Cranio-Sakral-Therapie?

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Lilarot
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Cranio-Sakral-Therapie?

Beitrag von Lilarot »

Mein Mann hat eine Skoliose höheren Grades. Seine Physiotherapie empfiehlt für unsere beiden Kinder (zwei Töchter im Alter von 2,5 Jahren und 8 Monaten) als Vorsorge eine Cranio-Sakral-Therapie. Dadurch liesse sich eine eventuell später auftretende Skoliose lindern.
Unser Kinderarzt (Schulmediziner) ist aber gegenüber der Cranio-Sakral-Therapie kritisch eingestellt.
Hat jemand mit dieser Therapieform bei Kleinkindern Erfahrungen gesammelt?
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chilli-pepper
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Beitrag von chilli-pepper »

Hallo Lilarot,

willkommen hier im Forum! :)

Von den Cranio-Sacral-Therapie bin ich ein großer Fan und meine Kinder ließ ich auch behandeln, wenn sie z.B. gestürzt waren, aber vom Schulmediziner nichts gefunden wurde , sie aber trotzdem über Schmerzen klagten...
Für mich selbst gehört sie sozusagen zur "Muskelpflege"(erfundener Begriff von Klaus) dazu, wenn es mir mal nicht so rosig geht...
Unser Kinderarzt (Schulmediziner) ist aber gegenüber der Cranio-Sakral-Therapie kritisch eingestellt.
Na das kann ich mir vorstellen ;) Da kannst du ganz beruhigt sein, schaden kann sie jedenfalls nicht!
Sie bei so kleinen Kindern als vorbeugende Massnahme gegen Skoliose einzusetzen würde ich aber kritisch betrachten, denn man muss auch bedenken,
dass es Therapeuten gibt, die einen gerne immer und immer wieder bestellen... (leider eine schlechte persönliche Erfahrung)
Eine Blockkade sollte z.B. nach 1-3 Sitzungen behoben sein, die Behandlung sich also nicht über mehrere Monate hinziehen.

Unser Therapeut kennt sich auch mit der Behandlung von Kleinkindern aus, er behandelt in Zusammenarbeit mit einer Hebamme "Schreibabys" erfolgreich.

Dir würde ich gerne folgende Punkte mit auf den Weg geben:
- sucht euch einen Therapeuten, der damit wirklich schon einige Jahre Erfahrung hat(damit sollte eigentlich ausgeschlossen sein, dass ihr "zu oft" hin müsst...
- probier es bitte selbst aus, dass du weißt, was bei deinen Kindern gemacht wird
- lass dir alles genau erklären, wenn du Fragen hast, das ist ganz wichtig für das Vertrauensverhältnis!
- sollte sich widererwarten (deine Kinder sind wirklich noch sehr jung) eine skoliotische Fehlhaltung zeigen, dann bitte nicht nur darauf vertrauen,
sondern einen guten Orthopäden suchen (zB.Kinder-Skoliose-Sprechstunde) und die Entwicklung engmaschig kontrollieren lassen.
- einen guten Therapeuten würde man an dieser Stelle daran erkennen, dass er euch zu einem Facharzt verweist!

So und nun viel Spass bei der CS-Therapie- nach der man manchmal aussieht, als hätte man 2 Wochen Erholungsurlaub hinter sich :ja:

LG chilli-pepper
corn_28
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Beitrag von corn_28 »

Ich bin selbst Physiotherapeutin und habe eine Ausbildung zur Osteopathin gemacht und muß meiner "Vorschreiberin" recht geben, wie aus meiner beruflichen Sicht klar sein sollte bin ich absolut für Alternativen aber ich denke auch man kann alles übertreiben! Man sollte zwar immer ein wachsames Auge auf die Kinder haben und sich einen guten Arzt, der sich auf Skoliosen spezialisiert hat suchen , desweiteren kann man auch mal einen Cranio-Sakralen Befund erheben, aber man sollte sich auch nicht das geld aus der Tasche ziehen lassen!! In der Osteopathie ( Cranio kommt hierher) sagt man eigentlich, das man nur behandeln soll wenn Proleme auftreten und das man auch wenn jemand Kompensationsmechanismen hat die aber keine Störungen oder Beschwerden machen die Finger davon läßt!!!
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

chilli-pepper hat geschrieben:Für mich selbst gehört sie sozusagen zur "Muskelpflege"(erfundener Begriff von Klaus) dazu
Na ja, ich meine natürlich in erster Linie die aktive Muskelpflege, aber die passive gehört als Belohnung dazu. :)
Man gönnt sich ja sonst nichts. :D

Gruss
Klaus
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