaus
- Moderator/in

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- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
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- Wohnort: Hannover
Das Problem ist, dass "Newbies" nach Behandlungsmethoden fragen und dann nicht genügend differenziert wird, in welchen Situation was gegen was geholfen hat.orange hat geschrieben:Nun gut, auf das mich die Dorn- Gegner in der Luft zerreißen, aber das sind meine Erfahrungen! Und um eines Vorwegzunehmen- jaaaa, ich kenne Schroth, war schon zu vielen Kuren und turne auch danach!!!
Als primäre Behandlung gegen Skoliose/Kyphose ist Dorn nicht geeignet und das muss man erst mal in der Diskussion ganz klar feststellen, weil Hilfesuchende verständlicherweise hier wirklich nach jedem Strohhalm greifen!
Du hast sehr eindrucksvoll geschildert, dass Dir in einer besonderen Situation Dorn geholfen, wahrscheinlich kurzfristig, wenn Du nicht auch noch Schroth machen würdest.
Anderen helfen Massagen oder Triggerpunkttherapie, wie bei mir, wenn der Muskelhartspann mit aktiver Muskelpflege einfach nicht in den Griff zu bekommen ist.
Gruss
Klaus

