maximal 10x KG pro Rezept???

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lodriane
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Beitrag von lodriane »

hallo Klaus,
ich hab das schon richtig verstanden, nur wenn ich ein neues Rezept brauche bekomme ich bei meinem Orthopäden ein neues.
Ich bekomme auch nur einmal die Woche KG.
Alles was ich schreibe, ist meine Meinung und spiegelt nicht die Meinung anderer wieder!

Du hast mich noch nicht erkannt,
obwohl ich vor dir steh.
Ich möchte mit dir reden,
doch irgendwie kann ich's nicht.
Ich hab dich lang nicht mehr gesehn,
guck jetzt in dein Gesicht.
Ich suche einen alten Freund,
doch ich entdecke nichts.
(DTH)
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo lodriane,

in diesem Fall bist Du insgesamt für 18 Wochen versorgt. Dann kommt aber eine 12 wöchige Pause bei diesem Arzt.

Der Physiotherapeut ist angehalten, diese Regelung genau einzuhalten.
Wenn er es nicht tut, was dem Patienten allerdings egal sein sollte, kommt der Ärger mit Sicherheit später.

Gruss
Klaus
Eva
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Beitrag von Eva »

Hallo Klaus,

der Therapeut bekommt mit Sicherheit keine Probleme. Wenn überhaupt jemand Probleme bekommt, dann der Arzt! Die Prüfpflicht, ob der Regelfall ausgeschöpft ist oder nicht hat er. Der Therapeut muß nur darauf achten, daß das Rezept komplett ausgefüllt ist um eine Behandlung durchführen zu können, er ist nicht verantwortlich für die Richtigkeit!

Gruß Evi
Elbac
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Beitrag von Elbac »

Hallo,
wie ist das denn bei der TK? Braucht man da eine Genehmigung? Ich weiß nämlich nicht, ob die zu den Ersatzkassen gehören :embarrassed:

Elbac
Eva
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Beitrag von Eva »

Hallo Elbac,


Die Technikerkrankenkasse ist eine Ersatzkasse (Angestellten-Krankenkasse) und somit braucht Dein Rezept nicht genehmigt werden!

:)

Gruß Evi
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Eva hat geschrieben:Wenn überhaupt jemand Probleme bekommt, dann der Arzt! Die Prüfpflicht, ob der Regelfall ausgeschöpft ist oder nicht hat er.
Danke für die INFO.
Bin schon lange nicht mehr im Forum Physio.de gewesen. Damals gab es noch eine rege Diskussion und heute ist mein Orthopäde so weit, dass er das genau prüft.

Gruss
Klaus
Elbac
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Beitrag von Elbac »

Hallo Evi,
vielen Dank für deine schnelle Antwort!
Aber dazubezahlen muss ich wahrscheinlich trotzdem bei jedem Rezept, oder? Ich finde nämlich, dass es auf Dauer ganz schön teuer wird und ich möchte nicht jedesmal meine Eltern um Geld bitten. Natürlich bezahlen sie das, aber ich habe immer ein schlechtes GEwissen. Aber als angehende Studentin hat man ja nun auch nicht Geld im Überfluss...

Viele Grüße
Elbac
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Beitrag von skoli74 »

Hallo Elbac,

als ich studierte, war ich von der Zuzahlung befreit. Ich weiß allerdings nicht, ob es dies heute auch noch gibt. Da mußt du mal bei deiner Krankenkasse nachfragen.

Viele Grüße
Claudia
Eva
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Beitrag von Eva »

Von der Zuzahlung bist Du leider ab Vollendung des 18. Lebensjahres nicht mehr befreit. Die Höchstgrenze sind 2% des Bruttojahreseinkommens (bei chron. Kranken 1%). Wenn Du noch zu Hause wohnst, wird das Familieneinkommen zugrunde gelegt, wenn Du einen eigenen "Hausstand" hast, nur Dein Einkommen. Sollte Letzteres der Fall sein, stelle einen Antrag auf Befreiung bei Deiner Krankenkasse, da Du ja als Studentin sicher nicht viel verdienst.

Gruß Evi
Elbac
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Beitrag von Elbac »

Hallo,
vielen Dank für die hilfreiche Antwort. Wenn ich umgezogen bin- sprich in ca. 3 Wpochen- werde ich schnell einen Antrag stellen. Aber ich glaube, dass ich dann immer noch familienversichert bin, oder ist das egal?

Viele Grüße
Elbac
Elbac
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Beitrag von Elbac »

Ach, eine Frage habe ich noch: Ab wann gilt man denn als chronisch krank? Ich habe zum Beispiel Asthma. Aufgrunddessen muss ich täglich Medikamente nehmen und mache auch eine Desensibilisierung. Gilt das als chronisch?
Elbac
Eva
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Beitrag von Eva »

Ob familienversichert oder selbst versichert ist egal.

Chronisch krank ist man, wenn man wegen einer bestimmten
Krankheit mindestens 1x pro Quartal in ärztliche Behandlung muß.

Dürfte bei Asthma dann ja der Fall sein.

Gruß Evi
Elbac
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Beitrag von Elbac »

Danke für die Antwort.
Ja, das müsste dann wohl so sein. Das ist zwar generell nicht erstrebenswert, aber wenn es dann nun einmal so ist, dann freue ich mich jetzt mal, dass ich dafür schneller befreit werde :)

Viele Grüße
Elbac
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rip
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Beitrag von rip »

Ich denk, dass man auch mit Skoli schon zu den chronisch Kranken zählt, wenn man regelmässig zum Orthopäden geht.
Dann einfach bei der KK anrufen und die schicken einem dann was zu, das fühlt der behandelnde Arzt aus und schon muss man nur nur bis 1% zuzahlen
kessi
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Beitrag von kessi »

Ich bekomme für alle verschiedenen Therapien immer soviel, wie man in den 12 Wochen verbraucht. Zum Beispiel KG hab ich zwei mal in der Woche und habe deshalb ein Rezept mit 24 Mal.
Wenn es dann eh eine Verordnung außerhalb des Regelfalls sein muss, ist dies dann die einfachste Möglichkeit für alle Beteiligten.
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J-Maria
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Beitrag von J-Maria »

Hallo Eva,

habe erst heute hier deine Infos zu der Verschreibungsvorschriften gelesen. Du hast hier, glaube ich Vielen viele konkrete Tipps gegeben.
Das ist ein Problem, was laufend auftaucht. Einer der häufigsten Fragen hier im Forum.
Wäre nicht schlecht, wenn man deine Tipps zusammengefasst unter „Medizin & Physiotherapie“ oben stehen lässt; leicht zu finden.

Mir tut es immer wieder leid hier zu lesen, wenn Patienten (vor allem Kinder) nicht genug mit KG versorgt werden.
Die Antworten manche Ärzte sind ja wirklich ... :/


Hier in Berlin erhalten Kinder und Jugendliche, die im Behring in Behandlung sind, soviel KG, soviel sie brauchen.

Meine Tochter z. B. bekommt laufend 2 KG Termine wöchentlich, und das seit 2 ½ Jahren
- praktisch macht sie 1 x 50 min (Doppelstunde) wöchentlich. Regelmäßig holt sie sich ein Rezept mit 20 KG.

Seit Sommer 2003 hat sie, die gleiche Therapeutin.
Ist wichtig!
Denn heute sieht ihre Skoliose/ihr Rücken/Paket (von 38° zu leicht Überkorrektur) deutlich anders aus als vor 2 ½ Jahren.
Und die Therapeutin hat praktisch seit 2 ½ Jahren ihren Rücken wöchentlich (mit Pausen Kuraufenthalte und Urlaub) gesehen und die ganze Entwicklung mitbekommen/mittherapiert.
Ich will damit sagen, wenn möglich bleibt beim gleichen Therapeut/in.

Hallo zusammen,
lasst euch nicht mit Ausflüchten abfertigen.
Wechselt den Arzt, wenn sein muss, so oft es sein muss. Probiert es in ortansässigen Kliniken, soweit die Skoliosesprechstunden anbieten: ich habe das Gefühl, die Kliniken „haben es leichter“ mit der Verschreibung.

KG ist wichtig! Eure Gesundheit ist wichtig. Das Wichtigste!

Schönen Gruß

J-Maria
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